Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Der kluge Hofnarr. Lug und Trug am Königshof
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
28.05.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Puppentheateraufführung
Vortragende/-r
Marionettentheater Weiss

Der machthungrige Hofmarschall stiehlt heimlich das wertvolle Kronjuwel – und schiebt die Schuld der Prinzessin in die Schuhe! Doch sie hat einen treuen Verbündeten: den Hofnarren Peter (der Kasper). Er hilft ihr bei der Flucht aus dem Schloss. Tief im Wald findet sie Unterschlupf bei Peters Vetter, einem alten Waldhüter. Gemeinsam spinnen die beiden eine listige Intrige, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und dem wahren Übeltäter seine gerechte Strafe zu verschaffen.

Ein spannendes Abenteuer über Mut, Gerechtigkeit – und echte Freundschaft.

Hinweise zum Marionettentheater Weiss:Die Holz-Marionetten, die Kulissen und auch die Bühne wurden von Hand gefertigt. Das umfasst das
Schnitzen, Bemalen und natürlich auch die Kleidung der Marionetten – alles maßgeschneidert. Beim Marionettentheater Weiss trifft Tradition & Kunst auf Fantasie – seit 1840.

Bild: Der kluge Hofnarr © Marionettentheater Weiss

Klaviertrios
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
29.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Eintritt: 8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kammerkonzert
Vortragende/-r
Uhde-Trio
Nicholas Ciesla, Violine
Sanja Uhde, Violoncello
Tomonori Murakami, Klavier

Nicholas Ciesla, Violine
Sanja Uhde, Violoncello
Tomonori Murakami, Klavier

Das Konzert beginnt mit einem Juwel der romantischen Klaviertrio-Literatur: den Fantasiestücken op. 88 von Robert Schumann, in denen vier charakteristische Sätze – Romanze, Humoreske, Duett und Marsch, eine erfrischend neue Alternative zum Aufbau des klassischen Klaviertrios präsentieren. Darauf folgt das „Geistertrio“ von Ludwig van Beethoven. Es wurde zwar nicht vom Komponisten selbst so benannt, sondern von seinem berühmtesten Klavierschüler Carl Czerny. Dieser schrieb im Jahr 1842, dass ihn das Largo, der zweite Satz, an die Szene mit Hamlets Vater im Hamlet von Shakespeare erinnere. Czerny war nah dran; Hinweise auf Seiten von Beethovens Notizbuch deuten darauf hin, dass der Komponist zur Zeit der Komposition dieses Trios mit dem Dramatiker Heinrich von Collin über eine Oper von Shakespeares Macbeth diskutierte. Die Worte „Macbeth“ und „Ende“ erscheinen neben Skizzen für das Largo.

Foto: Uhde-Trio © Aero Gallerie

My Week with Marilyn
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
01.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
7 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kinofilm
Vortragende/-r
Kinofilm

Vereinigtes Königreich/USA 2011, 99 Min.
Regie: Simon Curtis
mit Michelle Williams, Eddie Redmayne, Kenneth Branagh, Emma Watson, Judi Dench, Zoë Wanamaker

Großes Kino über große Kinozeiten“ (TV Spielfilm)

ein wundervoller, hinreißend gespielter Film“ (Hamburger Morgenpost)

Im Sommer 1956 bekommt der 23-jährige Colin Clark eine Anstellung als Assistent am Londoner Filmset von „Der Prinz und die Tänzerin“, bei dem Marilyn Monroe und Sir Laurence Olivier die Hauptrollen spielen. Marilyn Monroe ist aber nicht nur zum Arbeiten nach Großbritannien gekommen, sie verbringt dort auch die Flitterwochen mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Arthur Miller. Als dieser zurück in die Vereinigten Staaten reist, bemüht sich Colin Clark, der empfindlichen Schauspielerin eine angenehme Zeit in London zu verschaffen. Fern ab von allem Star-Trubel verbringen die beiden viele gemeinsame Stunden und Marilyn Monroe blüht an der Seite des jungen Mannes auf.

„My Week with Marilyn“ basiert auf Colin Clarkes gleichnamigem autobiografischen Roman und gibt Einblicke in die glamouröse und gnadenlose Welt des Filmgeschäfts.  Mit diesem besonderen Film feiert das Cinema Augustinum die Ikone Marilyn Monroe, die heute 100 Jahre alt geworden wäre.

Bild: © Ascot Elite Home Entertainment AG

Wiener Secession
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
02.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin

Um die Jahrhundertwende gab es einen großen Ruck in der Kunstwelt: in verschiedenen europäischen Ländern lehnten sich Künstler gegen die traditionsreichen Vereinigungen auf, in denen sie organisiert waren. Dazu gründeten sie häufig Vereine – in Deutschland und Österreich „Secessionen“, also Absplitterungen, genannt – in denen sie ihre eigenen, modernen Vorstellungen von Kunst umsetzten.  Im Zentrum dieses Vortrages steht das künstlerische Werk von Gustav Klimt. Gustav Klimts Wirken war eng mit der Wiener Secession verbunden. Klimt war einer der Mitbegründer und auch der erste Präsident dieser 1897 ins Leben gerufenen Künstlervereinigung. Bis zu seinem Austritt aus der Secession, den er gemeinsam mit Freunden 1905 vollzog, nutzte er die Secession, um seine jeweils neuesten Bilder dem Wiener Publikum zu präsentieren.

Bild: Gustav Klimt - Judith und Holofernes, 1901 / wikimedia

Ein Abenteuer ganz eigener Art. George Sand und Frederic Chopin auf Mallorca
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
08.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Lesung mit Musik
Vortragende/-r
Steffi Böttger (Text & Rezitation) & Konstanze Hollitzer (Klavier)

Oh, wie schön ist Mallorca! Wir, zuhause im dunklen mitteleuropäischen Winter, können uns nichts Schöneres vorstellen, als in die warmen und sonnigen Gefilde zu entfliehen, auf eine Insel, die grün und heiter ist. Das dachten sich 1838 auch die skandalumwitterte Schriftstellerin George Sand und ihr Geliebter, der polnische Komponist und Pianist Frederic Chopin. Im Oktober verließen sie gemeinsam mit Sands halbwüchsigen Kindern Paris, um auf der bis dahin vom Tourismus noch gänzlich unberührten Insel Mallorca den Winter zu verbringen. Aber es sollte alles anders kommen, als sie es sich vorgestellt hatten – es gestaltete sich ein Abenteuer ganz eigener Art, mit Widrigkeiten, die die beiden Großstädter an die Grenzen ihrer Gesundheit und Belastbarkeit brachten.

Die teils heitere, teils anrührende Erzählung von Steffi Böttger, die auch groteske Momente nicht ausspart, wird musikalisch begleitet und weitergeführt mit berühmten Klavierstücken von Frederic Chopin, gespielt von Konstanze Hollitzer.

Foto: © Steffi Böttger

Johann Strauß (Sohn): „Eine Nacht in Venedig“ und „Der Zigeunerbaron“
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
10.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

"Eine Nacht in Venedig" und "Der Zigeunerbaron" sind zwei berühmte Operetten von Johann Strauss (Sohn). Erstere wurde 1883 uraufgeführt Die Handlung spielt in Venedig um die Mitte des 18. Jahrhunderts und ist eine Verkleidungs- und Verwechslungskomödie mit Liebesverwirrungen zwischen zwei Ständen.

"Der Zigeunerbaron" hatte 1885 im Theater an der Wien in Wien Premiere.  Die Handlung dreht sich um den jungen Grafen Sándor Barinkay, der nach langer Abwesenheit in sein Heimatland zurückkehrt. Dort stellt er fest, dass sein Gut von dem reichen Zsupán besetzt ist, der ihn zunächst abweist, aber dann eine Heirat mit seiner Tochter Arsena vorschlägt. Barinkay verliebt sich stattdessen in das Zigeunermädchen Saffi, das er später heiratet, nachdem er aufgrund seiner Verdienste im Krieg und durch ein Geschenk der Kaiserin zum Baron geadelt wird. Lernen Sie  die beiden Operetten kennen, die nebend „Fledermaus“ zu den größten Bühnenerfolgen des Komponisten zählen.

Foto: (c) Fotografin Elisabeth Brinkmann

„Liebe Kitty!“ - Streifzüge durch berühmte Tagebücher
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
12.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 Euro / Bewohner*innen frei
Veranstaltungsart
Moderierte Lesung
Vortragende/-r
Kulturreferentin Anja Eckard M.A.

Friedrich Hebbel nannte es das „Notenbuch des Herzens“, Benjamin Constant das „Lagerhaus der Tollheiten“ und Arthur Schnitzler den „Spucknapf meiner Stimmungen und Verstimmungen“. So beginnt das Vorwort zu „Das Buch der Tagebücher“ von Rainer Wieland und es zeigt, wie viele namhafte Autoren Tagebücher schrieben.

Daneben gibt es Tagebuchromane als fiktionale literarische Gattung und Werke, in denen Tagebücher ein zentrales Thema darstellen. Man spricht von Beobachtungs- und Reisejournalen oder Memorialbüchern. Spezielle Tagebücher dienen nautischen und militärischen Zwecken, wie etwa Logbücher oder Kriegstagebücher;  andere führen ein Schlaf-, Traum- oder Lesetagebuch. Die Varianten sind so vielfältig wie die Gründe zum Schreiben.

Anlässlich des heutigen „Tag des Tagebuchs“ stellt Kulturreferentin Anja Eckard berühmte Tagebücher vor – beginnend mit dem Tagebuch der Anne Frank, die am 12. Juni 1942 zu ihrem 13. Geburtstag ein rot kariertes Tagebuch geschenkt bekam, das zu einem Werk der Weltliteratur werden sollte.

Bild: Humboldts Tagebuch (c) wikimedia  / Burkhard Mücke

Ein Spaziergang durch Worpswede
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
22.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Anja Eckard M.A., Kulturreferentin

Mit dem Jahre 1218 beginnt die urkundlich nachweisbare Geschichte des Bauerndorfes Worpswede in der Nähe von Bremen. Die ursprüngliche Ansiedlung am Nordhang des Weyerberges bestand aus acht Hofstellen. Ein „Weltdorf“ wurde Worpswede als 1889 die Künstler Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende beschlossen fortan in dem Ort und in der Landschaft des Teufelsmoores zu bleiben – Fritz Overbeck ab 1892/93 und Heinrich Vogeler ab 1894. 1889 gilt somit als das Gründungsjahr, als Beginn der Künstlerkolonie Worpswede, auf deren Spuren wir im September im Rahmen einer Bewohnerreise wandeln.

In diesem bebilderten Vortrag werden die einzelnen Reisestationen und der vorläufige Ablaufplan der Reise in die Künstlerkolonie Worpswede vorgestellt. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch Worpswede!

Bild: Otto Modersohn - Dorfstraße in Worpswede, 1896/97 / wikimedia

Ingeborg Bachmanns Zeitgeschichten und Liebesgedichte
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
25.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Jürgen Nelles, PD für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Bonn

Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen, deren Gedichte Erklär mir, Liebe u. a. und Gedichtbände Die gestundete Zeit u. a. zu den Höhepunkten der deutschen Dichtung gehören, da sie eindringlich Fragen nach dem Sinn des Daseins stellen. Mit ihrem Erzählband Das dreißigste Jahr und ihrem Roman Malina hat Bachmann wichtige Anregungen für die sich in den 1970er Jahres entwickelnde neue 'Frauenbewegung' und der damals ebenfalls entstehenden 'Frauenliteratur' geboten.

Der bebilderte Vortrag beschäftigt sich mit den wichtigsten Werken Bachmanns und folgt den Spuren ihres Lebens – und ihren Beziehungen mit den für sie wichtigen Männern wie Paul Celan, Max Frisch, Hans Werner Henze u. a.

Anlässlich des heutigen 100. Geburtstages von Ingeborg Bachmann (*1926)!

Bild: Ingeborg Bachmann - Grafitti von Jef Aerosol am Musilhaus in Klagenfurt (c) Neithan90_wikimedia

Die Geträumten. Ingeborg Bachmann – Paul Celan
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
26.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Eintritt: 7 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kinofilm - Filmdauer: 89 Minuten
Vortragende/-r
Mit Anja Plaschg und Laurence Rupp

In den 1940er Jahren fingen der deutschsprachige Lyriker Paul Celan und die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann an, sich gegenseitig Briefe zu schreiben. Es war der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte voller Hochs und Tiefs, in der es stets um das richtige oder falsche Wort ging und die voller Hingabe war und besonders Bachmann an ihre Grenzen brachte. „Sind wir die Geträumten?“, fragte sie Celan einst in einem Moment des Zweifels. Ihre verschriftlichte Fernbeziehung fand 1971 mit dem Suizid Celans ein jähes Ende.

In dem Dokumentarfilm „Die Geträumten“ kommen nun zwei Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, in einem Tonstudio zusammen, um aus den Briefen zu lesen. Dabei springen die verschiedenen Emotionen immer mehr auf sie über, je länger die Aufnahmen andauern.

Anlässlich des gestrigen 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann!

Bild: © sixpackfilm

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Kontakt zur Kulturreferentin

Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
E-Mail: anja.eckard(at)augustinum.de