Johann Sebastian Bach: Johannespassion

Heidelberg

Konzertfilm aus der Nürnberger St. Lorenzkirche

Regie: Elisabeth Malzer
Chor des Bayerischen Rundfunks, Concerto Köln
Leitung: Peter Dijkstra

Dauer: ca. 115 Min.
Eine Produktion des Bayerischen Rundfunks und ARTE

Vor 300 Jahren - am Karfreitag 1724 – wurde die Johannespassion von J. S. Bach in der Leipziger Nikolaikirche uraufgeführt. Für Bach, der sein Amt als Thomaskantor erst ein Jahr zuvor angetreten hatte, war diese auch für heutige Ohren noch erschütternde Komposition eine Art Test: wie würden die Leipziger Zuhörer auf derart Neues reagieren? 

Johann Sebastian Bachs Johannespassion schildert die Leidensgeschichte Christi auf dramatische Weise. Neben der Erzählung und Reflexion der biblischen Geschichte stehen aufwühlende Volkesszenen und die Verhandlungen zwischen Pilatus, Jesus und der aufgebrachten Menge im Mittelpunkt der Passionskomposition. Damit rückt die menschliche Tragödie des Pilatus in den Vordergrund, der zwischen dem Gefangenen Jesus und dem tobenden Mob auf der Straße hin- und hergerissen wird und schließlich aus Angst vor dem wütenden Volk gegen sein Gewissen entscheidet.

Die in der Nürnberger St. Lorenzkirche entstandene Konzertaufzeichnung vermittelt den geistlich-spirituellen Gehalt und die Theatralik der Johannespassion auf neue und fesselnde Weise. Der Chor des Bayerischen Rundfunks, das Concerto Köln und hochkarätige Solistinnen und Solisten stehen für höchste musikalische Qualität.

Bild (c) Bayerischer Rundfunk

Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Konzertfilm
Veranstaltungsreihe
CINEMA AUGUSTINUM