Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Freiburg

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Freiburg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

„Gemeinsam verschieden“ | Auftaktveranstaltung zum Kulturjahresmotto "Vielstimmig"
Ort

Galerie

Datum
06.02.2026 bis 17.05.2026
Uhrzeit
Ganztägig
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Vernissage

Unter dem Titel „Gemeinsam verschieden“ zeigt die Galerie im Augustinum Freiburg ab 6. Februar eine facettenreiche Bewohner*innen-Ausstellung, die einmal mehr beweist, wie lebendig und inspirierend Kunst sein kann.

21 Seniorinnen und Senioren präsentieren ihre künstlerischen Arbeiten. Zu sehen ist eine vielfältige Auswahl an Techniken und Stilrichtungen – von der Gegenständlichkeit bis zur Abstraktion –, ergänzt durch Fotografien und Skulpturen.

Die Ausstellung ist im Augustinum Freiburg die Auftaktveranstaltung zum  Kulturjahresmotto „VIELSTIMMIG“, das die insgesamt 25 augustinischen Seniorenresidenzen miteinander verbindet.

 „Gemeinsam verschieden“ erzählt von einem Prozess, der von allen Beteiligten getragen wurde: gemeinsam konzipiert, individuell gestaltet.

Viele der ausgestellten Arbeiten entstanden aus einer lebenslangen Leidenschaft für die Kunst, andere aus einer neu entdeckten Freude am Gestalten. Jedes Werk erzählt von einer eigenen Sicht auf die Welt. Das verbindende Element ist die  Verschiedenartigkeit – im Ausdruck, im Material und in den Persönlichkeiten der Künstler*innen.

Die  Ausstellung betont die Individualität zeigt zugleich aber auch, wie Kunst Brücken baut – über Generationen, Lebensgeschichten und Stilrichtungen hinweg.

Täglich: 10 – 18 Uhr | Ausstellungsdauer: bis 17. Mai 2026

 

„Warum bringt zur Osterfeier der Has‘ und nicht das Huhn die Eier?“
Ort

Theater

Datum
16.03.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
15 Euro | erm. 10 Euro
Veranstaltungsart
musikalische Lesung
Vortragende/-r
Regine Wernicke, Kunsthistorikerin |
Wolfgang Pfau, Violine, Klavier

Ostern ist das höchste christliche Fest. Doch seit wann feiern wir Ostern? Weshalb herrschte durch das ganze Mittelalter das Wort Passah als Festname vor und nicht Ostern? Wie hat sich das Fest der Auferstehung Christi mit der Karwoche, Palmsonntag, Gründonnerstag und Karfreitag aus vorchristlichen Bräuchen und Symbolen entwickelt, dass zum Beispiel der Hase aus einem kultischen Symbol der Fruchtbarkeit zum Osterhasen wurde, die Menschen zu Ostern Eier bunt bemalen und das Lamm der traditionelle Festtagsbraten zum Osterfest ist? Das erfahren Sie an diesem Nachmittag mit einer Lesung heiterer Ostergeschichten und klassischer Musik.

 

„Angst vor der Angst?“
Ort

Theater

Datum
23.03.2026
Uhrzeit
15:15 Uhr
Eintritt
5 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke, Freiburg

In ihrem Vortrag wird Frau Prof. Domschke Auszüge aus ihrem kürzlich erschienenen Buch "Das Alphabet der Angst - 200 Faktenrund um unsere wichtigste Emotion" vortragen. Dabei geht es um die ganz normale und lebensnotwendige Angst, um Schwellenangst und Torschlusspanik, Angstblüte und Angstlust, und darum, was Angst mit Wut, Hass und dem Angstbeißern zu tun hat. Aber auch Angsterkrankungen sowie deren Behandlung und Prävention werden zur Sprache kommen.

Veranstalter: Akademie der Älteren Generation Freiburg e. V.

 

„Die Beatles haben den Jazz zerstört!“
Ort

Theater

Datum
25.03.2026
Uhrzeit
20:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei | freiwilliger Beitrag erbeten
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Kilian Heitzler Big Band

Diese Bemerkung eines Jazz-Musikers ist Kilian Heitzler bis heute im Gedächtnis geblieben. Aber: „Haben die Beatles wirklich den Jazz zerstört?“ Diese Frage stellt die Kilian Heitzler Big Band an diesem Abend. Den Liverpooler „Pilzköpfen“ gelang 1963 der weltweite Durchbruch in der Musikszene. Sie sind Mitbegründer der Popmusikkultur und gelten bis heute als eine ihrer größten kreativen Kraft. Die Kilian Heitzler Big Band wird Songs der Beatles präsentieren und beweisen welches Potential in diesen Kompositionen steckt und was man mit einer Big Band daraus machen kann.

 

 

Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
Ort

Theater

Datum
10.04.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
7 Euro | erm. 5 Euro
Veranstaltungsart
Kino

2020 erhält Michael Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, der mit der Einführung der Reformation in Naumburg zusammenhing. Der Theologe Nikolaus Medler hatte es vor allem auf Marienbilder abgesehen; er verschaffte sich mit einem Haufen bewaffneter Metzgergesellen gewaltsam Zugang zum Dom und riss dem Cranach-Altar gleichsam das Herzstück heraus. Von der Mitteltafel blieb keine Spur.

Nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.

Fünf Jahre lang hat der Regisseur Paul Smaczny den Maler bei der Neuschöpfung und auf Reisen nach Italien begleitet. Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. "Triegel trifft Cranach" ist das Porträt eines Künstlers, der unbeirrt an der altmeisterlichen Figuration festhält und als Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig Raffael, Michelangelo, Pontormo und Dürer zu seinen wichtigsten Lehrern zählt.

Der Regisseur zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.

Produktionsland/-jahr: Deutschland 2025 | Genre: Dokumentarfilm | Regie: Paul Smaczny | Darsteller: Michael Triegel, Neo Rauch, Elisabeth Triegel, Christine Salzmann, Ferris | 107 Minuten

"Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?" - konkret: Wer bin ich?
Ort

Theater

Datum
13.04.2026
Uhrzeit
15:15 Uhr
Eintritt
5 Euro
Veranstaltungsart
Lesung
Vortragende/-r
Manfred Reichard, Freiburg

Die Frage aus Psalm 8 richtet sich von Menschen gestellt an Gott. In ihrer Konkretisierung aber befragt der Mensch sich selbst; irgendwann wird jeder Mensch in diese existentielle Frage hineingedrängt. Im Ringen damit und in der Antwortlosigkeit, ja auch im Gebet, geht sie an Gott zurück: Herr, wer bin ich, dass du meiner gedenkst? In diesem Fragehorizont mitten im Leben pur bewegen sich die drei Erzählungen, von denen es so viele geben wird, wie es bewusste und fragende Menschen gibt.

Veranstalter: Akademie der Älteren Generation e. V.
Thimo Niesterok Trio feat. Tijn Trommelen & Jos Machtel
Ort

Theater

Datum
15.04.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
22  Euro | erm. 17 Euro
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Thimo Niesterok Trio

Das Trio um den Kölner Trompeter Thimo Niesterok steht für authentischen Swing, musikalische Eleganz und ein feines Gespür für Klang und Atmosphäre. Mit ihrem charakteristischen Sound führen die drei Musiker das Publikum in die Ära der 1930er- und 1940er-Jahre, der Zeit von Louis Armstrong, Benny Goodman und dem jungen Frank Sinatra – und zeigen zugleich, wie frisch und lebendig diese Musik heute klingen kann.

Thimo Niesterok (Trompete) zählt zu den profiliertesten jungen Musikern der europäischen Swing- und Traditional-Jazz-Szene. Tijn Trommelen (Gitarre, Gesang) gehört zu den vielversprechendsten jungen Stimmen der europäischen Swing-Szene. Mit seiner klaren Stimme und seinem feinen Gespür für Timing und Phrasierung knüpft er an die große Crooner-Tradition an. Jos Machtel (Kontrabass) ist einer der begehrtesten Bassisten der europäischen Jazz-Szene. Sein federleichter Sound und sein virtuoses Solo-Spiel sind durch alle Stile hindurch gefragt.

 

 

 

"Ein Traum von Beethoven: Pathétique""
Ort

Theater

Datum
18.04.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
30 Euro | erm. 25 Euro | Student*innen, Azubis, Schüler*innen 15 Euro
Veranstaltungsart
Klavierkonzert
Vortragende/-r
Diana Sahakyan

Dieser Klavierabend vereint Meisterwerke, die seit Generationen berühren. Ludwig van Beethovens „Pathétique“-Sonate fasziniert mit kraftvollen Ausbrüchen, stiller Innigkeit und tiefer Ausdruckskraft. In den Nocturnes von Frédéric Chopin erklingen zarte Melodien, die wie leise Gedanken in der Nacht schweben und Raum zum Träumen schenken. Franz Liszt öffnet in seinen Bearbeitungen neue Perspektiven auf vertraute Musik und lässt bekannte Themen in funkelndem Glanz erscheinen. Mit „Valle Dobermann“ zeigt sich seine brillante Virtuosität, rhythmische Energie und farbenreiche Fantasie. Ein charmanter Abend, der zum Lauschen, Staunen und Genießen einlädt.

Die in Armenien geborene Pianistin Diana Sahakyan begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierunterricht. Sie setzte ihre Ausbildung in Deutschland an der Hochschule für Musik in Frankfurt und an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid fort. Ihr Debütalbum "Das Jahr" mit Werken von Fanny Mendelssohn wurde 2022 beim Musiklabel "Kaleidos" veröffentlicht.

Progamm:
Ludwig van Beethoven
Sonate op.13 Nr. 8 „Pathetique“ c-Moll
1. Grave. Allegro du molto e con brio
2. Adagio cantabile
3. Rondo Allegro
Ludwig van Beethoven
32 Variationen c-Moll WoO80
Frédéric Chopin
Nocturnes op. 55 Nr. 1 f-Moll und Nr. 2 Es-Dur

Franz Schubert – Franz Liszt
Auf dem Wasser zu singen
Franz Schubert – Franz Liszt
Grethchen am Spinnrade
Robert Schumann – Franz Liszt
Widmung
 
F. Liszt – Valle d’Obermann
 
Japan - im Land der aufgehenden Sonne
Ort

Theater

Datum
21.04.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
15 Euro | erm. 10 Euro
Veranstaltungsart
Multi-Visions-Show
Vortragende/-r
Roland Marske | Jules Verne Berlin

Mit einem Bein tief in der Tradition verwurzelt, mit dem anderen aber schon in ferner Zukunft, ist Japan ein Land verwirrender Gegensätze. Es überwältigt mit einer Hightech-Gesellschaft, in der die Menschen in pulsierenden, ausufernden Mega-Citys leben, zugleich aber fest in alten Traditionen verwurzelt sind. Es verzaubert mit atemberaubender Natur, ehrwürdigen Tempeln, herzerwärmender Freundlichkeit und unbeschreiblichen kulinarischen Genüssen. Es befremdet aber auch mit zersiedelten Landschaften und hässlichen, immer gleich aussehenden Städten. Und es ängstigt mit unberechenbaren Naturgewalten, überfüllten U-Bahnen, giftigem Fisch und komplizierten Toiletten.

Japan ist eine Gesellschaft, die nach völlig anderen Regeln funktioniert als unsere. Der Berliner Journalist und Fotograf Roland Marske hat sich auf mehreren Reisen den Geheimnissen Japans genähert. Spannend und tiefgründig, mit viel Witz und Charme, berichtet er von den Feinheiten der japanischen Kultur, der fremdartigen japanischen Lebensart und atemberaubenden Landschaften.

Der Zuschauer geht aus dieser fulminanten Multi-Visions-Show mit der erfrischenden Erkenntnis nach Hause, dass in Japan alles auch ganz anders, manches sogar besser geht, als bei uns. Und genau das ist es, was Japan als Reiseland so faszinierend macht.

Las Lloronas
Ort

Theater

Datum
24.04.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
22 Euro | erm. 17 Euro
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Las lloronas

Reichhaltiger mehrstimmiger Gesang, Einflüsse aus verschiedenen Musiktraditionen und poetische, kraftvolle, mehrsprachige Texte – das sind die Zutaten der Musik von Las Lloronas.

Die Darbietungen des in Brüssel lebenden Trios werden oft als höchst originell beschrieben, doch ihre Musik hat eine zeitlose Qualität: Sie berührt unvermittelt, ist ungekünstelt hinreißend und bezieht Einflüsse aus Klezmer, Flamenco und Blues. Mit ihren Stimmen, begleitet von Gitarre, Klarinette und Cello, schaffen sie ein einzigartiges musikalisches Universum fernab von Genre-Konventionen. Inspiriert von Musikerinnen wie Lhasa de Sela, Silvia Perez Cruz, Nina Simone und Anat Cohen, bieten sie eine polyphone Symbiose, die nur als «Las Lloronas» beschrieben werden kann.

„Eine denkwürdige emotionale Fahrt von Melancholie zu Euphorie und wieder zurück.“ - Mark Sampson, SONGLINES (UK)

Besetzung: Amber In´t Veld – Gesang Gitarre | Marieke Werner – Gesang, Klarinette |  Àngels Asensi – Gesang, Violoncello

 

Erinnerungskultur als Streitkultur?
Ort

Theater

Datum
27.04.2026
Uhrzeit
15:15 Uhr
Eintritt
5 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Julia Wolrab, M.A., Freiburg

 

Akademie der Älteren Generation Freiburg e. V.

 

 

Dass im März 2025 das Freiburger Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) eröffnet werden konnte, ist alles andere als selbstverständlich. In Zeiten, in denen der Ruf nach einem Schlussstrich unter die NS-Geschichte immer lauter wird und sich unterschiedliche, teilweise in Konkurrenz zueinanderstehende Erinnerungskulturen etabliert haben, war die Eröffnung dieser Institution ein bemerkenswerter Schritt. Bemerkenswert auch insofern, als dass er von der Zivilgesellschaft eingefordert und

vergleichsweise spät in die politische Umsetzung gebracht wurde. Welche Erwartungen werden an die Institution ebenso wie an Erinnerungsarbeit im Allgemeinen geknüpft? Welche Bedeutung gewinnt Erinnerungsarbeit angesichts gegenwärtiger gesellschaft-licher Herausforderungen? Was kann und sollte sie in diesem Zusammenhang leisten?

Der Vortrag von Julia Wolrab (Wissenschaftliche Leiterin des DZNS) beleuchtet die Entstehungsgeschichte des DZNS und nimmt sie als Beispiel für eine nach wie vor umkämpfte Erinnerungskultur in den Blick.

 

Eintritt: 5 Euro

Ort: Theater im Augustinum Freiburg, Weierweg 10, 79111 Freiburg

 „Musician’s Choice“ oder „Die Qual der Wahl“
Ort

Theater

Datum
29.04.2026
Uhrzeit
20:00 Uhr
Eintritt
frei | freiwilliger Beitrag erbeten
Vortragende/-r
Kilian Heitzler Big Band

„Welche Big Band Stücke des Programms 2025/2026 haben dir am besten gefallen?“ Diese Frage wurde den Musikerinnen und Musikern der KHBB gestellt. Unter dem Motto „Musician’s Choice“ erwartet sie nun ein Wunschkonzert der Bandmitglieder der Kilian Heitzler Big Band. Die Musiker/innen hatten Gelegenheit ihre Lieblings-Titel der Saison 25/26 auszuwählen. Da alle in den unterschiedlichsten Stilrichtungen zu Hause sind, wird das ein spannender Abend. Zeitgenössische, lateinamerikanische und klassische Big Band Stücke werden sich abwechseln und es wird bestimmt interessant sein, für welche Titel die Musiker/innen sich entscheiden. Einfach wird der Auswahlprozess nicht werden, das ist sicher. Aber wer kennt sie nicht, die „Qual der Wahl“.

 

 

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Kontakt zur Kulturreferentin

Susanne Göhner
Telefon: 0761 4785-809
E-Mail: susanne.goehner(at)augustinum.de