Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Braunschweig

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Braunschweig mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Broadway Musicals
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
03.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Nicole Jukic, Gesang
Frank Sommerfeld, Gitarre

Der jüdische Einfluss auf die Geschichte der modernen populären Musikkultur ist nicht zu unterschätzen. Es waren vor allem Nachfahren jüdischer Emigranten aus Osteuropa, die in Amerika als Komponisten oder Texter erfolgreich und stilbildend Beiträge für die Entwicklung der Musikkultur leisteten, so auch im Bereich der modernen Musicals, für die der Broadway in New York die Heimstätte war. Beispiele aus den 1930er und 1940er Jahren sind z.B. die Musicals "Porgy And Bess" von George und Ira Gershwin ("Summertime"), "Carousel" von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein ("You'll Never Walk Alone") oder "Show Boat" von Jerome Kern ("Ol' Man River"). Wenn man die Leinwandmusicals hinzunimmt, muss der Film "Der Zauberer von Oz" genannt werden. Jüdischer Komponist war Harold Arlen, der bekannteste Song daraus ist "Somewhere Over The Rainbow". Diese Liste lässt sich lange fortsetzen bis in die Zeit der Rock- und Popära: "My Fair Lady", "West Side Story", "Sound of Music", "Les Miserablés", "Miss Saigon" stammen allesamt von jüdischen Komponisten.

 Sängerin Nicole Jukic und Gitarrist Frank Sommerfeld präsentieren viele der bekannten Songs, die häufig zum Bestandteil des Great American Songbooks geworden sind. Mit ihren Erläuterungen gehen sie auf musikalische und inhaltliche Bezugspunkte von Musicals und Judentum ein. Musikalisch kamen die Anknüpfungspunkte gerade nicht aus der Klezmer-Tradition. Anleihen erfolgten bei musikalischen Motiven aus Ragtime, Blues und Jazz. Sehr interessant ist auch die Wahl der Thematik vieler Musicals. Inhaltlich geht es eher nicht um typisch jüdische Themen, aber die Erfahrungen der jüdischen Einwanderer haben dennoch großen Einfluss. Schließlich haben die Familien, die als Einwanderer nach Amerika gekommen waren, Antisemitismus erfahren - auch in ihrer neuen Heimat. Viele Musicals erzählen Geschichten von Ausgrenzung und Ungerechtigkeit und haben die Frage der Identität anhand anderer Randgruppen zum Thema.

Heinrich Heine: Harzreise (1824)
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
07.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Lesung
Vortragende/-r
Stephan Schäfer

Heinrich Heines wohl vergnüglichstes und beliebtestes Werk, erschienen vor 200 Jahren, ist längst ein literarischer Klassiker. Im Herbst 1824 begann der damals noch unbekannte Jura-Student Heinrich Heine seine Reise in Göttingen, jener Stadt, die „berühmt ist durch ihre Würste und Universität“, und wanderte binnen mehrerer Wochen über den Brocken bis hinauf zum Ilsenstein. Zart-poetische Naturschilderungen wechseln sich ab mit fantastischen Traumbildern und Passagen genussvoll beißender Spottlust.

Soiree auf Sanssouci
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
10.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Literarisch-musikalisches Programm
Vortragende/-r
Hans-Jürgen Thoma

Hans-Jürgen Thoma unternimmt mit Ihnen einen humoristischen Streifzug durch ein fiktives Abendkonzert am Hofe Friedrichs des Großen mit illustren Gästen und Musik von Johann Sebastian Bach, Christoph Nichelmann, Franz Xaver Richter, Johann Z. Franck, Georg Friedrich Händel, Carl Philipp Emanuel Bach und Jean Francois Dandrieu und der Schilderung der Begegnung mit Voltaire. Der Cembalist plaudert über den Bau des Schlosses, die konfliktreiche Beziehung zu Voltaire, die Abendkonzerte, die Einladung der ungeliebten Mannheimer Komponisten, den Besuch Johann Sebastian Bachs und dessen Begegnung mit Georg Friedrich Händel in einem satirischen Dialog.

Hans-Jürgen Thoma war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 40 Jahre Leiter kommunaler Musikschulen in Rheinland-Pfalz und Lehrbeauftragt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Mit dem Trio Sanssouci musizierte er rund 1800 Konzerte im In- und Ausland, war häufig Gast in Rundfunkanstalten, spielte 10 CD`s ein und wirkte bei Fernsehproduktionen von Arte und 3sat mit.

Friedrich der Große
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
14.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Multivisionsshow
Vortragende/-r
Roland Marske

Multivisionsshow mit Roland Marske

Er wird verehrt und verurteilt: Friedrich II., König von Preußen. Doch wer war dieser Mann? Hochbegabter Visionär oder gefürchteter Tyrann? Schöngeistiger Philosoph oder kalt berechnender Feldherr? Als „der Große“ verehrt, war er ein moderner Herrscher nach dem Geschmack seines Jahrhunderts, der die Beschränkungen des höfischen Zeremoniells durchbrach und eine neue Art König zu sein erfand. Doch zweifellos war er auch ein Mann der Widersprüche: Feingeist und Aggressor, Reformer und Eroberer, ehrgeizig und sensibel, skrupellos und kultiviert, eigensinnig und hochbegabt, autoritär und tolerant, Philosoph auf dem Thron und unbarmherziger Feldherr in der Schlacht. Roland Marske hat sich mit dieser Produktion erstmals nicht einem Land oder einer Region verschrieben, sondern einer Person des Zeitgeschehens. Mit frischem, unbefangenem Blick spürt er einer vielschichtigen Biografie nach. Anhand wunderschöner, aktueller Bilder von den wichtigsten Wirkungsorten und zentralen Lebensstationen des Preußenkönigs zeichnet Marske in seiner Show nicht nur Friedrichs Leben nach, sondern beleuchtet äußerst unterhaltsam auch die ambivalenten Wesenszüge seiner Herrschaft und seiner ganzen Epoche. Lernen Sie Geschichte einmal von einer ganz anderen, unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Seite kennenlernen!

Solo zu viert
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
24.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
15 Euro
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Olga Kleshchenko - Domra
Aleksei Kleshchenko - Balalaika
Daria Kleshchenko – Klavier
Aleksandr Kleshchenko – Klarinette

Olga Kleshchenko - Domra

Aleksei Kleshchenko - Balalaika

Daria Kleshchenko – Klavier

Aleksandr Kleshchenko – Klarinette

„Solo zu viert“ ist ein Familienprojekt des Ensembles Exprompt. Zwei Generationen professioneller Musiker musizieren gemeinsam in einer ungewöhnlichen Besetzung mit Balalaika, Domra, Klarinette und Klavier. Das Programm verbindet Werke von Tschaikowski, Borodin und Glinka mit russischer Volksmusik und Klezmer-Klängen. Eigene Arrangements eröffnen dabei neue und überraschende Klangfarben. Die warmen Töne der Volksinstrumente treffen auf klassische Kammermusik und schaffen eine besondere Atmosphäre – mal ruhig und lyrisch, mal temperamentvoll und virtuos. So entsteht ein persönlicher und lebendiger Konzertabend, getragen von der Freude am gemeinsamen Musizieren und der Liebe zur Musik verschiedener Traditionen. „Exprompt“, vielfach ausgezeichnet und auf internationalen Festivals ebenso präsent wie in Funk und Fernsehen, zeigt mit dieser besonderen Besetzung, wie nah sich die Sprachen der Musik in Wahrheit sind – und dass echte Harmonie dort beginnt, wo Kulturen miteinander klingen.

Junge Talente musizieren
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
28.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Schülerkonzert
Vortragende/-r
Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Braunschweig

Schülerinnen und Schüler der Klassen Ulrike Serth und Ulrich Kallmeyer (Klavier)

Alle zwei Monate hören Sie im Augustinum Braunschweig junge Talente – vom Steppke, der kaum ans Klavier heranreicht, bis zu Preisträgern von „Jugend musiziert“. Am heutigen Abend hören Sie Schülerinnen und Schüler der Klassen Ulrike Serth und Ulrich Kallmeyer (Klavier).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Städtischen Musikschule Braunschweig. Mit einer Spende können Sie den Förderverein der Städtischen Musikschule unterstützen.

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Kontakt zur Kulturreferentin

Antje Bohnhorst
Telefon: 0531 808-599
E-Mail: antje.bohnhorst(at)augustinum.de