Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Ein Spaziergang durch Worpswede
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
22.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Anja Eckard M.A., Kulturreferentin

Mit dem Jahre 1218 beginnt die urkundlich nachweisbare Geschichte des Bauerndorfes Worpswede in der Nähe von Bremen. Die ursprüngliche Ansiedlung am Nordhang des Weyerberges bestand aus acht Hofstellen. Ein „Weltdorf“ wurde Worpswede als 1889 die Künstler Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende beschlossen fortan in dem Ort und in der Landschaft des Teufelsmoores zu bleiben – Fritz Overbeck ab 1892/93 und Heinrich Vogeler ab 1894. 1889 gilt somit als das Gründungsjahr, als Beginn der Künstlerkolonie Worpswede, auf deren Spuren wir im September im Rahmen einer Bewohnerreise wandeln.

In diesem bebilderten Vortrag werden die einzelnen Reisestationen und der vorläufige Ablaufplan der Reise in die Künstlerkolonie Worpswede vorgestellt. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch Worpswede!

Bild: Otto Modersohn - Dorfstraße in Worpswede, 1896/97 / wikimedia

Ingeborg Bachmanns Zeitgeschichten und Liebesgedichte
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
25.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Jürgen Nelles, PD für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Bonn

Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen, deren Gedichte Erklär mir, Liebe u. a. und Gedichtbände Die gestundete Zeit u. a. zu den Höhepunkten der deutschen Dichtung gehören, da sie eindringlich Fragen nach dem Sinn des Daseins stellen. Mit ihrem Erzählband Das dreißigste Jahr und ihrem Roman Malina hat Bachmann wichtige Anregungen für die sich in den 1970er Jahres entwickelnde neue 'Frauenbewegung' und der damals ebenfalls entstehenden 'Frauenliteratur' geboten.

Der bebilderte Vortrag beschäftigt sich mit den wichtigsten Werken Bachmanns und folgt den Spuren ihres Lebens – und ihren Beziehungen mit den für sie wichtigen Männern wie Paul Celan, Max Frisch, Hans Werner Henze u. a.

Anlässlich des heutigen 100. Geburtstages von Ingeborg Bachmann (*1926)!

Bild: Ingeborg Bachmann - Grafitti von Jef Aerosol am Musilhaus in Klagenfurt (c) Neithan90_wikimedia

Die Geträumten. Ingeborg Bachmann – Paul Celan
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
26.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Eintritt: 7 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kinofilm - Filmdauer: 89 Minuten
Vortragende/-r
Mit Anja Plaschg und Laurence Rupp

In den 1940er Jahren fingen der deutschsprachige Lyriker Paul Celan und die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann an, sich gegenseitig Briefe zu schreiben. Es war der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte voller Hochs und Tiefs, in der es stets um das richtige oder falsche Wort ging und die voller Hingabe war und besonders Bachmann an ihre Grenzen brachte. „Sind wir die Geträumten?“, fragte sie Celan einst in einem Moment des Zweifels. Ihre verschriftlichte Fernbeziehung fand 1971 mit dem Suizid Celans ein jähes Ende.

In dem Dokumentarfilm „Die Geträumten“ kommen nun zwei Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, in einem Tonstudio zusammen, um aus den Briefen zu lesen. Dabei springen die verschiedenen Emotionen immer mehr auf sie über, je länger die Aufnahmen andauern.

Anlässlich des gestrigen 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann!

Bild: © sixpackfilm

Neue Funde aus der Tiefe
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
27.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei - Die Musiker*innen freuen sich über einen Kostenbeitrag!
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Bassklarinettenkollektiv „Tiefgang“

Willkommen im Reich der tiefen Töne!

„Tiefgang“ eint die Liebe zu den tiefen Tönen – ganz speziell zu den tiefen, warmen Klängen der Klarinette. Deshalb erklingen in diesem Ensemble sechs Bassklarinetten. Zuweilen auch vier Bassklarinetten und zwei Bassetthörner.

Gegründet 2023 mit zunächst fünf Musikern, erobert „Tiefgang“ seit 2025 mit  sechs professionelle Klarinettist*innen und ambitionierte Laien die tiefen Klangwelten. Der Komponist Johan de Wit bereichert das Ensemble mit eigenen Kompositionen und Arrangements. Tauchen Sie mit uns hinab in die tiefe Klangwelt der Bassklarinette.

Veranstalter: Concustic GbR Musikverlag
Die Musiker*innen freuen sich über einen Kostenbeitrag!

Foto: © Bassklarinettenkollektiv „Tiefgang“

Entflammtes
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
29.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Rezitation/Lesung / darstellendes Spiel
Vortragende/-r
Bernd P. R. Winter

Altbekannte Meister des deutschsprachigen Nonsens, der ironischen Poesie und Satire, wie Kurt Tucholsky, Heinrich Heine, Erich Kästner, Christian Morgenstern u. a. haben uns was zu sagen und sind mit Witz, Humor, Esprit, Ernst und Tiefgang in diesem neu arrangierten und abwechslungsreichen Programm zu hören.

Es sind satirische und humorgeladene lyrische Feinheiten die Bernd P. R. Winter dem Publikum bietet, aber auch gespielte Gesten, Pointen, geistreiche, schlitzohrige, besserwisserische szenische Skizzen, die ständig hin- und herwechseln und die Sympathie des Publikums suchen.

Ein Spektakel mit viel Sinn für Unsinn, ein humorgeladenes Programm aus sprachlicher Würze und humorvollen Nadelstichen, die vom Rezitator in Szene gesetzt werden und in Form von gezielten Pointen auf die Lachmuskeln des Publikums abgegeben werden.

Foto: © Bernd P. R. Winter

Mätzchen, Mumpitz und Mummenschanz!
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
02.07.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
interaktiver Vortrag
Vortragende/-r
Dr. phil. Rolf-Bernhard Essig

Heute Abend machen wir Faxen, Firlefanz und Larifari auf höchstem Niveau. Dabei hilft uns Rolf-Bernhard Essig, den die Nürnberger Nachrichten als „Indiana Jones der Sprachschätze“ rühmen. Der deutschlandweit tourende Fachmann für sprichwörtliche Redensarten schaut mal wieder bei uns in Kassel vorbei, um uns die überraschenden Hintergründen zu erklären. Dabei treibt er keinen Schabernack und spielt uns keine Schildbürgerstreiche, vielmehr deckt er verlässlich und vergnüglich die Hintergründe all dieser kuriosen Ausdrücke auf. Das Schönste: Wir selbst dürfen ihn anschließend nach Herzenslust löchern – nicht nur Scherzkeks-Redensarten betreffend!

Rolf-Bernhard Essig, Dr. phil. aus Bamberg,
tourt mit seinen Sprach- und Redensartprogrammen durch ganz Deutschland. Seine Ausstellung für das Nürnberger Museum für Kommunikation „Mein Name ist Hase!Redewendungen auf der Spur“ sahen schon etwa 250.000 Besucher. Er schreibt für Deutschlands wichtige Medien und Verlage Kritiken, Wissenschaftsartikel, unterhaltsame Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er ist oft Gast im Fernsehen und Hörfunk. Zuletzt erschienen: „Da haben wir den Salat! In 80 Sprichwörtern um die Welt“ (Hanser), „Ach, wie gut, dass niemand weiß …Sprichwörtliches aus dem Märchenreich, „Da lachen ja die Hühner! Witzige Redensarten und was dahintersteckt“ (beide Duden) sowie „Doktor Essigs Sprichwort-Apotheke“ (Herder). Mehr zu ihm: www.schuressig.de

Foto: (c) Gudrun Schury

Farbige Vielfalt in Landschaften, Stillleben und Portraits
Ort

Foyer des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
03.07.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Vernissage
Vortragende/-r
Mechthild Theobald

Die Kasseler Künstlerin Mechthild Theobald setzt sich in ihren realistisch geprägten Werken mit den gewonnenen Eindrücken verschiedener Kulturreisen an die Nord- und Ostsee, Skandinavien und der britischen Inselwelt auseinander. Des Weiteren bilden Stillleben, Fauna und Flora, sowie Darstellungen der Jahreszeiten Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Ausgeführt in verschiedenen Maltechniken zeichnen sich ihre Werke durch kraftvolle, prächtige Farbgebung aus und spiegeln Optimismus, Freude und Lebensbejahung wider. Die bisher unveröffentlichten Aquarelle, Ölbilder und Pastelle stammen aus den Jahren 2012 bis heute und sind bis Ende September im Augustinum Kassel zu sehen.

Bild: © Mechthild Theobald

Mehr als nur ‚Heidi‘ – Johanna Spyri, eine Annäherung
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
07.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Anja Eckard M.A., Kulturreferentin im Augustinum Kassel

Kurz vor Weihnachten 1879 erschien Johanna Spyris Buch „Heidis Lehr- und Wanderjahre“, das sogleich zu einem grossen Erfolg wurde. 1881 folgte der zweite Band „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat".  Die Geschichten vom Waisenkind Heidi, das in den Schweizer Bergen bei seinem Großvater, dem Alm-Öhi, aufwächst, wurde in über 55 Sprachen übersetzt und seine Bekanntheit ist bis heute ungebrochen.

Aber was weiß man über die Autorin? Nicht viel?! Dann begeben sich mit der Referentin auf Spurensuche der Schweizer Schriftstellerin, deren 125. Todestag heute gefeiert wird.

Anlässlich des heutigen 125. Todestages von  Johanna Spyri (†1901)

Bild:  Johanna Spyri um 1890 / wikimedia

Franz Lehár: „Die lustige Witwe“, „Der Zarewitsch“ und „Land des Lächelns“
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
08.07.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Der österreichisch-ungarische Komponist Franz Lehár gilt zusammen mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Leo Fall als Begründer und Hauptvertreter der sogenannten „Silbernen Operettenära“.

Der Vortrag gibt es einen Einblick in die bekanntesten Operetten von Franz Lehár, wobei „Die lustige Witwe“ von 1905 die berühmteste und erfolgreichste ist. „Das Land des Lächelns“ (1929) wurde nach einer ersten Fassung als „Die gelbe Jacke“ (1923) neu überarbeitet und erlangte mit der Verfilmung durch Richard Tauber große Popularität. Der Zarewitsch (1927) zählt ebenfalls zu seinen erfolgreichsten späten Werken.

Foto: (c) Fotografin Elisabeth Brinkmann

Rock 'n' Roll 
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
09.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Gäste 10 Euro
Veranstaltungsart
Rock 'n' Roll-Konzert
Vortragende/-r
“Flashback to the Sixties”

Hans Röse - Gitarre, Gesang
Dr. Sabine Mai - Keyboard, Gesang
Dr. Burkhard Mai - Bass, Gesang
Mirco Heinemann - Drums

Flashback to the Sixties präsentiert Ihnen die besten Songs und Nr. 1 Hits aus dem wohl innovativsten Jahrzehnt der Musikgeschichte, indem der Rock’n‘Roll, Blues, Beat, Soul und auch die Rockmusik erfunden wurden. Nordhessens einzige authentische “Sixties Band“ tritt in der klassischen Besetzung der sechziger Jahre auf: Gitarre, Bass und Schlagzeug, ab und zu eine Hammond-Orgel oder ein Klavier und ein perfekter 3-stimmiger Satzgesang - das ist die Musik der “wilden sechziger Jahre“.
Es werden nicht nur die großen Hits der 60er präsentiert, wie zum Beispiel von den Searchers, Beatles, Rolling Stones, Hollies, Spencer Davis, Bee Gees, The Small Faces, The Animals oder den Lords, sondern auch die Anfänge des Rock’n ‘Roll mit Titeln von Elvis, Chuck Berry, Carl Perkins, den Everly Brothers oder Roy Orbison. Nach der Beat-Ära entstehen die Anfänge der Rockmusik, mit CCR, Santana, The Doors, Procul Harum, Thin Lizzy oder Them und vielen anderen mehr, die ebenfalls von “FLASHBACK to the Sixties“ gekonnt und virtuos interpretiert und dargeboten werden.

Anlässlich des heutigen „Tag des Rock 'n' Roll“!

Bild: © Flashback to the Sixties

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Kontakt zur Kulturreferentin

Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
E-Mail: anja.eckard(at)augustinum.de