Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Braunschweig

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Braunschweig mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Junge Talente musizieren
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
18.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Schüler*innenkonzert
Vortragende/-r
Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Braunschweig

Alle zwei Monate hören Sie im Augustinum Braunschweig junge Talente – vom Steppke, der kaum ans Klavier heranreicht, bis zu Preisträgern von „Jugend musiziert“. Am heutigen Abend hören Sie Schülerinnen und Schüler der Klassen Susanne Busch-Wohlgehagen (Violine) und Annette Berryman (Blockflöte).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Städtischen Musikschule Braunschweig. Mit einer Spende können Sie den Förderverein der Städtischen Musikschule unterstützen.

Die Öffnung der Gruft Heinrichs des Löwen und die Instrumentalisierung des Braunschweiger Doms
Ort

Augustinum Braunschweig

Am Hohen Tore 4A

38118 Braunschweig

Datum
28.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Prof. Dr. Ulrich Menzel

Im Zuge der nach der Machtergreifung der NSDAP forcierten Neugliederung des Reiches wäre das kleine, zersplitterte Land Braunschweig in einer Provinz Hannover aufgegangen. Perspektivisch sollten ferner die Parteigaue mit den Provinzen verschmolzen werden. Um die Selbständigkeit seines Landes zu behaupten, startete Ministerpräsident Klagges eine Initiative, Braunschweig aus dem Parteigau Südhannover-Braunschweig herauszulösen und zu einem Parteigau Ostfalen mit Braunschweig als Gauhauptstadt aufzuwerten. Zu dessen Legitimierung sollte der Sachsenherzog Heinrich als dessen Stammvater dienen. Dazu ließ Klagges 1936 die Gruft von Heinrich und Mathilde im Braunschweiger Dom öffnen, um die erhofften Funde in einem Schrein zu präsentieren. Die unter strikter Geheimhaltung erfolgte Grabung brachte nur ein enttäuschendes Ergebnis. Hitler, der bei seinem überraschenden Besuch im Juli 1935 in Braunschweig die Grabung zu sehen verlangte, zog das von ihm nicht gebilligte Vorhaben an sich, um zu verhindern, dass der Dom in ein Sachsenheiligtum verwandelt wird, war sein Held doch Barbarossa und Heinrich nur ein Rebell, der sich gegen den Kaiser aufgelehnt hatte. Bis 1940 wurde eine neue Gruft gebaut und der Dom mit gefälschten Artefakten und NS-Symbolen reromanisiert und als „Staatsdom“ der Landeskirche entzogen.

Literatur zur Vorbereitung: Ulrich Menzel, Zwischen Deutschen Christen und Neuen Heiden. Hitlers überraschender Besuch vom Juli 1935 in Braunschweig, die Umwidmung des Braunschweiger Doms und die Neukonzipierung der „Gemeinschaftssiedlung Lehndorf“ und deren Kirche. Wolfenbüttel 2021.

Foto: Von Photo by PtrQs, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org/w/index.php

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Kontakt zur Kulturreferentin

Antje Bohnhorst
Telefon: 0531 808-599
E-Mail: antje.bohnhorst(at)augustinum.de