Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Bonn
Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Bonn mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.
Augustinum Bonn,
Römerstraße 118, 53117 Bonn,
Foyer
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Frühlingsmarkt, auf dem neben österlichen Dekoartikeln unter anderem auch Stände mit Feinkostartikeln, Imkerhonig aus der Region, feinem Olivenöl, Mode, Accessoires, Schmuck, selbstgefertigte Osterkarten und Handwerkskunst angeboten werden. Lassen Sie sich überraschen. Zudem finden Sie einen Bücherstand mit aktuellen Neuerscheinungen und ausgewählten „Schmökern“. Ein kleines Café lädt ein zum Verweilen und zum gemeinsamen Gespräch.
Foto: Unsplash
CINEMA AUGUSTINUM
Augustinum Bonn,
Römerstraße 118
53117 Bonn
Theater
Der Kinofilm „Die Herrlichkeit des Lebens" erzählt von der letzten großen Liebe von Franz Kafka. Der todkranke Schriftsteller lernte Dora Diamant im Sommer 1923 zufällig an der Ostsee kennen. Die Liebenden verkörpern ein Paar, das wie geschaffen füreinander scheint. Er der Dichter und Denker, der in gehobenem Duktus über Dora, das Leben und die Schriftstellerei spricht. Sie, die Tänzerin, bildungshungrig, aber auch praktisch veranlagt. Das Drehbuch, das Georg Maas zusammen mit Michael Gutmann auf Basis des gleichnamigen literarischen Werks von Michael Kumpfmüller verfasste, erzählt vom finalen Lebensabschnitt Kafkas im Jahre 1923, ein Jahr vor seinem frühen Tod. Im Film wird darauf verzichtet, den Stil des weltberühmten Schriftstellers zu imitieren oder das klischeehafte Bild von Genie und Wahnsinn zu reproduzieren. Stattdessen verfolgen wir die überraschend stille und zärtliche Entwicklung einer Liebe.
Laufzeit: 99 Minuten
Foto: (c) MAJESTIC
KONZERTLESUNG
Augustinum Bonn,
Römerstraße 118, 53117 Bonn
Theater
Gussie war die zweite Ehefrau von Konrad Adenauer, dem Kanzler der jungen Bundesrepublik Deutschland. Der Schauspieler und Autor Christoph Wortberg hat eine literarische Hommage an diese bemerkenswerte und unbeugsame Frau verfasst. Er lässt uns in das bewegte, tragische und doch immer wieder auch heitere Leben der Auguste Adenauer schauen. Der Autor und Schauspieler Christoph Wortberg liest Szenen aus seinem Werk. Das Celloduo „Violoncello à deux“ - Uta Schlichtig und Birgit Heinemann - verdichtet die Episoden mit meisterhaft ausgesuchten Musiktiteln von Giovanni Battista Viotti, David Popper und Niccolò Paganini (Gussie war eine hervorragende Geigerin) bis zu Schlagern der Zeit. Sie hören u.a. den Titel „Schön, wie der junge Frühling“, der auch im Buch eine bedeutende Rolle spielt. An diesem Abend wird auch Konrad Adenauer, der Enkel des ehemaligen Bundeskanzlers, anwesend sein, mit dem Christoph Wortberg sprechen wird.
Foto: Gemälde von Gussie, © aus Familienbesitz/Foto: Christian-Matthias Dolff
REDEZEIT
Augustinum Bonn,
Römerstraße 118, 53117 Bonn
Vortragssaal
Die Welt ändert sich rasant. Vor welchen Herausforderungen steht die EU nach dem Ende der transatlantischen Partnerschaft? Was denken Menschen verschiedenen Alters darüber? Wo sehen sie Deutschland jetzt und in der Zukunft? Wie können junge Leute von den Erfahrungen der älteren Generation in diesem Bereich profitieren? Wie beurteilen junge Menschen das, was täglich passiert? Können die Älteren neue Sichtweisen ermöglichen? Sicher ist, dass alle traditionellen Sichtweisen transatlantischer Partnerschaft nicht mehr gelten. In dieser Veranstaltung beantwortet nicht nur der Politik-Experte Jochen Leyhe Ihre Fragen. In unserem Generationendialog trifft das Publikum auf 15- bis 17-jährige Schüler*innen des Clara-Schumann-Gymnasiums. Hier sind alle gefragt und sollen zu Wort kommen.
Foto: Lukas S auf Unsplash
KUNSTGESCHICHTE(N)
Augustinum Bonn,
Römerstraße 118, 53117 Bonn
Theater
Passend zu unserem Kulturmotto „Oasen“ berichtet Dr. Susanne Blöcker, Kuratorin der Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, über ihre aktuelle Ausstellung „Im Fluss“. Erde wie Mensch bestehen zu 70 Prozent aus Wasser. Es durchdringt alles, hält alles im Fluss. Lebenspendende Energie, pure Schönheit oder zerstörerische Urgewalt – Wasser bestimmt seit jeher Leben und Kunst. Die Ausstellung illustriert dies anhand von rund 50 Gemälden und Skulpturen von 1600 bis heute. Erzählt wird eine kleine Geschichte über das Wasser in der Kunst – von Sintflutdarstellungen auf kostbaren barocken Kupfertafeln, farbenfrohen Stillleben bis zu den lichtdurchfluteten Meeresansichten Claude Monets und Paul Signacs. Zwei moderne Positionen vom Fotograf Elger Esser und dem Maler Bart Koning transportieren das Thema bis in unsere Gegenwart.
Foto: © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Peter Schälchli, Zürich
LESEZEIT
Augustinum Bonn,
Römerstraße 118, 53117 Bonn
Vortragssaal
Es ist die erste Erzählung Joseph Roths, die herausragt aus den frühen Werken: „April. Die Geschichte einer Liebe“, veröffentlicht 1925. In den 1920er Jahren hatte Roth etliche kleine Fingerübungen und Etüden verfasst, zunächst für Zeitschriften, dann aber auch schon für Buchausgaben. „April“ ist eine solche pastorale, aber auch, wie es dem Thema gebührt, doppelbödige „Geschichte einer Liebe“. Launisch ist er derzeit wirklich, der April, ungefähr wie ein pubertierender junger Mann: erst sommerlich heiß mit Saharastaub, dann urplötzlich abgekühlt mit Graupel und Dauerregen. Es hat also seinen Grund, dass Joseph Roth seiner Novelle den Namen dieses Frühlingsmonats gab. Der Schauspieler Stefan Viering hat diese Erzählung für eine rund einstündige Lesung gekürzt. Er war viele Jahre lang Ensemblemitglied an Theatern in Tübingen und Karlsruhe und hat sich auch als Vorleser einen Namen gemacht.
Foto: NB
UNTERWEGS
Augustinum Bonn,
Römerstraße 118, 53117 Bonn
Theater
Die Provence - das sind leuchtende Farben, der Geruch nach Kräutern und Meerwasser, hitzeflimmernde Städte, platanenumsäumte Plätze, felsige Dörfer und kahle Hochebenen. Die Reise führt zu wunderbaren Kunstschätzen aus 3.000 Jahren Kulturgeschichte. Gezeigt wird ebenso die Herstellung von Parfüm, Olivenöl und Ziegenkäse. Wer das Licht und die Farbenpalette der Provence einmal erlebt hat, wird sie ein Leben lang im Gedächtnis behalten: Das tiefe Blau der Lavendelfelder, das leuchtende Ocker der Häuser, das satte Grün der Bäume und das kräftige Rot der Mohnwiesen. Dr. Martin Schulte-Kellinghaus lebt seit 40 Jahren in Südbaden. Nach dem Studium der Naturwissenschaften in Freiburg arbeitete er als Lehrer in Rheinfelden. Später wandte er sich seiner Leidenschaft zu, der Fotografie. Seine faszinierenden Fotos wurden inzwischen in über 30 Bildbänden veröffentlicht.
Foto: Dr. Martin Schulte-Kellinghaus