Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Zwischentöne Brahms
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
09.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Klavierrecital
Vortragende/-r
Sophia Weidemann

In seinen letzten Lebensjahren wird Johannes Brahms zum Meister der konzentrierten Form und des vertieften Ausdrucks. Während der Sommerfrische 1893 in Ischl entstehen seine Klavierzyklen Opus 118 und 119: Intermezzi – Stücke im Vorübergehen, zum Nach- und auch zum Vordenken, voller Intimität, Poesie und Melancholie. Clara Schumann durfte sie als eine der ersten kennenlernen – und bescheinigt den Stücken „in kleinstem Rahmen eine Fülle von Empfindungen“. Zwischentöne eben.

Programm: Johannes Brahms Klavierstücke Opus 118 & 119

Brahms Opus 118

  1. Intermezzo in a-Moll. Allegro non assai, ma molto appassionato
  2. Intermezzo in A-Dur. Andante teneramente
  3. Ballade in g-Moll. Allegro energico
  4. Intermezzo in F minor. Allegretto un poco agitato
  5. Romanze in F-Dur. Andante
  6. Intermezzo in es-Moll. Andante, largo e mesto

Brahms Opus 119

  1. Intermezzo in h-Moll. Adagio
  2. Intermezzo in e-Moll. Andantino in poco agitato
  3. Intermezzo in C-Dur. Grazioso e giocoso

Rhapsodie in Es-Dur. Allegro risoluto

Foto: Sophia Weidemann © Peter Adamik

Schule von Barbizon
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
10.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin

Um 1830 finden sich einige Pariser Maler alljährlich in dem Dorf Barbizon im Wald von Fontainebleau (südlich von Paris) ein, um dort gemeinsam zu arbeiten. Der Name der Schule von Barbizon geht somit auf diesen Treffpunkt zurück. Jedoch handelt es sich im Grunde um keine Schule, man lehrt keinen einheitlichen Stil oder eine einheitliche Ästhetik. Die Maler verbindet hingegen die Sehnsucht nach einem als ursprünglich empfundenen Leben abseits der großstädtischen Zivilisation. Sie widmen sich Szenen des Landlebens und einfachen Landschaftsdarstellungen, die den Eindruck von Abgeschiedenheit vermitteln. Da die Gemälde teils unter freiem Himmel skizziert und im Atelier vollendet werden, gelten die Künstler von Barbizon als maßgebliche Wegbereiter der impressionistischen Freilichtmalerei.

Bild: Camille Corot: Im Wald von Fontainebleau, 1828-30

Paula Modersohn-Becker – eine Annährung
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
13.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bilder-Vortrag zur Kunst
Vortragende/-r
Anja Eckard M.A.

Eine Annäherung an Paula Modersohn-Becker (1876–1907) bedeutet, eine wegweisende Künstlerin der Moderne zu entdecken, die in Worpswede und Paris wirkte. Sie zeichnete sich durch intensive Selbstdarstellung, (sie schuf zahlreiche Selbstporträts – darunter das erste lebensgroße Akt-Selbstporträt einer Künstlerin), die Darstellung des ländlichen Lebens und eine tiefe Naturverbundenheit aus. Ihre Werke – beeinflusst von Cézanne, Gauguin und Van Gogh – zeigen eine einzigartige Formensprache, die die Natur und den Menschen ins Zentrum stellen. Lernen Sie Leben und Werk näher kennen!

Anlässlich des 150. Geburtstages von Paula Modersohn-Becker (*1876)
am 8. Februar 2026!

Bild: Paula Modersohn-Becker - Selbstbildnis vor grünem Hintergrund mit blauer Iris, zwischen 1900 und 1907 / wikimedia

Tischlein, deck’ Dich
Ort

Restaurant im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
17.02.2026
Uhrzeit
17:30 Uhr
Eintritt
Kosten: 39 Euro, zzgl. Getränke Anmeldung bitte bis spätestens 9. Februar 2026, 12 Uhr
Veranstaltungsart
Sonderaktion Kultur & Gastronomie
Vortragende/-r
Kulturreferentin Anja Eckard M.A.

Essen spielt in den Märchen der Brüder Grimm eine zentrale Rolle, von existenzieller Not (Hunger) bis zu magischen Wundern (Zaubertopf), aber auch als Falle (Lebkuchenhaus der Hexe) und Prüfstein (Aschenputtel muss Linsen lesen). Es geht um die Beschaffung von Essen in harten Zeiten oder den Traum vom Überfluss „des immer gedeckten Tisches“ oder um einzelne Gerichte wie den „süßen Brei“.  

Ein kleine Kulturgeschichte des Essens im 19. Jahrhundert sowie Interessantes über das Essen in den  Märchen und im Alltag von Jakob und Wilhelm Grimm – das erzählt Ihnen Kulturreferentin Anja Eckard M.A. während unser Betriebsleiter Michael Maurer & sein Team Ihnen märchenhaftes auftischen:

„Das Goldene Ei“
Eigelb / Brioche / Blumenkohl / Kaviar

***

„Der Jäger im dunklen Wald“
Hirsch / Wacholder / Sellerie / Wirsing / Haselnuss / Preiselbeere

***

„Schneewittchens verbotener Apfel“
Apfel / Vanille / Schokolade / Mandel

 

Jacques Offenbach: Die schöne Helena
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
18.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Jacques Offenbach „erfindet“ Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris eine theatrale und musikdramatische Form, die eine stilistische Mixtur bietet aus Hoch- und Straßenkultur, aus Oper und Tanz. Seine Operetten amüsieren schon damals das Publikum und sind bis heute Kassenschlager.

Die schöne Helena ist eine Opéra-bouffe  in drei Akten von Jacques Offenbach und den Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 17. Dezember 1864 im Théâtre des Variétés in Paris statt. Die Handlung ist eine Parodie auf den Trojanischen Krieg. In der Operette reist der trojanische Prinz Paris nach Sparta, wo er sich in Helena verliebt. Er entführt sie unter dem Vorwand, sie als Diener der Göttin Venus nach Kythera zu bringen, was zum Ausbruch des Trojanischen Krieges führt. Die Geschichte stellt die Helden der griechischen Mythologie als eitle und korrupte Figuren dar, um die Gesellschaft des Zweiten Französischen Kaiserreichs zu verspotten.

Bild: Die schöne Helena. Titelbild von Bühnenbildner Ernst Schütte, 1932 / wikimedia

Das Rebhuhn: Vogel des Jahres 2026
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
19.02.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Lydia Purkart, Projektmitarbeiterin im Landschaftspflegeverband Landkreis Kassel e. V.

Das Rebhuhn ist zum Vogel des Jahres 2026 gewählt worden! Eine sehr erfreuliche Nachricht für den stark gefährdeten Agrarvogel, denn leider wird das Rebhuhn immer seltener. Sie kennen die Art sicher – sie war einst ein häufiger Vogel in unserer Agrarlandschaft. Heute ist sie in ihren Beständen stark rückläufig und es werden vielerorts Aufwertungen in der Landschaft umgesetzt, um den Lebensraum für das Rebhuhn wieder attraktiver zu gestalten. Doch von den Maßnahmen profitieren auch viele andere Arten der Feldflur, z.B. Feldhase, Feldvögel (Goldammer, Braunkehlchen, Turteltaube etc.) und blütenbesuchende Insekten. So ist das Rebhuhn ein Charaktervogel für eine strukturreiche Agrarlandschaft.

Lassen Sie sich in dem Vortrag von der spannenden Biologie und den Lebensraumansprüchen des Rebhuhns begeistern, ebenso erfahren Sie Möglichkeiten, die ergriffen werden können, um die Habitate für das Rebhuhn aufzuwerten.

Foto: Rebhuhn (c) Marek Szczepanek_wikimedia

„die unselige politik verleidet einem jetzt alle tage“ - Die Brüder Grimm und ihre Zeit
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
24.02.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Prof. Dr. Ewald Grothe

Im heutigen öffentlichen Bewußtsein sind die Brüder Grimm vor allem für ihre berühmte Sammlung der „Kinder- und Hausmärchen“ bekannt. Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) sind aber darüber hinaus auch wissenschaftlich und politisch aktiv gewesen. So haben beide beispielsweise das „Deutsche Wörterbuch“ herausgegeben. Jacob Grimm saß 1848 als Abgeordneter in der Frankfurter Paulskirche und auch sein Bruder Wilhelm hat sich immer wieder zu politischen Themen geäußert. Der Vortrag beleuchtet die eher unbekannte Seite der „Märchenbrüder”, die als Wissenschaftler dennoch keineswegs als unpolitisch oder weltfremd gelten dürfen.

Dr. Ewald Grothe leitet als Historiker das Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Er lehrt als Professor Neuere und Neueste Geschichte an den Universitäten Wuppertal und Köln. Zu seinem Forschungsschwerpunkten Liberalismus- und Wissenschaftsgeschichte hat er zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt.

Anlässlich des heutigen 240. Geburtstages von Wilhelm Grimm (*1786)!

Bild: Elisabeth Jerichau Baumann - Doppelporträt der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, 1855

Silhouettenfilme zu Grimms Märchen
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
25.02.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
7 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Cinema Augustinum
Vortragende/-r
Filmdauer: 60 Minuten

Die Filmpionierin Lotte Reiniger wanderte durch die Kulturen, ließ sich von ihnen anregen und zu etwas ganz Neuem inspirieren. Ihr handwerkliches Können und ihre immer präsente hintergründige Komik bewahrt die Märchen-Sujets vor dem Abgleiten in unverbindliche Gefühlsseligkeit. Ihre Figuren sind leichte, beschwingte Wesen, die sich mit ausgewogener Grazie und Schönheit bewegen und dennoch nie den Bezug zur Realität verlieren.

In dieser Filmvorführung sehen eine Auswahl der s/w-Silhouettenfilme nach Märchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, die im Rahmen eines Märchenfilm-Auftrages im Jahr 1953/1954 im Studio von "Abbey Arts Centre" in New Barnet, dem Arbeits- und Wohnort von Lotte Reiniger und Carl Koch, entstanden: Aschenputtel, Dornröschen , Der gestiefelte Kater, Schneeweißchen und Rosenrot und Die drei Wünsche.

Bild: aus „Die drei Wünsche“  © Agentur für Primrose Film Productions Ltd.

Dänemark – Der Süden
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
02.03.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Ländervortrag
Vortragende/-r
Reiner Kollin von REISEN mit KULTUR. Kulturtouristik & Kulturmanagement

Das kleine Königreich Dänemark lockt im Frühsommer mit milden Temperaturen und frischer Luft an Nord- und Ostsee. Standort der Reise ist das herrschaftliche 4* Superior Hotel Comwell Kellers Park. Es liegt in Alleinlage herrlich über dem Vejle-Fjord. Von hier aus unternehmen wir vielseitige Tagestouren in Dänemarks Boomtown Arhus, in die Domstadt Ribe, auf die Ostseeinsel Fünen mit Schloss Egeskov und zur Königsburg Koldingshus.

Eine Stippvisite gibt es auch in die nordwestlichste Ecke von Schleswig-Holstein. Hier besuchen wir das berühmte Emil-Nolde-Museum in Seebüll. Natur und Kultur, Historie und Gegenwart fließen in dieser Reise perfekt zusammen. Dazu genießen Sie genügend frei Zeit für Ihre eigenen Wege. Vorträge und Einführungen stimmen Sie auf den Fahretappen bestens ein.

Foto: © Reiner Kollin

Best of Blues, Boogie & New Orleans Rhythm 'N' Blues
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
03.03.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Piano-Jazzkonzert
Vortragende/-r
Jan Luley

Von Kindheit an war der Blues und speziell der Boogie Woogie für Jan Luley einer der wichtigsten Faktoren seiner Musik. Heute zählt er längst zur Top-Liga deutscher Boogie Woogie Pianisten. Er spielte mit Angela Brown, Janice Harrington, Jeanne Carroll, an der Seite von Little Willie Littlefield, Louisiana Red, Big Jay Mc Neely und vieler anderer Bluesgrößen. Besonderes Kennzeichen für seinen Blues ist die immer wieder hervortretende New Orleans typische Färbung, der Einfluss von Pianisten wie Allen Toussaint, James Booker, Huey Smith oder Dr. John.

Wenn man ihn spielen hört, dann hört man seine eigentlich schwarze New Orleans Seele über die Tasten rasen, …“ schrieb die Presse über ihn.

Foto: © Jan Luley

 

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Anja Eckard
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