Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Mölln

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Mölln mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Der Wellenschlag der Geschichte
Ort

Theater

Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
10 euro/ 8 Euro erm.
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Rolf-Bernhard Essig

Darin sind sich die ehemals feindlichen Brüder einig dass das, was jetzt als „Japanische See“ in den meisten Landkarten zu finden ist, früher das „Koreanisches Meer" war. Im Englischen stand lange Zeit „German Sea“, wo jetzt "North Sea" steht. Das Debakel in der „Schweinebucht“ fand in Wirklichkeit in der „Bucht der Orangenseitendrückerfische“ statt, und die romantische „Karibik“ hängt auf sehr direkte Weise mit den Kannibalen zusammen. Die Namen der Meere sind eben weit mehr als Schall und Rauch.

Dr. Rolf-Bernhard Essig spricht anschaulich und vergnüglicher über Umbrüche, von denen Meernamen erzählen. Er ist Sohn eines Seemanns, Historiker und Germanist, Entertainer, Publizist und Autor zahlreicher Bücher.

Tickets erhalten Sie an der Abendkasse.

„Fantasie und Improvisation“
Ort

Theater

Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
10 Euro/ 8 Euro erm.
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Marie Luise Zenker und Jia Zhou

Marie Luise Zenker      Violine

Jia Zhou                       Klavier

 

Sie hören Werke zwischen Barock und Moderne, von Johann Sebastian Bach, Sergeï Prokofiev und César Franck.

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Chromatische Fantasie und Fugue in d-moll BWV 903

 

Sergeï Prokofiev (1891-1953)

Sonate No. 2 Op. 14 in d-moll

 

César Franck (1822-1870)

Sonate für Violine und Klavier in A Dur 

 

Tickets erhalten Sie an der Tageskasse.

 

Kontraste
Ort

Theater

Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
13 Euro/ 11 Euro
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Daniel Sorour und Nikolai Juretzka

Daniel Sorour           Cello

Nikolai Juretzka       Klavier

 

Der Titel „Kontraste“, das neue Programm des Duos Sorour-Juretzka, ist nicht grundlos gewählt. Schon in den vorangegangenen Konzerten haben der Cellist Daniel Sorour und der Pianist Nikolai Juretzka bewiesen, dass sie verschiedene Epochen und verschiedene Stile mühelos beherrschen, direkt nacheinander erklingen lassen können und damit glänzende Unterhaltung schaffen. In dieser Saison haben sie sich vorgenommen, diese Art von Konzert auf die Spitze zu treiben: Filmmusik (Die wunderbare Welt der Amélie, Ziemlich beste Freunde) wechselt zu Barockmusik, dann zu Rockriffs oder jazzigen Improvisationen im Bossastil.

Die beiden Musiker genießen den Tabubruch. Dabei wissen sie genau, dass gute Musik immer dann erklingt, wenn die Interpreten ihre Spielfreude auf die Bühne bringen. Wenn diese dann auch noch mit Spiel-Niveau und kurzweiligen Geschichten über die Komponisten und ihre Werke gekoppelt ist, steht einem fulminanten Abend, bei dem wahlweise Füße wippen oder Tränen rollen, nichts mehr im Wege.

 

Daniel Sorour und Nikolai Juretzka spielen seit vier Jahren deutschlandweit Konzerte. Aufgrund ihrer Variabilität spielten sie sowohl Konzerte bei Kulturvereinen, für den Bürgermeister von Florenz, den Deutschen Botschafter von Malt, in einem Nobel-Hotel in den Alpen oder im Augustinum Mölln.

 

Tickets erhalten Sie an der Tageskasse.

Verwirrung der Gefühle
Ort

Theater

Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
12 Euro/ 10 Euro erm.
Veranstaltungsart
Szenische Lesung
Vortragende/-r
Bernd P. R. Winter und Inga Jamry

Rezitator: Bernd P. R. Winter

Schauspielerin: Inga Jamry

 

Berlin 1929. Vier Jahre später enden die „Goldenen Zwanziger“ mit einer Vollbremsung.

Das Romanische Café in Berlin vibriert jeden Nachmittag und jeden Abend; hier ist der Weltgeist zu Hause - in jenen leuchtenden Jahren vor der Verdunkelung - hier wird jeden Abend die Welt zerstört, gerettet und neu zusammengesetzt. Hier kann man Kurt Tucholsky sehen, Erich Kästner und Max Beckmann, Gottfried Benn sowie Alfred Döblin, Marlene Dietrich, Gustav Gründgens und viele andere bekannte Größen der Berliner Kunstszene. Mascha Kaleko gehört dazu, genau wie Erika Mann, Claire Waldoff, Ruth Landshoff und Vicki Baum. Beziehungen werden geknüpft. Man findet sich schnell.

„Als wären Hingabe und Liebe vorläufig die einzig möglichen Antworten auf den von den Nationalsozialisten geschürten Hass, sind die dreißiger Jahre voll der kühnsten, schönsten, aussichtslosesten Affären und größten Romanzen“(1)

Ein virtuoses Epochengemälde, so nennt es der Schriftsteller Florian Illies in seinem Roman „Liebe in Zeiten des Hasses“. Eine Zeit von berstenden politischen und kulturellen Spannungen zwischen 1929 und 1939.

Große Literatur vorgestellt und sprachlich gekonnt gelesen vom Kasseler Rezitator Bernd P. R. Winter und der Schauspielerin Inga Jamry.

1Florian Illies Liebe in Zeiten des Hasses

 

Tickets erhalten Sie an der Tageskasse.

 Novecento – die Legende vom Ozeanpianisten
Uhrzeit
17:00 Uhr

nach der Buchvorlage von Alessandro Baricco

Regie: Rena Zieger

 

Wir sind in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, in der goldenen Zeit des Jazz. An Bord des Ozeandampfers Virginian spielt die Atlantic Jazz Band mit ihrem Pianisten Danny Boodman T.D. Lemon Novecento, dem besten Pianisten, den der Ozean jemals gehört hat.

Die Töne, die Novecento dem Klavier entlockt, entstammen anderen Sphären, so, als finge er den unendlichen Reichtum der Welt ein.

Einer Welt, die Novecento jedoch nie gesehen hat und auch nie sehen wird, denn er ist als Waise auf diesem Schiff geboren und wird es bis zu seinem Untergang in den Wirren des Zweiten Weltkrieges kein einziges Mal verlassen.

Es ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft, und zugleich ein poetisches Stück über die Macht der Fantasie, über ihr Vermögen, Grenzen zu überschreiten und Menschen zu verbinden.

Hajo Mans erzählt als Trompeter Tim Tooney diese einzigartige Geschichte seines Freundes Novecento und erweckt sie auf der Bühne zum Leben – beeindruckend und bildgewaltig inszeniert von Rena Zieger.

Das Publikum erwartet eine 75-minütige, bewegende und mitreißende Aufführung, die von wunderschöner Musik und beeindruckenden Bildern begleitet wird.

 

Tickets erhalten Sie an der Tageskasse.