Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Schweinfurt

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Schweinfurt mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Ausstellung "FarbenSpiel"
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
04.08.2026 bis 26.10.2026
Uhrzeit
18:30 Uhr - 20:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei Vernissage: 4. August 2026, 18:30 Uhr, Eingangshalle Augustinum
Veranstaltungsart
Ausstellung
Vortragende/-r
Philipp Rau (leitender Künstler)
Antje Arlt (Leiterin Kulturbüro Lebenshilfe Wohnstätten Mainfranken)

Unter dem Projekttitel „FarbenSpiel“ lädt das Kulturbüro der Lebenshilfe Wohnstätten Mainfranken unter der Leitung von Antje Arlt in Kooperation mit dem Würzburger Künstler Philipp Rau zu einem ganz besonderen Ausstellungsabend ins Augustinum Schweinfurt ein. Wir öffnen den Vorhang für eine inklusive Kunstausstellung, die von Mut, Kontinuität und der Freude am gemeinsamen Gestalten erzählt.

Das Herzstück der Ausstellung bildet das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit über mehrere Monate hinweg: Das Projekt war keine einmalige Aktion, denn die Bewohner*innen der Lebenshilfe Wohnstätten, im Alter zwischen 30 und 65 Jahren, kamen an drei aufeinanderfolgenden Workshop-Terminen zusammen. Dabei zeigte sich eine spannende Dynamik. Während einige Teilnehmer*innen mittlerweile zu erfahrenen Stammkünstler*innen geworden sind, feierten andere im Laufe des Projekts ihre ganz persönliche Premiere und wagten sich zum ersten Mal an Farbe. ​

Unter der professionellen Anleitung von Philipp Rau wurden insgesamt 15 ausgediente Musikinstrumente und markante Einzelteile mittels der modernen Technik des Abstract Pouring (Acryl-Fließtechnik) in farbgewaltige, plastische Kunstwerke verwandelt. Die Besucher*innen können eine beeindruckende Vielfalt an Objekten bestaunen, die durch das bewusste Gießen und Ineinanderfließen leuchtender Farben ein völlig neues, visuelles Leben erhalten haben: Von akustischen Gitarren, sowie Ukulele bis hin zu Saxophonen ​und Trommeln - ​diese ungezähmten, ehrlichen Arbeiten fallen unter den Begriff der Outsider Art – Kunst, die ungefiltert, frei von starren akademischen Regeln und voller Lebensfreude direkt aus dem Moment heraus entsteht. 

Als spannungsvollen Gegenpol schlägt der Künstler Philipp Rau die Brücke zur klassischen Musikgeschichte: Er ergänzt die Ausstellung mit eigenen, ausdrucksstarken Werken, die sich den großen klassischen Meistern – darunter Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven – widmen. Diese Verbindung aus klassischer Künstlerporträtierung und der ungezähmten Kunst der Bewohner:innen verspricht ein facettenreiches Kulturerlebnis.

 

Bild: Katharina Sckommodau

24 Stunden aus dem Leben einer Frau
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
29.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Bewohner: 10 Euro Gäste: 15 Euro Online VVK: https://tickets.infield.live/ Lokaler VVK: Buchhandlung Collibri
Veranstaltungsart
Kammerspiel
Vortragende/-r
Anette Daugardt - Spiel

Hier zum Kartenvorverkauf für 24 Stunden aus dem Leben einer Frau

Eine Frau Ende 40 begegnet einem Mann Anfang 20 und nach über vierzig bürgerlich verbrachten Jahren, in denen alles seine wohlgefügte Ordnung hatte, entdeckt die Frau plötzlich die unbekannten Tiefen ihrer eigenen Gefühle. Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau, nach denen nichts mehr ist wie zuvor. Nach den Glückswogen folgt der Absturz, und ein Happy End sieht wirklich anders aus. Aber kann es ohne wenigstens einer Ahnung solcher absoluten Gefühle überhaupt Liebe geben? Macht uns das nicht erst zu Menschen? Und wie Stefan Zweig sagt: “Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf der Welt mehr verlieren!“.

Anette Daugardt, geboren 1966 in Berlin, Schauspielausbildung 1987-1991 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Engagements unter anderem bei: Freie Volksbühne, Berliner Ensemble, Théâtre National du Luxembourg, Goethetheater Bremen. Seit 2003 realisiert sie gemeinsam mit anderen Künstlern als KantTheaterBerlin eigene Projekte: Totentanz (2014), Traumnovelle (2015), Poe Solo 4 x Leben (2016), Feuer Blut Hund (2018), TROTZ (2018), 1984 (2019). 2020 coronabedingt eine filmische Umsetzung von Heinrich Heines 9-jähriger Bettlägerigkeit: IN DER MATRATZENGRUFT. Daraus entstand 2021 ein sehr erfolgreiches Hörbuch und eine Stückfassung. 2021 folgte eine Förderung für die filmische Umsetzung Kopfstein*, woraus 2022 das Solotheaterstück 24 Stunden aus dem Leben einer Frau von Stefan Zweig hervorging, 2022 ein Stipendium füreine eigene Fassung von Schuld und Sühne, ebenfalls 2022 erhielt Anette Daugardt ein 3-monatiges Stipendium, um sich mit den schreibenden Frauen des späten 18.Jahrhunderts zu befassen: Daraus ist im Frühjahr 2023 das Theaterstück: Rahel- die Wege muss man suchen entstanden und durch eine weitere Förderung im Herbst 2023 ein Stück über Karoline von Günderrode Warum ward ich kein Mann! 2024 konnte Brief an den Vater von Franz Kafka, 2025 Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada in Zusammenarbeit mit dem Globe Berlin realisiert werden.

Poe Solo 4 x Leben wurde 2017 zum Fringe Festival der Ruhrfestspiele Recklinghausen eingeladen, TROTZ 2019 zum International Monodrama Festival in Klagenfurt.

Hier zum Kartenvorverkauf für 24 Stunden aus dem Leben einer Frau

 

 

 

 

Tänze der griechischen Inseln
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
08.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Bewohner: 12 Euro Gäste: 17 Euro VVK:Buchhandlung Collibri Karten an der Abendkasse
Veranstaltungsart
Klavierkonzert
Vortragende/-r
Cristos Ktistakis, Klavier

Treten wir eine musikalische Reise nach Griechenland an: Nach einem "Intermezzo" mit Johannes Brahms und der "Nocturne" von Frederic Chopin ist es Franz Liszt, der vielleicht den "Liebestraum" von Griechenland erweckt. Cristos Ktistakis läd Sie ein, in die Musik zweier Komponisten seines Heimatlandes einzutauchen: Freuen Sie sich auf Yannis Constantinidis' "Tänze der griechischen Inseln" und zwei Werke von Manos Hadjidakis: die "Ionian Suite" und "Für eine kleine weiße Seemuschel". 

Christos Ktistakis wurde in Larisa (Griechenland) geboren.

Seine musikalische Ausbildung absolvierte er am Städtischen Konservatorium von Larisa, wo er neben dem Klavierstudium die Diplome in Harmonielehre, Instrumentation, Kontrapunkt, Fuge sowie das Kompositionsdiplom jeweils mit Auszeichnung erwarb.

Anschließend setzte er seine Studien an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen bei Michael Lörcher fort. Danach wurde er an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes in Saarbrücken aufgenommen. Dort schloss er sowohl das künstlerische Solistenstudium als auch das Aufbaustudium Klavier bei Prof. Kristin Merscher mit Auszeichnung ab. Ebenso absolvierte er das Aufbaustudium Orchesterdirigieren bei Prof. Max Pommer, ebenfalls mit Auszeichnung.

Als Pianist konzertierte Christos Ktistakis in Griechenland und zahlreichen Ländern Europas sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien. Er trat sowohl als Solist als auch in Kammermusikensembles auf.

1996 wurde ihm der DAAD-Preis der Hochschule für Musik des Saarlandes verliehen. Darüber hinaus entstanden mehrere Rundfunkaufnahmen für den deutschen Hörfunk.

Während seiner Studienzeit besuchte er zahlreiche Meisterkurse für Klavier und Orchesterdirigieren. Von 1992 bis 1998 leitete er den Gemischten Chor Schafbrücke, von 1995 bis 1998 den Kinderchor Bischmisheim. Im Jahr 1996 gründete er außerdem das Vokalensemble Polyphonia Vocale, einen aus Studierenden der Hochschule bestehenden gemischten Chor mit Schwerpunkt auf a-cappella-Literatur.

Als Komponist schrieb er Bühnenmusik für fünfundzwanzig Theaterproduktionen und Musicals in Griechenland und Deutschland, unter anderem für das Städtische Theater Larisa (ΔΗ.ΠΕ.ΘΕ. Larisa) sowie das Musiktheaterensemble S.MOU.TH.

Christos Ktistakis ist Mitbegründer des Musiktheaterensembles S.MOU.TH. Seit dem Jahr 2000 ist er Chefdirigent des Symphonieorchesters Larisa. Darüber hinaus leitet er seit 2002 den Gemischten Chor des Musikvereins Tyrnavos und seit 2006 den Musikverein Larisa. Von 2007 bis 2011 war er Künstlerischer Leiter der Musikschule der Stadt Tyrnavos. Seit September 2012 ist er Künstlerischer Leiter der Musikschule der Gemeinde Tempi und seit September 2016 Chefdirigent des Symphonieorchesters und des Gemischten Chores des Städtischen Konservatoriums von Kozani.

Zu den Höhepunkten seiner Dirigentenlaufbahn zählen Konzerte mit dem Symphonieorchester Larisa im Megaron – Konzerthaus Athen im Rahmen der Konzertreihe Kyriakatika Proina (2004), die Eröffnung des Athener Festivals 2005 im Herodes-Atticus-Theater mit dem Orchester für Zeitgenössische Musik des griechischen Rundfunks ERT sowie Gastdirigate beim Symphonieorchester Galați und beim Opernorchester Constanța in Rumänien. Darüber hinaus dirigierte er zahlreiche Opernproduktionen am Städtischen Konservatorium Larisa sowie im Konzerthaus Thessaloniki.

Bis heute hat Christos Ktistakis mehr als 200 Konzerte mit symphonischem Repertoire dirigiert, darunter Opern, Oratorien, Operetten, Ballette, Musicals sowie musikpädagogische Konzertformate für Schulen. Dabei arbeitete er mit zahlreichen renommierten Solistinnen und Solisten Griechenlands zusammen.

Derzeit promoviert er an der Ionischen Universität auf Korfu im Fach Orchesterdirigieren.

 

Foto: Helen Gkika

Die Wahrheit über Ann
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
13.10.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Buchvorstellung
Vortragende/-r
Marianne Jauernig-Revier

In den 1950er-Jahrenwächst die junge Ann in einer englischen Arbeiterfamilie auf, doch die Liebe zur Literatur ermöglicht ihr den sozialen Aufstieg und führt sie nach Paris. Die Literatur wird auch die verbindende Sprache zwischen Anne und ihrer Tochter Julia. Julias Leben gerät unvermittelt ins Wanken, als sie ihre Mutter nach einem Schlaganfall in der Wohnung findet. Für Mutter und Tochter beginnt ein langer Weg bis zur langsamen Genesung, gleichzeitig geht Julia dem blinden Fleck der eigenen Familiengeschichte nach und kommt einem lange gehüteten Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur. „Eine Erzählung, die durch ihre Raffinesse und Brillanz besticht“ meint der  Le Nouvel Obs. Ausgezeichnet mit dem Prix Médicis 2024.

Sterbemund
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
15.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Eintritt: 10 Euro Vorverkauf 12 Euro Abendkasse VVK: Buchhandlung Collibri Schweinfurt
Veranstaltungsart
Autorinnen-Lesung
Vortragende/-r
Petra Frey, Autorin

Der Hospizverein lädt alle Interessierten herzlich zu einer besonderen Lesung mit der Schauspielerin und Autorin Petra Frey ein. Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 19:00 Uhr stellt sie ihr Buch „Sterbemund“ im Augustinum vor.

Mit ihrem Buch eröffnet Petra Frey neue Perspektiven auf die Themen Sterben, Abschied und Hospizarbeit. Einfühlsam und lebensnah regt sie dazu an, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das uns alle betrifft, und zeigt, wie wertvoll Begleitung am Lebensende sein kann.

„Sterbemund tut Wahrheit kund“ ist eine autobiographisch geprägte Sammlung von Geschichten aus der Arbeit der Autorin Petra Frey als Hospizbegleiterin. Sie schildert darin Begegnungen mit sterbenden Menschen, ihre letzten Gedanken, Wünsche und oft überraschend ehrlichen Aussagen. Dabei verbindet sie ernste, berührende Momente mit Humor und Leichtigkeit. Gleichzeitig gibt das Buch auch Einblicke in die Hospizarbeit und vermittelt alltagstaugliche Gedanken zum Umgang mit Tod, Abschied und Patientenverfügungen.

Musikalisch begleitet wird der Abend von Manuel Ehlich am Marimbafon. Die Kombination aus Lesung und Musik schafft einen stimmungsvollen Rahmen für einen nachdenklichen und zugleich bereichernden Abend.

Der Hospizverein lädt die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Petra Frey, geboren und aufgewachsen in München, ist seit vielen Jahrzehnten im Fernsehen und auf bekannten Bühnen zu sehen. Unter ihrem Künstlernamen Petra Auer spielt sie in den unterschiedlichsten bayerischen TV-Produktionen mit. Ob "Die Rosenheim Cops", "Komödienstadel", "München 7" oder auch in früheren Fernsehaufzeichnungen für "Peter Steiner's Theaterstadl" - sie überzeugt ihr Publikum.

Doch privat hat sie ihre ganz persönlichen Begegnungen mit dem Tod und als ihre Mutter ins Hospiz kommt, erkennt sie, dass es dort ganz anders ist als befürchtet: schöner, besser, bunter. Diese Erfahrung führt sie auf ihren Weg in die Sterbebegleitung. Vor etwa 15 Jahren ließ sie sich zur Hospizbegleiterin ausbilden.

Seitdem koordiniert sie die HospizbegleiterInnen auf der Palliativstation in München und begleitet regelmäßig Menschen auf ihrem letzten Weg. Die vielen Geschichten, die ihr dort begegnen, hat sie in ein wunderbar freundliches und herzliches Buch gepackt. Sie zeigt, wie wertvoll das Leben ist und wie wir alle lernen können, den Tod zu schätzen, als das, was er ist: ein Teil des Lebens.

 

Bild: Hospizverein Schweinfurt e. V.

Von Shanghai nach Tibet
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
19.10.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
Eintritt: 8 Euro Gäste: 10 Euro VVK: Buchhandlung Collibri Schweinfurt Abendkasse
Veranstaltungsart
Multivisions-Reportage
Vortragende/-r
Andreas Pröve

Seit einem Verkehrsunfall im Jahre 1981 mit der Diagnose Querschnittslähmung, ist sein Leben von Abenteuern geprägt. Auf unzähligen Reisen durch alle Erdteile sucht er die Grenzen des Machbaren. Sein Motor ist dabei der Drang Neues zu entdecken und sich einem Land vollkommen auszusetzen. Dabei macht er sich in „Handarbeit“ auf den Weg, denn nur diese Art des Reisens garantiert ihm einen Blick hinter die Kulissen.

So offensiv und hautnah, wie er unterwegs ist, erlebt der Zuschauer auch seine Auftritte und Fotoreportagen: Spannend, lebendig und live erzählt, bereichert mit Interviews, O-Tonaufnahmen, Videos und Musik. Ansteckender Witz, Humor und die Offenheit dessen, der das Leben liebt, prägt auch seine Bücher, die die „Spiegel-Bestsellerliste“ erreicht haben. So hat er sich bei allen bedeutenden Veranstaltern im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht.

In dieser Präsentation zeigt er seine Reise durch China: Sie 200 Meter hohen, bewaldeten Sandsteinpfeiler um die Stadt Zhangjiajie, die jeden Besucher in die Scheinwelt des Films Avatar versetzen; die Schluchten des Wulong Nationalparks; zur größten, aus dem Fels gehauenen Buddhastatue der Welt; durch Terrassenfelder oder zu den 300 Meter hohen Sanddünnen in der Badain Jaran Wüste, zwischen denen sich Seen gebildet haben. Ein unvergesslicher Anblick. Die 6000 Meter hohen Berge um die Quelle des Jangtze, die Tanggula Mountains und der Geladaindong Gletscher, aus dem der längste Strom Asiens entspringt.

Megastädte am Jangtze, die seit dem Bau des großen Staudamms zu explodieren scheinen, stehen im krassen Gegensatz dazu und eine Bevölkerung die Schwierigkeiten hat, dem rasanten Wachstum des Landes zu folgen. Ihre Portraits und Interviews geben ein lebendiges Bild der Gegenwart des heutigen China.

 

Bild: wikimedia

Echoes
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
30.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Pay What You Can! Bezahlen Sie, was möglich ist.
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Johanna Melchiori (Violine)
Friederike Schubert (Violoncello)
Ulrike Krämer (Klavier)

Unter dem Titel „Echoes – Klaviertrios zwischen Aufbruch und Erinnerung“ lädt das AYLA Klaviertrio zu einer musikalischen Reise ein, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet:

Joseph Haydn – Klaviertrio Nr. 45 Es-Dur Hob. XV:29
Dimitri Schostakowitsch - Trio Nr. 1 c-Moll op. 8
Felix Mendelssohn-Bartholdy – Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

Es entsteht ein hörbarer Dialog zwischen Tradition, den dynamischen Aufbrüchen des 19. Jahrhunderts und Musiksprache der frühen Moderne.

Joseph Haydn gilt als der Erfinder des Klaviertrios. Das Trio Nr. 45 in Es-Dur gehört zu seinen späten Meisterwerken und gehört zu den Klassikern des Repertoires für Klaviertrio.

Schostakowitschs Trio, entstanden in den frühen 1920er Jahren, spiegelt die Aufbruchsstimmung der „goldenen Zwanziger“ wider. Rhythmisch treibende Passagen und überraschende harmonische Wendungen reflektieren die technischen und gesellschaftlichen Umbrüche dieser Zeit, von der industriellen Revolution bis zur künstlerischen Experimentierfreude.

Mendelssohns‘ Trio besticht durch harmonische Fülle, melodische Wärme und kontrapunktische Raffinesse. Die dichten motivischen Strukturen und organischen Entwicklungen der Themen zeigen, wie Mendelssohn Generationen von Komponist*innen geprägt hat. Im Kontext des Konzerttitels fungiert Mendelssohn als Erinnerung an die musikalische Tradition, deren Nachklang noch in den späteren Werken spürbar ist.

So wird der programmatische Gedanke von „Echoes“ greifbar: Erinnerungen an musikalische Vergangenheit treffen auf die Moderne des frühen 20. Jahrhunderts und schaffen eine lebendige Verbindung zwischen den Epochen.

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch den Tonkünstlerverband Bayern e.V. aus dem Förderpaket FREIE KUNST des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

AYLA Klaviertrio

Das im März 2021 gegründete AYLA Klaviertrio besteht aus Johanna Melchiori (Violine), Friederike Schubert (Violoncello) und Ulrike Krämer (Klavier). Die Musikerinnen kennen sich seit ihrer Jugend, teils durch gemeinsame Schulzeit am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz, teils durch langjährige Tätigkeit im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz. Aktuell studieren die Musikerinnen an den Musikhochschulen Würzburg, Augsburg und Essen.

Das Trio erschließt sowohl das klassische Konzertrepertoire als auch Werke von Komponistinnen des 19. bis 21. Jahrhunderts. Es konzertiert deutschlandweit und engagiert sich besonders in der Musikvermittlung: Durch selbst moderierte Konzerte und spezielle Formate für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene machen die Musikerinnen klassische Musik unmittelbar erlebbar.

Seit 2022 sind sie Stipendiatinnen von YEHUDI MENUHIN Live Music Now Franken e. V. und erhielten Förderungen für Projekte wie „muted. women in music“ und „fresh gale“ im Rahmen des Stipendiums „Tonkünstler Live Special“ des Bayerischen Tonkünstlerverbands. Künstlerisch betreut wird das Ensemble von Catherine Klipfel und Emanuel Wehse (Morgenstern Trio). Weitere Impulsgeber*innen sind u. a. Prof. Angelika Merkle, Prof. Eberhard Feltz, Prof. Oliver Wille und Prof. Konstantin Heidrich. 2024 war das Trio Stipendiat der Jeunesses Musicales und nahm am International Chamber Music Campus teil. In der Saison 2025/26 sind die Musikerinnen Trägerinnen des Residenzstipendiums der Jungen Norddeutschen Philharmonie.

Calanda oder Alvas Antwort
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
10.11.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Buchvorstellung
Vortragende/-r
Marianne Jauernig-Revier

Zweitausend Höhenmeter sind es bis zum Gipfel des Calanda, dem Churer Hausberg. Alva hat eine Nachricht erhalten, die ihr Leben verändern wird. Schritt für Schritt dem Gipfel entgegen erinnert sie Momente ihres Lebens. An ihre wunderbare und verlässliche Freundin Seraina, an die Großmutter aus dem Sudentenland, die Flucht und Vertreibung erlebte und deren Stärke durch die Generationen hinweg Alva Kraft gibt. Sie erkennt, dass das Annehmen der eigene Schwäche auch Stärke sein kann. Ganz unsentimental und doch tief berührend erzählt die Autorin von einer einsamen Gratwanderung im hohen Gebirge – und der Frage, was das Leben eigentlich trägt und wertvoll macht.

Innere Größe und große Geste - ein Liederabend
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
01.12.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Bewohner: 10 Euro Gäste: 15 Euro VVK: Buchhandlung Collibri Karten an der Abendkasse
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Stefanie Kuhn, Gesang
Lucca Verdi, Klavier

Robert Schumann und Franz List - zwei Zeitgenossen, die sich kannten und schätzten. Schumann sah in Liszt einen genialen Musiker und Erneuerer, auch wenn er sich ihm menschlich und ästhetisch nicht nahe fühlte. Liszt sah in Schumann einen großen, poetischen Geist der Musik und unterstützte ihn aktiv, auch aus echter persönlicher Achtung. Schumann eher introvertiert, literarisch und poetisch geprägt, Liszt charismatisch, weltläufig, virtuos und experimentierfreudig. Sie kannten sich persönlich, schätzten sich musikalisch sehr und unterstützten einander.

Stefanie Wagner, Gesang

Als gefragte Solistin konzertiert die Sopranistin, Stefanie Wagner, regelmäßig mit bedeutenden Werken, wie G. F. Händels Messiah, C. Orffs Carmina Burana, oder im Bereich der Oper als Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte.

Als Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes, sowie der Fritz Wunderlich Gesellschaft absolvierte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Martin Hummel. Weitere Impulse gaben ihr Meisterkurse bei Edda Moser, Ingeborg Hallstein oder Andreas Scholl uvm.

Seit Oktober 2025 studiert sie im Master Liedgestaltung bei Prof. Gerold Huber an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Über ihre musikalische Tätigkeit hinaus widmet sie sich seit 2024 verstärkt auch der Kunst in Wort und Schrift. Sie studiert Literaturwissenschaften an der Maximilians Universität in München und ist als freie Schriftstellerin tätig.

Lucca Verdi, Klavier

Der 2001 in Paris geborene Pianist Lucca Verdi begann seine musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht im Alter von fünfzehn Jahren bei Prof. Luiz Guilherme Pozzi an der EMESP (Staatlichen Musikschule São Paulo). Aktuell setzt er sein Studium im künstlerischen Bachelorstudiengang Klavier bei Prof. Ana Mirabela Dina an der Hochschule für Musik Würzburg fort. Während seiner Ausbildung als Solopianist verbesserte Lucca auch seine Fähigkeiten in der Liedbegleitung und Opernkorrepetition.

Er hat die klassischen Opern "Lelisir damore" (Donizetti) und "Orfeo ed Euridice" (Gluck) begleitet und ist ein aktiver Teilnehmer in Lied- und Folgekursen bei Prof. Andrea Maria Baiocchi an der Hochschule für Musik Würzburg. Lucca gewann nationale und internationale Wettbewerbe in Brasilien, sowohl solistisch als auch im vierhändigen Klavierduo. Er wurde zu Solo- und Kammermusikkonzerten in den Städten São Paulo und Rio de Janeiro eingeladen.

Gemeinsam mit der Mezzosopranistin Isabel Grübl gaben sie Liederabende in Bayreuth und Garmisch-Partenkirchen und erreichten im Dezember 2024 den 2. Preis beim Seraphin-Wettbewerb der Würzburger Musikhochschule. Zudem sind sie Stipendiat des Live Music Now e.V.

 

Fotos: Armin Bestelmayer, Leandro Armbrust

Weiterleben
Ort

Augustinum Schweinfurt, Ludwigstr. 16, 97421 Schweinfurt

Datum
08.12.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Buchvorstellung
Vortragende/-r
Marianne Jauernig-Revier

Durch einen Herzfehler war der noch junge Jago Trevarno vierzig Minuten tot. Nun ist sein Leben anders, er ist schnell überfordert und ermüdet leicht. Auf dem Hof seines Onkels Jacob in Cornwall versucht er wieder Tritt zu fassen und die Teile seines Lebens zusammenzusetzen. Dort ist die neue Technik noch nicht eingezogen, es gibt noch nicht einmal Strom. In dieser Umgebung findet Jago zur Ruhe, denn seine Tage sind vom Rhythmus der Arbeit und von der Natur bestimmt. Alles könnte gut sein, würde nicht auch in der Idylle das Böse lauern, das seinen Onkel und damit auch ihn bedroht. Jago muss es stoppen, um den Ort zu bewahren, an dem er weiterleben kann. Patrick Charnley hat einen lebensbejahenden Roman geschrieben, der Hoffnung gibt.

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