Welch ein Zwitschern, Tiriliern

„Alle Vögel sind schon da“ … und machen ganz schön Krach. Vor allem am frühen Morgen verdichtet sich die Vielfalt der Vogelstimmen gern zu einem heiter-aufgeregten Konzert. Womöglich können Sie einzelne Vögel aufgrund ihres Zwitscherns heraushören. Probieren Sie es gern in unserem vielstimmigen Rätsel rund um die Vögel und ihre Klänge aus. Die Lösungen finden Sie am Fuß dieser Seite.

In seinem Bild Die Zwitscher-Maschine von 1922 versucht Paul Klee das fast Unmögliche zu visualisieren: Klang und Bewegung. 

Wenn Sie alle heimischen Gartenvögel aufgrund ihres Gesangs identifizieren konnten, dann ziehen wir hochachtungsvoll unseren (natürlich nur symbolischen) Federhut vor Ihnen.

1 bis 4 Fehler: Sie haben sich als wahrer Naturmensch zu erkennen gegeben. Womöglich stehen Sie kurz davor zu verstehen, was die Vögel uns so zuzwitschern.

5 bis 10 Fehler: Wahrscheinlich kommen Sie aus einer lauten Stadt, in der die Vogelstimmen ständig mit anderen menschengemachten Geräuschen konkurrieren müssen. Aber sicher gibt es auch in Ihrer Nähe eine verschwiegene Parkbank, auf der Sie die heitere Vielfalt der Vogelstimmen belauschen können.

11 bis 16 Fehler: Vermutlich interessieren Sie sich nicht so sehr für Geräusche, können aber alle Vogelarten anhand ihres Aussehens identifizieren. Oder Sie lieben Katzen, weshalb sich die meisten Vögel nicht in Ihre Hörweite trauen.

 

Der australische Leierschwanz gilt als der unangefochtene Weltmeister unter den Imitatoren. Nahezu jedes Geräusch, das er einmal gehört hat, kann er nachahmen. Und wenn er mal nicht im Imitationsmodus unterwegs ist? Dann erinnern seine Laute an künstliche Soundeffekte.

„Der Vogelfänger bin ich ja / Stets lustig heissa hopsasa! / Ich Vogelfänger bin bekannt / Bei Alt und Jung im ganzen Land“, singt Papageno in Mozarts Zauberflöte. Den Beruf des Vogelfängers gab es in früheren Jahrhunderten wirklich. Viele Singvögel galten als Delikatessen, manche wurden gefangen, um sie als Haustiere zu halten oder als Jagdtiere abzurichten.

„Zit-zit-zit-zit-züüüh“ – so oder so ähnlich klingt es, wenn Kohlmeisen singen. Aktuelle Untersuchungen zeigen aber auch, dass der Gesang variieren kann: Es gibt regionale Dialekte und in altersgemischten Gruppen eine größere musikalische Vielfalt. 

Alle Hähne der Welt krähen gleich. Oder zumindest ähnlich. Die lautmalerische Umsetzung unterscheidet sich jedoch regional sehr stark. Im Türkischen macht der Hahn „Ü-ü-rü-üüü“, „Gou gou“ im Chinesischen, „Guguli gugu“ auf Farsi (Persisch) und „Kuku kuuu“ im Arabischen.