Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum München-Nord

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum München-Nord mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
26.05.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Holger Lehmberg

Ob beim Handy, beim Fernsehen oder im Auto: Viele Senioren nutzen bereits künstliche Intelligenz, oft ohne es zu wissen. Doch was ist KI überhaupt? Wie kann sie uns im Alltag helfen? Wo lauern Gefahren? Wie kann man sich schützen?  

Interessante Fragen, auf die Holger Lehmberg eine Antwort weiß. 
Kommen Sie vorbei, denn eines ist schon jetzt klar: Wissen schützt! 

Bild: © Freepik

 

Von Barock bis Moderne
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
28.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
15 Euro, 13 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Konzert

Christina Bockschweiger – Sopran 
Mizuho Quaiser-Itakura – Piano 
Manfred Bockschweiger – Trompete 

Bühne frei für große Werke der Musikgeschichte! Auf dem Konzertprogramm stehen berühmte Komponisten wie Mozart und Tschaikowski, Chopin und Gershwin. Doch es erklingen auch neuere Stücke wie Leonard Cohens Hallelujah. Das Trio Tromcantiano nimmt Sie mit auf eine musikalische Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte – von Barock bis Moderne! 

Manfred Bockschweiger absolvierte sein Trompetenstudium mit Meisterklassenabschluss an der Hochschule für Musik in München. Seit 1993 ist er erster Trompeter am Staatstheater Darmstadt engagiert. Als Solist trat er unter anderem mit dem Orchester des Staatstheaters Darmstadt, der Kammerphilharmonie Lodz, dem Kurpfälzischem Kammerorchester und den Darmstädter Barocksolisten auf. 

Christina Bockschweiger studierte zunächst Schauspiel in Danzig, worauf mehrfach Fernsehauftritte folgten. Kurze Zeit später legte sie an der Musikhochschule in Posen die Aufnahmeprüfung im Fach Gesang erfolgreich ab und studierte dort. Ihre Gesangsausbildung setzte sie schließlich an der Hochschule für Musik in Detmold fort. Seit 1993 ist die Sopranistin ebenfalls am Staatstheater Darmstadt engagiert. 

Mizuho Quaiser-Itakura begann ihr Klavier-Studium in Warschau und schloss es mit dem Bachelor an der Akademie für Tonkunst Darmstadt ab. Ihr Master-Studium in den Fächern Klavier und Kammermusik sowie die Meisterklasse absolvierte sie an der Hochschule für Musik Würzburg. Aktuell ist sie Lehrbeauftragte für Klavier an der Hochschule für Musik Würzburg und Dozentin für Klavier an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. 

 

Bild: © Richard Byrdy, Finn Krug und Studio-m24o

 

Gelbe Briefe
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
01.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: İlker Çatak
Mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Yusuf Akgün
Dauer: ca. 130 Minuten

2026 ging der Goldene Bär für den besten Film auf den 76. Internationalen Filmfestspielen in Berlin an das Drama “Gelbe Briefe”. Es wurde von der Jury als außergewöhnlich eindringliches und politisch hoch relevantes Werk gelobt.

Von einem Tag auf den anderen kann sich alles verändern. Das müssen auch Derya und Aziz feststellen, ein gefeiertes türkisches Künstlerehepaar, das mit ihrer 13-jährigen Tochter ein ansehnliches Leben in Ankara führt. Ohne ersichtlichen Grund verlieren sie ihre Arbeit und schon kurz darauf ihre Wohnung. Es folgt ein Spießrutenlauf durch ihre neue Lebenssituation, die die beiden Ehepartner auf unterschiedliche Weise angehen.

Der Film zeigt nicht nur, wie viel Druck politische Systeme aufbauen können, sondern auch, wie schnell aus “den anderen” man selbst wird. Was zunächst weit weg wirkt, kann plötzlich auch vor der eigenen Haustür passieren: Hamburg fungiert deshalb als Istanbul, Berlin als Ankara. Dass unter einem autoritären Staat in erster Linie zwischenmenschliche Beziehungen leiden, wird ebenso deutlich: Die politischen Rahmenbedingungen lassen eine immer größere Kluft zwischen Derya und Aziz und ihrer Tochter Ezgi entstehen. Und immer aufs Neue wird die Familie vor die große Frage gestellt, ob und inwiefern die eigenen Wertvorstellungen noch eine Rolle spielen dürfen.

Bild: © Ella Knorz_ifProductions_Alamode Film

 

Künstler im Dialog: Rupprecht Geiger und Alf Lechner
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
02.06.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag

Zwei befreundete Münchner Künstler – in ihrem Schaffen völlig verschieden und doch durch einen Gedanken verbunden: die Vision der Freiheit.

Rupprecht Geiger (1908 – 2009), bekannt durch das „Gerundete Blau“ am Münchner Gasteig, zählt zu den wichtigsten abstrakten Malern der deutschen Nachkriegsavantgarde. Sein Lebensthema ist die Farbe, vor allem die Farbe Rot: „Rot ist Leben, Energie, Potenz, Macht, Liebe, Wärme, Kraft.“
Alf Lechner (1925 – 2017) ist der wohl bedeutendste Stahlbildhauer der Nachkriegsmoderne in Deutschland. Seine Skulpturen sind tonnenschwer, doch in ihrer Ästhetik einfach und leicht: „Manchmal ist Leises lauter als Lautes.“

Bild: Rupprecht Geiger: Gerundetes Blau (1987) © Konstanze Heininger/Gasteig

 

Paul Gerhardt: Der Liedermacher Gottes
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
17.06.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
25 Euro, 20 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Gespräch mit Konzert

„Pfarrerstöchter“ Sabine Rückert & Johanna Haberer 
Ensemble des Windsbacher Knabenchores 

Zum 350. Todestag des Theologen und Predigers Paul Gerhardt haben sich zwei „Marken“ aus Religion und Kultur zusammengetan: 

„Die Windsbacher“ mit ihrem Knabenchor, der in diesem Jahr sein 80stes Jubiläum feiert, und die Podcasterinnen vom ZEIT-Podcast „Unter Pfarrerstöchtern“ – ZEIT-Journalistin Sabine Rückert und Theologieprofessorin Johanna Haberer.

Seit Ostern stellen sie in einem neuen Podcast mit dem Titel „Unsere verrückten Heiligen“ sehr besondere, wenn auch nicht immer besonders fromme, Personen vor, die es verdient haben, nicht vergessen zu werden.

Worin liegt der Zauber des „Liedermacher Gottes“?
Live auf unserer Bühne besprechen die „Pfarrerstöchter“ das Leben von Paul Gerhardt, der vor dem Hintergrund einer Epoche voller Verzicht, Kampf und persönlicher Tragödien tiefgründige Glaubenslieder geschrieben hat. Dazu gehören „Befiehl Du Deine Wege“, „Geh aus, mein Herz“ und viele andere.
Ein Ensemble aus zwölf Sängerknaben der „Windsbacher“ sorgt für den musikalischen Rahmen. 

BILD: © Vera Tammen

 

Die wilde Nordsee – Natur, die sich nicht zähmen lässt
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
22.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Mark Verkerk
Dauer: ca. 90 Minuten

Direkt vor der nordwestlichen Küste Deutschlands erstreckt sich ein beeindruckendes Ökosystem: die Nordsee. Mit bis zu 700 Metern Tiefe und rund 570.000 Quadratkilometern Fläche ist sie seit 2009 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Neben ihrem Stellenwert als Handelsweg für Europa zu den Weltmärkten ist sie auch immer wieder ein beliebtes Ziel für Touristen. Doch unter der Wasseroberfläche verbirgt sich wesentlich mehr, als man zunächst ahnen würde: eine geheimnisvolle Welt mit den vielfältigsten Lebensformen.

Der niederländische Taucher Peter van Rodijnen nimmt uns mit auf eine aktuelle, bildgewaltige Reise, auf der er die Natur in ihrer Reinform und Rauheit einfängt. Die Wucht der Wellen scheint direkt auf die Zuschauer überzuschwappen. Außerdem begegnet der Naturfilmer Papageientauchern, schwimmt mit riesigen Haien – und widmet sich im nächsten Moment wieder dem mikroskopisch kleinen Ruderfußkrebs.

Untermalt werden die Bilder von abwechslungsreichen Musikstücken des bekannten niederländischen Komponisten Sven Figee. So treiben Quallen zu zarten Klavierklängen durchs Wasser, während die Jagd des Seewolfs durch hektische Streichmusik vertont wird. Doch auch der Mensch hat seine Spuren hinterlassen …

Die Kombination von Musik und Filmsequenzen, gepaart mit van Rodijnens Kommentaren, lässt uns die Schönheit, aber auch die Verletzlichkeit des Ökosystems Nordsee hautnah erleben.

Klar ist: Diese Naturaufnahmen entfalten ihre volle Wirkung erst auf der großen Leinwand!

Bild: © Dutch Maritime Productions/Joost van Uffelen

 

Sommerkonzert
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
28.06.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Konzert

Das Orchester München-Nord e. V. bringt unter Leitung des Dirigenten Norbert Thoma schwungvolle Tänze von der Wiener Klassik bis zum Jazz zu Gehör:
Walzer und Ländler, die „Mödlinger Tänze“ aus der Feder Ludwigs van Beethoven, führen erst in ein Kaffeehaus bei Wien. Dann spielen zwei Solistinnen aus den Reihen des Orchesters (Leonie Haas und Agnes Vanes) in der Concertante für Flöte, Klarinette und Orchester von Franz Danzi, der Hofkapellmeister in Stuttgart und Karlsruhe war, u. a. eine Polonaise. Im Anschluss kommt die Dance Suite des ersten Jazz-Professors in Deutschland, Mátyás Seiber, zur Aufführung. Darin sind Tango, Blues, Charleston und weitere Tanzarten zu hören. Mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms endet das Konzert wieder in Wien - dem Entstehungsort für diese Musik.

Das Orchester München-Nord freut sich über Spenden.

Veranstalter: Orchester München-Nord e. V.

Bild: © Orchester München-Nord

 

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Kontakt zur Kulturreferentin

Anne Merten
Telefon: 089 3858-6700
E-Mail: anne.merten(at)augustinum.de