Ein Subgenre des „New-Adult-Romans“, in seiner Struktur vergleichbar mit dem klassischen Liebesroman. In der Regel gibt es eine oder mehrere dominante männliche Figuren, die sich außerhalb der gesellschaftlichen Konventionen bewegen – oft im kriminellen oder gewalttätigen Milieu. Nur der weiblichen Hauptfigur offenbaren diese Männer ihre verletzliche Seite. Neben expliziten Sexszenen und hoher Beziehungsintensität findet im Verlauf der Geschichte fast immer eine Läuterung der Hauptfigur statt. Vor allem unter jungen Frauen gibt es aktuell einen großen Markt für diese Romane.
Von Fake News redet man, wenn wissentlich falsche Informationen zu neuen oder relevanten Sachverhalten verbreitet werden. Gerade in Bereichen wie dem Journalismus, dessen Glaubwürdigkeit von einem hohen Wahrheitsanspruch lebt, geht von ihnen eine große destabilisierende Wirkung aus. Fake News sind häufig politisch motiviert, manchmal bedienen sie aber auch kommerzielle Interessen – etwa die Generierung von Klicks. Ein zentrales Merkmal dieser Form der Desinformation ist die bewusste Inszenierung als glaubwürdige Nachricht. Als Glied in einer Kette von weiteren Fake News tragen sie dazu bei, ein öffentliches Narrativ zu beeinflussen.
(auch Bestätigungsfehler oder Bestätigungsverzerrung) Der Mensch neigt dazu, vor allem Nachrichten und Informationen aufzunehmen, die in das eigene Weltbild passen. Diese Form der selektiven Wahrnehmung ist darauf ausgerichtet, bestehende Überzeugungen zu bestätigen. Was nicht passt, wird ausgeblendet – ein effektives Einfallstor für ideologisch motivierte politische Fake News.
Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine Information glauben, steigt unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt allein durch ihre stetige Wiederholung. Was man immer wieder hört oder liest, kann ja nicht ganz falsch sein. Diese Wahrnehmung ist quasi die Kehrseite des Confirmation Bias: Das eigene Weltbild wird in kleinen Schritten immer weiter angepasst, bis die häufig wiederholte Information nicht mehr als falsch oder störend wahrgenommen wird. Besonders politische Kampagnen machen sich diesen Effekt häufig zunutze.
Ein Algorithmus ist erst einmal nicht mehr als eine Schritt-für-Schritt-Anweisung, die dazu dient, eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen oder ein bestimmtes Problem zu lösen. Als Methode wurde sie bereits im Jahr 825 vom arabischen Gelehrten Muhammad ibn Musa al-Khwarizmi beschrieben. Mittlerweile dienen Algorithmen als Grundlage des maschinellen Lernens – umgangssprachlich auch als „Künstliche Intelligenz (KI)“ bekannt. Aus großen Mengen von Texten erlernen diese KI-Algorithmen dann beispielsweise, welche Wörter statistisch gesehen häufig aufeinander folgen, um so für menschliche Leser überzeugende Texte zu generieren. Auch Suchmaschinen, soziale Medien und große Verkaufsplattformen werden heute von Algorithmen gesteuert.
Ein Netzwerk aus automatisierten Softwareprogrammen (Bots), die oft von tausenden gefälschten Social-Media-Profilen aus agieren. Sie werden eingesetzt, um Online-Diskurse zu manipulieren, zu desinformieren oder Klickzahlen zu manipulieren. Meist stehen hinter ihrem Einsatz ideologisch oder wirtschaftlich motivierte Akteure.
Ein Netzwerk von KI-gesteuerten Agenten, die dauerhaft über eigene Identitäten und Erinnerungen verfügen. Diese Agenten können ihre Ziele gemeinsam abstimmen, dabei aber variantenreich auftreten, unter minimaler Aufsicht agieren und plattformübergreifend aktiv sein. Dadurch ist es ihnen möglich, sehr unterschiedliche Inhalte zu generieren, die inhaltlich jedoch alle auf das gleiche Ziel ausgerichtet sind. Im Vergleich zu herkömmlichen Bot-Netzwerken sind sie schwerer zu erkennen und arbeiten noch effektiver.
Ein KI-Modell, das darauf spezialisiert ist, mithilfe statistischer Methoden menschliche Sprache zu verstehen, zu verarbeiten und zu generieren. Die zugrunde liegenden Deep-Learning-Algorithmen werden mit extrem großen Mengen von Textdaten (Bücher, Internet, Wikipedia …) trainiert.
Manipulative Design-Tricks auf Webseiten und in Apps, die Nutzer*innen dazu verführen sollen, ungewollt etwas zu kaufen oder Daten preiszugeben. In der Regel werden psychologische Tricks wie Handlungs- und Zeitdruck, irreführende Versprechungen oder falsche Buttons dafür eingesetzt.