Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Freiburg

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Freiburg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Judenhass aus Liebe zum Islam? Woher rührt der islamistische Antisemitismus – und was gibt Grund, sich damit auseinanderzusetzen?"
Ort

Theater

Datum
08.06.2026
Uhrzeit
15:15 Uhr
Eintritt
5 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Vortrag von Prof. Dr. Abdel-Hakim Ourghi

Der liberale Islamwissenschaftler analysiert das Massaker des 7.10.2023 als Ausdruck einer tief im Islam verwurzelten Kultur der Verachtung gegenüber Juden. Nicht Befreiungskampf, sondern ein schockierender Ausbruch antisemitischer Gewalt mit grenzenlosem Sadismus hat stattgefunden. Die in weiten Teilen völlige Empathielosigkeit gegenüber dem Leid der Juden und die frühe Erziehung zum Hass auf Israel sind integraler Bestandteil der kollektiven Identität der Araber. Was also tun? Alleine der Dialog, das Aufgeben der islamischen Opferlogik und der Kampf gegen den politischen Islam können eine Lösung bringen.

 

„Faszination Lost Places“
Ort

Theater

Datum
18.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
15 Euro | erm. 10 Euro
Veranstaltungsart
Multimediashow
Vortragende/-r
Jürgen Schütte

 

 

Verlassene Gebäude, vergessene Geschichten und eine Reise in die Vergangenheit – der renommierte Fotojournalist Jürgen Schütte präsentiert in seinem Vortrag „Lost Places – Geheimnisvolle Orte“ eine faszinierende Multimediashow in HD.

Mit beeindruckenden Bildern und packenden Geschichten führt Jürgen Schütte die Besucher zu mystischen „Lost Places“:  Eine halb verfallene Johanniter-Heilstätte, die wie aus einem Dystopischen Film wirkt. Verlassene Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die Geschichte und Gänsehaut verbinden. Ein Friseursalon, der seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderst unberührt geblieben ist – eine Zeitkapsel aus der Vergangenheit. Eine sagenumwobene Villa, die auf einem Platz steht, wo einst ein Friedhof vermutet wird.

 

Die Multimediashow zeigt nicht nur die Schönheit und Geheimnisse des Verfalls, sondern auch die Geschichten hinter den Mauern. Mit einer Mischung aus Fotografien, historischen Fakten und persönlichen Erlebnissen schafft Jürgen Schütte ein Erlebnis, das tief bewegt und inspiriert.

 

Eintritt: 15 Euro | erm. 10 Euro

Ort: Theater im Augustinum Freiburg, Weierweg 10, 79111 Freiburg

Mascha Kaléko (1907 - 1975) – eine Dichterin auch für unsere Zeit
Ort

Theater

Datum
22.06.2026
Uhrzeit
15:15 Uhr
Eintritt
5 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Gertrud Rapp

Mascha Kaléko, 1907 in Galizien geboren und 1975 in Zürich gestorben, wurde in den 1930er Jahren mit ihrem „Lyrischen Stenogrammheft“ schlagartig bekannt. Die melancholische Großstadtdichterin mit ihrem sprühenden Witz emigrierte 1938 aus Berlin nach New York und 1959 von dort nach Jerusalem. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Daniel Kehlmann schreibt: „Solange man in deutscher Sprache überhaupt noch Gedichte liest, werden jene von Mascha Kaléko dabei sein.“

Duke Ellington & Billy Strayhorn - The originals
Ort

Theater

Datum
24.06.2026
Uhrzeit
20:00 Uhr
Eintritt
frei | freiwilliger Beitrag erbeten
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Kilian Heitzler Big Band

Aufgrund seiner vornehmen Ausstrahlung bekam der junge Edward Kennedy Ellington schon als junger Mann den Beinamen: the Duke (dt.Herzog). Mit diesem Beinamen reihte er sich bald in die Liste der bekanntesten Big Bandleader seiner Zeit ein. Das Duke Ellington Orchestra zählt zu den wenigen Big Bands, welche das Ende der Swing-Ära in den 1940er Jahren überlebten und war bis in die 1970er Jahre auf den Bühnen der Welt zu hören. Unzählige Kompositionen haben den Weg in das Grundrepertoire des Jazz gefunden und gelten bis heute als Standards. Es gab allerdings auch den Mann im Hintergrund, der maßgeblich für den Erfolg des Orchesters mitverantwortlich war: Billy Strayhorn.

Im Jahre 1939 wurde der Komponist, Arrangeur und Pianist festes Mitglied der Ellington Band. Strayhorn und der „Duke“ bildeten die perfekte Symbiose: So saß bei vielen Plattenaufnahmen Strayhorn am Klavier, während Ellington leitete und umgekehrt. Aus Strayhorns Feder stammt „Take the A Train“ – jahrezehntelang die Erkennungsmeldodie des Duke Ellington Orchesters. Duke Ellington sagte einmal über Billy Strayhorn: Er war mein rechter Arm, mein linker Arm, all die Augen in meinem Hinterkopf, meine Gehirnströme waren in seinem Kopf und seine in meinem.“ Vor vielen Jahren gründete der weltberühmte Trompeter Wynton Marsalis das Projekt „Jazz at the Lincoln Center“. Dieses Projekt widmet sich in seinem Schwerpunkt der Musik von Ellington und Strayhorn. Ihm ist es auch zu verdanken, dass viele Kompositionen als Noten in der Originalfassung vorliegen.

Freuen Sie sich auf Duke Ellingtons und Billy Strayhorns Musik in der Originalfassung. 

 

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Kontakt zur Kulturreferentin

Susanne Göhner
Telefon: 0761 4785-809
E-Mail: susanne.goehner(at)augustinum.de