Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Dießen am Ammersee

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Dießen am Ammersee mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Region. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Iss, was gar ist! Trink, was klar ist!
Ort

Theatersaal Augustinum Dießen am Ammersee, Am Augustinerberg 1, 86911 Dießen, T. 08807/ 70-0.

Datum
06.05.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
20 Euro (Gäste), 18 Euro (Bewohner), ermäßigt 10 (Schüler, Studenten) Tickets erhalten Sie ab 18:45 Uhr an der Theaterkasse im Augustinum. Freie Platzwahl.
Veranstaltungsart
Lesung & Konzert
Vortragende/-r
Schauspieler Alexander Netschajew & die "Fünf Seen-Bladl Musi"

aufgetischt und zubereitet von Alexander Netschajew und der „Fünf Seen-Bladlmusi“ 

Ein humoristischer Streifzug zum Schmunzeln und Schunkeln, zum Lachen und genießen: Vorwiegend heiter und gut gelaunt begibt sich das Wort-Musik-Ensemble aus dem Fünfseenland mithilfe von Erich Kästner, Gerhard Polt, Michael Ende, Janosch, Wilhelm Busch, Horst Evers oder Eugen Roth ins Wirtshaus, in den Biergarten oder in die heimische Stube. Rezepte, Landler, Hochprozentiges, Zwiefache und menschliche Missgeschicke arrangieren sich zu einer vollmundigen Liebeserklärung an Begegnung und Gastfreundschaft, an Privatfeste und Wirtshäuser – zum Wohl!

So ist man es gewohnt von Alexander Netschajew: Hochkrätiges Programm, stilvoll präsentiert mit einer Prise eloquenter Raffinesse. Mit von der Partie ist die „Fünf Seen-Bladlmusi“ beim Mai-Auftakt und gibt Vollgas. Sind Sie dabei?

Pressefoto © A. Netschajew

Heldin
Ort

Theatersaal Augustinum Dießen am Ammersee, Am Augustinerberg 1, 86911 Dießen, T. 08807/ 70-0.

Datum
11.05.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
frei für Pflegeberufstätige 7 Euro (Gäste, Bewohner) 5 Euro (Schüler, Studenten)
Veranstaltungsart
Kinofilm
Vortragende/-r
Regie: Petra Volpe

Drama CH/ D 2025, 92 Min.
Regie: Petra Volpe
Darsteller: Leonie Benesch, Sonja Riesen, Selma Adin, Jasmin Mattei u. a.

Pflegefachkraft Floria arbeitet mit großer Leidenschaft und Professionalität in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat selbst in Stresssituationen immer ein offenes Ohr für ihre Patient*innen und ist im Notfall sofort zur Stelle – idealerweise. Doch in der harten Realität ihres oft schwer kalkulierbaren Alltags sieht das meist anders aus. Als Floria an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwerkranke Mutter und einen alten Mann, der dringend auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie den Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Doch dann passiert ihr ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Ein nervenzerrender Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Eine lange Nachtschicht im Krankenhaus ist im Film „Heldin“ auf atemlose neunzig Minuten verdichtet. Regisseurin Petra Volpe („Die göttliche Ordnung“) greift ein brandaktuelles Thema auf. Das Ergebnis ist ein zutiefst humanistischer Blick auf den Pflegeberuf. Und zeigt die Härte, aber auch das Schöne und das Heldenhafte dieses Berufs. Nicht zuletzt ist "Heldin" ein Plädoyer dafür, wie essenziell eine gute Betreuung im Krankheitsfall für uns alle ist. Hauptdarstellerin Leonie Benesch („Das Lehrerzimmer“, „September 5“) wurde für ihre herausragende Darstellung mit dem Bayerischen Filmpreis 2025 ausgezeichnet. 

"Dass diese Leute unter diesem Druck arbeiten und dann trotzdem noch jeden Tag auf der Matte stehen und sich Zeit nehmen, hat für mich etwas Heldenhaftes. Und ich hoffe, dass die Menschen sich dafür interessieren - diese Leute sind essenziell für uns. Und sie gehören gefeiert und bewundert!" (Zitat Regisseurin Petra Volpe).

Bild © Tobis Film GmbH
Trailer

Paul Klee. Der Poet des Blauen Reiter
Ort

Theatersaal Augustinum Dießen am Ammersee, Am Augustinerberg 1, 86911 Dießen, T. 08807/ 70-0.

Datum
20.05.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
7 Euro (Gäste), erm. 5 Euro (Bewohner, Schüler, Studenten)
Veranstaltungsart
Kunstvortrag
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik, Kunsthistoriker

Kunstvortrag von Dr. Wolfgang Urbanczik

Paul Klee (1879 -1940) kehrt zurück ins Blaue Land: Seine Kunst entstand in enger Verbundenheit mit den Ideen und Zielen des "Blauen Reiter". Sie entführt uns in eine poetische Welt und gibt, so Paul Klee, „nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“. Selten gezeigte Werke des Künstlers sind aktuell im Schlossmuseum Murnau zu sehen. Dort treten sie in einen spannenden Dialog mit Arbeiten von August Macke, Robert Delaunay, Franz Marc, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter.

So unmittelbar und nachhaltig der schöpferische und geistige Einfluss seines Umfelds ihn seinen unverwechselbaren Stil finden ließ, so singulär steht Paul Klee künstlerisch mit der Vergabe seiner fantasievollen Bildtitel: „Rhythmie der Fenster und Tannen“, „Guter Fischplatz“, „Das Fest der Astern“, „Ein Genius serviert ein kleines Frühstück“ und auch die „Schicksal-Stunde des Kaisers“ sind poetische Titel, deren Motive sich erst in der weiteren Auseinandersetzung mit dem Werk klären. Die Auswahl der Werke in Murnau beleuchtet nahezu jede Entwicklungsphase im Schaffen von Paul Klee. Ihren Anfang nimmt die Ausstellung mit Klees Aquarell „Hamammet“, das 1914 während der gemeinsamen Tunesienreise mit August Macke und Louis Moilliet entstand.
Der berühmte Klee-Sammler Heinz Berggruen hat die jetzt in Murnau zu sehende Privatsammlung einmal als "Les Klee du Paradis" bezeichnet.

Ausstellungsmotiv: Paul Klee, Hamammet (1914) © KK-Privatsammlung
Video Der Süden: Ausstellung in Murnau: Selten zu sehende Paul-Klee-Bilder

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Kontakt zur Kulturreferentin

Sabine Cichowski
Telefon: 08807 70-115
E-Mail: sabine.cichowski(at)augustinum.de