Sabine Münch

Pfau, 2008, Kaltnadelradierung
Taube, 2012, Kaltnadelradierung
Nachtigall, 2013, Kaltnadelradierung
Flamingo, 2009, Kaltnadelradierung
Spatz, 2012, Kaltnadelradierung
Huhn, 2008, Kaltnadelradierung
Fliegenfisch, 2009, Kaltnadelradierung
Vogelfisch, 2008, Kaltnadelradierung
Südseefisch 2, 2008, Kaltnadelradierung

Biografie

Sabine Münch wurde 1963 in München geboren. 1994 begann sie sich kontinuierlich künstlerisch zu betätigen. Im Herbst 2000 fing sie an, in Teilzeit im Atelier Augustinum zu arbeiten, seit 2008 ist sie hauptberuflich als Künstlerin tätig.   

Die Schwerpunkte von Münchs künstlerischer Arbeit bilden Zeichnungen und die Druckgrafik, in denen sie ein seit Jahren konstantes Themenrepertoire bearbeitet. Seit 2007 entstand in der Technik der Kaltnadelradierung eine umfangreiche Reihe von Tierdarstellungen, die mit großem grafischem Gespür die Wirkungen dieses Mediums voll zur Entfaltung bringen. Die Radierplatten werden in geduldiger, fast meditativer Manier mit feinen Strichen bearbeitet, die sich so zu einer dichten, durchgängig strukturierten Fläche zusammenschließen. Mit der Grafik gelang Sabine Münch ihr künstlerischer Durchbruch, der mittlerweile auch in Fachkreisen große Anerkennung findet. Seit einigen Jahren widmet sich die Künstlerin zunehmend auch abstrakten Motiven. 

Sabine Münch ist Preisträgerin des Lothar-Späth-Kunstpreises 2008. Sie war 2007 und 2014 für den Europäischen Kunstpreis euward nominiert. 

Katalog> zur Austellung – „ganz innen“ Galerie Bezirk Oberbayern 2020

Die Poesie des Wirklichen – die Verwandlung: Das Tier als Heiliger, der Pilz als ein kleiner Diamant, der Diamant als eine Blüte und die Blume als Schmetterling. Das ist Sabine Münch selbst. Wie die Vögel, die sich um den Heiligen Franz von Assisi auf den Bildern von Giotto in San Francesco zur Predigt scharen, so schart die Künstlerin die großen Schöpfungsgeschichten um sich.

Klaus Mecherlein