Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum München-Nord

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum München-Nord mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Die reichste Frau der Welt
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
06.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Thierry Klifa
Mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte u.a.
Dauer: ca. 120 Minuten

Marianne hat im Leben scheinbar alles erreicht: Mit ihrem Kosmetikimperium hat sie ein ansehnliches Vermögen aufgebaut. Nur eines fehlt ihr dann doch noch – die Liebe.

Anstatt sich Veränderungen zu stellen, schwört Marianne eher auf Tradition und Kontrolle. Eines Tages aber tritt Pierre-Alain Fantin in ihr Leben und plötzlich verändert sich sogar alles auf einmal: Mit seinem Charme und seiner energiegeladenen Art schleicht sich der Fotograf mitten in Mariannes Leben und damit in die glitzernde Welt des Luxus. Dabei bringt er die zurückhaltende Grande Dame mit spielerischer Leichtigkeit dazu, eine Menge Geld auszugeben…

Der Film baut eine fesselnde Spannung zwischen dem Paar auf, die auch für deren engstes Umfeld große Herausforderungen birgt. Denn für alle stellt sich die Frage, ob Pierre-Alain ernste Absichten hat. Aber wer ist schon sicher vor der Sogkraft des großen Geldes? So entsteht eine Kette von Machtspielen und Intrigen, die schnell deutlich machen, dass die Welt, in der Marianne lebt, mehr aus Schein als Sein besteht.

Isabelle Huppert mimt die Frau, die sich dem Hedonismus völlig hingibt und rationale Belange völlig außer Acht lässt, mit Hingabe. Gleichzeitig verliert die Protagonistin aber nie ihre Stärke und glänzt mit schlagfertigem Witz.

Der Film basiert lose auf dem realen Fall um die L’Oréal-Erbin und Milliardärin Liliane Bettencourt (1922 – 2017).

Bild: © Neue Visionen

 

Worpswede – Vom Künstlerdorf zum Mythos
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
14.07.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich das kleine idyllische Dorf Worpswede, gelegen im niedersächsischen Teufelsmoor nahe Bremen, zu einem der spannendsten Orte europäischer Kunst. Fernab von der Enge der Stadt suchen Künstler wie Fritz Mackensen oder Paula Modersohn-Becker nach einer Symbiose von Kunst und Natur. Und genau diese Sehnsucht können wir bis heute in ihren romantisch-lyrischen Bildern spüren. Erfahren Sie mehr über diese besondere Künstlerkolonie!

Bild: Paula Modersohn-Becker: Worpsweder Landschaft (1900)

 

Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
20.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: David Dietl
Mit Maximilian Brückner, Hannah Herzsprung, Heiner Lauterbach u.a.
Dauer: ca. 95 Minuten

Wer kennt ihn nicht, den grantigen Münchner Aloisius, der im bayerischen weiß-blauen Himmel sitzt und Harfe spielt? Nun kommt der Klassiker als Spielfilm zurück, mit einem zunächst sehr lebendigen Münchner als Hauptperson: Wiggerl genießt das Leben in vollen Zügen und denkt überhaupt nicht an ein Ende. Doch dann landet er nach einem schweren Unfall plötzlich im Himmel, wo er sich so gar nicht wohlfühlt. Statt Bier gibt es Soja, statt Blasmusik Yoga. Um für Frieden zu sorgen, wird der aufmüpfige Wiggerl kurzerhand wieder zurück zur Erde geschickt, wo er ein paar Dinge wiedergutmachen soll. Sehen kann ihn allerdings nur seine Tochter Toni, der er kein guter Vater war… und die Zeit ist knapp.

So beginnt für den „Münchner im Himmel“ eine Suche nach den richtigen Enden für so manchen Anfang zu Lebzeiten. Dabei fängt der Film die besonders charmanten und berührenden Momente dieses Schicksals gekonnt und mit einem Augenzwinkern ein.

Eine authentische Geschichte über Lebensmut, zweite Chancen und die Einzigartigkeit des Münchner Lebensgefühls!

Bild: LEONINE Studios

 

Die Wikinger – Zwischen Mythos und Wirklichkeit
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
22.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, 10 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Andreas Pehl

793 – ein Jahr des Schreckens: Wikinger überfallen das Kloster Lindisfarne an der englischen Ostküste. Aus der Sicht verzweifelter Geistlicher erscheinen sie als grausamen Horden aus dem Norden. Ein Bild, das bis heute nachwirkt: Hörnerhelme, Bärte und Felle, dazu Schwert und Axt stets bereit.
Doch die Nordmänner, die bis nach Grönland und Nordamerika segelten, waren weit mehr als räuberische Krieger. Sie waren Händler, Entdecker und schließlich sogar Könige in Süditalien und Sizilien. Als Volk der Rus im Osten und als Teil der Leibgarde am Kaiserhof in Konstantinopel prägten sie das mittelalterliche Europa. Ihre Neugier und Offenheit machen sie auch zu Wegbereitern einer europäischen Identität – jenseits der Klischees von mordenden Horden und gehörnten Helmen.

Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise zu Wikingermythen, Sprache, Kultur und Musik – vom Norden Skandinaviens bis in den Süden Italiens!

Der Rundfunkautor und Musiker Andreas Pehl (BR Klassik, BR Rucksackradio, radioReisen & radioWissen) wurde bereits mehrfach für seine Radioreportagen ausgezeichnet. Seine Spezialgebiete Kultur, Musik, Religion und Geschichte – darunter auch die Welt der Wikinger – vermittelt er stets fundiert recherchiert und klar verständlich.

Bild: © Andreas Pehl

 

Hinter-Hoflieferanten
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
30.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
18 Euro, 15 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Hinter-Hoflieferanten

Susanne Brantl – Gesang
Ludwig Hahn – Geige
Norbert Bürger – Banjo/Gitarre
Alex Armbruster – Akkordeon

Die Hinter-Hoflieferanten knüpfen an eine Tradition um die Jahrhundertwende an, als arme Musikanten versuchten, ein wenig Freude in die triste Welt der großstädtischen Hinterhöfe zu bringen. Dienstmädchen unterbrachen kurz ihre Arbeit, um ein Tänzchen zu wagen, während die Herrschaft verstohlen hinter der Gardine lauschte – um dann als Dank einen in Zeitungspapier gewickelten Groschen in den Hof zu werfen.

Susanne Brantl und ihre Musiker lassen dieses Milieu wieder aufleben: die oft mühsamen Lebensbedingungen mit „Lieder eines armen Mädchens“ von Holländer oder „Nanna’s Lied“ von Brecht und nicht zuletzt das gewandelte Frauenbild einer Fritzi Massary mit „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“. Claire Waldoffs „Wegen Emil seine unanständ’ge Lust“ zeigt: Die Chansons der alten Grammophone sind verblüffend aktuell geblieben.

Kurzum: Die vier Musiker nehmen Sie mit auf eine authentische Zeitreise zu Operette, Kintopp und Kabarett!

Bild: © Christof Wessling

 

Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
03.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Regina Schilling 
Mit Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Paul Celan u.a. 
Eröffnungsfilm beim Dok.Fest 2026; Dauer: ca. 90 Minuten 

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regisseurin Regina Schilling eine sinnlich-intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. 

Der Film nimmt Sie mit auf eine poetische Spurensuche: Das kunstvolle Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten zeichnet die zentralen Lebensphasen der Autorin nach – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Ihr Leben war einerseits geprägt von komplizierten Beziehungen zu prominenten Größen wie Paul Celan und Max Frisch, andererseits war sie stets auf der Suche nach einer eigenen, radikalen Sprache. Und all das zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. 

Sandra Hüller interpretiert die Sprachkünstlerin mit all ihren Facetten – mal verletzlich, mal stark, immer wortgewandt. 

Bild: © Weltkino Filmverleih

 

Amrum
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
10.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Fatih Akin 
Mit Diane Kruger, Matthias Schweighöfer, Detlev Buck u.a. 
Dauer: ca. 90 Minuten 

Frühjahr 1945 auf Amrum: Der 12-jährige Nanning wächst im festen Glauben auf, seine Eltern gehörten zu den „Guten“. Doch gegen Ende des Krieges gerät dieses Bild immer mehr ins Wanken. Wieso zum Beispiel lebt sein Onkel Theo in Amerika und was ist mit dessen Freundin geschehen? Müsste der Vater nicht endlich nachhause kommen, jetzt wo der Krieg fast vorbei ist? Doch bei seiner Mutter, überzeugte Nationalsozialistin, stößt er damit auf taube Ohren. 

Wenig später: Nach der Verkündung von Hitlers Tod im Radio und der Geburt ihres vierten Kindes versinkt Nannings Mutter in eine tiefe Depression. Sie verlässt kaum noch das Bett und möchte abgesehen von einem Honigbrot nichts essen. Der treue Nanning macht sich auf die Suche nach den raren Zutaten dafür und lernt dabei Amrum ganz neu kennen – gleichzeitig begreift er Schritt für Schritt die moralischen Widersprüche seiner Umgebung und die Wirklichkeit des Kriegs. Gerahmt werden Nannings intensive Erfahrungen von eindrucksvollen Landschaftsbildern. 

Das Drama eröffnet einen stillen, versöhnlichen Blick auf das Ende des Nationalsozialismus und verfolgt die Frage, wie ein Kind inmitten der Ideologien und Umbrüche des 2. Weltkriegs seinen moralischen Kompass ausrichten kann.
 

"Fatih Akins Liebeserklärung an den Norden und eine noch größere an seinen verstorbenen Mentor und Freund Hark Bohm." (NDR) 
 

Bild: © 2026 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved

 

Paul Klee: Der Poet des Blauen Reiter
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
11.08.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik

Die Kunst von Paul Klee entstand in enger Verbundenheit mit den Ideen und Zielen des Blauen Reiter. Sie entführt uns in eine poetische Welt und gibt laut Paul Klee „nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“. 

Selten gezeigte Werke des Künstlers sind aktuell im Schlossmuseum Murnau zu sehen. Dort treten sie in einen Dialog mit Arbeiten von August Macke, Robert Delaunay, Franz Marc, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter. Werden auch Sie Teil dieses Dialogs und seien Sie gespannt, welche farbintensiven Bilder Dr. Wolfgang Urbanczik wieder mit in den Theatersaal bringt! 

Bild: Paul Klee: Waldvogel (1920)

 

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
17.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Simon Verhoeven 
Mit Bruno Alexander, Senta Berger u.a.; nach dem Roman von Joachim Meyerhoff 
Dauer: ca. 130 Minuten 

Bruno Alexander erweckt das Alter Ego von Bestseller-Autor Joachim Meyerhoff auf eindrückliche Weise zum Leben – menschlich, ehrlich und mit viel Gefühl. 

Nach dem Abitur blickt der junge Joachim in eine noch ungewisse Zukunft. Auf der Suche nach einer neuen Richtung zieht er zu seinen Großeltern nach München, beide ehemals gefeierte Schauspielgrößen. Das Zusammenleben mit ihnen zeigt ihm eine faszinierende, aber zugleich fordernde neue Welt auf: geprägt von Theaterleidenschaft, strenger Disziplin und großen Gefühlen. Zwischen Proben, Erinnerungen und Alltag versucht Joachim, seinen eigenen Platz zu finden. Dabei lernt er Stück für Stück, innere Kämpfe nicht nur mit sich selbst zu lösen, sondern auch nach außen zu tragen. Doch wo endet die Rolle und wo beginnt das eigene Ich? Vermutlich wäre es leichter, Astronaut zu sein als passionierter Schauspieler. Dem Film gelingt es mit feinem Humor und großer Sensibilität seine widersprüchliche Gefühlswelt einzufangen.
 

"Es ist die Lust am Spiel, die Zärtlichkeit für die Figuren und der Respekt für diese tragisch-komische Leidensgeschichte des jungen Meyerhoff, die diesen Film zu einem berührenden Erlebnis machen." (radiodrei3)
 

Bild: © 2026 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved

 

Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
24.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Wolfgang Becker 
Mit Charly Hübner, Jürgen Vogel u.a. 
Dauer: ca. 110 Minuten 

Micha Hartungs Leben könnte rosiger aussehen: Seine völlig aus der Mode gekommene Videothek steht kurz vor dem Aus und seit er kurz nach dem Mauerfall verlassen wurde, lebt er in den Tag hinein und verdrängt seine finanziellen Probleme. Als der Journalist Alexander Landmann entdeckt, dass Micha 1984 an einer spektakulären DDR-Massenflucht beteiligt gewesen sein soll, gibt Micha sich aus Geldnot fälschlich als Mitverantwortlicher aus. 

Plötzlich wird er zum nationalen Helden stilisiert und steht im Rampenlicht: Medienauftritte, Einladungen und eine Rede im Bundestag folgen. Auch privat scheint sich sein Leben zu wenden, als er die erfolgreiche Paula kennenlernt. Doch als schließlich ein Bürgerrechtler beginnt, öffentlich an Michas Geschichte zu zweifeln, droht die Lüge wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen. 

Der Film ist mit zahlreichen ironischen Spitzen gegen die Gesellschaft gespickt: Wie entsteht eigentlich Geschichte und was sind wir bereit zu glauben? Braucht es immer Figuren, die wir bewundern und überhöhen – selbst dann, wenn sie so gar nicht wirklich existieren? 

Bild: © X Verleih AG

 

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Anne Merten
Telefon: 089 3858-6700
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