Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Essen

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Essen mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Der Gott des Gemetzels
Ort
Theater
Uhrzeit
16:45Uhr
Eintritt
12 Euro
Vortragende/-r
Essener Volksbühne e.V.

Zwei Ehepaare treffen sich, um über die Auseinandersetzung ihrer elfjährigen Söhne zu sprechen, bei der der eine dem anderen zwei Zähne ausgeschlagen hat. Es soll zivilisiert zu gehen, es gibt Espresso und selbst gebackenen Kuchen. Doch das gepflegte Gespräch entwickelt sich zu einem Schlagabtausch, statt der Kinder werden die persönlichen Probleme der Erwachsenen zum Thema, die Koalitionen wechseln auch paarübergreifend. Bitterböse werden die menschlichen Schwächen hinter der bürgerlichen Fassade offengelegt – und das höchst unterhaltsam.

Foto: Frank Fuchs

Masuren
Ort
Theater
Uhrzeit
19:45Uhr
Eintritt
10 Euro, 8 Euro (ermäßigt)
Vortragende/-r
Aneta Beyer und Dirk Bleyer

Seit über 20 Jahren besucht das National Geographic Fotografen Ehepaar Aneta und Dirk Bleyer die Masuren. Im Laufe der Geschichte wurde die Gegend im Herzen Mitteleuropas vielen Menschen zur Heimat. Während sich die politische Landkarte stets gewandelt hat, blieben stille Seen, goldene Felder und die Ordensburgen der Kreuzritter bestehen. Die Städte Danzig und Kaliningrad, ehemals Königsberg, bilden die Glanzpunkte des von intensiven Begegnungen gespickten Vortrags. Die Fotoreportage der Eheleute Bleyer ist eine Liebeserklärung an die meditativen Landschaften, alten Städte und Bewohner*innen dieser einzigartigen Region.

Foto: Aneta und Dirk Bleyer

Gypsy-Swing
Ort
Theater
Uhrzeit
19:45Uhr
Eintritt
18 Euro, 14 Euro (ermäßigt)
Vortragende/-r
Joscho Stephan, Gitarre | Costel Nitescu, Geige | Thomas Hufschmidt, Klavier | Walfried Böcker, Kontrabass

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing. Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er liiert den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop und zeigt hierbei seine Stärke als kreativer Visionär. Gemeinsam mit seinem Gypsy Swing Trio und seit neuestem mit dem Ausnahmegeiger Costel Nitescu widmet er sich in seinem Programm unter anderem Django Reinhardt und Stephane Grappelli, was Jung und Alt gleichermaßen begeistert.

Foto: Manfred Pollert

Bunte Bilder
Ort
Theater
Uhrzeit
18:45Uhr
Eintritt
frei
Vortragende/-r
Klauspeter Nill, Moderation Angelika Berenbrink

Zwischen den Pyramiden von Gisa und Sakkara liegt das Dorf Harrania, in dem der Ingenieur Fouad el Awadly mit seiner Frau Irmgard Frisch 1976 eine Teppichmanufaktur als soziales Projekt gründete. Hier leben die Familien in enger dörflicher Gemeinschaft und erhalten einen festen Lohn für ihre Arbeit. So entstehen durch die Kreativität der Weber*innen farbenfrohe Teppiche, die als Bilder die Essenz des Lebens auf dem Land in Ägypten bewahren. Die Werke wurden bereits auf der ganzen Welt ausgestellt und das Projekt finanziert sich durch den Verkauf der Exponate. Klauspeter Nill gewährt Ihnen Einblicke in die Produktionsabläufe und Traditionen hinter den Teppichen.

Foto: Internet

Meisterwerke der spanischen Malerei
Ort
Theater
Uhrzeit
19:45Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (ermäßigt)
Vortragende/-r
Prof. Dr. Helmut C. Jacobs

Prof. Dr. Helmut C. Jacobs stellt repräsentative Meisterwerke spanischer Maler*innen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart vor, darunter Pablo Picasso, Joan Miró, Salvador Dalí, Remedios Varo. Er zeigt, dass auch scheinbar bekannte Gemälde wie Dalís berühmtes Bild mit den weichen Uhren noch viele Geheimnisse enthalten, die entschlüsselt werden müssen, um die Werke verstehen zu können. Besonders faszinierend ist die aktuelle spanische Malerei, beispielsweise die Gemälde des derzeit international erfolgreichsten spanischen Gegenwartskünstlers, Miquel Barceló.

Foto: Goya Stiftung

Crescendo
Ort
Theater
Uhrzeit
19:45Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (ermäßigt)

Drama Deutschland 2020, 112 Minuten                                                                                            Regie: Dror Zahavi; Darsteller*innen: Peter Simonischek, Bibiana Beglau, Sabrina Amali u.a.

Diplomaten aus Palästina und Israel verhandeln um den Frieden zwischen ihren verfeindeten Völkern und als symbolträchtiger Akt des Aufeinander-Zugehens soll ein Jugendorchester mit Musiker*innen beider Seiten ein Konzert in Südtirol geben. Unter der Leitung ihres Dirigenten Eduard Sporck findet in dem jungen musikalischen Ensemble tatsächlich bald eine Annäherung statt, die jahrelangen Hass und Intoleranz überbrücken will. Doch kann genau wie beim in der Musik langsam lauter werdenden Crescendo diese Botschaft auch vom Kleinen aufs Große übertragen werden?

Foto: Camino Filmverleih

It must schwing
Ort
Theater
Uhrzeit
19:45Uhr
Eintritt
18 Euro, 14 Euro (ermäßigt)
Vortragende/-r
Patrick Braun, Saxophon | Kenneth Berkel, Piano | Carmelo Leotta, Bass
Torsten Zwingenberger, Percussion

Hinter dem Bandnamen verbirgt sich ein Quartett, zu dem sich vier exquisite Berliner Jazzmusiker zusammengefunden haben. Die Prämisse „It must schwing“ von Alfred Lion, dem Gründer des Labels Blue Note, ist auch das Motto der Band. Gespielt wird moderner Swing, Hardbop, Cooljazz oder auch mal brasilianisches und funkiger Souljazz in einer Mischung aus American Songbook Titeln und Eigenkompositionen der Bandmusiker.

Bild: Christa Zwingenberger

Muslime - meine Nachbarn, meine Freunde, meine Feinde
Ort
Theater
Uhrzeit
18:45Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (ermäßigt)
Vortragende/-r
Prof. Dr. Rüdiger Robert

Muslimfeindlichkeit ist ein anhaltendes gesellschaftliches Problem in Deutschland. Doch woher kommt die Angst vor unseren Mitmenschen, vor „Überfremdung“, woher der mitunter feststellbare Hass auf Muslime? Um dies zu erkennen, müssen wir weit in die Geschichte zurückgehen und zugleich die Bundesrepublik als Einwanderungsland begreifen. Vorurteile lassen sich nur durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Vielfalt des Lebens in Deutschland sowie durch eine bessere Kenntnis des Islams als Religion abbauen. Sich damit zu befassen ist zwingende Voraussetzung für ein friedliches gesellschaftliches Zusammenleben.

Bild: Prof. Dr. Rüdiger Robert

Frühjahrskonzert
Ort
Theater
Uhrzeit
16:45Uhr
Eintritt
frei, Spenden willkommen
Vortragende/-r
Doris Froese, Musikalische Leitung | Emma Cheng, Klavier

Das Programm spannt einen musikalischen Bogen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Zu Beginn erklingt die im Jahre 1732 entstandene Ouverture zur Oper „Euristeo“ von J.E. Hasse, einem vielgespielten Komponisten in der Barrockzeit. Ein besonderes Erlebnis in diesem Konzert ist der Auftritt der erst 9 Jahre alten Emma Cheng, die das Violinenkonzert von Antonio Vivaldi, op. 3 Nr.6., vorstellt. Auf dem Weg zur Frühklassik folgt eine Sinfonie von Karl Philipp Emanuel Bach, einem der berühmten Söhne von Johann Sebastian Bach. Ein Sprung ins 20. Jahrhundert gelingt mit dem „Lyrischen Andante“ von Max Reger. Mit einem Ausschnitt aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, dem feierlichen und berührendem „Abendsegen“ wird das Programm fortgesetzt. Mit „10 leichten Stücken für Streichorchester“ von Bela Bartok klingt das Konzert aus.

Bild: Essener Lehrerkammerorchester

Vier Wände für Zwei
Ort
Theater
Uhrzeit
19:45Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (ermäßigt)

Spanien 2020, 94 Minuten

Regie: Bernabé Rico; Darsteller*innen: Juana Acosta, Kiti Manver, Carlos Areces u.a.

Sara ist seit langem auf der Suche nach einer Wohnung in Sevilla und wird schließlich fündig. Ein großes, günstiges Apartment in guter Lage, allerdings mit Haken. Sie darf die Wohnung erst beziehen, wenn die jetzige Besitzerin Lola verstorben ist. Die freigeistige ältere Dame, die schon drei Herzinfarkte überlebt hat und gar nicht ans Sterben denkt, ist das genaue Gegenteil der konservativen Karrierefrau Sara. Trotz aller Gegensätze entwickelt sich langsam eine ungewöhnliche Freundschaft, die für beide Frauen ein absoluter Glücksfall ist.

Foto: 24 Bilder

Kontakt zur Kulturreferentin

Angelika Berenbrink
Telefon: 0201 431-8806
E-Mail: a.berenbrink(at)augustinum.de