Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum München-Nord

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum München-Nord mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

"Ich habe geruht, mir eine Verfassung zu geben" Thomas Mann in München
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
19.10.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, 10 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Georg Reichlmayr

"Es kenne mich die Welt, aber erst, wenn alles tot ist", schrieb Thomas Mann 1950 in seine Tagebücher.

Tatsächlich war der große Dichter als Mensch versiegelt und "ließ niemanden in sein Herz blicken", wie der Literaturwissenschaftler Hermann Kurzke feststellte. "Mit virtuoser Disziplin hielt er eine Fassade aufrecht" und inszenierte ein bürgerliches Leben. Doch in seinem Werk offenbart er seine und allgemein menschliche Geheimnisse wie kein zweiter. Die längste Zeit seines Lebens verbrachte Thomas Mann in München. In Schwabing schrieb er seine ersten Erzählungen, in der Maxvorstadt heiratete er in eine der angesehensten Familien Münchens ein, in der Leopoldstraße kamen seine Kinder zur Welt. Während seiner knapp 20 Jahre im Herzogpark in Bogenhausen vollendete er den Roman Der Zauberberg, erhielt 1929 den Nobelpreis für Literatur und wurde schließlich 1933 ins Exil getrieben.
Anlässlich des 150. Geburtstags des Schriftstellers folgt München- und Mann-Kenner Georg Reichlmayr in seinem literarischen Vortrag Thomas Manns Münchner Spuren. Kommen Sie mit!

Bild: gemeinfrei

 

Vaterland
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
26.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Paweł Pawlikowski
Mit Hanns Zischler und Sandra Hüller
Dauer: ca. 80 Minuten

Eröffnungsfilm beim Filmfest München 2026

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehren Thomas Mann und seine Tochter Erika erstmals in das zerstörte Deutschland zurück. Ihre Reise führt sie von Frankfurt bis ins sowjetisch besetzte Weimar, das sich zum Goethe-Jubiläum von Deutschlands bedeutendstem Schriftsteller Orientierung, Trost und Versöhnung erhofft.

Während Thomas Mann als moralische Instanz gefeiert, umworben und zugleich kritisch beäugt wird, prägt er das Leben seiner Familie durch anspruchsvolle Strenge. Für Vater und Tochter wird die Rückkehr in das Land, das Mann einst ins Exil getrieben hat, zu einer gleichermaßen politischen wie persönlichen Reise.

Oscar-Preisträger Paweł Pawlikowski ist eine intensive, vielschichtige Erzählung mit eindrucksvollen Schwarzweiß-Bildern gelungen – getragen von einer herausragenden Besetzung.

Bild: © Agata Grzybowska

 

Fantasie
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
03.11.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
15 Euro, 13 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Gerold Huber

„O Phantasie, du höchstes Kleinod des Menschen, du unerschöpflicher Quell, aus dem sowohl Künstler als Gelehrte trinken.“ (Franz Schubert)

Das Programm beleuchtet den musikalischen Fantasie-Gedanken auf unterschiedliche Weise: Bei Mozart handelt es sich eher um ein freies Improvisieren, bei Schubert und Chopin steht das „Fantastische“, das „Verzaubernde“ der Musik im Vordergrund und zeigt sich vor allem in der poetischen Grundstimmung ihrer Musik.

Gerold Huber zählt zu den international renommiertesten Liedpianisten seiner Generation. Er trat u.a. in Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Gewandhaus Leipzig, dem Konzerthaus Wien, dem Konzertgebouw Amsterdam und der Wigmore Hall London auf. Seine Aufnahmen der Winterreise (2002) sowie der Schönen Müllerin (2004) wurden jeweils mit dem begehrten Echo-Klassik ausgezeichnet. 2026 wurde Gerold Huber außerdem eine besondere Ehre zuteil: Ihm wurde das Bundesverdienstkreuz für künstlerische Exzellenz und Engagement für den musikalischen Nachwuchs überreicht.

Bild: © Marion Koell

 

Mutig sein!
Ort

Augustinum München-Nord (Kapelle), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
05.11.2026
Uhrzeit
15:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Katharina Oppel

Die Midterm elections in den USA laden ein, sich zu erinnern: In einem interkonfessionellen Gottesdienst in Washington hielt Bischöfin Mariann Edgar Budde am 21. Januar 2025 die Predigt zur Amtseinführung des neu gewählten US-Präsidenten. Gegen Ende ihrer Ansprache wandte sie sich direkt an Donald Trump: „Have mercy, Mr. President! … Zeigen Sie Erbarmen … den Menschen, die in unserem Land in Angst leben.“ In ihrem Buch „Mutig sein“ (2025) beschreibt Budde, dass es jedem Menschen möglich und aufgetragen ist, mutig für die einzustehen, die gesellschaftlich keine Lobby haben. Eine Ermutigung auch für uns in Deutschland ? 

Herzliche Einladung zu Vortrag, gemeinsamer Lektüre der Predigt und Gespräch! 

Bild: © gemeinfrei

 

Spaziergang nach Syrakus
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
09.11.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Lars Jessen
Mit Charly Hübner, Lina Beckmann u.a.
Dauer: ca. 100 Minuten

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz. Er will auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln, der 1801 zu Fuß von Sachsen bis Sizilien wanderte. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt. Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen! Doch wie kommt er danach wieder nach Hause zurück?

Nach einer wahren Geschichte von Klaus Müller aus dem Jahr 1988, inspiriert von Friedrich Christian Delius' Roman "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus".

Bild: © Pandora Film

 

Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
10.11.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik

Am 10. Juni 2026 wurde in Barcelona der Christusturm der Sagrada Familia geweiht, zum 100. Todestag von Antoni Gaudí. Die weltberühmte Kathedrale steht nicht nur für die persönliche Vision ihres Architekten, sondern auch für eine kulturelle und gesellschaftliche Erneuerungsbewegung um 1900: den katalanischen "Modernisme". Ein weiterer Protagonist innerhalb dieser Bewegung war der junge Pablo Picasso.

Die stilistische Bandbreite des „Modernisme“ und besondere Bedeutung von Barcelona zeigt die aktuelle Ausstellung der Kunsthalle München. Der Vortrag bietet eine tolle Gelegenheit, den eigenen Ausstellungsbesuch vor- bzw. nachzubereiten

Bild: © gemeinfrei (cc-by-sa-2.0)

 

 

Märkte und Dulten in München
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
16.11.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Martina Sepp

Kurz vor dem Start der Christkindlmärkte werfen wir einen Blick auf das bunte Markttreiben Münchens: Die Auer Dult und der Viktualienmarkt sind heute nicht mehr wegzudenken – und sie erinnern uns noch heute an die ehemals so reiche Marktkultur unserer schönen Stadt. Bereits 1240 wird der erste Marktplatz auf dem heutigen Marienplatz erwähnt. Eier- und Kräutelmarkt, Salz- und Weinmarkt existierten damals auf dem Schrannenplatz.

Mehr über die Vielfalt von Münchens Märkten erzählt uns Martina Sepp – vom Gänsemarkt bis zum Holzmarkt, von der Jakobidult im Sommer bis zur Nikolausdult zur Adventszeit, vom Mittelalter bis heute.

Bild: © privat

 

Lügen über meine Mutter
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
23.11.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Aron Lehmann
Nach dem Roman von Daniela Dröscher; mit Rosalie Thomass u.a.
Dauer: ca. 100 Minuten

„Lügen über meine Mutter“ ist ein berührendes und kraftvolles Plädoyer für weibliche Selbstbestimmung.

In der Familie der kleinen Ela gibt es ein Thema, das alle schönen Seiten des Lebens überschattet: das Körpergewicht ihrer Mutter Cornelia. Aus der Perspektive der Tochter Ela wird die Geschichte einer Frau erzählt, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht. Ihr Kampf um Selbstbestimmung und Würde ist ebenso bewegend wie inspirierend – und zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut es braucht, sich gegen die persönlichen und gesellschaftlichen Erwartungen anderer zu behaupten. So zum Beispiel gegen ihren Mann Werner, der Cornelia auf ihr Äußeres reduziert. Denn schließlich hätte er mit einer vorzeigbaren Frau sicher alles, was ihm momentan verwehrt bleibt: die Beförderung, den sozialen Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft, … oder?

Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniela Dröscher, der 2022 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand und 2026 als gemeinsames Stadtlesebuch für ‚Berlin liest ein Buch‘ aus über 600 Vorschlägen ausgewählt wurde – Zeichen für seine beeindruckende Wirkung und anhaltende Relevanz.

Bild: © TOBIS Film / Frank Dicks

 

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit dem Kultur-Newsletter des Augustinum München-Nord

Mit unserem E-Mail-Newsletter informiert Sie unser Kulturreferat jeden Monat über die anstehenden Veranstaltungen in Ihrem Augustinum:

Sie haben Fragen zur Kultur im Augustinum München-Nord? Wir helfen Ihnen gerne weiter:
mno.kultur(at)augustinum.de

Kontakt zur Kulturreferentin

Anne Merten
Telefon: 089 3858-6700
E-Mail: anne.merten(at)augustinum.de