Ein Kritiker mit Gespür und spitzer Feder

Bonn

Heinrich Heine und die Musik

Er selbst spielte kein Instrument. Sein Instrument war die Sprache: manchmal empfindsam, oft spöttelnd, meist entlarvend. Heinrich Heine fehlten die theoretischen Kenntnisse auf dem Gebiet der Musik. Und doch war er ein aufmerksamer Beobachter und besaß er ein feines Gespür, was er in seinen feuilletonistischen Texten über die Musikszene in Paris unter Beweis stellte. Zugleich schätzten Komponisten wie Franz Schubert, Robert Schumann oder Johannes Brahms seine Gedichte als Quelle ihrer Liedkompositionen. Richard Wagner wiederum ließ sich von dem Dichter zu zwei seiner bekanntesten Opern inspirieren: Der „Fliegende Holländer“ und „Tannhäuser“ wären ohne Heine nicht denkbar.

Der Musikjournalist Dr. Christoph Vratz schreibt für zahlreiche Printmedien und Rundfunksendungen; er ist Mitglied in der Jury vom „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ und gibt Konzerteinführungen in der Kölner Philharmonie. 

Ort
Vortragssaal
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag mit Musikbeispielen
Vortragende/-r
Dr. Christoph Vratz
Veranstaltungsreihe
Musikgeschichte(n)