Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum München-Nord

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum München-Nord mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Paul Gerhardt: Der Liedermacher Gottes
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
17.06.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
25 Euro, 20 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Gespräch mit Konzert

„Pfarrerstöchter“ Sabine Rückert & Johanna Haberer 
Ensemble des Windsbacher Knabenchores 

Zum 350. Todestag des Theologen und Predigers Paul Gerhardt haben sich zwei „Marken“ aus Religion und Kultur zusammengetan: 

„Die Windsbacher“ mit ihrem Knabenchor, der in diesem Jahr sein 80stes Jubiläum feiert, und die Podcasterinnen vom ZEIT-Podcast „Unter Pfarrerstöchtern“ – ZEIT-Journalistin Sabine Rückert und Theologieprofessorin Johanna Haberer.

Seit Ostern stellen sie in einem neuen Podcast mit dem Titel „Unsere verrückten Heiligen“ sehr besondere, wenn auch nicht immer besonders fromme, Personen vor, die es verdient haben, nicht vergessen zu werden.

Worin liegt der Zauber des „Liedermacher Gottes“?
Live auf unserer Bühne besprechen die „Pfarrerstöchter“ das Leben von Paul Gerhardt, der vor dem Hintergrund einer Epoche voller Verzicht, Kampf und persönlicher Tragödien tiefgründige Glaubenslieder geschrieben hat. Dazu gehören „Befiehl Du Deine Wege“, „Geh aus, mein Herz“ und viele andere.
Ein Ensemble aus zwölf Sängerknaben der „Windsbacher“ sorgt für den musikalischen Rahmen.

Der Podcast zum Reinhören: Podcast: Unter Pfarrerstöchtern | DIE ZEIT

BILD: © Vera Tammen

 

Die wilde Nordsee – Natur, die sich nicht zähmen lässt
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
22.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Mark Verkerk
Dauer: ca. 90 Minuten

Direkt vor der nordwestlichen Küste Deutschlands erstreckt sich ein beeindruckendes Ökosystem: die Nordsee. Mit bis zu 700 Metern Tiefe und rund 570.000 Quadratkilometern Fläche ist sie seit 2009 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Neben ihrem Stellenwert als Handelsweg für Europa zu den Weltmärkten ist sie auch immer wieder ein beliebtes Ziel für Touristen. Doch unter der Wasseroberfläche verbirgt sich wesentlich mehr, als man zunächst ahnen würde: eine geheimnisvolle Welt mit den vielfältigsten Lebensformen.

Der niederländische Taucher Peter van Rodijnen nimmt uns mit auf eine aktuelle, bildgewaltige Reise, auf der er die Natur in ihrer Reinform und Rauheit einfängt. Die Wucht der Wellen scheint direkt auf die Zuschauer überzuschwappen. Außerdem begegnet der Naturfilmer Papageientauchern, schwimmt mit riesigen Haien – und widmet sich im nächsten Moment wieder dem mikroskopisch kleinen Ruderfußkrebs.

Untermalt werden die Bilder von abwechslungsreichen Musikstücken des bekannten niederländischen Komponisten Sven Figee. So treiben Quallen zu zarten Klavierklängen durchs Wasser, während die Jagd des Seewolfs durch hektische Streichmusik vertont wird. Doch auch der Mensch hat seine Spuren hinterlassen …

Die Kombination von Musik und Filmsequenzen, gepaart mit van Rodijnens Kommentaren, lässt uns die Schönheit, aber auch die Verletzlichkeit des Ökosystems Nordsee hautnah erleben.

Klar ist: Diese Naturaufnahmen entfalten ihre volle Wirkung erst auf der großen Leinwand!

Bild: © Dutch Maritime Productions/Joost van Uffelen

 

Sommerkonzert
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
28.06.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Konzert

Das Orchester München-Nord e. V. bringt unter Leitung des Dirigenten Norbert Thoma schwungvolle Tänze von der Wiener Klassik bis zum Jazz zu Gehör:
Walzer und Ländler, die „Mödlinger Tänze“ aus der Feder Ludwigs van Beethoven, führen erst in ein Kaffeehaus bei Wien. Dann spielen zwei Solistinnen aus den Reihen des Orchesters (Leonie Haas und Agnes Vanes) in der Concertante für Flöte, Klarinette und Orchester von Franz Danzi, der Hofkapellmeister in Stuttgart und Karlsruhe war, u. a. eine Polonaise. Im Anschluss kommt die "Dance Suite" des ersten Jazz-Professors in Deutschland, Mátyás Seiber, zur Aufführung. Darin sind Tango, Blues, Charleston und weitere Tanzarten zu hören. Mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms endet das Konzert wieder in Wien - dem Entstehungsort für diese Musik.

Das Orchester München-Nord freut sich über Spenden.

Veranstalter: Orchester München-Nord e. V.

Bild: © Orchester München-Nord

 

Die reichste Frau der Welt
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
06.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Thierry Klifa
Mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte u.a.
Dauer: ca. 120 Minuten

Marianne hat im Leben scheinbar alles erreicht: Mit ihrem Kosmetikimperium hat sie ein ansehnliches Vermögen aufgebaut. Nur eines fehlt ihr dann doch noch – die Liebe.

Anstatt sich Veränderungen zu stellen, schwört Marianne eher auf Tradition und Kontrolle. Eines Tages aber tritt Pierre-Alain Fantin in ihr Leben und plötzlich verändert sich sogar alles auf einmal: Mit seinem Charme und seiner energiegeladenen Art schleicht sich der Fotograf mitten in Mariannes Leben und damit in die glitzernde Welt des Luxus. Dabei bringt er die zurückhaltende Grande Dame mit spielerischer Leichtigkeit dazu, eine Menge Geld auszugeben…

Der Film baut eine fesselnde Spannung zwischen dem Paar auf, die auch für deren engstes Umfeld große Herausforderungen birgt. Denn für alle stellt sich die Frage, ob Pierre-Alain ernste Absichten hat. Aber wer ist schon sicher vor der Sogkraft des großen Geldes? So entsteht eine Kette von Machtspielen und Intrigen, die schnell deutlich machen, dass die Welt, in der Marianne lebt, mehr aus Schein als Sein besteht.

Isabelle Huppert mimt die Frau, die sich dem Hedonismus völlig hingibt und rationale Belange völlig außer Acht lässt, mit Hingabe. Gleichzeitig verliert die Protagonistin aber nie ihre Stärke und glänzt mit schlagfertigem Witz.

Der Film basiert lose auf dem realen Fall um die L’Oréal-Erbin und Milliardärin Liliane Bettencourt (1922 – 2017).

Bild: © Neue Visionen

 

Worpswede – Vom Künstlerdorf zum Mythos
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
14.07.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich das kleine idyllische Dorf Worpswede, gelegen im niedersächsischen Teufelsmoor nahe Bremen, zu einem der spannendsten Orte europäischer Kunst. Fernab von der Enge der Stadt suchen Künstler wie Fritz Mackensen oder Paula Modersohn-Becker nach einer Symbiose von Kunst und Natur. Und genau diese Sehnsucht können wir bis heute in ihren romantisch-lyrischen Bildern spüren. Erfahren Sie mehr über diese besondere Künstlerkolonie!

Bild: Paula Modersohn-Becker: Worpsweder Landschaft (1900)

 

Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
20.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: David Dietl
Mit Maximilian Brückner, Hannah Herzsprung, Heiner Lauterbach u.a.
Dauer: ca. 95 Minuten

Wer kennt ihn nicht, den grantigen Münchner Aloisius, der im bayerischen weiß-blauen Himmel sitzt und Harfe spielt? Nun kommt der Klassiker als Spielfilm zurück, mit einem zunächst sehr lebendigen Münchner als Hauptperson: Wiggerl genießt das Leben in vollen Zügen und denkt überhaupt nicht an ein Ende. Doch dann landet er nach einem schweren Unfall plötzlich im Himmel, wo er sich so gar nicht wohlfühlt. Statt Bier gibt es Soja, statt Blasmusik Yoga. Um für Frieden zu sorgen, wird der aufmüpfige Wiggerl kurzerhand wieder zurück zur Erde geschickt, wo er ein paar Dinge wiedergutmachen soll. Sehen kann ihn allerdings nur seine Tochter Toni, der er kein guter Vater war… und die Zeit ist knapp.

So beginnt für den „Münchner im Himmel“ eine Suche nach den richtigen Enden für so manchen Anfang zu Lebzeiten. Dabei fängt der Film die besonders charmanten und berührenden Momente dieses Schicksals gekonnt und mit einem Augenzwinkern ein.

Eine authentische Geschichte über Lebensmut, zweite Chancen und die Einzigartigkeit des Münchner Lebensgefühls!

Bild: LEONINE Studios

 

Die Wikinger – Zwischen Mythos und Wirklichkeit
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
22.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, 10 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Andreas Pehl

793 – ein Jahr des Schreckens: Wikinger überfallen das Kloster Lindisfarne an der englischen Ostküste. Aus der Sicht verzweifelter Geistlicher erscheinen sie als grausamen Horden aus dem Norden. Ein Bild, das bis heute nachwirkt: Hörnerhelme, Bärte und Felle, dazu Schwert und Axt stets bereit.
Doch die Nordmänner, die bis nach Grönland und Nordamerika segelten, waren weit mehr als räuberische Krieger. Sie waren Händler, Entdecker und schließlich sogar Könige in Süditalien und Sizilien. Als Volk der Rus im Osten und als Teil der Leibgarde am Kaiserhof in Konstantinopel prägten sie das mittelalterliche Europa. Ihre Neugier und Offenheit machen sie auch zu Wegbereitern einer europäischen Identität – jenseits der Klischees von mordenden Horden und gehörnten Helmen.

Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise zu Wikingermythen, Sprache, Kultur und Musik – vom Norden Skandinaviens bis in den Süden Italiens!

Der Rundfunkautor und Musiker Andreas Pehl (BR Klassik, BR Rucksackradio, radioReisen & radioWissen) wurde bereits mehrfach für seine Radioreportagen ausgezeichnet. Seine Spezialgebiete Kultur, Musik, Religion und Geschichte – darunter auch die Welt der Wikinger – vermittelt er stets fundiert recherchiert und klar verständlich.

Bild: © Andreas Pehl

 

Hinter-Hoflieferanten
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
30.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
18 Euro, 15 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Hinter-Hoflieferanten

Susanne Brantl – Gesang
Ludwig Hahn – Geige
Norbert Bürger – Banjo/Gitarre
Alex Armbruster – Akkordeon

Die Hinter-Hoflieferanten knüpfen an eine Tradition um die Jahrhundertwende an, als arme Musikanten versuchten, ein wenig Freude in die triste Welt der großstädtischen Hinterhöfe zu bringen. Dienstmädchen unterbrachen kurz ihre Arbeit, um ein Tänzchen zu wagen, während die Herrschaft verstohlen hinter der Gardine lauschte – um dann als Dank einen in Zeitungspapier gewickelten Groschen in den Hof zu werfen.

Susanne Brantl und ihre Musiker lassen dieses Milieu wieder aufleben: die oft mühsamen Lebensbedingungen mit „Lieder eines armen Mädchens“ von Holländer oder „Nanna’s Lied“ von Brecht und nicht zuletzt das gewandelte Frauenbild einer Fritzi Massary mit „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“. Claire Waldoffs „Wegen Emil seine unanständ’ge Lust“ zeigt: Die Chansons der alten Grammophone sind verblüffend aktuell geblieben.

Kurzum: Die vier Musiker nehmen Sie mit auf eine authentische Zeitreise zu Operette, Kintopp und Kabarett!

Bild: © Christof Wessling

 

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Kontakt zur Kulturreferentin

Anne Merten
Telefon: 089 3858-6700
E-Mail: anne.merten(at)augustinum.de