Franziskus Freiherr von Branca

Lokomotive 2455, 2006, Farbstift auf Papier
Lokomotive, 2004, Bleistift auf Papier
Lokomobil Steam, 2005, Kaltnadelradierung
Pilattus Bahn Schweiz, 2005, Tuschestift, Filzstift auf Papier
Paar mit geklebter Hand, 2005, Tuschestift auf Papier
Falkenfrau, 2/5, 2005, Kaltnadelradierung
Frauenportrait, 2005, Tuschestift auf Papier
Mann mit Pfeife, 2005, Tuschestift auf Papier
Sersch, 2005, Tuschestift auf Papier

Biografie

Franziskus Freiherr von Branca wurde 1952 in München geboren. 1998 trat er in die Elektronikabteilung der HPCA Werkstätten in Oberschleißheim ein und wechselte schließlich 2005 für die Vollzeittätigkeit ins Atelier Augustinum.

Der Künstler von Branca nimmt regen Anteil an gesellschaftlichen, politischen und zeitgeschichtlichen Themen und Ereignissen. Er ist ein scharfer Beobachter seiner Umwelt. Charakteristische Eigenschaften von Mitmenschen, Situationen oder Gegenständen beschreibt er mit spitzem Stift und einem, auch bis in die Einzelheiten, sicheren Strich, stets gepaart mit einem guten Schuss Humor. Zeigt sich sein vielseitiges Talent bei Porträt- oder Personendarstellungen in einem karikaturistischen Einschlag seiner Zeichnungen, so richten sich die Darstellungen von technischen Gegenständen und Vehikeln ganz auf deren funktionale Zusammenhänge. Von Branca ist Sammler und Liebhaber von Lokomotiven- und Dampfmaschinenmodellen, die meist im Aufriss mit all ihren technischen Elementen und Details wiedergegeben werden. Im Atelier Augustinum hat der talentierte Zeichner sich insbesondere den Zugang zur Kaltnadelradierung erarbeitet und entwickelte darin seinen unverwechselbaren Stil weiter.

Beziehungsfäden aus Graphit und Pigment>

„Ohne abzusetzen zieht Von Branca mit Bleistift sicher seine Linien auf einfachem Papier und zeichnet die Konturen von Gesichtern, Frisuren, Ohren, Nasen, Augen, Mündern, Händen ebenso wie von Kolben, Zylindern, Schiebern, Kurbelwellen, Pleueln, Schwungrädern, Ventilen oder Fliehkraftreglern. Mal schraffiert er, mal malt er die Konturen aus: Hervorgehoben wird, was wichtig ist.“

Susanne Schäffer