Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Schnee von gestern
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel, Im Druseltal 12, 34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr - 00:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Vernissage
Vortragende/-r
Eröffnung durch Kulturreferentin Anja Eckard M.A.

Verschneite Dörfer, neblige Wälder, zugefrorene Seen und Szenen mit Menschen beim Winterspaziergang oder beim Schlittschuhlaufen: Winterliche Impressionen gehören zu den besonders beliebten Genres in der europäischen Malerei. Die Beschaffenheit des grauen Winterlichts, in das sich oft blaue und türkise Pastellfarben mischen, regte große Künstler*innen zu Meisterwerken an: Pieter Bruegel der Ältere, Caspar David Friedrich, Oscar-Claude Monet, Gustave Caillebotte, Vincent Willem van Gogh, Edvard Munch, Gabriele Münter und Marc Chagall u.v.a. haben Wintersujets gemalt. Darüber hinaus gibt es auch viele Beispiele für allegorische Darstellungen dieser Jahreszeit.

Die Ausstellung im Augustinum mit Winterdarstellungen (Kunstdrucke) von den Anfängen der Landschaftsmalerei bis zur Jahrhundertwende ist zu sehen bis Anfang März.

 

Bild: Claude Monet - Die Elster, 1868-69 / wikimedia

Revolution in Klängen: Frankreich 1789 - Russland 1917
Ort

Festsaal, Augustinum Kassel, Im Druseltal 12, 34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr - 17:30 Uhr
Eintritt
Gäste 8 Euro
Veranstaltungsart
Moderiertes Klavierkonzert
Vortragende/-r
Dr. Roman Salyutov

Die Auswirkungen der Französischen Revolution 1789 haben nicht nur das soziale, politische und intellektuelle Geschehen in verschiedenen Teilen Europas für Jahrzehnte beeinflusst. Die Ideale, die sich diese Revolution auf die Fahne schrieb – Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ­– wurden in verschiedenen Ländern immer wieder aufgegriffen.

Zu einem einzigartigen Experiment ist es am Anfang des 20. Jahrhunderts in Russland gekommen, dessen zaristische Regime infolge der inneren Spannungen sowie des 1. Weltkriegs schlussendlich kollabiert ist. Die zwei russischen Revolutionen im Jahr 1917 – zuerst die Bürgerliche Februar-Revolution und dann die Sozialistische Oktober-Revolution – haben das Schicksal des Landes und die neuen geopolischen Machtverhältnisse in der Welt besiegelt. 

Am Beispiel der Klavierwerke von Beethoven,  Chopin, Liszt, Rachmaninov & Prokofiev werden einige signifikante Besonderheiten der Ausstrahlung der Französischen Revolution auf Russland und den russischen Machtbereich erhellt. 

 

Foto: © Roman Salyutov ­– Fotografin: Beatrice Tomasetti

Rebellinnen
Ort

Foyer

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Vernissage
Vortragende/-r
Eine Ausstellung des Evangelischen Presseverbandes für Bayern e. V.

Frauen haben in allen Epochen die Welt verändert. Manche haben es in Geschichtsbücher geschafft, andere sind weitgehend unbekannt. Die Ausstellung „Rebellinnen – Frauen verändern die Welt“ stellt Frauen aus dem deutschsprachigen Raum vor, die für ihre Überzeugungen und Rechte kämpften, die Gesellschaft prägten, sie ein Stück besser machen wollten. Ihre Geschichten erzählen von stillem Widerstand und lauter Rebellion, mutigen Taten und ungewöhnlichen Entscheidungen, Unangepasstheit und Willensstärke.

„Rebellinnen“ präsentiert Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten. Viele sind berühmt, einige von ihnen weniger bekannt. Vorgestellt werden Menschen wie die Widerstandskämpferin Sophie Scholl, die Reformatorin Argula von Grumbach, die Politikerin Elisabeth Schwarzhaupt, die Schauspielerin Marlene Dietrich oder die Verlegerin Aenne Burda.

Lassen Sie sich in dieser Ausstellung von 26 völlig unterschiedlichen Frauen inspirieren, die auf ihre ganz eigene Weise UMBRÜCHE für unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft angestoßen haben.

 

Illustration: Susanne Kuhlendahl  (c) Evangelischer Presseverband Bayern / austellung-leihen.de

Claudio Monteverdi und seine Oper „L’Incoronazione di Poppea“
Ort

Festsaal

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste 8 Euro
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Claudio Monteverdi und seine Oper „L’Incoronazione di Poppea“ („Die Krönung der Poppea“) ist die erste Oper mit historischem Stoff und die letzte Oper von Claudio Monteverdi. Sie ist eines der innovativsten Werke des Komponisten und war wegweisend für die weitere Entwicklung der Gattung.  Wurden in den Anfängen der Oper zunächst nur mythologische Stoffe behandelt (z. B. Erzählungen von Orpheus, Odysseus u. a.), so standen hier zum ersten Mal historische Figuren auf der Bühne. Erzählt wird die Geschichte des römischen Kaisers Nero und seiner Geliebten Poppea, die am Ende zur Kaiserin gekrönt wird. Der Vortrag zeigt u. a. das Schlussduett in verschiedenen Inszenierungen.

 

Claudio Monteverdi - L’incoronazione di Poppea - Titelblatt des Librettos, Venedig 1656 / wikimedia

Schmetterlinge
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel, Im Druseltal 12, 34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bilder-Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Bernd Stein, Mitglied in der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V.

Dieser Vortrag entführt Sie in die faszinierende Welt der Schmetterlinge. Der Lebenszyklus eines Schmetterlings umfasst die Entwicklung vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und schließlich zum Falter. Diese Stadien des Werdens werden in detailreichen Bildern vorgestellt und die Welt der unterschiedlichen Schmetterlingsarten Deutschlands und Europas gezeigt. Es werden biologische Besonderheiten, Strategien zur Abschreckung, Tarnung, Überwinterung und Metamorphosen der Schmetterlinge dargestellt und erklärt. Schließlich werden aber auch Veränderungen in der Artenvielfalt und den Schmetterlingsbeständen aufgezeigt, die sehr wahrscheinlich mit dem Klimawandel in Zusammenhang stehen. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und/oder sich auszutauschen.

Die Naturfotos von Dr. Stein können auf seiner Homepage: www.stein-naturfoto.de  angeschaut werden.

 

Fotot: Schwalbenschwanz (c) Dr. Bernd Stein

Mystery nights with Hitchcock & friends
Ort

Festsaal

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste 15 Euro
Veranstaltungsart
Konzert mit Filmmusik
Vortragende/-r
Hitch-Quintett

Läuft es Ihnen nicht auch bei den schrillen Tönen der berühmten Duschszene von „Psycho“ kalt den Rücken herunter? Bekommen Sie beim Tremolo aus „Vertigo“ Höhenangst wie James Stewart? Fühlen Sie sich bei den pulsierenden Sechzehntelketten aus „Der unsichtbare Dritte“ verfolgt wie Cary Grant am Mount Rushmore?

Mit diesen und anderen Highlights, gespickt mit Anekdoten und visuellen Effekten, möchten wir das Publikum in die Filmwelt der 1960er entführen.

Dank erstklassiger Arrangements erleben Sie die Musik in einer Version für Klavierquintett –
125 Jahre Alfred Hitchcock, und Sie sind dabei!

 

Foto: © Hitch-Quintett

„Sehet – wir gehen hinauf nach Jerusalem“
Ort

Festsaal

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Vortrag von Johanna Haberer, Seelsorgebeauftragte und stellv. Aufsichtsratsvorsitzende der Augustinumgruppe

Jerusalem, die heilige Stadt der drei abrahamitischen Religionen ist ein Ort höchster Feierlichkeit, aufgeladen von den Legenden aus allen Himmelsrichtungen. Ein Ort größter Freude und grausamster Verluste.

Lebendige Eindrücke aus Israel/Palästina erzählt Johanna Haberer: Die Theologin und Journalistin, vertrat von April bis Juni 2023 die Pfarrstelle an der evang.-luth. Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg. Die evangelische Gemeinde bereitete sich in dieser Zeit gerade auf ihren 125. Geburtstag vor. So lange leben schon evangelische und katholische Christen aus aller Herren Ländern in Jerusalem, insbesondere die christlichen Palästinenser bilden hier wichtige Gemeinden. Über das Lebensgefühl auf dem Vulkan, die Spannungen und das Wunder des Zusammenlebens so unterschiedlicher Kulturen möchte sie berichten und – über das Tor der Hölle, das sich jetzt mit dem Überfall der Hamas geöffnet hat.

Johanna Haberer (c) Vera Tamen + Jerusalem (c) Rosel Eckstein /pixelio

„Ein gut Stück“ – Tänze und Fantasien einer verfeinerten Welt
Ort

Festsaal

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste 8 Euro
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Duo Kirchhof

Die Renaissance war eine Zeit der Vergeistigung. Subtilität und Verfeinerung spielten eine wichtige Rolle in der Welt der Künstler, Musiker und Gelehrten. Entsprechend gestaltet sind unsere Musikinstrumente Renaissance-Laute und Viola da Gamba, die sich durch hohe Seitenzahl und leichte, fragile Bauweise auszeichnen. Ihre zarten, farbigen, obertonreichen Klänge animieren zum Träumen, In-sich-gehen und Loslassen. Ihre vielfältigen, berührend-fantasievollen Kompositionen harmonisieren Geist und Seele; sie wurden nach göttlichen Prinzipien des Universums geschaffen. Unser Programm bietet eine Reise durch diese Welt der Verfeinerung und Harmonie mit Werken von  Santino Garsi da Parma, Nicolas Vallet, John Dowland, Diego Ortiz, Hans Newsidler und anderen.

 

Foto: (c) Duo Kirchhof - Foto_ Atelier Zabel

… und Friede auf Erden
Ort

Festsaal

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei - Die Musiker freuen sich über eine Spende!
Veranstaltungsart
Acapella-Konzert
Vortragende/-r
Vokalensemble St. Petersburger Harmonie

„Harmonie“ wurde 1995 in St. Petersburg von seinem Dirigenten Alexander Andrianov gegründet, alle Sänger sind Absolventen oder Dozenten des dortigen Konservatoriums. Zweimal im Jahr während seiner Tourneen gibt das Ensemble normalerweise Konzerte in ganz Deutschland, Schweiz und in den Niederlanden.

„Harmonie“ begeistert durch seine Klangschönheit und sein überwältigendes Klangspektrum vom hohen Tenor bis zum tiefen Bass, sowohl im Gesamtklang des Ensembles, als auch bei seinen zahlreichen solistischen Vorträgen. Denn die Stärke und Besonderheit des Ensembles liegt darin, dass jeder der Sänger auch als Solist auftreten kann.

Das Repertoire umfasst geistliche Werke vom 14. Jahrhundert bis zur Moderne, weltliche Musik sowie russische und ukrainische Volkslieder. „Harmonie“ möchte diese Musik authentisch einem möglichst großen Zuhörerkreis nahebringen.

 

©  Vokalensemble St. Petersburger Harmonie

Skandalumwittert und revolutionär – die Pariser Cafés Littéraires !
Ort

Festsaal

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste 8 Euro
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Regine Wernicke, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin

Künstler aller Couleur strömten Anfang des 20. Jahrhunderts in die Welthauptstadt der Moderne nach Paris. Die Cafés waren beliebte Treffs der intellektuellen Szene und künstlerischen Avantgarde. Wo sonst wurden die Künstlermanifeste erdacht, die -Ismen der Moderne kreiert, Skandale provoziert, als in diesen „Freien Akademien“? Die Impressionisten waren die erste Künstlergruppe, die sich im Café organisierte.

Der Vortrag lädt zu einem kulturgeschichtlichen Streifzug durch die Pariser Cafés Littéraires ein. Die legendären Cafés in den Künstlervierteln Montmartre, Montparnasse und Saint-Germain-des-Prés gehören zur Kunstgeschichte der Neuzeit, wie die Akademien Athens zur Philosophie- und Geistesgeschichte der Antike. Nach einem kurzen Exkurs zur Geschichte des Kaffeehauses bilden den Mittelpunkt der Ausführungen die Pariser Künstlercafés des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie avancierten immer mehr zur Schaffensstätte und geistigen Ideenschmiede der Schriftsteller und Künstler, die mittlerweile für den bürgerlichen Kunst- und Literaturmarkt produzierten.

 

Manuel Ortiz de Zarate, Moïse Kisling, Pâquerette und Picasso im Café La Rotonde / Photo Jean Cocteau, 1916 / wikimedia

Kontakt zur Kulturreferentin

Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
E-Mail: anja.eckard(at)augustinum.de