Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Heidelberg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Rebellinnen - Frauen verändern die Welt
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
00:00 Uhr - 00:00 Uhr
Veranstaltungsart
Ausstellung

Mädchen und Frauen haben in allen Epochen die Welt verändert. Manche haben es in Geschichtsbücher geschafft, andere sind weitgehend unbekannt. Die Ausstellung „Rebellinnen – Frauen verändern die Welt“ stellt Frauen aus dem deutschsprachigen Raum vor, die für ihre Überzeugungen und Rechte kämpften, die Gesellschaft prägten, sie ein Stück besser machen wollten. Ihre Geschichten erzählen von stillem Widerstand und lauter Rebellion, mutigen Taten, ungewöhnlichen Entscheidungen, Unangepasstheit und Willensstärke. „Rebellinnen“ präsentiert Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten. Vorgestellt werden Menschen wie die Reformatorin Argula von Grumbach, die Politikerin Elisabeth Schwarzhaupt, die Verlegerin Aenne Burda, die Journalistin Dunja Hayali und die Aktivisitin Luisa Neubauer.

Die Plakatausstellung ist von Anfang März bis Mitte Mai im Foyer des Augustinum Heidelberg zu sehen.

Bildverweis (c) Evangelischer Presseverband Bayern / austellung-leihen.de

Beltracchi - Die Kunst der Fälschung
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Deutschland 2014, ca. 100 Min.
Regie: Arne Birkenstock
mit Helene und Wolfgang Beltracchi, Henry Keazor u.a.

„Allerding war es natürlich so, dass […] letztlich niemand ein großes Interesse daran hatte, dass ein Bild nicht echt ist.“ (Wolfgang Beltracchi)

Über fast 40 Jahre lang hat Wolfgang Beltracchi Lücken im Werk großer Kunstschaffender aufgespürt, deren Œuvre mit eigenen Werken aufgefüllt und als Originale in den Handel gebracht. Mit Talent, kunsthistorischem Wissen und handwerklichem Geschick täuschte Beltracchi die ganze Kunstwelt mit seinen Fälschungen.

In diesem Dokumentarfilm erzählen Wolfgang und Helene Beltracchi ihre abenteuerliche Geschichte, die auch eine Parabel auf die besinnungslose Gier überhitzter Märkte ist. Dabei zeigt „Beltracchi – Die Kunst der Fälschung“ sowohl seine versierten Fälschungstechniken als auch seine humorvoll-überhebliche Haltung gegenüber dem Kunstmarkt. Zu Wort kommen auch Personen aus Handel, Galerien und Kunstwissenschaft – unter anderem Prof. Dr. Henry Keazor, Kurator der Ausstellung Kunst und Fälschung - Aus dem Falschen das Richtige lernen im Kurpfälzischen Museum Heidelberg.

Bildverweis (c) Centralfilm

Konzert der Studienvorbereitenden Ausbildung
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts bittet der Freundeskreis der Musik- und Singschule Heidelberg um Spenden.
Veranstaltungsart
Konzert

In diesem Konzert zeigen Schülerinnen und Schüler der Musik- und Singschule Heidelberg ihr Können auf Querflöte, Saxophon und Violoncello, nachdem sie bereits mehrere erste Preise beim Wettbewerb "Jugend musiziert" errungen haben. Das Publikum darf sich also auf junge Talente freuen!

Hinweis: Aufgrund der Einspielproben ist der Einlass für das Publikum bei dieser Veranstaltung ausnahmsweise erst eine Viertelstunde vor Konzertbeginn. Das Konzert dauert 70 Minuten und beinhaltet keine Pause.

Bildverweis: BirgitH / pixelio.de

Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Deutschland 2018, 95 Min.
Regie: Niels-Christian Bolbrinker, Thomas Tielsch
teilweise mit Untertiteln

„Dieser anregende filmische Bauhaus-Essay fordert bewusst zum Weiterdenken und Widersprechen auf.“ (Neues Deutschland)

Vor hundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Mit dem Bauhaus wurden Kunst, Gestaltung und Architektur politisch. Es entstand eine Raumkunst, die sich ebenso wenig zu schade war, über den Abstand zwischen Badewanne und Toilette nachzudenken wie über die ideale Sitzgelegenheit. 

Vom Bauhaus als gesellschaftlicher Utopie ausgehend fragt der Film „Vom Bauen der Zukunft“ nach ihrer Evolution, ihrem Wandel und ihrer Inspirationskraft im Lauf der letzten hundert Jahre. Wie können die Ideen des Bauhaus den Herausforderungen des globalen Kapitalismus und seiner Umwälzung der Wohnungsmärkte begegnen? Mit Beispielen wie einer skandinavischen Schule ohne Klassenräume zeigt der Film, wie aktuell die Visionen des Bauhauses noch heute sind.

Bildnachweis (c) www.wikimedia.org

Von Georgetown nach Brasilia – ein deutscher Architekt und Stadtplaner in Südamerika
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Vortrag/Lesung
Vortragende/-r
Prof. Eckhart Ribbeck

„Noch ein Buch, auf das die Welt dringend gewartet hat – das war mein erster Gedanke, als ein weitgereister Freund eines Tages meinte, es wäre doch an der Zeit, unsere Erlebnisse aufzuschreiben.“ Mit diesen augenzwinkernden Worten beginnt das Vorwort zu „Stadtläufer“, einem sehr persönlichen Reise- und Erinnerungsbuch des Stadtforschers Eckhart Ribbeck, in dem er von seinen Reisen in Asien, Afrika und Lateinamerika berichtet. 

In der Lesung blickt er vor allem auf drei wichtige Stationen dieser beruflichen Reisen: als Stadtplaner für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen in Georgetown (Guyana), als Städtebau-Experte in Brasilia und als Gastprofessor an der Nationalen Universität von Mexiko. Unterstützt von Bildern berichtet er über die Städte und ihre Architektur, über persönliche Erlebnisse und das Alltagsleben in diesen Ländern, die geprägt sind von tropischen Landschaften und einer heiteren Lebensart, aber auch von weit verbreiteter Armut und großen sozialen Kontrasten.

Bildnachweis (c) Eckhart Ribbeck

Ziemlich beste Freunde
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Frankreich 2011, 112 Min.
Regie: Olivier Nakache, Éric Toledano
mit François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny

„ein berührender Film über Freundschaft und Hoffnung, in dem ein schwieriges Thema mit angemessenem Ernst und dennoch mit jeder Menge Leichtigkeit angegangen wird“ (www.filmstarts.de)

Philippe ist reich und gebildet, benötigt aber im Alltag stets Hilfe, da er vom Hals abwärts gelähmt ist. Er sucht einen neuen Pfleger und trifft im Bewerbungsverfahren auf Driss, einem jungen Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung bekommen. Das Großmaul aus der Vorstadt eignet auf den ersten Blick auch gar nicht für den Job als Pfleger. Doch seine freche, unbekümmerte Art macht Philippe neugierig. Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird...

„Ziemlich beste Freunde“ ist inspiriert von der Autobiografie von Philippe Pozzo di Borgo, der im Juni 1993 beim Paragleiten abstürzte und danach bis zu seinem Tod im Juni 2023 querschnittsgelähmt war. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet, positiv in der Kritik besprochen und lockte 2012 allein in Deutschland über 9 Millionen Menschen in die Kinos.

Bildnachweis: Zentralfilm

Fotografie im 19. Jahrhundert – Ende der Malerei oder Chance für die Kunst?
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Andrea Schmidt-Niemeyer

War die Fotografie in ihren Anfängen vor allem eine Auseinandersetzung mit den neuen technischen Möglichkeiten, wurde dieses Medium im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend Konkurrent zur Malerei. Allerdings beflügelte dieser Wettbewerb wiederum die Malerei: Die Kunstschaffenden wurden von der reinen Abbildungspflicht (die von der Fotografie sehr viel leichter erfüllt werden konnte) befreit und konnten sich auf kunsteigene Fragestellungen konzentrieren. Interessant ist dabei, dass sich auch die Maler*innen der Fotografie bedienten, um ihren Arbeitsprozess zu unterstützen. 

In ihrem Vortrag zeigt Kunsthistorikerin Dr. Andrea Schmidt-Niemeyer verschiedene Beispiele für Fotografien aus dieser Epoche. Ein Fokus dabei liegt auf dem Impressionismus, aber auch weitere Entwicklungen des 20. Jahrhunderts werden nicht außer Acht gelassen.

Bilder: Edgar Degas: „Tänzerin beim Fotografen“ (Gemälde, 1875) und „Eine Tänzerin passt ihr Bustier an“ (Fotografie, um 1895/96)

Bildverweis: www.wikimedia.org

Enkel für Anfänger
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Deutschland 2020, ca. 105 Min.
Regie: Wolfgang Groos
mit Maren Kroymann, Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach, Julius Weckauf, Palina Rojinski

„Schwungvoller Familienwohlfühlfilm mit vor allem in der ersten Hälfte schön fiesem Humor, souverän getragen vom ausgelassen aufspielenden Golden-Ager-Hauptdarstellertrio“ (www.filmstarts.de)

Die Rentner Karin, Gerhard und Philippa wollen der Langeweile ihres Alltags entfliehen. Weil sie auf „typische Senioren-Aktivitäten“ keine Lust haben, lassen sich die kinder- und enkellosen Karin und Gerhard von Philippa dazu überreden, sich auf der Suche nach neuen Herausforderungen als Leih-Großeltern anzubieten. Philippa betreut seit einiger Zeit die kleine Leonie als Paten-Oma und ist damit sehr glücklich. Ehe sich Karin und Gerhard versehen, stecken auch sie bis zum Hals in der Enkelbetreuung, ihre Wohnungen werden von tobenden Kindern auf den Kopf gestellt und noch dazu müssen sie sich mit übervorsichtigen Helikoptereltern und freiheitsliebenden Single-Müttern herumschlagen. Doch trotz allem erleben sie dabei die aufregendste Zeit ihres Lebens…

Das Cinema Augustinum zeigt eine Woche später den Nachfolger Enkel für Fortgeschrittene.

Bildnachweis (c) Studioncanal

Umbrüche zwischen Traum und Abgrund
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Lesung

Ein besonderes Anliegen des Kulturamts der UNESCO City of Literature Heidelberg ist es, Literatur an verschiedenen Orten der Stadt zu bringen. Die Arbeitsgruppe Weiterentwicklung Literaturstadt Heidelberg entwickelte daher das Programm "Mehr Literatur wagen", aus dem wiederum die Lesungsreihe "Literatur vor Ort" entstand. Im Rahmen dieser Reihe ist der Dichter*innenkreis KAMINA zu Gast im Augustinum.

Inhaltlich orientiert sich diese Veranstaltung am Augustinum-Kulturjahresmotto „Umbrüche“. Vorgetragen werden unter anderem Texte aus der Sammlung „Zwischen Traum und Abgrund“, die KAMINA im September 2023 im Kurpfälzischen Verlag veröffentlichte. Das Publikum darf sich überraschen lassen!

Das Dichter*innenkollektiv KAMINA ist eine studentisch geprägte, aber nicht ausschließlich aus Studierenden bestehende Gruppe aus Heidelberg. Die Gruppe bietet Workshops und verschiedene andere Projekte an, tritt regelmäßig bei den Heidelberger Literaturtagen und im Rahmen des Literaturherbst Heidelberg auf und wächst stetig durch neue Talente aus den Bereichen Lyrik, Prosa und Drama. Sie lebt stark von der Einsatzbereitschaft ihrer Mitglieder. Sowohl erfahrene Autor*innen als auch Anfänger*innen sind dabei vertreten.

Nach der Lesung ist das Publikum zu Getränken und Gesprächen mit den Mitgliedern von KAMINA eingeladen an der „Theatertheke“ im Augustinum-Foyer eingeladen.

Bildverweis: kamina-dichter.de

Enkel für Fortgeschrittene
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Deutschland 2023, ca. 108 Min.
Regie: Wolfgang Groos
mit Maren Kroymann, Barbara Sukowa, Heiner Lauterbach, Ercan Durmaz, Marie Burchard

„Jugendlicher Übermut im Seniorenalter sorgt auch in „Enkel für Fortgeschrittene“ wieder für viele zündende Pointen“ (www.filmstarts.de)

Karin war ein Jahr lang in Neuseeland, um dort als „Granny-Au-pair“ zu arbeiten. Nun ist sie voller Elan und Energie Tatendrang wieder zurück in Deutschland. Und von beidem wird sie jede Menge brauchen: Zusammen mit ihren Freunden Philippa und Gerhard übernimmt sie vertretungsweise die Leitung eines Schülerladens. Das Trio darf sich nun mit pubertierenden Teenagern, wilden Partynächten und Liebesangelegenheiten bei Klein und Groß inklusive. Keine Frage: Die neuen Aufgaben haben es in sich und stellen das Leben aller Beteiligten gehörig auf den Kopf…

Bildnachweis (c) Studiocanal

Kontakt zum Kulturreferenten

Max Hilker
Telefon: 06221 388-803
E-Mail: max.hilker(at)augustinum.de