
Bad Soden
Christina Eretier: Gesang und Wort
Nicolai Muck: Gitarre
Mascha Kaléko beschreibt als Neu-New-Yorkerin und scharfe Beobachterin in Gedichten und Prosa das bunte Leben in der Weltstadt, insbesondere an der Lower Eastside und in Greenwich Village, wo sie rund 20 Jahre lang ein Zuhause fern der alten Heimat fand.
Menschen aus vielen Ländern prägten damals das kulturelle Leben der Stadt. Sie zeigten einen starken Überlebenswillen und große Lebensfreude, trugen aber gleichzeitig eine große Melancholie und die Spuren des täglichen Kampfs um den Neubeginn in sich - ein Leben zwischen Erinnerung an das Heimatland und den Neuanfang in der Stadt, die niemals schläft.
Christina Eretier und Nicolai Muck betten Mascha Kalékos Texte einfühlsam in eine Rahmenhandlung ein und präsentieren „vielstimmig“ Lieder in fünf verschiedenen Sprachen, darunter Jiddisch, Portugiesisch und Roma, sowie unvergessliche Melodien von Musikern und Komponisten wie Leonard Cohen, Peter Kreuder, Friedrich Hollaender u. a.
Foto: Mascha Kalèko 1932, Quelle: wikipedia, Fotoatelier Ullstein
Theater im Augustinum Bad Soden
Georg-Rückert-Str. 2
65812 Bad Soden