Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Die Medienanstalt Hessen: Für Medienvielfalt, Meinungsfreiheit und mediale Teilhabe
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
05.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Prof. Dr. Murad Erdemir, Direktor der Medienanstalt Hessen

Die Medienanstalt Hessen ist die zentrale landesweite Aufsichtsbehörde für die Regulierung von privatem Rundfunk und von Telemedien. Im Verbund mit den weiteren Landesmedienanstalten ist sie zudem zuständig für die Regulierung von Medienplattformen, Benutzeroberflächen und Medienintermediären wie Google, Facebook und TikTok. Außerdem widmet sich die Medienanstalt der Vermittlung von Medienbildung sowie der Förderung von Medienkompetenz in allen Altersgruppen.

Prof. Dr. Murad Erdemir, Direktor der Medienanstalt Hessen, beleuchtet in seinem Vortrag insbesondere ihren Kernauftrag, Medienvielfalt zu sichern, Meinungsfreiheit zu schützen und mediale Teilhabe zu ermöglichen. Er wirft hierbei ein besonderes Schlaglicht auf das demokratiegefährdende Potenzial sozialer Medien in Zeiten von Desinformation, Empörungsökonomien und Radikalisierung. Erdemir wendet sich gegen eine übertriebene „Political Correctness“ und fordert Haltung und Authentizität als zentrale Säulen der Debattenkultur.

Foto: © Medienanstalt Hessen

Tasmanien zu Fuß
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
12.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Live-Multivision
Vortragende/-r
Diplom Geograph Wolfgang Senft

Tasmanien wird von den Einheimischen liebevoll Tassie genannt. Der Inselbundesstaat ist anders als der Rest Australiens. Die Menschen sind sehr entspannt, die Distanzen kurz, das Klima gemäßigt, die Landschaftsformen vielfältig und die Möglichkeiten für Aktivurlauber fantastisch.

Das Besondere an Tasmanien sind die kühl-gemäßigten Regenwälder, die bizarr-schönen Küstenformationen, die schroff-felsigen Bergwelten, die unberührte Wildnis, die ungezähmten Flüsse und eine sehr spezielle Fauna: Neben eierlegenden Säugetieren, deren Existenz im Europa des 19. Jahrhunderts lange angezweifelt wurde, ist vor allem der Tasmanische Teufel zu nennen, der als Charakteristikum der Insel vermarktet wird und dessen Bestand durch ein sehr ansteckendes Virus in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert wurde. Dennoch ist ein Aussterben der Teufel nicht zu befürchten.

Eine vorbildliche Umweltpolitik hat bewirkt, dass Rodungen in Urwäldern ein Ende gefunden haben, und große Flächen besonders wertvoller Regenwälder in Schutzgebiete verwandelt werden konnten.

Mit Rucksack und Zelt hat sich Wolfgang Senft zusammen mit seinem Sohn aufgemacht, den Inselstaat zu erkunden. Immer wieder war es nicht nur die Anstrengung, sondern vor allem die Schönheit der Landschaft, die ihnen den Atem nahm. Viele mehrtägige Wanderungen dienten als Vorbereitung für die „Große Tour“, dem South Coast Track. Sie ließen sich nach Melaleuca in den Busch fliegen, um von dort innerhalb von circa einer Woche zu Fuß wieder in die Zivilisation zurückzuwandern. Keine Straßen, keine Unterkünfte, keine Einkaufsmöglichkeiten, kein Handyempfang. Nur Wilderness!

In dieser Show wird von zahlreichen grandiosen Naturerlebnissen in einigen der entlegensten Regionen Australiens berichtet.

Foto: © Wolfgang Senft

Clara, Robert und Brahms
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
19.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Dr. Roman Salyutov, Klavier & Agnes Grube, Oboe

Das Verhältnis zwischen Clara & Robert Schumann sowie Johannes Brahms gehört zu den spannenden Geheimnissen der Musikgeschichte: Dass der deutlich jüngere Brahms für Roberts Frau Clara starke und nachhaltige Gefühle empfand, ist wohl bekannt, aber was ist wirklich darin wahr: War es nichts mehr als eine unerwiderte romantische Jugendliebe von Brahms, oder wäre der Begriff „Liebesdreieck“ doch nicht ganz falsch? Mit Werken von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms wird im Konzert versucht, einen Zugang zu diesem – noch im Schatten stehenden – Kapitel der Musikgeschichte zu finden.

Anlässlich des morgigen 130. Todestages von Clara Schumann (†1896) und
des 170. Todestages von Robert Schumann (†1856) am 29.07.2026!

Bild: Dr. Roman Salyutov und  Agnes Grube (c) F. Beier

Johann Strauß (Sohn): Die Fledermaus
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
20.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

In Wien verleihen Johann Strauß (Sohn) sowie später Franz Lehár, Leo Fall, Emmerich Kálmán u. a. der Gattung „Operette“ soziale Relevanz durch die zusätzliche Aufnahme tagespolitischer Themen in das Bühnengeschehen. „Die Fledermaus“ von Johann Strauß (Sohn) wurde 1874 in Wien uraufgeführt und gilt als Höhepunkt der sogenannten „Goldenen Operettenära“.

Im Zentrum des Stücks steht das Fest beim Prinzen Orlofsky, eine große Party mit Rausch und Vergessen. Die unterkühlte und geordnete Welt der Eisensteins – das großbürgerliche Wohnzimmer – wird verlassen, und alle Figuren tauchen verkleidet und maskiert in eine andere Welt ein. Erfahren Sie mehr über dieses Werk!

Bild: Plakatwerbung für 'Die Fledermaus' für eine Aufführung in der Wiener Staatsoper, 28. Oktober 1894 / wikimedia

Die Entdeckung der Welt – Leben und Werk von Albrecht Dürer
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
21.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart
Bildervortrag zur Kunst
Vortragende/-r
Dr. Hans Thomas Carstensen, Kunsthistoriker

Albrecht Dürer (1471 – 1528) ist zweifellos ein Bahnbrecher der abendländischen Kunst:  Frühestes Selbstporträt in der Kunstgeschichte, erste Aktzeichnung nördlich der Alpen, Erfinder des Markenzeichens, erster Urheberrechtsprozess – die Liste seiner Pioniertaten ließe sich beliebig fortsetzen. Doch in erster Linie ist Dürer ein genialer Künstler, der mit seiner Beobachtungsgabe und der Fähigkeit sie künstlerisch umzusetzen, der Menschheit die Augen geöffnet hat für die Schönheit der Welt.  Egal ob Fürst oder Grasbüschel, ob Handelsmagnat oder Vogelflügel – betrachtet mit Dürers Augen ist alles gleich faszinierend. Albrecht Dürer hat ein gewaltiges Lebenswerk geschaffen, das heute genauso frisch und modern wirkt wie vor über 500 Jahren.

Anlässlich des heutigen 555. Geburtstags von Albrecht Dürer (*1471)!

Bildhinweis: Albrecht Dürer – ‚Münchner Selbstbildnis‘ 1500 / wikimedia

Streicherserenaden
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
22.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
15 / 10 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kammerkonzert
Vortragende/-r
Kammerorchester ||: chroma unter der Leitung von Gerhard Förster

Das Kammerorchester lädt Sie zu einem musikalisch anspruchsvollen Nachmittag ein, der Werke dreier herausragender Komponisten der Romantik und frühen Moderne präsentiert. Auf dem Programm steht die Serenade Nr. 2 in D-Dur von Robert Volkmann, einem Komponisten, dessen meisterhafte Verbindung von klassischer Form und romantischem Ausdruck seine Werke zu zeitlosen Juwelen der Kammermusik macht.

Darauf folgen der Walzer und die Elegie aus der Streicherserenade op. 48 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, deren innige Melodik und feinste Klangfarben das Herz berühren und die Seele in sanfte Schwermut tauchen.

Den Abschluss bildet die St. Paul’s Suite von Gustav Holst, ein Werk, das mit seiner lebhaften Rhythmik und folkloristischen Anklängen eine Brücke schlägt zwischen britischer Tradition und moderner Klangsprache.

Genießen Sie einen Nachmittag voller musikalischer Finesse!

Foto: © Kammerorchester ||: chroma

Der kluge Hofnarr. Lug und Trug am Königshof
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
28.05.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Puppentheateraufführung
Vortragende/-r
Marionettentheater Weiss

Der machthungrige Hofmarschall stiehlt heimlich das wertvolle Kronjuwel – und schiebt die Schuld der Prinzessin in die Schuhe! Doch sie hat einen treuen Verbündeten: den Hofnarren Peter (der Kasper). Er hilft ihr bei der Flucht aus dem Schloss. Tief im Wald findet sie Unterschlupf bei Peters Vetter, einem alten Waldhüter. Gemeinsam spinnen die beiden eine listige Intrige, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und dem wahren Übeltäter seine gerechte Strafe zu verschaffen.

Ein spannendes Abenteuer über Mut, Gerechtigkeit – und echte Freundschaft.

Hinweise zum Marionettentheater Weiss:Die Holz-Marionetten, die Kulissen und auch die Bühne wurden von Hand gefertigt. Das umfasst das
Schnitzen, Bemalen und natürlich auch die Kleidung der Marionetten – alles maßgeschneidert. Beim Marionettentheater Weiss trifft Tradition & Kunst auf Fantasie – seit 1840.

Bild: Der kluge Hofnarr © Marionettentheater Weiss

Klaviertrios
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
29.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Eintritt: 8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kammerkonzert
Vortragende/-r
Uhde-Trio
Nicholas Ciesla, Violine
Sanja Uhde, Violoncello
Tomonori Murakami, Klavier

Nicholas Ciesla, Violine
Sanja Uhde, Violoncello
Tomonori Murakami, Klavier

Das Konzert beginnt mit einem Juwel der romantischen Klaviertrio-Literatur: den Fantasiestücken op. 88 von Robert Schumann, in denen vier charakteristische Sätze – Romanze, Humoreske, Duett und Marsch, eine erfrischend neue Alternative zum Aufbau des klassischen Klaviertrios präsentieren. Darauf folgt das „Geistertrio“ von Ludwig van Beethoven. Es wurde zwar nicht vom Komponisten selbst so benannt, sondern von seinem berühmtesten Klavierschüler Carl Czerny. Dieser schrieb im Jahr 1842, dass ihn das Largo, der zweite Satz, an die Szene mit Hamlets Vater im Hamlet von Shakespeare erinnere. Czerny war nah dran; Hinweise auf Seiten von Beethovens Notizbuch deuten darauf hin, dass der Komponist zur Zeit der Komposition dieses Trios mit dem Dramatiker Heinrich von Collin über eine Oper von Shakespeares Macbeth diskutierte. Die Worte „Macbeth“ und „Ende“ erscheinen neben Skizzen für das Largo.

Foto: Uhde-Trio © Aero Gallerie

My Week with Marilyn
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
01.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
7 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kinofilm
Vortragende/-r
Kinofilm

Vereinigtes Königreich/USA 2011, 99 Min.
Regie: Simon Curtis
mit Michelle Williams, Eddie Redmayne, Kenneth Branagh, Emma Watson, Judi Dench, Zoë Wanamaker

Großes Kino über große Kinozeiten“ (TV Spielfilm)

ein wundervoller, hinreißend gespielter Film“ (Hamburger Morgenpost)

Im Sommer 1956 bekommt der 23-jährige Colin Clark eine Anstellung als Assistent am Londoner Filmset von „Der Prinz und die Tänzerin“, bei dem Marilyn Monroe und Sir Laurence Olivier die Hauptrollen spielen. Marilyn Monroe ist aber nicht nur zum Arbeiten nach Großbritannien gekommen, sie verbringt dort auch die Flitterwochen mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Arthur Miller. Als dieser zurück in die Vereinigten Staaten reist, bemüht sich Colin Clark, der empfindlichen Schauspielerin eine angenehme Zeit in London zu verschaffen. Fern ab von allem Star-Trubel verbringen die beiden viele gemeinsame Stunden und Marilyn Monroe blüht an der Seite des jungen Mannes auf.

„My Week with Marilyn“ basiert auf Colin Clarkes gleichnamigem autobiografischen Roman und gibt Einblicke in die glamouröse und gnadenlose Welt des Filmgeschäfts.  Mit diesem besonderen Film feiert das Cinema Augustinum die Ikone Marilyn Monroe, die heute 100 Jahre alt geworden wäre.

Bild: © Ascot Elite Home Entertainment AG

Wiener Secession
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
02.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin

Um die Jahrhundertwende gab es einen großen Ruck in der Kunstwelt: in verschiedenen europäischen Ländern lehnten sich Künstler gegen die traditionsreichen Vereinigungen auf, in denen sie organisiert waren. Dazu gründeten sie häufig Vereine – in Deutschland und Österreich „Secessionen“, also Absplitterungen, genannt – in denen sie ihre eigenen, modernen Vorstellungen von Kunst umsetzten.  Im Zentrum dieses Vortrages steht das künstlerische Werk von Gustav Klimt. Gustav Klimts Wirken war eng mit der Wiener Secession verbunden. Klimt war einer der Mitbegründer und auch der erste Präsident dieser 1897 ins Leben gerufenen Künstlervereinigung. Bis zu seinem Austritt aus der Secession, den er gemeinsam mit Freunden 1905 vollzog, nutzte er die Secession, um seine jeweils neuesten Bilder dem Wiener Publikum zu präsentieren.

Bild: Gustav Klimt - Judith und Holofernes, 1901 / wikimedia

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Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
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