Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum München-Nord

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum München-Nord mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Die Erdfunkstelle Raisting – eine Erfolgsgeschichte
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
28.09.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Hermann Martin

1963 wurde in Raisting (in der Nähe des Ammersees) eine der ersten und größten Erdfunkstellen errichtet. Sie war die Wiege des Satellitenfunks in Deutschland. Die nebenan aufgebaute erste Großantenne Deutschlands steht heute noch unter einer schützenden Kuppel – als Denkmal nationaler Bedeutung.  

Die Übertragung der ersten Mondlandung, der Olympischen Sommerspiele in München und des Mauerfalls sind nur ein paar Beispiele weltweiter berühmter Verbindungen. Mit dem Projekt „Symphonie“ wollte Europa unabhängig von den USA sein und mit „Inmarsat“ wurde aus der bayerischen Boden-Satellitenstation eine Küstenfunkstelle. Eine Erfolgsgeschichte nahm seinen Lauf! 

Der Ingenieur Hermann Martin war Betriebsleiter der Erdfunkstelle Raisting und hat die Mediengeschichte an diesem einmaligen Standort miterlebt und geprägt. Von ihm erfahren Sie alle spannenden Daten, Fakten und Anekdoten über (historische) Satelliten-Verbindungen. 

Bild: © Hermann Martin

 

Lebensmut trotz(t) Demenz
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
02.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
20 Euro, 15 Euro (erm.); inkl. Glas Sekt im Anschluss
Veranstaltungsart
Lesung mit Musik
Vortragende/-r
Dr. Sarah Straub

In ihrem neuen Buch "Lebensmut trotz(t) Demenz" erzählt Sarah Straub von berührenden Begegnungen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Diese Geschichten bringt die promovierte Psychologin nun auch auf die Bühne – in einem Live-Programm, das berührt, informiert und aufklärt. Sie glaubt von ganzem Herzen an ein gutes Leben mit der Erkrankung, wenn sie durch Solidarität, Zusammenhalt und Nächstenliebe getragen wird.

Mit viel Feingefühl verknüpft die Autorin und Liedermacherin, seit Jahren ein gefragter Gast in Radio- und TV-Sendungen, bei ihren Konzertlesungen wissenschaftliche Erkenntnisse über Demenz mit Musik, die unter die Haut geht.

Sarah Straub steht mit ihrem Namen für eine couragierte Perspektive im Umgang mit der belastenden Erkrankung, die sie mit Fachkompetenz glaubwürdig und auf unterhaltsame Art konsequent in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt – mit einer aufrüttelnden Leichtigkeit, die die Gäste ihrer Veranstaltungen oftmals erstaunt aufhorchen lässt.

Bild: © Hauke Dressler

 

Steckerlfischfiasko
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
12.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Ed Herzog
Mit Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Eisi Gulp u.a.
Dauer: ca. 100 Minuten

Das zehnte Eberhofer-Film-Abenteuer kommt auf die Leinwand:

Franz im Neubau, Rudi im Saustall und Susi (fast) im Bürgermeisteramt – und als wäre das Chaos in Niederkaltenkirchen nicht schon perfekt, geht auch noch die Oma auf Kur!

Für den beliebten Dorfgendarm Franz Eberhofer geht es auf bisher unberührtes Terrain, als der örtliche Steckerlfischkönig auf dem hiesigen Golfplatz mausetot aufgefunden wird. Klar, dass sich Franz da nicht länger mit Nichtigkeiten wie dem Umzug in den Neubau oder dem Wahlkampf von Susi zur Bürgermeisterin aufhalten kann. Gemeinsam mit Kumpel Rudi Birkenberger und dem richtigen Riecher ermittelt das wiedervereinte Dreamteam inmitten zweier verfeindeter Volksfestclans. Gut, dass die neue Haushaltshilfe Julika ganz zur Freude von Papa und Leopold für Ordnung auf dem Eberhofer-Hof sorgt.

Der Film ist in gewohnter Weise gespickt mit absurden zwischenmenschlichen Situationen, dialektlastigem Humor und natürlich jeder Menge bayerischem Lokalkolorit. Auch in „Steckerlfischfiasko“ geben sich die herzlich schrägen Figuren ein weiteres Mal vor uriger Kulisse die Klinke in die Hand, während Franz Eberhofer und sein Ex-Polizeikollege Rudi wie nebenbei einen Mordfall zu lösen versuchen.

"Der Fall rund um den gewaltsamen Tod des „Steckerlfischkönigs“ Paulus hat alles, was die Filme über das Provinz-Panoptikum so vergnüglich macht." (FilmDienst)

Bild: © Constantin Film Distribution GmbH, Bernd Schuller

 

Aufruhr der Farben. Karl Schmidt-Rottluff und das Erbe der "Brücke"
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
13.10.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik

Wilde Farben, tiefe Gefühle: Karl Schmidt-Rottluff, Mitbegründer der revolutionären Künstlervereinigung „Brücke“, prägte mit seiner Kunst ganz wesentlich den Expressionismus in Deutschland. Nachwirkungen seiner Kunst sind noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu spüren.

Am 10. August 2026 jährte sich Karl Schmidt-Rottluffs Todestag zum 50. Mal. Im Buchheim Museum werden aus diesem Anlass aktuell einige der bedeutendsten „Brücke“-Werke gegenübergestellt, gemalt von Schmidt-Rottluffs Zeitgenossen sowie nachfolgenden Generationen.

Dr. Wolfgang Urbanczik hat die Ausstellung besucht und weiß einiges darüber zu berichten.

Bild: Karl Schmidt-Rottluff: Norwegische Landschaft (1911)

 

"Ich habe geruht, mir eine Verfassung zu geben" Thomas Mann in München
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
19.10.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, 10 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Georg Reichlmayr

"Es kenne mich die Welt, aber erst, wenn alles tot ist", schrieb Thomas Mann 1950 in seine Tagebücher.

Tatsächlich war der große Dichter als Mensch versiegelt und "ließ niemanden in sein Herz blicken", wie der Literaturwissenschaftler Hermann Kurzke feststellte. "Mit virtuoser Disziplin hielt er eine Fassade aufrecht" und inszenierte ein bürgerliches Leben. Doch in seinem Werk offenbart er seine und allgemein menschliche Geheimnisse wie kein zweiter. Die längste Zeit seines Lebens verbrachte Thomas Mann in München. In Schwabing schrieb er seine ersten Erzählungen, in der Maxvorstadt heiratete er in eine der angesehensten Familien Münchens ein, in der Leopoldstraße kamen seine Kinder zur Welt. Während seiner knapp 20 Jahre im Herzogpark in Bogenhausen vollendete er den Roman Der Zauberberg, erhielt 1929 den Nobelpreis für Literatur und wurde schließlich 1933 ins Exil getrieben.
Anlässlich des 150. Geburtstags des Schriftstellers folgt München- und Mann-Kenner Georg Reichlmayr in seinem literarischen Vortrag Thomas Manns Münchner Spuren. Kommen Sie mit!

Bild: gemeinfrei

 

Vaterland
Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Datum
26.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino

Regie: Paweł Pawlikowski
Mit Hanns Zischler und Sandra Hüller
Dauer: ca. 80 Minuten

Eröffnungsfilm beim Filmfest München 2026

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehren Thomas Mann und seine Tochter Erika erstmals in das zerstörte Deutschland zurück. Ihre Reise führt sie von Frankfurt bis ins sowjetisch besetzte Weimar, das sich zum Goethe-Jubiläum von Deutschlands bedeutendstem Schriftsteller Orientierung, Trost und Versöhnung erhofft.

Während Thomas Mann als moralische Instanz gefeiert, umworben und zugleich kritisch beäugt wird, prägt er das Leben seiner Familie durch anspruchsvolle Strenge. Für Vater und Tochter wird die Rückkehr in das Land, das Mann einst ins Exil getrieben hat, zu einer gleichermaßen politischen wie persönlichen Reise.

Oscar-Preisträger Paweł Pawlikowski ist eine intensive, vielschichtige Erzählung mit eindrucksvollen Schwarzweiß-Bildern gelungen – getragen von einer herausragenden Besetzung.

Bild: © Agata Grzybowska

 

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Kontakt zur Kulturreferentin

Anne Merten
Telefon: 089 3858-6700
E-Mail: anne.merten(at)augustinum.de