Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Meersburg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Meersburg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Remembering Louis and his All Stars
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
18 Euro, 20 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Armstrong's Ambassadors

Ab der zweiten Hälfte der 40er Jahre nahm die Popularität der Big Bands immer mehr ab. Als Antwort darauf rief Louis Armstrongs Manager Joe Glaser 1947 die wohl bekannteste Dixieland Formation aller Zeiten ins Leben – „Louis Armstrong and his All Stars“. Dieses Sextett begeisterte die kommenden 24 Jahre die Welt. Mit einem hohen Energielevel wurden Titel aus dem frühen Jazzrepertoire, sowie Songs aus der Film- und Bühnenwelt dargeboten. Die Band absolvierte unzählige Film- und Fernsehauftritte und verewigte sich in hunderten Live- und Studioaufnahmen, darunter Welthits wie „Mack The Knife“, „Hello Dolly“ und „What A Wonderful World“. Die Armstrong’s Ambassadors haben es sich nicht zur Aufgabe gemacht, das Original bis zum letzten Halbton zu kopieren. Es geht darum, den Stil sowie die bekanntesten Phrasen und musikalischen Markenzeichen der All Stars zu präsentieren. Diese einmalige Besetzung besteht aus einigen der besten Musikern Europas, die nicht nur stilecht spielen, sondern gleichermaßen dem musikalischen Thema sehr verbunden sind und diesem mit Leidenschaft und Begeisterung gegenüberstehen. Das Ensemble ist in jüngster Vergangenheit bei zwei der renommiertesten Jazz Festivals überhaupt aufgetreten, „Enercity Ewinging Hannover“ und dem „Dixieland Festival Dresden“.

 

Foto: (c) Armstrong's Ambassadors

Eiskalt erwischt - Wildtiere des gefrorenen Nordens
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 10 Euro (Gäste)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Beate Oswald

Beate Oswald liebt die Kälte! Über einen Zeitraum von sechs Jahren ist sie dreimal nach Nordkanada gereist, um Eisbären in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten sowie Schneeeulen in einem ihrer Überwinterungsgebiete in Ostkanada zu fotografieren: jene Eulen, die bekannt sind für ihre überraschend gelben Augen, ihr schönes weißes Gefieder – und deren Angriff so lautlos kommt wie der Tod. Nicht zufrieden mit minus 40 Grad in Kanada, reiste sie nach Island, um sich mit den scheuen und dennoch neugierigen Polarfüchsen anzufreunden. Neben Wissen und Humor kommen auch ihre Erlebnisse nicht zu kurz: Die herausfordernde Suche nach dem perfekten Bild im rauen Klima des eisigen Nordens braucht auf alle Fälle eine solide Vorbereitung, eine positive Einstellung und ein Quäntchen Glück.

 

Foto: (c) Beate Oswald

Lieder einer kantigen Diva – Hildegard Knef
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Kartenreservierung telefonisch unter 07551 - 8310222 oder übers Internet: www.noltes.biz. Im Eintrittspreis von 55 Euro sind ein Aperitif und Snacks, sowie ein Galateller enthalten.
Veranstaltungsart
Galaabend
Vortragende/-r
Mit Birgit Nolte- Michel, Oliver Nolte sowie Michael Lauenstein am Klavier.

 

Die Knef – ­sie war ein Sexsymbol mit intellektueller Ausstrahlung. War Trümmerfrau und Amiliebchen. Jung genug, um nicht mit dem Nationalsozialismus identifiziert zu werden und alt genug, um nicht gesichtslos zu sein. Hildegard Knef war die Ausnahmeerscheinung im deutschen Musikbetrieb, die ihre meisten Texte selbst geschrieben hat. Für das Programm „Hildegard Knef – So oder so ist das Leben“ hat Birgit Nolte-Michel die schönsten Knef-Chansons ausgewählt: „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ zum Beispiel. „Nichts haut mich um aber du“, „Ich brauch Tapetenwechsel“ und „So oder so ist das Leben“. Gemeinsam ist ihnen: Sie erzählen Geschichten und die sind nicht immer lustig. So wie das Leben der Knef, das zwischen den Liedern anhand von Ausschnitten aus Original-Interviews präsentiert wird, in denen Oliver Nolte den Part des Gesprächspartners übernimmt. Kongenialer Begleiter am Klavier: Michael Lauenstein. 

„Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde …“ – Die offene und mutige Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit vor dem Hintergrund des Lebensrückblicks
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Frei
Veranstaltungsart
Ausstellungseröffnung
Vortragende/-r
Prof. Dr. Andreas Kruse

Die Ausstellung „Was bleibt.“ bietet Gelegenheit, über Fragen zu Sterben und Zuversicht, Versöhnen und Vererben und über das, was bleibt und bleiben soll, ins Nachdenken und ins Gespräch zu kommen. Sie soll ermutigen, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Nachdem sie in mehreren Augustinum Häusern bereits zu sehen war, präsentieren wir die Ausstellung „Was bleibt.“ in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Landeskirche in Baden in unserem Galerieflur.

 

Anlässlich dessen plädiert Prof. Dr. Kruse in seinem Vortrag dafür die Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit und Endlichkeit offen und mutig zu führen. Das heißt: Den Versuch zu unternehmen, in diesem Teil der Conditio humana auch einen Anstoß zu weiterer seelisch-geistiger Entwicklung zu erkennen. Verletzlichkeit und Endlichkeit lassen uns, wenn wir sie annehmen können, noch einmal anders auf das Leben blicken: vielleicht sogar „tiefer“, „umfassender“.

 

Es wird aus theoretischen und empirischen Studien berichtet, in denen sich sehr unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit und Endlichkeit fanden. Dabei zeigte sich: Es kann durchaus gelingen, zu einer offenen, mutigen und akzeptierenden Haltung zu finden. Jene Einflüsse, die diese Entwicklung besonders fördern, werden ausführlich dargestellt.

Coco – Lebendiger als das Leben!
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Frei
Veranstaltungsart
Kino
Vortragende/-r
-

USA 2017, 106 Minuten

Regie: Lee Unkrich und Adrian Molina

 

Musik ist Miguels große Leidenschaft – nichts wünscht sich der Zwölfjährige sehnlicher, als ein so wunderbarerer Gitarrist und Sänger zu werden wie Ernesto de la Cruz, sein berühmtes, aber schon lange verstorbenes Idol! Gäbe es nur nicht schon seit mehreren Generationen das strenge Musikverbot in seiner Familie. Auch Miguels Ur-Urgroßvater war nämlich Musiker und zog eines Tages los, um sich einen Namen zu machen. Als er nicht zurückkehrte, verbannte Miguels wütende Ur-Urgroßmutter Imelda die Musik aus ihrem Haus. Selbst als Miguel bei den Feierlichkeiten zum „Día de los Muertos“ (spanisch für „Tag der Toten“) aus Versehen quicklebendig im Reich der Toten landet, will die strenge Imelda ihm nur dann ihren Segen geben, wenn Miguel verspricht, nie wieder zu musizieren. Den Segen eines Vorfahrens braucht Miguel, um zurück in die Welt der Lebenden zu gelangen. Doch so schnell gibt er seinen Traum nicht auf! Miguel ist überzeugt davon, dass es sich bei seinem verschwundenen Ur-Urgroßvater um Ernesto de la Cruz höchstpersönlich handelt. Also macht er sich im Totenreich auf die Suche nach ihm, um sich seinen Segen für die Rückkehr zu erbeten. Ein überraschend fröhlicher Film mit bildgewaltigen Darstellungen!

Foto: (c) Walt Disney

„Jazz im Landeanflug“
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
20 Euro, 18 Euro (ermäßigt)
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Do X Memorial Big Band

Do X war eine technische Meisterleistung in vielerlei Hinsicht. Ein zwölfmotoriges Riesen-Flugschiff mit 48 Metern Spannweite, das vom Wasser aus hat starten können und am 12. Juli 1929 am Bodensee ihren Jungfernflug meisterte. Die Do X war zweifelsfrei der erste Gigant am Himmel und Wegbereiter für die weitere Entwicklung von Super-Jumbos. 

 

Ursprünglich von jazzbegeisterten Dornier-Mitarbeitern gegründet, hat sich die "Do X Memorial Big Band" unter Leitung ihres Bassisten Hartmut Heinzelmann zu einem äußerst variablen Klangkörper entwickelt. Den professionellen Vorstellungen entsprechend, werden maßgeschneiderte Arrangements mit wechselnder Instrumentierung innerhalb der Bläsersätze zu Klangfarben-Kaleidoskopen für Swing, Jazz-Rock, Pop, Latin-Groove oder Balladen. Solistisch bietet Sängerin Dagmar Egger mit Ihrer wohligen Altstimme ein ausgewogenes Pendant zur Instrumental- Improvisation. Gefällige Musik zum Mitschnippen, zum Tanzen und zum Genießen. 

 

Foto: (c) Do X Memorial Band

Karten können an der Abendkasse erworben werden!

Faszination Großbritannien – von Cornwall bis in die schottischen Highlands
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
10 Euro, ermäßigt 8 Euro
Veranstaltungsart
Bebildeter Vortrag
Vortragende/-r
Markus Braßmann

Großbritannien ist abwechslungsreicher als es sich die meisten vorstellen können. Neben bekannten Regionen wie Cornwall in Südengland und den Highlands in Schottland zieht es den Referenten auch in unbekanntere Regionen wie z.B. den Lake District, der eines der schönsten Wandergebiete Europas ist, oder den Snowdonia Nationalpark in Wales, wo Sir Edmund Hillary für seine Besteigung des Mount Everest trainierte.  

Entdecken Sie die Küste Northumberlands mit ihren vielen Burgen. Erfahren Sie mehr über die Herkunft des berühmten Earl Grey-Tees und entdecken Sie eine Tierart, die zu den seltensten der Erde gehört. 

Neben der Landschaft kommen die drei wichtigsten Städte Großbritanniens dennoch nicht zu kurz. Besuchen Sie die quirlige und bunte Metropole London, in der Moderne und Geschichte so eng beieinander liegen, Cardiff, die Hauptstadt von Wales und natürlich das schottische Edinburgh. 

Der Alpstein – das wohl schönste Gebirge der Welt
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8Euro, 6Euro (ermäßigt)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Jörg Schuler

 

Bereits der bekannte Geologe Albert Heim (1849 bis 1937) soll den Alpstein als das schönste Gebirge der Welt bezeichnet haben. Der Alpstein ist in der Tat ein kleines Juwel in der Landschaft des Appenzeller Landes. Auch wenn der Säntis als höchste Erhebung mit 2502 m im Vergleich mit anderen Alpengipfeln nicht übermäßig hoch ist, wirkt das Massiv aufgrund der geringen Distanz zum Unterland und dem Bodensee ausgesprochen imposant. Mit seinen drei Bergseen und den drei Bergketten ist der Alpstein sehr idyllisch und abwechslungsreich. Gleich verhält es sich auch mit der Vegetation und Tierwelt. Das mit Luftseilbahnen, Wanderwegen und reichlich Berghütten gut erschlossene Gebiet ist eine beliebte Wanderregion der Ostschweiz. Es eignet sich für Tagesausflüge, mehrtätige Tourenwochen und auch für einfache Ausflüge mit der Luftseilbahn direkt auf Berggipfel. Zudem kommen auch Kletterer an zahlreichen Felswänden auf ihre Kosten. 

 

Foto: (c) Jörg Schuler

Ennio Morricone – der Maestro
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (ermäßigt)
Veranstaltungsart
Kino
Vortragende/-r
-

IT 2022, 156 Minuten

Regie: Giuseppe Tornatore

 

Der Film erzählt chronologisch die Geschichte des italienischen Komponisten: 1928 geboren, ein Vater, der ihn zur Musik brachte, seine Zeit des Studiums, sein Weg zum Film und die skeptischen Blicke von Kollegen: Ein akademisch ausgebildeter Musiker, der sein Talent nur für Filmmusik verschwendet? Morricone probiert sich aus, man erfährt im Film, wie sehr er experimentiert hat, mit Instrumenten, Geräuschen und Stimmen - er gilt als Meister des Kontrapunkts. Auch etliche Wegbegleiter kommen zu Wort, darunter Clint Eastwood, Quentin Tarantino und Hans Zimmer.  

 

Kurz nach der Fertigstellung des Films verstarb Morricone. Regisseur Guiseppe Tornatore liefert mit dem Dokumentarfilm "Ennio Morricone - der Maestro" eine gelungene Würdigung, sehr detailliert und in die Tiefe gehend. 

 

Foto: (c) Central Film

Pater Suso, der Mystiker vom Bodensee
Ort

Theatersaal

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Frei, Spenden erbeten
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Bruder Jakobus Kaffanke

Der Dominikanerpater Heinrich Seuse ist ein Mensch des Hochmittelalters, wurde wohl am Ende des 13. Jahrhunderts in Konstanz geboren und müsste eigentlich Heinrich von Berg heißen. Aber er wird meist mit seinem latinisierten Namen „Suso“ geschrieben und so gibt es Susogassen, Susobrunnen und Susohäuser sowohl in Konstanz wie in Überlingen. Seine Mutter soll nämlich eine in Überlingen geborene Seuse gewesen sein. Schon als sehr junger Mann trat er in das sogenannte Inselkloster ein. Seuse lernte dort zunächst die Grundlagen der abendländischen Bildung kennen und kam als Hochbegabter über Straßburg in das theologische Studium nach Köln. 

 

Viele Jahre führte er ein sehr zurückgezogenes Leben, wurde von seinen Mitbrüdern verkannt und schließlich nach Ulm versetzt. Im dortigen Dominikanerkloster an der Stadtmauer führte er seine verschiedenen Schriften zum geistlichen Leben in einem Sammelband, zum „Exemplar“ zusammen und lebte etwa zwei Jahrzehnte in der Stille des Klosteralltages. Heinrich Seuse/Suso gilt als „deutscher Mystiker“ neben Johannes Tauler und Meister Eckhart. Im Vortrag wird seine Grundidee vom inneren Leben des Menschen in einfachen Worten dargelegt und anhand von sehr schönen Bildern aus einer Handschrift von 1382 /Straßburg illustriert.  

 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Erzabtei Beuron.

 

Foto: (c) Privat

Kontakt zur Kulturreferentin

Kirsten Franke
Telefon: 07532 4426-1850
E-Mail: kirsten.franke(at)augustinum.de