Neue Dienstkleidung für das Augustinum

Unternehmen

Ab Sommer 2021 sollen alle Augustinum Mitarbeiter*innen, die eine Dienstkleidung tragen, in einem neuen Outfit arbeiten.

Als eines der ersten Sozialunternehmen hat das Augustinum eine eigene Kollektion dafür herausgebracht, mit hohem Tragekomfort für die Mitarbeiter*innen und einem umfangreichen Nachhaltigkeitskonzept für eine ökologische Textil-Logistik. 

In den Augustinum Seniorenresidenzen und Sanatorien tragen bundesweit rund 3.000 Mitarbeiter*innen in den Bereichen Pflege, Reinigung, Haustechnik, Empfang, Bewohnerservice, Küche und Restaurantservice eine Dienstkleidung. Jetzt macht das Augustinum einen wichtigen Schritt in eine Zukunft, in der es gilt, einerseits die Werte und den Servicegedanken des Augustinum mit einer eleganten Dienstkleidung zu unterstreichen und andererseits einen neuen nachhaltigen und ökologischen Umgang mit Textilien zu pflegen.  

Optik und Tragekomfort spielen eine große Rolle, wenn im kommenden Sommer die Mitarbeiter*innen im Augustinum, die eine Dienstkleidung tragen, neu eingekleidet werden. Die Dienstkleidung wird diesmal nicht gemietet sein, sondern gekauft. Und das Besondere daran ist, dass das Augustinum diese Kleidung in Zusammenarbeit mit einer Agentur für corporate Fashion und Lifestyle Kollektionen selbst designed hat und exklusiv produzieren lässt. „Innerhalb der Diakonie ist die selbst entwickelte und verwaltete Dienstkleidung ein Pilotprojekt. Unterm Strich kostet sie nicht mehr als Mietkleidung“, erklärt Katharina Matzner, Referentin der Residenzen-Geschäftsführung und Projektleiterin für die neue Dienstkleidung. 

Unter anderem gibt es sportliche Kasacks für die Pflege, elegante Blusen für Empfang und Restaurantservice, legere Cargo-Hosen für die Haustechnik – um alle Mitarbeiter*innen neu einzukleiden, geht das Augustinum nun mit einem Volumen von 95.000 Kleidungsstücken in die Produktionsphase. 

Nachhaltige Textilien und klimafreundliche Logistik 

Indem das Augustinum seine Dienstkleidung nicht mehr mietet, sondern kauft, hat es nun mehr Einfluss auf alle Faktoren einer Dienstkleidung, angefangen bei hautfreundlichen und bequemen Stoffen bis hin zu einem umfangreichen Nachhaltigkeitskonzept für Qualitätssicherung, Produktion sowie Wäscherei- und Transportlogistik. Durch diesen neuen Ansatz ist es dem Augustinum möglich, einen wirklichen Einblick in die Beschaffungs- und Produktionsprozesse zu erhalten und somit transparent über Stoffe, Qualitäten, Produktionsstätten und Zertifizierungen Wissen zu erlangen.  In den zwei Jahren Entwicklungszeit seit Start des Projektes hat das Augustinum zertifizierte Textilhersteller gefunden, die hochwertige Materialien anbieten. In umfangreichen Tragetests wurden die Kleidungsstücke probiert und die Textilien auf Zweckmäßigkeit und Tragekomfort getestet. Testwaschungen und Stresstests ermittelten, wie nachhaltig und langlebig die Kleidungsstücke sind.  

Für eine möglichst ökologische und klimafreundliche Wäscherei- und Transportlogistik hat das Augustinum eine eigenes Logistikkonzept erstellt, das nicht nur die innerdeutschen Bestellungen zwischen den Augustinum-Standorten und Wäschereien über eine Webshop-Oberfläche abbildet, sondern auch das Transportwesen: vom Konfektionär bis zum Hauptlager des Augustinum in der Nähe von München. Teil des Logistik-Konzepts sind auch die Nachbeschaffung neu benötigter Kleidungsteile sowie die Entsorgung und mögliche Weiterverwertung der alten Dienstkleidung.