Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Braunschweig

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Braunschweig mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Und Friede auf Erden
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
27.04.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Vokalensemble Harmonie

Das Vokalensemble Harmonie möchte mit diesem Konzert bewusst ein Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung setzen gegen Krieg, Hass und Polarisierung.

Auf dem Programm stehen im ersten Teil geistliche Gesänge. Im zweiten Teil werden weltliche Lieder aus der russischen und ukrainischen Volksmusik erklingen. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, die Sänger erbitten am Ausgang eine Spende. Mit einem Teil ihrer Einnahmen unterstützen die Sänger ukrainische Flüchtlingskinder in Deutschland.    

„Harmonie“ wurde 1995 in St. Petersburg von Alexander Andrianov gegründet. Alle Mitglieder des Ensembles sind professionelle Sänger und Absolventen oder Dozenten des dortigen Konservatoriums. „Harmonie“ begeistert durch seine Klangschönheit und sein überwältigendes Klangspektrum vom hohen Tenor bis zum tiefen Bass, sowohl im Gesamtklang des Ensembles, als auch bei seinen zahlreichen solistischen Vorträgen. Denn die Stärke und Besonderheit des Ensembles liegt darin, dass jeder der Sänger auch als Solist auftreten kann. Zweimal im Jahr gibt das Ensemble Konzerte in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden. Seit März 2022 findet die neunte Tournee unter dem Motto „Und Friede auf Erden“ statt. Die letzten Konzertreisen unter diesem Motto sind sowohl beim Publikum als auch in der Presse auf sehr positive Resonanz gestoßen.

Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Klangerlebnis.

Von Mozart nach Spanien
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
04.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Augustinus-Saal
Vortragende/-r
Andreas Mühlen

Mit seinem neuen Programm „Von Mozart nach Spanien“ macht Andreas Mühlen die Vielfalt verschiedener Stilepochen hörbar. Ausgehend von der 4. Klaviersonate, die Mozart 1777 für sein Debut in Paris wählte, erleben Sie mit César Franck ein sakrales Werk aus der französischen Spätromantik. Ein liedhaftes Impromptu von Franz Schubert und ein Arrangement seines berühmten „Ständchen“ von Franz Liszt öffnen die Tür zur Romantik und für spanische Impressionen von Debussy, Albéniz und de Falla. Sie alle kannten sich aus ihrer gemeinsamen Pariser Zeit und gingen doch so unterschiedliche Wege. Andreas Mühlen wird das Programm für Sie moderieren. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches und vielstimmiges Konzert!

Andreas Mühlen erhielt seine pianistische Ausbildung bei Bernhard Roderburg an der Robert-Schuman Hochschule Düsseldorf. Wertvolle Impulse erhielt er während eines Zusatzstudiums in der Meisterklasse Rudolf Buchbinder an der Musik-Akademie Basel. Von besonderer Bedeutung ist für ihn die künstlerische Freundschaft mit Igor Shukow. Er konzertiert in Deutschland in allen namhaften Großstädten, in der Schweiz, in Österreich, Italien, Frankreich, Dänemark, Portugal, Spanien, Russland und Hongkong.

Cabo Verde – Kapverdische Inseln
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
11.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Multivisionsshow
Vortragende/-r
Wolfgang Senft

Vor der Westküste Afrikas befindet sich die Republik Cabo Verde, die sich erst 1975 von Portugal losgesagt hat. Der Archipel besteht aus neun bewohnten Inseln. Der Mix aus afrikanischen Wurzeln und kreolischer Kultur ist unterschiedlich ausgeprägt, denn die Topographie und damit die Natur der Inseln ist sehr vielschichtig. Der Karneval in Mindelo gilt als der größte außerhalb von Rio, aber auch die leisen Töne in Musik und Poesie spielen eine bedeutende Rolle. Wolfgang Senft erkundete sieben der Inseln zu Fuß – ein abenteuerliches Unterfangen, denn die touristische Infrastruktur ist z.T. noch sehr unterentwickelt. Zerklüftete Gebirgslandschaften, Vulkankegel und -krater, mächtige Schluchten und fantastische Küstenlandschaften, tropische Täler und wüstenhafte Regionen entschädigen für die Abwesenheit des gewohnten Komforts. Ein besonderes Highlight war die Besteigung des knapp 3000m hohen Vulkans Fogo auf der gleichnamigen Insel, der 2014 das letzte Mal ausgebrochen ist. Einige Inseln sind Kleinode für Individualreisende, bieten noch viel Raum, Ursprüngliches zu entdecken. Auf den Badeinseln im Osten hingegen gibt es bereits Massentourismus. Sowohl der Charme der Menschen als auch die landschaftliche Schönheit dieser Inselgruppe im Atlantik haben den Referenten in ihren Bann gezogen. Von packenden Geschichten, fantastischen Fotos und Videos, sowie traditioneller Cabo-Verde-Musik getragen, wird die Reportage authentisch und live kommentiert.

Die Harzreise
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
13.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Autorenlesung
Vortragende/-r
Steffen Kopetzky

Zweihundert Jahre nach Heinrich Heines Harzreise macht sich Steffen Kopetzky, dessen Route folgend, auf durch eine faszinierende deutsche Seelenlandschaft: Im Harz spiegelt sich unser Land – er ist poetischer Märchenort und Brennpunkt der Klimakrise, offenbart historischen Reichtum, Strukturwandel und Armut, war geteilt zwischen Ost und West. Jener Streifen, der einst die Grenze war, ist heute als «Grünes Band» einer der erfreulichsten Krafträume der Natur. Kopetzky stößt auf Erinnerungsorte unseres Landes, von Hexentanzplätzen am mythenumwobenen Brocken bis zu legendären Abhörstationen. Und entdeckt seine riesigen Potentiale. Er macht berührend menschliche Erfahrungen, sieht aber auch die Realität einer verunsicherten Gesellschaft. Mit dem Echolot des geschichtsbewussten Autors und der Offenheit des Wanderers erkundet Kopetzky nicht nur das so unbekannte eigene Land, sondern auch jenes Lebensgefühl, für das der Harz seit Heines Zeiten steht, eines Sehnsuchtsortes der Freiheit und der seelischen Erneuerung. Ein überraschendes, lebendig erzähltes Reiseabenteuer – und eine Deutschlanderkundung der besonderen Art.

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Hörspielen und Reisereportagen. Sein Roman Monschau stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie Risiko, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Zuletzt erschien der Roman Atom (2025). 2024 wurde Steffen Kopetzky mit dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt geehrt. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.

Junge Talente musizieren
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
18.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Schüler*innenkonzert
Vortragende/-r
Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Braunschweig

Alle zwei Monate hören Sie im Augustinum Braunschweig junge Talente – vom Steppke, der kaum ans Klavier heranreicht, bis zu Preisträgern von „Jugend musiziert“. Am heutigen Abend hören Sie Schülerinnen und Schüler der Klassen Susanne Busch-Wohlgehagen (Violine) und Annette Berryman (Blockflöte).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Städtischen Musikschule Braunschweig. Mit einer Spende können Sie den Förderverein der Städtischen Musikschule unterstützen.

Die Öffnung der Gruft Heinrichs des Löwen und die Instrumentalisierung des Braunschweiger Doms
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
28.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Prof. Dr. Ulrich Menzel

Im Zuge der nach der Machtergreifung der NSDAP forcierten Neugliederung des Reiches wäre das kleine, zersplitterte Land Braunschweig in einer Provinz Hannover aufgegangen. Perspektivisch sollten ferner die Parteigaue mit den Provinzen verschmolzen werden. Um die Selbständigkeit seines Landes zu behaupten, startete Ministerpräsident Klagges eine Initiative, Braunschweig aus dem Parteigau Südhannover-Braunschweig herauszulösen und zu einem Parteigau Ostfalen mit Braunschweig als Gauhauptstadt aufzuwerten. Zu dessen Legitimierung sollte der Sachsenherzog Heinrich als dessen Stammvater dienen. Dazu ließ Klagges 1936 die Gruft von Heinrich und Mathilde im Braunschweiger Dom öffnen, um die erhofften Funde in einem Schrein zu präsentieren. Die unter strikter Geheimhaltung erfolgte Grabung brachte nur ein enttäuschendes Ergebnis. Hitler, der bei seinem überraschenden Besuch im Juli 1935 in Braunschweig die Grabung zu sehen verlangte, zog das von ihm nicht gebilligte Vorhaben an sich, um zu verhindern, dass der Dom in ein Sachsenheiligtum verwandelt wird, war sein Held doch Barbarossa und Heinrich nur ein Rebell, der sich gegen den Kaiser aufgelehnt hatte. Bis 1940 wurde eine neue Gruft gebaut und der Dom mit gefälschten Artefakten und NS-Symbolen reromanisiert und als „Staatsdom“ der Landeskirche entzogen.

Literatur zur Vorbereitung: Ulrich Menzel, Zwischen Deutschen Christen und Neuen Heiden. Hitlers überraschender Besuch vom Juli 1935 in Braunschweig, die Umwidmung des Braunschweiger Doms und die Neukonzipierung der „Gemeinschaftssiedlung Lehndorf“ und deren Kirche. Wolfenbüttel 2021.

Foto: Von Photo by PtrQs, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org/w/index.php

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Kontakt zur Kulturreferentin

Antje Bohnhorst
Telefon: 0531 808-599
E-Mail: antje.bohnhorst(at)augustinum.de