Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Heidelberg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Seidene Landschaftsimpressionen
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
21.02.2026 bis 10.05.2026
Uhrzeit
Ganztägig

Ingrid Eckerts Arbeiten wirken von weitem betrachtet wie Landschafts-Aquarelle - aber ihre Kunstwerke entstehen nicht mit gemalten Farben, sondern vorwiegend mit Textilien und der Nähmaschine.

Ingrid Eckert (Mitglied der GEDOK Heidelberg) gestaltet abstrahierte Landschaften durch Übereinanderschichten und Vernähen von Seidenmaterialien und handgeschöpften Papieren auf teilweise bemalten und bedruckten Untergründen. Die obersten Schichten bestehen aus Seidenorganza, der Plastizität, Tiefe und Räumlichkeit bringt. Mit ihren Kunstwerken lädt Ingrid Eckert zu Spaziergängen in phantasievollen Landschaften ein.

Die Ausstellung „Seidene Landschaftsimpressionen“ ist von Mitte Februar bis Anfang Mai 2026 im Foyer der Augustinum Seniorenresidenz Heidelberg zu sehen.

Bildverweis: Ingrid Eckert


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Clement und Haydn
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
21.03.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts freuen sich die Heidelberger Sinfoniker über freiwillige Kostenbeiträge

Musikalische Leitung und Moderation: Johannes Klumpp
Solo-Klavier: Matthias Kirschnereit

Die Heidelberger Sinfoniker proben in unregelmäßigen Abständen im Theatersaal des Augustinum. Als Dankeschön für diese Probenmöglichkeit laden die Heidelberger Sinfoniker zu einer öffentlichen Generalprobe ein. Sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner des Augustinum als auch externe Gäste sind herzlich willkommen.

Auf dem Programm dieser etwa einstündigen öffentlichen Generalprobe stehen das Klavierkonzert B-Dur, op. 5, von Franz Joseph Clement (1780 – 1842) und Joseph Haydns Notturno C-Dur, Hob. II:32 (Änderungen vorbehalten).

Bildverweis: Heidelberger Sinfoniker / Peter Gwiazda


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Frühlingskonzert
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
23.03.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts freut sich das Sinfonieorchester AufTakt über freiwillige Kostenbeiträge

Musikalische Leitung: Robert Weis-Banaszczyk

Konzertprogramm:

  • Joseph Haydn (1732 - 1809): London Trio Nr. 1 C-Dur, Hob. IV:1
  • Denes Agay (1911 - 2007): Five Easy Dances
  • Jacques Castérède (1926 - 2014): Flûtes en Vacances
  • Antonio Vivaldi (1678 - 1741): Cellokonzert d-moll, RV 407
    (Solistin: Malou Mann)
  • Georg Philipp Telemann (1681 - 1767): Doppelkonzert für zwei Violen in G-Dur, TW 52G3
    (Solisten: Karim Souissi & Bernd Garbe)
  • Robert Fuchs (1847 - 1927): Serenade für Streichorchester Nr. 3 e-moll, op. 21

Das Sinfonieorchester AufTakt ist ein regelmäßiger und beliebter Gast auf der Orchesterbühne Augustinum. Für dieses Konzert hat sich das etwa 70köpfige Sinfonieorchester verkleinert und präsentiert sich in verschiedenen Kammermusik-Ensembles. Auf dem Programm stehen dabei Werke von Barock bis Moderne.

Am 17. Juli 2026 spielt das Sinfonieorchester AufTakt wieder in der sinfonischen Besetzung auf der Orchesterbühne Augustinum.

Bildverweis: Sinfonieorchester Heidelberg / Anne Hermle


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Die Möllner Briefe
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
27.03.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Deutschland 2025, 101 Min.
Buch & Regie: Martina Priessner
mit Ibrahim Arslan, Havva Arslan, Yeliz Burhan u. a.
zum Teil türkisch mit deutschen Untertiteln

„Ein Film der wütend macht. Und ein Film, der gleichzeitig Hoffnung gibt – weil er zeigt, dass es Menschen gibt, die sich gegen das Vergessen wehren.“ (taz)

In der Nacht auf den 23. November 1992 warfen zwei Neonazis in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Mölln Molotowcocktails in zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser. Drei Menschen starben, neun wurden schwer verletzt. Dieser Mordanschlag war Teil eines sprunghaften Anstiegs rechtsextremer Gewalttaten in Deutschland und erregte bundesweite Aufmerksamkeit. 

Nach diesen Anschlägen verschickten hunderte Menschen Briefe mit Anteilnahmen und Solidaritätsbekundungen an die betroffenen Familien. Diese Briefe wurden von der Stadt Mölln geöffnet, gelesen und archiviert, ohne sie an die Familie weiterzuleiten. Ibrahim Arslan, einer der Überlebenden der Mordanschläge, erfuhr erst 2019 zufällig von diesen Briefen. Der Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ folgt Arslans Suche nach den Verfasserinnen und Verfassern der Briefe und beleuchten dabei die persönlichen und politischen Dimensionen von Erinnerung, Trauma und Solidarität.

„Die Möllner Briefe“ feierte auf der Berlinale 2025 seine Premiere und wurde etwa eine Woche vor dem offiziellen Kinostart in Anwesenheit von Martina Priessner und Ibrahim Arslan im Augustinum-Kino in Mölln gezeigt. Der Film wurde u. a. mit dem Publikumspreis der Berlinale und dem Amnesty International Filmpreis ausgezeichnet. Das Cinema Augustinum Heidelberg zeigt "Die Möllner Briefe" im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 (in Heidelberg koordiniert über das Interkulturelle Zentrum).

Bildverweis: Real Fiction Filmverleih e.K.


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Chormusik für einen guten Zweck
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
29.03.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts sammelt der Anglistenchor nach dem Konzert Spenden für den Verein zur Förderung der Universitären Palliativmedizin in Heidelberg

Die Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg begleiten schwer- und sterbenskranke Menschen und deren Angehörige mit all ihren medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und seelsorgerischen Belastungen – stationär wie zuhause. Dieser multiprofessionelle Ansatz benötigt Helfende aus vielen verschiedenen Arbeitsbereichen und zusätzliche Ressourcen, die über das Regelsystem hinausgehen. Der Verein zur Förderung der Universitären Palliativmedizin in Heidelberg e.V. wurde im Januar 2026 neu gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Universitäre Palliativmedizin in ihrer Arbeit für Betroffene, aber auch in der Bildung und Forschung ideell und finanziell zu unterstützen. 

Mit diesem Konzert möchte der Anglistenchor Heidelberg die Arbeit der Palliativmedizin sichtbar(er) machen und dessen Förderverein unterstützen. Im Gegensatz zu seinem sonst eher klassischen Repertoire hat der Anglistenchor hierfür ein jazzig-popmusikalisches Programm vorbereitet. Das Publikum darf sich auf Chormusik über Lebensfreude und unterschiedliche Alltagssituationen freuen. 

Die musikalische Leitung übernimmt Fabian Kühn-Brunnenkant, der als Dirigent, Sänger und Beatboxer in Klassik, Jazz und Pop gleichermaßen zu Hause ist und umfangreiche Erfahrung aus professionellen Ensembles und dem Musiktheater mitbringt. Er ist als Dozent und Hochschullehrer tätig und führt regelmäßig Coachings und Workshops bei a-cappella-Gruppen und Chören durch.

Bildverweis: Anglistenchor Heidelberg / Lutz Nücker


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re:start Stadtteilkonzert
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
09.04.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Anstelle eines festen Eintritts freut sich das Heidelberger Frühling Musikfestival über freiwillige Kostenbeiträge

Das Augustinum ist zu einem vielfältigen Gastgeber für das Heidelberger Frühling Musikfestival geworden. Ein Stadtteilkonzert im Theatersaal des Augustinum ist inzwischen ein fester Bestandteil der re:start-Reihe. Außerdem sind die jungen Musiker*innen des Festivalcampus immer wieder „Artists in Residence“ im Augustinum und entwickeln hier ihre Programmideen und -konzepte.

Dieses Konzert wird von einem Duo gestaltet, das im vergangenen Jahr der Liedakademie die Sympathien des Publikums auf sich gezogen hat. Die Mezzosporanistin Roza Herwig und der Pianist Julius Backer bringen ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Songs und Liedern verschiedener Stile mit. Mit von der Partie ist außerdem Martin Egidi, Musiker des Festivalcampus, am Violoncello. Auf dem Programm steht Musik von Purcell, Schubert und Mahler bis hin zu Weill, Gershwin und de Falla - Freude an der Musik garantiert!

Bildverweis: https://www.rozaherwig.com / www.rozaherwig.com

 


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Corpus Christi
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
10.04.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Polen 2019, 115 Min.
Regie: Jan Komasa
mit Barosz Bielenia, Eliza Rycembel, Tomasz Ziętek

„In vielerlei Hinsicht ein erleuchteter und erleuchtender Film“ (Die ZEIT)

„Die Wahrheit tarnt sich als Lüge in diesem Film.“ (www.epd.film.de)

„Regisseur Jan Komasa seziert in seinem vielfach ausgezeichneten Film das Wesen der Scheinheiligkeit. Dabei findet er im Ringen mit Vergeltung, Vergebung und Erlösung Momente wahrhaftiger Empathie und weltlicher Komik.“ (Süddeutsche Zeitung)

Nach einer wahren Begebenheit: Der 20jährige Daniel sitzt wegen einiger Überfälle und eines Mordes in der Jugendstrafanstalt. Als Messdiener für den Gefängnispriester Tomasz ist er von den Messen und Predigten so fasziniert, dass er am liebsten selbst Priester werden würde. Wegen seiner kriminellen Vergangenheit ist dies jedoch unmöglich. Als er nach seiner Entlassung im Sägewerk in der Provinzarbeiten soll, nutzt er die Gelegenheit und gibt sich als Priester aus. Und tatsächlich soll er vorübergehend die Stelle des erkrankten Pfarrers übernehmen. 

Mit großem Charisma und sehr viel Mitgefühl rüttelt der vermeintliche „Geistliche“ die kleine Gemeinde auf, die unter einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit leidet. Die Gemeinschaft verändert sich positiv – aber kann Daniel seine kriminelle Vergangenheit so einfach hinter sich lassen?

Hinweis: Der Film enthält einzelne, drastische Darstellungen körperlicher Gewalt und ist daher für empfindliche Zuschauer*innen nicht empfohlen. Der Film ist durch die FSK ab 16 Jahren freigegeben.

Bildverweis: Arsenal Filmverleih GmbH


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Kanada & Alaska – 3000 km Wildnis und Freiheit am Yukon
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
12.04.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
Vorverkauf: 17 / 15 Euro, ermäßigt 14 / 12 Euro, Eintritt an der Kasse: 20 Euro, ermäßigt 16 Euro
Veranstaltungsart
Live-Reportage

Wagemut oder Wahnsinn? In einem kleinen Schlauchboot, vollgestopft mit Vorräten und Kameraausrüstung, startet Robert Neu zur Befahrung des 3.185 km langen Yukon River.

Mit seinem ultraleichten Packraft will er die nordamerikanische Wildnis von Kanada und Alaska durchqueren, und von den Gletschern der Quellseen in British Columbia bis zur Mündung in die windgepeitschte Beringsee paddeln. Es folgen Monate der Abgeschiedenheit auf und am Fluss, in denen er nur sporadisch auf Menschen trifft – häufig einheimische Indianer und Yupik-Eskimos. Ansonsten ist er auf sich selbst gestellt und führt ein berührend ursprüngliches Leben in der Natur, das geprägt wird von Einfachheit, Ehrlichkeit und atemberaubender Stille - und von hautnahen Begegnungen mit Bibern, Elchen, Adlern und Bären. Bezeichnenderweise gehen die größten Gefahren für sein Abenteuer nicht von diesen wilden Tieren, sondern von einem Brandstifter und einem Messerstecher aus, die sein Schlauchboot zerstören wollen… 

Diese Live-Reportage ist die mitreißende Schilderung von der Verwirklichung eines Lebenstraums und ein Plädoyer für die Verwirklichung der eigenen Träume!

Eine gemeinsame Veranstaltung des WunderWelten-Festivals mit dem Augustinum Heidelberg

Ticketvorverkauf ab sofort online bei Reservix sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen und immer im Anschluss an andere Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

Bildverweis: Robert Neu

 


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Neue Sachlichkeit: Darstellung der Wahrheit?
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
15.04.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
kunstwissenschaftlicher Vortrag

Im vergangenen Jahr feierte die Kunsthalle Mannheim das 100jährige Jubiläum der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“, mit der sie 1925 einer ganzen Epoche einen Namen geben sollte. In der sehr umfangreichen Schau sah man sehr deutlich, dass es DIE Neue Sachlichkeit eigentlich nicht gab. 

Mit der „Neuen Sachlichkeit“ suchten Kunstschaffende unterschiedlichste Wege der Darstellung der Wirklichkeit– mal in provozierenden, manchen hässlich erscheinenden Gestaltungen, dann wieder in scheinbar zeitlosen, fast klassisch wirkenden Bildern. Dabei ging es nicht nur um ästhetische Fragen, sondern auch um gesellschaftspolitische Positionen, die gerade in diesen schwierigen 1920er Jahren immer wieder Thema waren. 

Sicherlich glaubte jeder mit seinen Themen, mit seinen Gestaltungen die wahren Werte zu verteidigen und für die richtigen Ideale einzutreten. Doch gibt es diese Wahrheiten? Oder ist nicht gerade das Nebeneinander ganz unterschiedlicher Standpunkte das Besondere an Freiheit und Demokratie? Das sind Fragen, die uns auch heute wieder beschäftigen. Diese Vielstimmigkeit fand 1933 ein jähes Ende - und bald wurden nahezu alle Werke der Neuen Sachlichkeit als „entartete Kunst“ diskreditiert. 

Die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Schmidt-Niemeyer ist seit einigen Jahren regelmäßig mit ihren Vorträgen zu Gast im Augustinum Heidelberg. In diesem Vortrag zeigt und erläutert sie verschiedene Werke der „Neuen Sachlichkeit“ und stellt dabei auch die verschiedenen Richtungen wie den „linken“ Verismus und den „konservativen“ Neoklassizismus gegenüber.

Bilder: Georg Scholz: Arbeit schändet (1921), 
Alexander Kanoldt: Der rote Gürtel (1929), 
Ilona Singer: Kind mit Teddybär (1927)
 

Bildverweis: www.wikimedia.org


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Die Vier Reiter der modernen Apokalypse: Überbevölkerung, Klimawandel, KI, Dark Tech
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
17.04.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
frei

Die Bibel erwähnt die vier apokalyptischen Reiter im 6. Kapitel der Offenbarung des Johannes als Boten des Jüngsten Gerichts. Diese vier Reiter stehen – je nach Interpretation - für Kriegsausbrüche, Gewalt, Hunger, Krankheiten und Tod.

Auch heute sind die Gefahren durch Kriege, Hunger und Krankheiten real, doch ihre Ursachen haben sich verändert. Christian Beran identifiziert vier „neue Reiter“, die unsere globale Ordnung und das Wohl der Menschheit im 21. Jahrhundert bedrohen: 

Der menschengemachte Klimawandel und die Überbevölkerung verursachen Ressourcenknappheiten und Instabilitäten. Künstliche Intelligenz scheint faszinierende Möglichkeiten zu bieten, wird aber von vielen Fachleuten als existenzielle Bedrohung gesehen. Der „vierte Reiter“ ist nach Berans Einschätzung besonders gefährlich: „Dark Tech“ – unregulierte Technologiekonzerne, die mit manipulativen Algorithmen, Deepfakes und Cyberangriffen öffentliche Debatten beeinflussen, demokratische Souveränität gefährden und populistische Tendenzen stärken. Darauf wird Beran in seinem Vortrag ausführlich eingehen. 

Christian Beran war als Lehrer für Astronomie und Mathematik tätig. Seine abwechslungsreichen Vortragsthemen sind seit einigen Jahren ein regelmäßiger und beliebter Teil des Kulturprogramms im Augustinum Heidelberg. 

In seinem Vortrag analysiert Christian Beran diese vier modernen Reiter der Apokalypse und diskutiert die Frage: Haben wir die Zügel noch in der Hand? Im Anschluss beantwortet er gerne Fragen im Rahmen einer Publikumsdiskussion.

Bildverweis: KI-generiertes Bild (Microsoft 365 Copilot)


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Kontakt zum Kulturreferenten

Max Hilker
Telefon: 06221 388-803
E-Mail: max.hilker(at)augustinum.de