Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum München-Nord

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum München-Nord mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

The Piano Tuner
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
07.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Daniel Roher 
Mit Leo Woodall, Dustin Hoffman u.a. 
Dauer: ca. 110 Minuten
 

Für den Klavierstimmer Niki ist sein empfindliches Gehör Fluch und Segen zugleich. Gemeinsam mit seinem Mentor Harry reist er durch New York und kümmert sich um Instrumente, die seine besondere Gabe erfordern. Als jedoch zwielichtige Gestalten erkennen, dass Nikis Gehör auch für das Öffnen von Safes nützlich ist, nehmen die Ereignisse eine gefährliche Wendung. 
In vielen Szenen hört das Publikum selbst wie durch Nikis Ohren – mal die feinen Mechaniken im Tresor knacken, dann aber auch Sirenen laut aufheulen. Abgesehen davon ist Musik ein zentrales Element: neben alten Jazz-Klassikern von Herbie Hancock oder Dave Brubeck erklingt natürlich auch einiges an Klaviermusik. 

Regisseur Daniel Roher gewann 2023 den Oscar für seinen vielbeachteten Dokumentarfilm „Nawalny“ über den russischen Oppositionspolitiker Alexei Nawalny. Mit „The Piano Tuner“ legt er nun sein Spielfilmdebüt vor.

Bild: © BlackBearPictures

 

Peru – In der Weite der Anden
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
16.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
15 Euro, 10 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Foto-Reisereportage
Vortragende/-r
Martin Engelmann

Im Herzen Südamerikas begibt sich Martin Engelmann auf eine faszinierende Entdeckungsreise zu den Ursprüngen einer der geheimnisvollsten Regionen der Erde: Peru. 

Nahe der Stadt Arequipa stößt er auf mystische Tempelruinen einer bislang unbekannten, jahrtausendealten Kultur. Er folgt der Spur der sagenumwobenen „Straße des Lichts“, einem uralten Zeremonialweg. Die Monumente versunkener Anden-Reiche trotzen der Zeit und tragen ihre Geheimnisse bis heute in sich – von Menschen erbaut, den Göttern geweiht. Martin Engelmann hat Nachfahren dieser Hochkulturen getroffen und weiß von ihrer traditionellen Lebensweise zu berichten. 

Seine Reise führt ihn immer wieder von den eisigen Höhen der Anden über den malerischen Titicacasee bis tief hinein in die entlegenen Urwaldgebiete des Manu-Nationalparks. Vom Flugzeug aus gelingen ihm sensationelle Luftaufnahmen der 2000 Jahre alten Linien von Nasca und Palpa in der peruanischen Wüste. Dann wieder ist er unterwegs auf dem Inkaweg nach Machu Picchu und wandert auf endlosen Pfaden durch die majestätische Bergwelt der Cordillera Blanca, bis er schließlich in Caral an der Pazifikküste ankommt, der ältesten Stadt Amerikas. 

Diese bildgewaltige Reportage ist mehr als ein Reisebericht: Sie ist eine Einladung, Peru mit all seinen Facetten neu zu entdecken. 

Bild: © Martin Engelmann 

 

Das Sommerbuch
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
21.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Charlie McDowell 
Mit Glenn Close, Emily Matthews u.a. 
Dauer: ca. 90 Minuten 

Basierend auf dem gleichnamigen Roman der finnischen Illustratorin und Schriftstellerin Tove Jansson, Schöpferin der Mumins, erzählt der Film von Einsamkeit und Herzschmerz aber auch von Freiheit und Verbundenheit. 

Drei Menschen, die an ganz unterschiedlichen Stellen in ihrem Leben stehen, verbringen den Sommer auf einer unberührten Schäreninsel im Finnischen Meerbusen: Die neugierige neunjährige Sophia, ihr von Trauer verwundeter Vater und ihre humorvolle, kluge Großmutter, die sich mit Einsamkeit und Herzschmerz gut auskennt – wie mit vielem anderen auch. Oma und Enkelin erkunden die Insel, sprechen über das Leben, die Natur und alles andere – nur nicht über ihre Gefühle bezüglich des Todes von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander. Der Film lässt dabei bewusst Zeit, den Figuren nahezukommen. Ein plötzlich aufziehender Sommersturm kehrt die emotionalen Spannungen der Familie nach außen und wirbelt damit vieles durcheinander… 

Bild: © 2026 Film Kino Text 

 

Die Erdfunkstelle Raisting – eine Erfolgsgeschichte
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
28.09.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Hermann Martin

1963 wurde in Raisting (in der Nähe des Ammersees) eine der ersten und größten Erdfunkstellen errichtet. Sie war die Wiege des Satellitenfunks in Deutschland. Die nebenan aufgebaute erste Großantenne Deutschlands steht heute noch unter einer schützenden Kuppel – als Denkmal nationaler Bedeutung.  

Die Übertragung der ersten Mondlandung, der Olympischen Sommerspiele in München und des Mauerfalls sind nur ein paar Beispiele weltweiter berühmter Verbindungen. Mit dem Projekt „Symphonie“ wollte Europa unabhängig von den USA sein und mit „Inmarsat“ wurde aus der bayerischen Boden-Satellitenstation eine Küstenfunkstelle. Eine Erfolgsgeschichte nahm seinen Lauf! 

Der Ingenieur Hermann Martin war Betriebsleiter der Erdfunkstelle Raisting und hat die Mediengeschichte an diesem einmaligen Standort miterlebt und geprägt. Von ihm erfahren Sie alle spannenden Daten, Fakten und Anekdoten über (historische) Satelliten-Verbindungen. 

Bild: © Hermann Martin

 

Lebensmut trotz(t) Demenz
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
02.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
20 Euro, 15 Euro (erm.); inkl. Glas Sekt im Anschluss
Veranstaltungsart
Lesung mit Musik
Vortragende/-r
Dr. Sarah Straub

In ihrem neuen Buch "Lebensmut trotz(t) Demenz" erzählt Sarah Straub von berührenden Begegnungen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Diese Geschichten bringt die promovierte Psychologin nun auch auf die Bühne – in einem Live-Programm, das berührt, informiert und aufklärt. Sie glaubt von ganzem Herzen an ein gutes Leben mit der Erkrankung, wenn sie durch Solidarität, Zusammenhalt und Nächstenliebe getragen wird.

Mit viel Feingefühl verknüpft die Autorin und Liedermacherin, seit Jahren ein gefragter Gast in Radio- und TV-Sendungen, bei ihren Konzertlesungen wissenschaftliche Erkenntnisse über Demenz mit Musik, die unter die Haut geht.

Sarah Straub steht mit ihrem Namen für eine couragierte Perspektive im Umgang mit der belastenden Erkrankung, die sie mit Fachkompetenz glaubwürdig und auf unterhaltsame Art konsequent in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt – mit einer aufrüttelnden Leichtigkeit, die die Gäste ihrer Veranstaltungen oftmals erstaunt aufhorchen lässt.

Bild: © Hauke Dressler

 

Steckerlfischfiasko
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
12.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Ed Herzog
Mit Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Eisi Gulp u.a.
Dauer: ca. 100 Minuten

Das zehnte Eberhofer-Film-Abenteuer kommt auf die Leinwand:

Franz im Neubau, Rudi im Saustall und Susi (fast) im Bürgermeisteramt – und als wäre das Chaos in Niederkaltenkirchen nicht schon perfekt, geht auch noch die Oma auf Kur!

Für den beliebten Dorfgendarm Franz Eberhofer geht es auf bisher unberührtes Terrain, als der örtliche Steckerlfischkönig auf dem hiesigen Golfplatz mausetot aufgefunden wird. Klar, dass sich Franz da nicht länger mit Nichtigkeiten wie dem Umzug in den Neubau oder dem Wahlkampf von Susi zur Bürgermeisterin aufhalten kann. Gemeinsam mit Kumpel Rudi Birkenberger und dem richtigen Riecher ermittelt das wiedervereinte Dreamteam inmitten zweier verfeindeter Volksfestclans. Gut, dass die neue Haushaltshilfe Julika ganz zur Freude von Papa und Leopold für Ordnung auf dem Eberhofer-Hof sorgt.

Der Film ist in gewohnter Weise gespickt mit absurden zwischenmenschlichen Situationen, dialektlastigem Humor und natürlich jeder Menge bayerischem Lokalkolorit. Auch in „Steckerlfischfiasko“ geben sich die herzlich schrägen Figuren ein weiteres Mal vor uriger Kulisse die Klinke in die Hand, während Franz Eberhofer und sein Ex-Polizeikollege Rudi wie nebenbei einen Mordfall zu lösen versuchen.

"Der Fall rund um den gewaltsamen Tod des „Steckerlfischkönigs“ Paulus hat alles, was die Filme über das Provinz-Panoptikum so vergnüglich macht." (FilmDienst)

Bild: © Constantin Film Distribution GmbH, Bernd Schuller

 

Aufruhr der Farben. Karl Schmidt-Rottluff und das Erbe der "Brücke"
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
13.10.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik

Wilde Farben, tiefe Gefühle: Karl Schmidt-Rottluff, Mitbegründer der revolutionären Künstlervereinigung „Brücke“, prägte mit seiner Kunst ganz wesentlich den Expressionismus in Deutschland. Nachwirkungen seiner Kunst sind noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu spüren.

Am 10. August 2026 jährte sich Karl Schmidt-Rottluffs Todestag zum 50. Mal. Im Buchheim Museum werden aus diesem Anlass aktuell einige der bedeutendsten „Brücke“-Werke gegenübergestellt, gemalt von Schmidt-Rottluffs Zeitgenossen sowie nachfolgenden Generationen.

Dr. Wolfgang Urbanczik hat die Ausstellung besucht und weiß einiges darüber zu berichten.

Bild: Karl Schmidt-Rottluff: Norwegische Landschaft (1911)

 

"Ich habe geruht, mir eine Verfassung zu geben" Thomas Mann in München
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
19.10.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, 10 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Georg Reichlmayr

"Es kenne mich die Welt, aber erst, wenn alles tot ist", schrieb Thomas Mann 1950 in seine Tagebücher.

Tatsächlich war der große Dichter als Mensch versiegelt und "ließ niemanden in sein Herz blicken", wie der Literaturwissenschaftler Hermann Kurzke feststellte. "Mit virtuoser Disziplin hielt er eine Fassade aufrecht" und inszenierte ein bürgerliches Leben. Doch in seinem Werk offenbart er seine und allgemein menschliche Geheimnisse wie kein zweiter. Die längste Zeit seines Lebens verbrachte Thomas Mann in München. In Schwabing schrieb er seine ersten Erzählungen, in der Maxvorstadt heiratete er in eine der angesehensten Familien Münchens ein, in der Leopoldstraße kamen seine Kinder zur Welt. Während seiner knapp 20 Jahre im Herzogpark in Bogenhausen vollendete er den Roman Der Zauberberg, erhielt 1929 den Nobelpreis für Literatur und wurde schließlich 1933 ins Exil getrieben.
Anlässlich des 150. Geburtstags des Schriftstellers folgt München- und Mann-Kenner Georg Reichlmayr in seinem literarischen Vortrag Thomas Manns Münchner Spuren. Kommen Sie mit!

Bild: gemeinfrei

 

Vaterland
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
26.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Paweł Pawlikowski
Mit Hanns Zischler und Sandra Hüller
Dauer: ca. 80 Minuten

Eröffnungsfilm beim Filmfest München 2026

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehren Thomas Mann und seine Tochter Erika erstmals in das zerstörte Deutschland zurück. Ihre Reise führt sie von Frankfurt bis ins sowjetisch besetzte Weimar, das sich zum Goethe-Jubiläum von Deutschlands bedeutendstem Schriftsteller Orientierung, Trost und Versöhnung erhofft.

Während Thomas Mann als moralische Instanz gefeiert, umworben und zugleich kritisch beäugt wird, prägt er das Leben seiner Familie durch anspruchsvolle Strenge. Für Vater und Tochter wird die Rückkehr in das Land, das Mann einst ins Exil getrieben hat, zu einer gleichermaßen politischen wie persönlichen Reise.

Oscar-Preisträger Paweł Pawlikowski ist eine intensive, vielschichtige Erzählung mit eindrucksvollen Schwarzweiß-Bildern gelungen – getragen von einer herausragenden Besetzung.

Bild: © Agata Grzybowska

 

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Kontakt zur Kulturreferentin

Anne Merten
Telefon: 089 3858-6700
E-Mail: anne.merten(at)augustinum.de