Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Künstlergruppe „Brücke“
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
14.07.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin, Kassel

Die „Brücke“ war eine Künstlergruppe (auch „KG Brücke“), die heute als wichtiger Vertreter des Expressionismus und als Wegbereiter der klassischen Moderne gilt. Sie wurde am 7. Juni 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gegründet und im Mai 1913 in Berlin aufgelöst. Weitere Mitglieder waren Max Pechstein, Otto Mueller und Cuno Amiet, kurzzeitig auch Emil Nolde und Kees van Dongen. 

Bild: Ernst Ludwig Kirchner Die Maler der Brücke, 1925 / wikimedia

 

 

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – Hermann Hesse – Leben und Gedichte
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
16.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei - der Künstler freut sich über einen freiwilligen Kostenbeitrag!
Veranstaltungsart
Vortrag/Rezitation mit Klaviermusik
Vortragende/-r
Dr. phil. Werner Seibel

Wenn man über Hermann Hesse sprechen will, dann hat das literarische und menschliche Gründe. Deshalb ist es wert, den Dichter vorzustellen: Hermann Hesse erhielt 1946 den Nobelpreis für Literatur. Die Auszeichnung wurde ihm für sein Gesamtwerk verliehen. Hervorgehoben wurde vor allem seine humanistische Gesinnung. Aber es ging ihm auch um die Selbstfindung des Individuums. Seine beiden großen Romane Das Glasperlenspiel und Steppenwolf sind weltweit bekannt, viele seiner Gedichte ebenfalls. Hermann Hesse wurde 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Geboren wurde der Dichter 1877, er verstarb 1962.
Heute stellt Dr. phil. Werner Seibel Ihnen Hermann Hesses Leben und Gedichte vor, zwischen denen auch Klavierstücke von Clara & Robert Schumann sowie Frederic Chopin erklingen.

Dr. phil. Werner Seibel
ist Literat, Humanwissenschaftler, Philosoph und Klavierpoet. In seinem Heimatort Gudensberg leitete er das Rosenhaus mit Veranstaltungen zu Kultur, Kunst und Literatur.

Eine Veranstaltung von Dr. phil. Werner Seibel – der Künstler freut sich über einen Kostenbeitrag!

© Bilder: Hermann Hesse als Literaturnobelpreisträger, 1946, gemeinfrei  ||  Dr. phil. Werner Seibel

Happy birthday, Marilyn!
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
20.07.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Jazzkonzert
Vortragende/-r
„Marilyn Monroe Quintett“
Veronika Schäfer, Gesang
Hannes Volkhardt, Kontrabass
Jörg Damm, Schlagzeug
Urban Beyer, Klavier
Helmut Schäfer, Saxophon

Am 1. Juni dieses Jahres jährte sich der Geburtstag von Norma Jeane Baker, so der Taufname, der späteren Marilyn Monroe zum hundertsten Mal. Das Kasseler Projekt-Ensemble mit dem Namen „Marilyn Monroe Quintett“ widmet sich dieser einzigartigen ausgesprochen belesenen Künstlerin, die eigentlich ersthafte Charakter-Rollen spielen wollte, aus der von den jeweiligen Produzenten aber die uns allen wohlbekannte meistfotografierte Kunstfigur gemacht wurde. Das Quintett, bestehend aus Veronika Schäfer (Gesang), Helmut Schäfer (Saxophon), Urban Beyer (Klavier), Hannes Volkhardt (Kontrabass) und Jörg Damm (Schlagzeug) wird durch bekannte Lieder aus Marilyns Filmen an diese unter bis heute ungeklärten Umständen im Alter von nur sechsunddreißig Jahren zu Tode gekommenen Schauspielerin und Sängerin erinnern.

Foto: © Marilyn Monroe Quintett

Welterbe Mathildenhöhe – Wiege der Moderne
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
24.07.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bilder-Vortrag zur Kunst
Vortragende/-r
Dr. Wolfgang Urbanczik, Kunsthistoriker, München

Die Mathildenhöhe in Darmstadt, UNESCO-Welterbe seit 2021, ist ein einzigartiges und außergewöhnliches Ensemble aus Architektur, Skulpturen und Parkanlagen. Verbunden mit der Idee einer Künstlerkolonie, begründet von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen, steht sie für ein wegweisendes Gesamtkunstwerk der Moderne. Bedeutende Mitglieder der Kolonie waren Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens und Bernhard Hoetger. Bis 1914 schufen diese und andere Künstler eine Oase der Kunst, getreu der Devise „Seine Welt zeige der Künstler, die niemals war noch jemals sein wird“.

Foto: © Thomas Wolf, www.foto-tw.de (CC BY-SA 3.0 DE)

Via Appia: Von Rom nach Brindisi
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
27.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Multivision
Vortragende/-r
Peter Witt

Die Via Appia, die erste Fernstraße der Welt, war der Beginn von Europa. Aus einer Welt der Trampelpfade kommend, lag da plötzlich eine gerade, gepflasterte Straße mit Gasthäusern vor dem Reisenden. Der Fotograf und Reisejournalist Peter Witt nimmt Sie mit auf die Reise von Rom nach Brindisi und erzählt Ihnen Geschichten aus über 2000 Jahren.

Die Appia startet in Rom als Straße der Lebenden und der Toten, führt uns zur Privatwohnung des Papstes in Castel Gandolfo, zum rätselhaften achteckigen Castel del Monte, zum polarisierenden Tarent bis zum Blick nach Osten auf die Adria in Brindisi. Und natürlich war die Via Appia nie eine Einbahnstraße; die Römer trugen Ihre Zivilisation in die Welt, aber die Religionen kamen für uns Europäer immer aus dem Osten!

Foto: Via Appia © Peter Witt

Franz Liszt – ein Künstler von tausend Leben
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
30.07.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Klavierrecital
Vortragende/-r
Dr. Roman Salyutov

Kaum ein Künstler konnte auf ein dermaßen spannendes und facettenreiches Leben zurückblicken wie Franz Liszt. Recht früh als Ausnahmetalent hochgefeiert, entwickelte er sich im 19. Jahrhundert zum „König der Pianisten“ und wurde von seinen Zuhörer in vielen europäischen Ländern bewundert. Dabei bleibt traditionell im Vordergrund sein Ruf als hervorragender Virtuose, aber Liszt selbst widerstrebte es, nur auf technische Perfektion reduziert zu werden. In diesem Konzert wird eine neue Vorstellung von Liszt vermittelt, die neben den glorreichen Ereignissen seines Lebens auch die Komplexität seines Charakters und Wirkens berücksichtigt. 

Anlässlich des morgigen 140. Todestages von Franz Liszt (†1886)!

Bild: Franz Liszt, Fotografie von Joseph Albert nach 1865 / gemeinfrei

Orchestrale Klangfülle und feine Miniaturen
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
03.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Klavierkonzert
Vortragende/-r
Gerlint Böttcher

Gerlint Böttcher entfaltet am Klavier eine Klangsprache von außergewöhnlicher Tiefe und Brillanz. Ihr Anschlag ist glasklar, ihr Klang von nuancierter Leichtigkeit – sie versteht es, Musik lebendig werden zu lassen. Als Solistin konzertiert sie mit Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, den Berliner Symphonikern, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Philharmonischen Orchester Ryazan (Russland).  Ihre Konzerttätigkeit führte sie durch Europa, Asien, Amerika und den Nahen Osten. Sie gastierte bei renommierten Festivals, u. a. mehrfach im Haus Wahnfried in Kooperation mit den Bayreuther Festspielen.

Heute ist sie zu Gast im Augustinum und spielt Werke von Chopin, Liszt, Saint-Saëns/Bizet, Brahms und Mozart.

Foto: Gerlint-Böttcher © Petera Damik

Emmerich Kálmán: Gräfin Mariza und Leo Fall: Die Dollarprinzessin
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
12.08.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

"Gräfin Mariza" ist eine Operette von Emmerich Kálmán, die 1924 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde und nach der „Csárdásfürstin“ zu seinen größten Erfolgen zählt. Sie handelt von der reichen Gräfin Mariza, die sich in ihren verarmten Verwalter Graf Tassilo verliebt, der inkognito arbeitet, um Geld für seine Schwester zu verdienen. Die Operette ist bekannt für ihre Melodien wie "Komm mit nach Varasdin" und "Komm Zigan".

„Die Dollarprinzessin“ gehört zur Silbernen Operettenära und erlebte ihre Uraufführung am 2. November 1907 am Theater an der Wien in Wien. Die Erstaufführung des Stückes in Dresden erfolgte am 1. Januar 1908 in Anwesenheit des Komponisten im Central-Theater. Die Handlung dreht sich um Alice, die Tochter eines amerikanischen Milliardärs, die an eine Devise glaubt, dass Geld die Welt regiert. Ihr Vater stellt verarmte europäische Adelige als Hauspersonal ein, was zu komischen Verwicklungen führt.

Bild: Die Dollarprinzessin, Titelblatt von 1907 / wikimedia

Der Herkules in Kassel – Mythos und Wahrzeichen
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
13.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Bettina Dodenhoeft

Er wird besungen, er wird fotografiert und gemalt und verfremdet: Der Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe. Seit über 300 Jahren steht er dort auf dem Berg und ist während dieser Jahrhunderte zum Wahrzeichen Kassels geworden. Im Vortrag geht es um die Entstehungsgeschichte der Figur im Kontext der Gestaltung des Bergparks und ihre mythologische Bedeutung.

Foto: Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe © Pedelecs /wikimedia

Der Blaue Reiter
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
14.08.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf

Der Blaue Reiter ist eine Bezeichnung von Wassily Kandinsky und Franz Marc für ihre Ausstellungs- und Publikationstätigkeit, bei der beide Künstler in dem erstmals Mitte Mai 1912 herausgegebenen gleichnamigen Almanach als alleinige Herausgeber fungierten. Das Redaktionsteam organisierte in den Jahren 1911 und 1912 zwei Ausstellungen in München, um seine kunsttheoretischen Vorstellungen anhand der ausgestellten Kunstwerke zu belegen. Es folgten Wanderausstellungen in deutschen und europäischen Städten. Der Blaue Reiter löste sich zu Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 auf. Die im Umfeld des Blauen Reiters tätigen Künstler waren wichtige Wegbereiter der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts; sie bildeten ein lockeres Beziehungsnetz, aber keine Künstlergruppe im engeren Sinne wie die Brücke in Dresden. Das Werk der angeschlossenen Künstler wird dem deutschen Expressionismus zugeordnet. 

Bild: Alexej Jawlensky – Murnauer Landschaft, 1909 / wikimedia

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit dem Kultur-Newsletter des Augustinum Kassel

Mit unserem E-Mail-Newsletter informiert Sie unser Kulturreferat jeden Monat über die anstehenden Veranstaltungen in Ihrem Augustinum:

Kontakt zur Kulturreferentin

Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
E-Mail: anja.eckard(at)augustinum.de