Frühling in Blut

Meersburg

Konzertabend der persischen Kunstmusik

Manchmal überschreitet Schmerz eine Grenze, an der man nicht mehr weiß, wie man protestieren, wie man mitfühlen oder wie man seine Stimme hörbar machen soll. Dort, wo der Geist erstarrt. In Tagen, die von Blut geprägt sind und sich auf den Straßen Irans abspielen.
Die drei persischen Musiker lassen einen kleinen musikalischen "Aufschrei" dessen erklingen, was die Menschen im Iran derzeit erleben.

Dieser Aufschrei äußert sich in der klassischen persischen Kunstmusik (Dastgāh-System) durch Gesang und Antwortgesang mit der Setar, in freiem Rhythmus sowie in Stücken mit unterschiedlichen rhythmischen Grundlagen, begleitet von Perkussion.
Im Mittelpunkt steht dabei die Improvisation, denn diesem Schmerz lässt sich keine feste Form geben. Ziel ist es nicht, ihn zu erklären, sondern ihn spürbar zu machen.

Shahed (Gesang) verfügt über Erfahrung aus verschiedenen Konzertformaten sowie aus der Chorarbeit. Parsa (Setar) ist ein junger Musiker und Komponist, der kürzlich seine professionelle musikalische Tätigkeit aufgenommen hat und plant, sein Studium in diesem Bereich fortzusetzen. Arash (Tombak) ist ein erfahrener Perkussionist, dessen Spiel Klangfarben und Einflüsse aus unterschiedlichen musikalischen Kulturen der Welt vereint.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Musiker.

Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung „Menschenrechte – Wachstum oder Verletzung“ von Henning Diers findet im Anschluss ein Gespräch mit Dekanin Regine Klusmann, Seelsorgerin Dagmar Schnös und den Musikern statt.

Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Frei
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Shahed, Gesang
Parsa, Setar
Arash, Tombak