Erfolge

Die Augustinum Stiftung

Wir freuen uns, Ihnen einen Einblick in das zu geben, was durch Ihre Spenden und Ihr Engagement möglich wurde.

Dafür sagen wir ganz herzlich Danke. 
Danke an alle, die zur Umsetzung unserer Projekte beitragen und damit zusätzliche Freiräume in unseren Einrichtungen und damit für die Menschen im Augustinum möglich machen.

0Projekte
für die im Jahr 2020 bereits gespendet wurde!
0tausend Euro
Spenden und Zuwendungen im Jahr 2020

Im Jahr 2020

Sportliche Betätigung ist wichtig: für die Gesundheit, das Wohlbefinden, den Zusammenhalt, das Selbstwertgefühl. Nicht zuletzt macht es einfach Spaß. 

Ein kleiner Bericht aus der Augustinum Wohnstätte im Peter-Schuster-Weg: 
Unsere Bewohner*innen und auch Mitarbeitende haben sich wirklich sehr über die neuen, tollen und stabilen Geräte gefreut. Die Anlieferung war voller Spannung und Erlebniswert. Die Geräte waren so groß, dass sie fast nicht in unseren Aufzug gepasst hätten. Die beiden Herren, die sie geliefert haben, waren mit vollem Körpereinsatz dabei, sie nach unten in unseren Hobbyraum zu bringen und anschließend professionell zusammen zu bauen – dies immer wieder unter den neugierigen und gespannten Blicken unserer Bewohner*innen.  

Gleich am Nachmittag wurden die neuen Geräte voller Enthusiasmus ausprobiert. Seitdem sind sie täglich mehrfach in Gebrauch und machen uns allen viel Freude. Mitarbeitende und Bewohner*innen sporteln nun regelmäßig gemeinsam und haben den „Corona-Pölsterchen“ den Kampf angesagt. Nun heißt es: FC-Bayern-Trikot an und auf zum Hometraining! 

Wir sagen alle ein ganz herzliches Dankeschön an den FC-Bayern Hilfe e.V. für die tolle und großzügige Spende über 8.000 Euro!

Die Orgel, die Königin der Instrumente, hat ihren festen Platz in jedem Kirchenraum, so auch in der Simeons-Kapelle im Augustinum Bad Neuenahr.

„Orgeln sind Wunderbaue, Tempel, von Gottes Hand beseelt, Nachklänge des Schöpfungsliedes," sagte einst Johann Gottfried Herder. Jedoch ist die alte Hausorgel im Augustinum Bad Neuenahr in der letzten Zeit immer wieder ausgefallen. Sie gab von Zeit zu Zeit keine Töne mehr von sich, sie hakte an den Pedalen und musste immer öfter gestimmt werden. Selbst eine Generalsanierung wurde von Fachleuten als aussichtslos erklärt und so machten wir uns auf den Weg, eine neue, gebrauchte Hausorgel zu suchen. Sie sollte klanglich und baulich in die Kapelle passen. Das Augustinum nahm Kontakt zu dem Organisten Christoph Anselm Noll auf, mit der Bitte auf der Suche nach einer geeigneten Orgel behilflich zu sein. Im Saarland wurde Christoph Anselm Noll bei der Firma Orgelbau Mayer fündig.

In einem Ökumenischen Gottesdienst mit Pastor Johannes Küsel und Gemeindereferentin Mildred Ruppert wurde die neue Orgel eingeweiht.

Ein herzlicher Dank ging insbesondere an den Vorsitzenden des Bewohnerbeirates Wolfgang Meisen, der zu seinem 85. Geburtstag einen Spendenaufruf organisierte, dessen stattliche Summe in das „Orgel- Projekt“ der „Möglichmacher“ einfloss.

In Zeiten der Corona-Krise freuen sich die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Sanatorium Schwindegg ganz besonders über zusätzliche Indoor-Sportmöglichkeiten, die nur über Spendenmittel realisiert werden konnten.  

So konnten ein lang ersehnter, professioneller Hometrainer und hochwertige Sportmatten angeschafft werden. Dieses „Highlight“ wurde spontan sehr gut angenommen. Die Fotos sprechen für sich. 

Wir bedanken uns ganz herzlich für die großzügige Spende des Gewinn-Sparvereins der Sparda-Bank München e.V. im Rahmen der Aktion #einHerzfürHelfer!
So konnte gerade in Zeiten des Besuchsverbots ein zusätzliches, attraktives Bewegungsangebot geschaffen werden, welches das Miteinander im Hause und die Mobilität an Demenz erkrankter Bewohnerinnen und Bewohner fördert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kunden der Sparda-Bank München, die dieses Engagement möglich gemacht haben.

Judo-Dummies dank Spenden

JUDO-HOMETRAINING DANK SPENDEN  

Wurfübungen in Zeiten von Corona – Dank eines Judo-Dummies ist das nun auch in den Augustinum Tagesstätten für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung möglich! 
Letztes Jahr noch Gold und Silber in Abu Dhabi bei den Special Olympics – dieses Jahr Training mit Abstand.

Unsere Judokas mit geistiger Behinderung haben nun aber endlich wieder die Möglichkeit für kontaktloses Training. Aus Spenden konnte ein Judo-Dummie gekauft werden. Mit diesem lassen sich Wurf- und Grifftechniken auch ohne direkten Kontakt zu anderen Menschen wunderbar trainieren. 

Herzlichen Dank an die Spender für die Unterstützung. Wie man auf den Fotos sieht, wird sie schon genutzt. 

IT-Dienstleister Euratech erleichtert die Kommunikation mit Angehörigen und Freunden

Über lange Zeit konnten die Bewohnerinnen und Bewohner der Augustinum Wohnstätten für Menschen mit Behinderung leider keinen Besuch empfangen. Sie gehören zu den Risikogruppen, für die eine Erkrankung besonders gefährlich ist. Natürlich vermissten sie ihre Angehörigen und Familien. Die Euratech GmbH, ein IT-Dienstleister aus Garching, hatte eine wunderbare Idee, die den Bewohnerinnen und Bewohnern viel Freude bereitete. 

Das Unternehmen spendete insgesamt 15 iPads an die Wohnstätten im Großraum München. So ermöglichte sie den Bewohnerinnen und Bewohnern Videochats mit ihren Liebsten. Das sorgte für viel gute Laune, weil es eben schöner ist, sich nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen! Das Augustinum dankt Euratech für diese großzügige Spende. 

Munteres Treiben herrschte bei der Eröffnungsfeier der Digitalen Bibliothek des Evangelischen Studienheims In den Kirschen:

Viele der 11 bis 16-jährigen Internatsschüler mit Hörschädigung waren in die Aula gekommen und folgten den einführenden Worten der sehr engagierten Projektinitiatorin Danielle Chlupka und ihrer Kollegin Sandra Braunstorfer mit Hilfe einer Gebärdendolmetscherin. Helmut Krück als Vertreter der Stiftung Hubert Beck zeigte sich hoch erfreut, ein so sinnvolles Projekt finanziell unterstützen zu können in Zeiten, in denen das Lesen bei Schüler*innen eher „out“ sei.

Als letzten Vortrag gab es noch eine Buchvorstellung zweier Mitschüler : der Klassiker „Krabat“ von Ottfried Preußler. Im Anschluss konnten die Schüler*innen bei Tee und Keksen endlich die neuen Tablets und eBook Reader begutachten und mit Hilfe der Pädagoginnen ausprobieren. Am Ende der Öffnungszeit waren alle Geräte ausgeliehen – ein voller Erfolg! Die Tablets werden zeitnah noch mit Zeitschriften und Lernprogrammen ausgestattet, deren Auswahl die Internatsschüler*innen mitbestimmen dürfen.

Das Evangelische Studienheim hat mit der Digitalen Bibliothek das Ziel, das bestehende analoge Angebot zu ergänzen und im Blick auf den digitalen Wandel auf die Bedürfnisse und Interessen unserer Schüler*innen einzugehen. Sie haben aufgrund ihrer Hörschädigung zum Teil starke sprachliche Defizite. Da sie durch die eingeschränkte Hörfähigkeit Sprache nur unvollständig erfassen können, ist die schriftliche Aufnahme von Sprache ein essenzieller Zugang zur Sprachkompetenz und Wissensaneignung. E-Book-Reader und Tablets dienen als digitale Medien zum Lesen, Recherchieren, Lernen und eigenständigem Erarbeiten von Lerninhalten. Leseanreize werden geschaffen und die Schüler*innen zum Lesen motiviert.

Ein herzliches Dankeschön an die Stiftung Hubert Beck für die großzügige Unterstützung.

Im Jahr 2019

Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Auch Frauen und Männer mit geistiger Behinderung wollen ihren Horizont erweitern und neue Fähigkeiten erwerben, an Selbstständigkeit gewinnen und Eigenverantwortung übernehmen. Seit mehr als 40 Jahren unterstützt sie das Augustinum Bildungswerk dabei und bietet ein umfangreiches Erwachsenen-Bildungsprogramm. Das „TIP-Programm“, ein volksschulartiges Jahresprogramm, bietet Kurse, die Fachwissen vermitteln, Gesundheit und Fitness fördern oder Gelegenheit für musisch-kreative Entfaltung. Überdies bietet das Bildungswerk Fahrten und Exkursionen an: Seit Oktober 2019 dank einer großzügigen Spende des Adventskalenders für gute Werke der Süddeutschen Zeitung im eigenen Kleinbus. Patrik Scherrer, Leiter des Augustinum Bildungswerks: „Tag für Tag freuen wir uns über den vom SZ-Adventskalender gestifteten Bus, der unseren Kursteilnehmern einen sicheren und angenehmen Transport zu auswärtigen Kursterminen und bei Bildungswochen im Ausland schenkt.“ So konnten schon Ausflüge zum Weihnachtsmarkt im Augustinum München-Nord und ins Stadion des TSV 1860 München unternommen werden.

Ein herzliches Dankeschön allen Spender*innen des Adventskalenders für Gute Werke der Süddeutschen Zeitung!

Es herrscht eine leise, aber geschäftige Atmosphäre im Werkraum der Realschule, als wir die letzten Unterrichts-stunden des Flugzeugbaus besuchen. Noch am selben Tag, dem 28. November 2019, sollen die von den Schüler*innen mit Hörschädigung selbst gebauten Modellflugzeuge in die Luft gehen. Eine Schülerin erklärt uns mit Hilfe der Gebärdendolmetscherin, worauf man achten muss: Nicht zu viel Klebstoff, die Holz-Bauteile wo nötig abschleifen, das aus China gelieferte hauchdünne gelbe Papier nicht zerknittern. Ingmar Landgraf, der Master-Student in Luft- und Raumfahrttechnik an der Hochschule München, widmet sich geduldig jedem der 11 Schüler*innen einzeln und gibt noch letzte Tipps. In der großen Pause ist es dann so weit: in der Aula gehen die Flugzeuge in die Luft – ein magischer Moment für alle Mitwirkenden nach wochenlanger Arbeit. Wir sagen allen Spender*innen ein herzliches Dankeschön!

Ein herzliches Dankeschön allen Spender*innen, insbesondere der Klaus-Dahms-Stiftung für Bildung, Kultur und Sport

Die Kinder aus der Frühförderstelle in der Dülferstraße freuen sich über die Neugestaltung der Gartenanlage ihrer Einrichtung: Dank der großzügigen Spende der Allianz für Kinder in Bayern e.V. konnte die Außenanlage im Frühjahr umgebaut werden. Bei sommerlichen Temperaturen gibt es nun im Garten ein Bodentrampolin und einen Balancierpfad zu entdecken.

Von der Geburt bis zur Einschulung unterstützt die Frühförderstelle Kinder. Entwicklungsverzögerungen oder drohende dauerhafte Störungen sollen den Tatendrang und die Entwicklung des Kindes so wenig wie möglich einschränken; individuelle Förderkonzepte werden für jedes Kind entwickelt. Rund 350 Kinder besuchen die Frühförderstelle bzw. werden dort ambulant betreut – sie profitieren nun von der neugestalteten Gartenanlage. Denn viele der Kinder haben massive Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen im motorischen Bereich: Die Kinder können ihre Beine kaum abwechselnd anheben, den Fuß nicht richtig abrollen, trauen sich nicht zu klettern oder haben in ihrer bisherigen Entwicklung die körperliche Bewegung kaum kennen gelernt. In der neu gestalteten Gartenanlage können sie nun mit Unterstützung der Therapeutinnen spielerisch die Beinbewegungen und Kräftigung der Muskulatur trainieren.

Ein herzliches Dankeschön der Allianz für Kinder in Bayern e.V. und allen weiteren Spendern!

Das Projekt bleibt jedoch online, da wir auch für unseren zweiten Standort - die Muthmannstraße - eine Förderlandschaft im Garten bauen wollen. Auch hier sind wir auf Spenden angewiesen.

Der Augustinum Förderbereich und die Augustinum Seniorentagesstätte in Oberschleißheim haben einen Snoezelenraum! Der vorwiegend in Weiß gehaltene Raum ist mit Vibrationsliege, Podesten, Wassersäulen und verschiedenen Lichtspots ausgestattet. Dank der großzügigen Unterstützung der Sparda-Bank München - Unterschleißheim konnte der Umbau des Raums im Frühjahr erfolgen.

„Snoezelen“ wurde in den 1970er Jahren in den Niederlanden entwickelt und ist eine Kombination aus den Wörtern „snuffelen“ = schnüffeln, schnuppern und „doezelen“ = dösen, schlummern. Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen sind von Umweltreizen oft überfordert, weil zu viele Reize auf einmal auf sie einwirken. In einem Snoezelenraum können Sinnesempfindungen individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt werden: durch Licht- und Tonelemente, Aromen und Musik. Die eingehenden Reize werden geordnet, das Interesse des Klienten wird geweckt, Erinnerungen hervorgerufen, Wohlbefinden erzeugt. Tiefe Entspannung tritt ein, die Atmung wird gleichmäßig, Stress wird abgebaut, die Körperwahrnehmung gestärkt, die Lebensqualität spürbar verbessert.

Snoezelen ist Therapie, Förderung und Spaß zugleich. Wir danken der Sparda-Bank München und allen weiteren Spendern, die dieses Projekt ermöglicht haben!

Wir freuen uns aber weiter über Ihre Unterstützung, um noch einen weiteren Standort mit einem Snoezelenraum auszustatten und neue Aromadüfte und Erlebniselemente hinzukaufen zu können.

Spenden der Bewohner des Augustinum Roth ermöglichen Tablet-Klasse

2018 besuchte Claudia Weber, Rektorin der Münchner Samuel-Heinicke-Realschule (SHR) für Schüler mit Förderbedarf Hören, das Augustinum Roth und stellte ihre Schule dort vor. Ein Gegenbesuch einer Gruppe von Bewohner*innen der Rother Seniorenresidenz in München folgte. Und eine großzügige Spende der Bewohnerschaft für die Tablet-Klasse der SHR.

Am 29. April, direkt nach den Osterferien, konnten den Schülerinnen und Schülern der SHR 14 neue iPads übergeben werden. Endlich ist die Tablet-Klasse Realität geworden! Für die Jugendlichen mit Hörschädigung ist jetzt ein selbstgesteuertes Lernen möglich, das den normalen Unterricht ergänzt. Daniel Stemmer, Mathelehrer der Tablet-Klasse, freut sich über die neuen Möglichkeiten und Freiräume, die die iPads bieten: Die Schülerinnen und Schüler können nun z.B. mit einem Klick ihre Ergebnisse an die Leinwand im Klassenzimmer projizieren, mit dem Programm „GeoGebra“ mathematische Rechnungen in Echtzeit visualisieren, sich Lerninhalte durch Kurzvideos eigenständig aneignen, in digitalen Lehrbüchern Notizen einfügen oder sich beim Erlernen einer Fremdsprache die korrekte Aussprache der Vokabeln anhören. Die iPads lassen sich dabei direkt mit den Hörhilfen der Jugendlichen über Bluetooth verbinden, so dass eine Tonausgabe von hörgeschädigten Nutzern auch bei Umgebungslärm wahrgenommen werden kann.

Ein herzliches Dankeschön an die Bewohnerinnen und Bewohner des Augustinum Roth, die die Tablet-Klasse mit ihrer Spende ermöglicht haben!

Grandioser Erfolg für Samuel Dietz und Lara Holzmüller bei den Weltspielen für Menschen mit geistiger Behinderung in Abu Dhabi: Die beiden Judoka aus der Talentschmiede von Alwin Brenner, Heilpädagoge bei der Augustinum Tagesstätte und Judotrainer bei den Sportfreunden Harteck in München, haben sich am 16. und 17. März bei den Special Olympics World Games in den Arabischen Emiraten erfolgreich gegen ihre Kontrahenten behauptet und Gold und Silber gewonnen.

Alwin Brenner, bereits zum dritten Mal als Trainer bei Weltspielen und in Abu Dhabi erstmals als Nationalcoach im Einsatz, zeigte sich entsprechend begeistert: „Wir sind alle absolut stolz auf unseren Medaillensatz. Super!“ Ebenfalls in Abu Dhabi dabei: Paul Kögler aus den Augustinum Werkstätten, der erst seit 2016 als Golfer an regionalen und nationalen Wettkämpfen von Special Olympics teilnimmt. Dennoch konnte er sich gut im internationalen Turnier behaupten und nach vier spannenden Runden mit knappem Abstand hinter dem Drittplatzierten den vierten Rang erreichen. Wir gratulieren den Augustinum-Athleten herzlich zu ihrem Erfolg!

Mehr Einblicke auf unserer Facebook-Seite!

13 Menschen mit kognitiven Einschränkungen arbeiten in der Künstlergemeinschaft des Atelier Augustinum in Oberschleißheim. Einer von ihnen ist Rudolf Bodmeier. 1961 in München geboren, schloss sich Bodmeier 2008 dem Atelier Augustinum an. Dort arbeitet er seither ganztags als Künstler und entwickelte einen ganz eigenen Stil. Die Zeichnungen Bodmeiers, mit Fineliner oder Graphit auf Papier gebracht, stellen teils Comic-artig Tiere und Insekten dar, mit spitz hervorstechenden Brüsten und voluminösen Körpern in knappen Kostümen. Nicht selten sind die Wesen Hermaphroditen, deren männliche Glieder durch Insektenfüße und -schwänze ersetzt werden. 

Rudolf Bodmeier hatte einen Wunsch: Einen eigenen klappbaren Schreibtisch für sein Appartement, damit er auch Zuhause besser an einen Phantasie-Gestalten arbeiten kann. Der Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V. hat ihm diesen Wunsch erfüllt. Ein herzliches Dankeschön den Lesern der Süddeutschen Zeitung!

Im Jahr 2018

Spendenübergabe mit Testfahrt im Rallye-Audi

Am Montag, den 24. Oktober fand in der Augustinum Tagesstätte im Olschewskibogen die Spendenübergabe und ein Kennenlernen des Rallyeteams von Andrea Markovic und Roland Reichenbecher statt. Die beiden überreichten den Jugendlichen, Frau Heuberger (Leitung der Augustinum Tagesstätten) und Frau Stephan (Leitung des Tagesstätte im Olschewskibogen) ganz offiziell den Spendenscheck. Als Dankschön, für das tolle Engagement haben die Jugendlichen ein Bild des Audi A8 (Rallyeauto) gemalt und überreichten dies stolz an Andrea Markovic. Ganz gerührt bedankte sie sich: „Das wird einen tollen Platz in meinem Büro bekommen!“

Mit den Spendengeldern wird der Standort Olschewskibogen der Augustinum Tagesstätten, in dem Jugendliche ab der siebten Klasse nachmittags betreut werden, das Außengeländer weiter jugendgerecht gestalten. Dabei wird der Sprecherrat der Gruppen - bestehend aus gewählten Jugendlichen - mitentscheiden.

Wir sagen von Herzen Danke an alle MÖGLICHMACHER*innen. Nicht nur für die Spenden, mit denen das Außengelände weiter jugendgerecht gestaltet werden soll (z.B. eine Hollywood-Schaukel), sondern vor allem auch für das tolle Kennenlernen, die Testfahrt im Rallye-Audi und den schönen gemeinsamen Nachmittag.

Einblicke auf unserer Facebook-Seite >

Am Donnerstag, den 11. Oktober 2018, haben sich 28 Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende des Augustinum Roth auf den Weg in die Pädagogischen Einrichtungen in München gemacht. Vorausgegangen war ein Vortrag von Claudia Weber, der Rektorin der Samuel-Heinicke-Realschule für hörgeschädigte Kinder, im Augustinum in Roth. Motto ihres Vortrags: Augustinum ist mehr! „Wir wollen die Vielfalt der einzigartigen Arbeit in den Pädagogischen Einrichtungen des Augustinum für unsere Bewohnerinnen und Bewohner erlebbar machen.“, erklärt Samuel Bayer, der das Fundraising und die Möglichmacher-Kampagne im Augustinum betreut.

Zu Beginn des Besuchs in München überreichte der Rother Direktor Wolfgang Wagner eine Spende von über 2.000 Euro, die die Bewohner des Augustinum Roth im Nachgang der Veranstaltung eigeninitiativ gesammelt hatten. Ein Mitglied des Rother Beirats übergab zudem einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro, die anonym durch einen Bewohner des Augustinum Roth gespendet worden waren. Überwältigt bedankte sich Claudia Weber und verkündete, dass damit das Projekt Tablet-Klasse ein gutes Stück vorankommen werde: Vor allem Kinder, denen keine finanziellen Mittel für die Anschaffung eines dieser Geräte zur Verfügung stehen, könnten dank der Spende am Projekt teilnehmen. Bei der anschließenden Besichtigung erhielten die Besucher an vier Stationen einen Einblick in die besondere Arbeit der Samuel-Heinicke-Realschule.
   
Im Anschluss ging es nach Oberschleißheim, Standort der Augustinum Werkstätten, des Ateliers und der Förderbereiche. Auch hier wurden die Besucher herzlich empfangen. Für viele war es der erste Besuch in einer Werkstätte für Menschen mit geistiger Behinderung. Schnell war die Gruppe überzeugt: „Wir haben die Arbeit und die Möglichkeiten unterschätzt.“ Was hier geleistet wird, beeindruckt.  

Am Ende war sich die Besucher einig: Das Augustinum ist mehr! Es ist mehr als eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung, mehr als Wohnstifte für Senioren, mehr als eine besondere Schule. Und: In der ganzen Vielfalt steht der einzelne Mensch im Vordergrund, seine Bedürfnisse und seine Lebenslage. Freiräume eröffnen und erhalten: Das ist unser Ziel – und wir sind auf einem guten Weg.

Am Donnerstag, dem 5. Juli 2018, richtete die Augustinum Otto-Steiner-Schule in München bereits zum fünften Mal in Folge das Fußballturnier „Otto-Cup“ aus. In diesem Jahr fand es nicht in der Halle, sondern unter freiem Himmel statt. Auf dem Sportplatz der benachbarten Eduard-Spranger-Schule zeigten 16 Mannschaften ihr Bestes. Zehn davon waren gemischte, sogenannte „inklusive“ Teams, in denen Kinder und Jugendliche mit und ohne geistige Behinderung spielten. Neben den Schülern des HPCA standen somit auch Schüler aus den Grundschulen an der Ittlingerstraße und der Schrobenhausener Straße sowie aus den Mittelschulen Blumenau und Moosach und der Marieluise-Fleißer-Realschule auf dem Platz. Auch die Mathilde-Eller-Schule schickte eine Mannschaft ins Rennen. Finanziell und organisatorisch wurde die Veranstaltung dankenswerterweise erneut von Special Olympics Bayern und dem Lions Club unterstützt.

Mit vollem Engagement, viel Herzblut, aber immer der nötigen Fairness begegneten sich die Sportler auf dem Fußballfeld. Auch die Fans gaben ihr Bestes und feuerten ihre Mitschüler enthusiastisch an oder nutzten das vielfältige Rahmenprogramm. Dass am Ende dann nicht jeder den Pokal in den Händen halten konnte, wurde dabei fast zur Nebensache. In den vier unterschiedlichen Leistungsklassen gingen schließlich folgende Mannschaften als Turniersieger vom Platz: „Mathilde-Eller“, „FC Doppelpass“, „Panthers“ und die „Teufelskicker“. Sonderpreise wurden außerdem an den jeweiligen Torschützenkönig, den besten Torwart und den besten Spieler des gesamten Turniers vergeben. Herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle sei noch einmal allen fleißigen Helfern gedankt, die beim Auf- und Abbau mit angepackt haben, als Schiedsrichter, Sanitäter oder Fotografen fungiert haben oder in der Vorbereitungsphase Ideen mitentwickelt und umgesetzt haben. Ein weiterer, herzlicher Dank gilt der der Willy-Brandt-Gesamtschule, die vier Tore für das Turnier zur Verfügung gestellt hat.

Insgesamt war es wieder ein rundum schöner Tag und jeder war sich einig: „Nächstes Jahr: wieder Otto-Cup!“

Ein Ort zum Wohlfühlen und verweilen – dafür wurden die Außenanlagen der Werkstätten Oberschließheim in Form eines Amphitheaters neu gestaltet. Nun bieten sie den Beschäftigten der Werkstätten und Betreuten der Förderbereiche Raum, aktiv an Theater- und Musikveranstaltungen teilzunehmen. Kurse des Bildungswerks und inklusive Begegnungen profitieren ebenso davon.
Die neu gestalteten Freiräume mit ihren terrassenförmigen Steinstufen befinden sich vor der Kapelle und bieten vor allem im Sommer Gelegenheit, Veranstaltungen ins Grüne zu verlegen.

Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender, die diesen neu geschaffenen Raum ermöglicht haben. Die Beschäftigen freuen sich schon jetzt auf wärmere Tage, wenn die Freiräume wieder aktiv genutzt werden können.

Unserer Förderer und Unterstützer

Viele unserer Projekte sind nur durch die großzügige Unterstützung unterschiedlicher Förderer möglich geworden. 
Wir sind sehr dankbar für das wertvolle Engagement und freuen uns, auch in Zukunft gemeinsam Unmögliches möglich zu machen.

Edith-Haberland-Wagner Stiftung

Adventskalender für Gute Werke der Süddeutschen Zeitung

Stadtsparkasse München

FC-Bayern Hilfe e.V.

Gewinnsparverein der Sparda-Bank München e.V.

Allianz für Kinder in Bayern e.V.

Spendenkonto

Augustinum Stiftung
IBAN: DE81 5206 0410 0205 2595 68 (Evangelische Bank)


Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Bitte teilen Sie uns dafür Name und Anschrift mit.