Der Florentiner Bildhauer Donatello

Bonn

Technische und ästhetische Vielfalt

Zu den ganz großen Künstler der Renaissance zählt der Florentiner Donato di Niccolò di Betto Bardi, genannt Donatello (ca. 1386–1466). Doch warum gehört er in eine Reihe mit Michelangelo und Kollegen? Seine Werke revolutionierten die künstlerische Praxis ihrer Zeit. Donatello war ein vielseitiger Neuerer, der – stets offen für technische und künstlerische Entwicklungen – unermüdlich mit Materialien und ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten experimentierte. So setzt er die mathematische Perspektivkonstruktion im Relief ein und verwendet neben Marmor auch Materialien wie Terrakotta und Stuck, um seine Werke zu gestalten und zu reproduzieren. Die Kunsthistorikerin Judith Graefe, Dozentin, Autorin und Kulturvermittlerin, wird einen Einblick in die technische und ästhetische Vielfalt dieses Ausnahmekünstlers geben.

Foto: Wikipedia, Gesicht des Bronze-David

Ort

Augustinum Bonn,

Römerstraße 118, 53117 Bonn

Theater

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 5 Euro (ermäßigt)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Judith Graefe
Veranstaltungsreihe
KUNSTGESCHICHTE(N)