unternehmensmeldungen
In einem gemeinsamen Workshop entwickelten Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Augustinum Ideen, wie Menschen frühzeitig für das Leben im Alter sensibilisiert werden können.
Wie können Menschen für ihre Wohnsituation im Alter sensibilisiert werden? Welche Erfahrungen von anderen sind dabei hilfreich? Und wie kann der Weg ins Augustinum aussehen? Um diese Fragen ging es in einem gemeinsamen Workshop von zwölf Bewohner*innen aus Augustinum Seniorenresidenzen in ganz Deutschland und Mitarbeiter*innen des Unternehmens aus Marketing und Vertrieb Mitte August.
Ziel war es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, damit Menschen sich frühzeitig und ohne Zeitdruck mit den eigenen Wünschen für das Leben im Alter auseinandersetzen – und wie Bewohner*innen dabei als glaubwürdige Botschafter*innen mitwirken können. Dabei stand die Perspektive der Bewohner*innen im Mittelpunkt, denn um zu wissen, was Menschen bei einer so persönlichen Entscheidung bewegt, lohnt es sich besonders diejenigen zu fragen, die diesen Weg selbst bereits gegangen sind.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmer*innen einen Einblick in gesellschaftliche Entwicklungen rund um das Wohnen im Alter, die Altersstruktur im Augustinum und die Wege, über die Interessent*innen heute auf die Augustinum Seniorenresidenzen aufmerksam werden. Besonders wichtig waren die persönlichen Erfahrungen der Bewohner*innen. In Partnerinterviews blickten sie auf ihren eigenen Weg ins Augustinum zurück: Was gab den Anstoß? Was hielt sie zunächst zurück? Und welche Erfahrungen würden sie anderen Menschen heute mit auf den Weg geben?
In wechselnden Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Teilnehmer*innen anschließend mit vier Themen: 1. Menschen frühzeitig erreichen: Was bringt Menschen rechtzeitig zum Nachdenken? 2. Bewohner*innen als Botschafter*innen stärken: Wie können persönliche Erfahrungen weitergegeben werden? 3. Weitere Bewohner*innen begeistern: Was braucht es für mehr Beteiligung? 4. Ideen in die Praxis bringen: Welche Ansätze eignen sich für eine erste Erprobung?
An beiden Tagen wurde intensiv diskutiert, gesammelt und priorisiert, und zum Abschluss wurden die vielversprechendsten Ideen ausgewählt. Zwei davon sollen nun als Pilotmaßnahmen weiterverfolgt werden.
VON PERSONEN
(Meldungen kommen am 10.11.) Dr. Werner von Wulffen, seit 2016 Chefarzt der Pneumologie,