Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Wo die Musik spielt(e). Musikstadt Kassel – Konzertorte
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
30.01.2026 bis 23.03.2026
Uhrzeit
15:01 Uhr - 19:00 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Dr. Wolfram Boder, Musikwissenschaftler

Kassel hat als Musikstadt eine sehr lange Tradition. Die Geschichte der öffentlichen Konzerte beginnt dagegen erst im 19. Jahrhundert, denn vorher war dieses musikalische Vergnügen dem Adel vorbehalten. Doch seit den Tagen von Louis Spohr hat sich auch in Kassel ein reges und vielfältiges Konzertleben entwickelt. Das wäre indes nicht möglich gewesen ohne die Orte, an denen diese kulturellen Ereignisse stattfinden können. Sie werden daher durch eine Ausstellung im Spohr-Museum geehrt. Der Vortrag bereitet auf den Besuch dieser Ausstellung vor, porträtiert einige dieser Konzertorte – vom Hoftheater bis zum Jazzkeller – und stellt sie in einen musikgeschichtlichen Zusammenhang. Anhand zahlreicher Hörbeispiele wird auch ein Gefühl dafür vermittelt, welch großartige Musik an diesen Orten erklungen ist und zum Teil immer noch erklingt.

Bild: © SpohrMuseum / Dr. Wolfram Boder

Magie der Moore
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
02.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
7 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kinofilm
Vortragende/-r
Filmdauer: 99 Minuten

Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In diesem Film lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines unserer wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze.

Neben Wölfen, die durch weiße Wollgrasbüschel ziehen, Kranichen, die im Bruchwald ihre Jungen füttern oder anmutig tanzenden Kreuzottern erleben wir fleischfressende Sonnentau-Pflanzen und zierliche Moospflanzen, deren Sporen krachend explodieren. Ein filigranes Kunstwerk, das von der Natur in Jahrtausenden geschaffen wurde und das wir erst allmählich beginnen zu erforschen, zu verstehen - und zu bewahren. Dabei kam modernste Kameratechnik zum Einsatz: Zeitlupenaufnahmen machen die schnellsten Bewegungsabläufe im Moor sichtbar.

Zeitraffer erlauben dem Zuschauer einen neuen Blick auf scheinbar regungslose Pflanzen und präsentieren in faszinierenden Farbwechseln die Schönheit des Lebensraums Moor. Flugaufnahmen zeigen, wie sich Moore wie Inseln in unsere Kulturlandschaft einfügen und Makroaufnahmen werfen einen Blick auf die kleinsten Moorbewohner und ihre spannenden Geschichten – eine erstaunliche Reise zu faszinierenden Lebensformen, die auch ganz in unserer Nähe zu finden sind.

Anlässlich des heutigen „Welttags der Feuchtgebiete“

Bild © Polyband Medien GmbH

Das Gold aus dem Bienenstock: Faszinierendes über Honig
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
04.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Jens Grützner, Imker

Anhand von Bernsteinfunden, in denen Bienen eingeschlossen waren, lässt sich belegen, dass Bienen schon seit ca. 40 bis 50 Millionen Jahren existieren. Und das bedeutet natürlich auch, dass die Geschichte des Honigs so alt sein muss. Erleben Sie von mir einen unterhaltsamen und informativen Einblick in die Welt des Honigs:  Wie Bienen aus Nektar ein einzigartiges Naturprodukt herstellen, warum jeder Honig anders schmeckt und welche Rolle die Imkerei dabei spielt.
Ein Vortrag für alle Honig- und Naturfreunde.

Foto: © Scott Bauer, USDA ARS / wikimedia

"Weil Christus ist, darum soll Friede sein“ - Dietrich Bonhoeffers Theologie damals und heute
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
05.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag und Diskussion
Vortragende/-r
Dr. Florian Schmitz

Zum 120. Mal jährt sich am 4. Februar der Geburtstag Dietrich Bonhoeffers (1906–1945), des evangelischen Pastors und Widerstandskämpfers, der zu dem wohl bekanntesten Theologen des 20. + 21. Jahrhunderts wurde. Florian Schmitz zeichnet an diesem Abend Stationen des Lebens Bonhoeffers nach: seinen Kampf gegen die Entrechtung von Jüdinnen und Juden, sein Eintreten für den internationalen Frieden, sein Ringen um die Nachfolge Christi und die Entscheidung zur Beteiligung an dem Versuch, der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft durch die Ermordung des „Führers“ gewaltvoll ein Ende zu setzen.

Dr. Florian Schmitz ist ev. Religionslehrer und Studienleiter der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck. Am Institut für Ev. Theologie der Universität Kassel ist er für die Ausbildung von Religionslehrer*innen für die Kirchliche Studienbegleitung der EKKW zuständig.

Foto: Dietrich Bonhoeffer im August 1939 © Bundesarchiv Bild 146-1987-074-16 / wikimedia

Zwischentöne Brahms
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
09.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Klavierrecital
Vortragende/-r
Sophia Weidemann

In seinen letzten Lebensjahren wird Johannes Brahms zum Meister der konzentrierten Form und des vertieften Ausdrucks. Während der Sommerfrische 1893 in Ischl entstehen seine Klavierzyklen Opus 118 und 119: Intermezzi – Stücke im Vorübergehen, zum Nach- und auch zum Vordenken, voller Intimität, Poesie und Melancholie. Clara Schumann durfte sie als eine der ersten kennenlernen – und bescheinigt den Stücken „in kleinstem Rahmen eine Fülle von Empfindungen“. Zwischentöne eben.

Programm: Johannes Brahms Klavierstücke Opus 118 & 119

Brahms Opus 118

  1. Intermezzo in a-Moll. Allegro non assai, ma molto appassionato
  2. Intermezzo in A-Dur. Andante teneramente
  3. Ballade in g-Moll. Allegro energico
  4. Intermezzo in F minor. Allegretto un poco agitato
  5. Romanze in F-Dur. Andante
  6. Intermezzo in es-Moll. Andante, largo e mesto

Brahms Opus 119

  1. Intermezzo in h-Moll. Adagio
  2. Intermezzo in e-Moll. Andantino in poco agitato
  3. Intermezzo in C-Dur. Grazioso e giocoso

Rhapsodie in Es-Dur. Allegro risoluto

Foto: Sophia Weidemann © Peter Adamik

Schule von Barbizon
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
10.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin

Um 1830 finden sich einige Pariser Maler alljährlich in dem Dorf Barbizon im Wald von Fontainebleau (südlich von Paris) ein, um dort gemeinsam zu arbeiten. Der Name der Schule von Barbizon geht somit auf diesen Treffpunkt zurück. Jedoch handelt es sich im Grunde um keine Schule, man lehrt keinen einheitlichen Stil oder eine einheitliche Ästhetik. Die Maler verbindet hingegen die Sehnsucht nach einem als ursprünglich empfundenen Leben abseits der großstädtischen Zivilisation. Sie widmen sich Szenen des Landlebens und einfachen Landschaftsdarstellungen, die den Eindruck von Abgeschiedenheit vermitteln. Da die Gemälde teils unter freiem Himmel skizziert und im Atelier vollendet werden, gelten die Künstler von Barbizon als maßgebliche Wegbereiter der impressionistischen Freilichtmalerei.

Bild: Camille Corot: Im Wald von Fontainebleau, 1828-30

Paula Modersohn-Becker – eine Annährung
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
13.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bilder-Vortrag zur Kunst
Vortragende/-r
Anja Eckard M.A.

Eine Annäherung an Paula Modersohn-Becker (1876–1907) bedeutet, eine wegweisende Künstlerin der Moderne zu entdecken, die in Worpswede und Paris wirkte. Sie zeichnete sich durch intensive Selbstdarstellung, (sie schuf zahlreiche Selbstporträts – darunter das erste lebensgroße Akt-Selbstporträt einer Künstlerin), die Darstellung des ländlichen Lebens und eine tiefe Naturverbundenheit aus. Ihre Werke – beeinflusst von Cézanne, Gauguin und Van Gogh – zeigen eine einzigartige Formensprache, die die Natur und den Menschen ins Zentrum stellen. Lernen Sie Leben und Werk näher kennen!

Anlässlich des 150. Geburtstages von Paula Modersohn-Becker (*1876)
am 8. Februar 2026!

Bild: Paula Modersohn-Becker - Selbstbildnis vor grünem Hintergrund mit blauer Iris, zwischen 1900 und 1907 / wikimedia

Tischlein, deck’ Dich
Ort

Restaurant im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
17.02.2026
Uhrzeit
17:30 Uhr
Eintritt
Kosten: 39 Euro, zzgl. Getränke Anmeldung bitte bis spätestens 9. Februar 2026, 12 Uhr
Veranstaltungsart
Sonderaktion Kultur & Gastronomie
Vortragende/-r
Kulturreferentin Anja Eckard M.A.

Essen spielt in den Märchen der Brüder Grimm eine zentrale Rolle, von existenzieller Not (Hunger) bis zu magischen Wundern (Zaubertopf), aber auch als Falle (Lebkuchenhaus der Hexe) und Prüfstein (Aschenputtel muss Linsen lesen). Es geht um die Beschaffung von Essen in harten Zeiten oder den Traum vom Überfluss „des immer gedeckten Tisches“ oder um einzelne Gerichte wie den „süßen Brei“.  

Ein kleine Kulturgeschichte des Essens im 19. Jahrhundert sowie Interessantes über das Essen in den  Märchen und im Alltag von Jakob und Wilhelm Grimm – das erzählt Ihnen Kulturreferentin Anja Eckard M.A. während unser Betriebsleiter Michael Maurer & sein Team Ihnen märchenhaftes auftischen:

„Das Goldene Ei“
Eigelb / Brioche / Blumenkohl / Kaviar

***

„Der Jäger im dunklen Wald“
Hirsch / Wacholder / Sellerie / Wirsing / Haselnuss / Preiselbeere

***

„Schneewittchens verbotener Apfel“
Apfel / Vanille / Schokolade / Mandel

 

Jacques Offenbach: Die schöne Helena
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
18.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Jacques Offenbach „erfindet“ Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris eine theatrale und musikdramatische Form, die eine stilistische Mixtur bietet aus Hoch- und Straßenkultur, aus Oper und Tanz. Seine Operetten amüsieren schon damals das Publikum und sind bis heute Kassenschlager.

Die schöne Helena ist eine Opéra-bouffe  in drei Akten von Jacques Offenbach und den Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 17. Dezember 1864 im Théâtre des Variétés in Paris statt. Die Handlung ist eine Parodie auf den Trojanischen Krieg. In der Operette reist der trojanische Prinz Paris nach Sparta, wo er sich in Helena verliebt. Er entführt sie unter dem Vorwand, sie als Diener der Göttin Venus nach Kythera zu bringen, was zum Ausbruch des Trojanischen Krieges führt. Die Geschichte stellt die Helden der griechischen Mythologie als eitle und korrupte Figuren dar, um die Gesellschaft des Zweiten Französischen Kaiserreichs zu verspotten.

Bild: Die schöne Helena. Titelbild von Bühnenbildner Ernst Schütte, 1932 / wikimedia

Das Rebhuhn: Vogel des Jahres 2026
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
19.02.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Lydia Purkart, Projektmitarbeiterin im Landschaftspflegeverband Landkreis Kassel e. V.

Das Rebhuhn ist zum Vogel des Jahres 2026 gewählt worden! Eine sehr erfreuliche Nachricht für den stark gefährdeten Agrarvogel, denn leider wird das Rebhuhn immer seltener. Sie kennen die Art sicher – sie war einst ein häufiger Vogel in unserer Agrarlandschaft. Heute ist sie in ihren Beständen stark rückläufig und es werden vielerorts Aufwertungen in der Landschaft umgesetzt, um den Lebensraum für das Rebhuhn wieder attraktiver zu gestalten. Doch von den Maßnahmen profitieren auch viele andere Arten der Feldflur, z.B. Feldhase, Feldvögel (Goldammer, Braunkehlchen, Turteltaube etc.) und blütenbesuchende Insekten. So ist das Rebhuhn ein Charaktervogel für eine strukturreiche Agrarlandschaft.

Lassen Sie sich in dem Vortrag von der spannenden Biologie und den Lebensraumansprüchen des Rebhuhns begeistern, ebenso erfahren Sie Möglichkeiten, die ergriffen werden können, um die Habitate für das Rebhuhn aufzuwerten.

Foto: Rebhuhn (c) Marek Szczepanek_wikimedia

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Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
E-Mail: anja.eckard(at)augustinum.de