Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Shakespeare to go
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
19.10.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Solotheater
Vortragende/-r
Markus Veith, Schauspieler

William Shakespeare ist allgegenwärtig. Er stand nicht nur für ein Zeitalter, er steht für alle Zeiten. Seit vier Jahrhunderten ist er der am meisten gespielte Dramatiker der Welt. Die Literatur und das Theater wären ohne ihn kaum denkbar.

Der Narr, der immer wieder und in mancherlei Gestalt in Shakespeares Stücken auftaucht, kennt sich in der Welt des Theaters bestens aus. Er lädt sein Publikum ein zu einem leichtfüßigen Streifzug durch die bekanntesten Komödien und Dramen des großen Dichters. Auf dem Weg stellt er allerlei bekannte Figuren vor und spielt seine gewitzten Possen mit ihnen. Wieviel Sherry verträgt Falstaff? Wieso spricht man den Namen des ‚Schotten‘ besser nicht laut aus? Wieso war Julia ein Mann? Und wie entstand eigentlich die Zeile „Sein oder nicht sein“? Das sind hier die Fragen, auf die der Narr Antwort weiß.

Foto: © Markus Veith

Im Bann der Wildnis – Unvergessliche Begegnungen am Rand der Welt . MONGOLEI
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
21.10.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Multivision
Vortragende/-r
Beate Oswald

Begleiten Sie die Naturfotografin und Abenteurerin Beate Oswald auf ihre spannenden Reisen in die entlegenen Weiten der Mongolei. Adlerjäger führen im äußersten Westen des Landes ein entbehrungsreiches Nomadenleben. Seit Tausenden von Jahren erlegen sie ihre Beute mit Hilfe von Steinadlern - Adler, die Familienmitglied und eng verbündeter Jagdpartner zugleich sind. Und die Mongolei hat noch viel mehr zu bieten ... in den weiten Steppen lebt der Manul, eine Wildkatze, die für ihre scheinbar schlechte Laune Berühmtheit erlangt hat. Aber nicht nur sie will Beate Oswald beobachten. Im kargen Altai-Gebirge begibt sie sich auf die beschwerliche Suche nach dem mystischen Schneeleoparden. Ob sie tatsächlich einen vor die Kamera bekommen hat? Wir werden es in ihrem Vortrag erfahren.

Neben Wissen und Humor kommen auch Beate Oswalds Erlebnisse nicht zu kurz. Die herausfordernde Suche nach dem perfekten Bild im rauen Klima der Mongolei braucht auf alle Fälle eine solide Vorbereitung, eine positive Einstellung und ein Quäntchen Glück. Ihre kurzweilige Multivision illustriert Beate Oswald mit faszinierenden Kurzvideos und atemberaubenden Bildern.

Zur Referentin:
Dr. Beate Oswald, in Bayern geboren und aufgewachsen, ist seit ihrer Kindheit eng mit der Natur verbunden. Eine Afrikareise in jungen Jahren weckte ihre Leidenschaft für Ferne, Wildnis und Expeditionen. Zahlreiche Trekking- und Abenteuerreisen weltweit folgten, bei denen die Fotografie immer stärker in den Fokus rückte.
Nach einer erfolgreichen Karriere in Wirtschaftsforschung und internationalen Unternehmen folgte sie ihrer Berufung zur Naturfotografin, Referentin und Storytelling. Ihre Arbeiten erscheinen in Fachzeitschriften, ihre Live-Multivision präsentiert sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beate Oswald ist mehrfach ausgezeichnet und Mitglied der GDT sowie der GBV.

Foto: © Beate Oswald 

 

Aus dem Nichts. Eine multimediale Autorenlesung
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
23.10.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
multimediale Autorenlesung
Vortragende/-r
Autor Hans Walker & Fotograf Richard Böhmer

Diese Veranstaltung ist mehr als eine klassische Buchlesung. Während der Autor Hans Walker aus seinem Werk „Aus dem Nichts“ liest, entstehen auf der Leinwand eindrucksvolle Bildwelten aus Afrika. Fotografien und Projektionen begleiten die Erzählung, vertiefen die Atmosphäre und lassen die Geschichte lebendig werden.

Immer wieder wird der Autor selbst beim Lesen auf die Leinwand projiziert. So verbinden sich Wort, Bild und Präsenz zu einer besonderen, fast choreografisch anmutenden Inszenierung. Literatur und Multimedia treten in einen spannenden Dialog und nehmen das Publikum mit auf eine Reise voller Begegnungen, Schicksale und Eindrücke eines faszinierenden Kontinents.

Begleitet wird der Abend von dem Fotografen Richard Böhmer, der die visuelle und technische Gestaltung übernimmt und die Lesung zu einem eindrucksvollen Erlebnis für Augen und Herz macht.

Foto: © Hans Walker

Paul Lincke: Frau Luna
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
28.10.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Frau Luna ist eine „burlesk-phantastische Ausstattungsoperette“ des Komponisten Paul Lincke nach einem Libretto von Heinrich Bolten-Baeckers, die am 1. Mai 1899 im Berliner Apollo-Theater uraufgeführt wurde. Sie wurde immer wieder überarbeitet und erlangte mit zusätzlichen Musikstücken 1922 ihre Endfassung. Die bekanntesten Musikstücke aus der Operette sind der Marsch "Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft", das Duett "Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe" und die Arie "Schlösser, die im Monde liegen". Sie handelt von dem Berliner Mechaniker Fritz Steppke, der mit seinen Freunden Lämmermeier und Pannecke auf den Mond fliegt. Dort treffen sie auf Frau Luna, die Herrscherin des Mondes, und erleben eine turbulente und verrückte Nacht mit Liebeswirren und Festen der Götter der Gestirne, bevor sie erkennen, dass das Leben auf dem Mond dem auf der Erde ähnelt, und zurückkehren.

Bild: Titelblatt zum Notenheft der Operette Frau Luna von Paul Lincke, 1899 / wikimedia

Farben des Lebens
Ort

Foyer im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
02.11.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Ausstellungseröffnung
Vortragende/-r
Kunst- und Kulturverein Baunatal e.V.

Das Leben ist bunt – voller Farben, Formen, Eindrücke und ganz persönlicher Geschichten. Unter dem Titel „Farben des Lebens“ präsentieren rund 20 Künstler*innen des Kunst- und Kulturvereins Baunatal e. V. ihre Werke im Augustinum Kassel. Jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte und eröffnet einen ganz persönlichen Blick auf die Welt. Leuchtende Farben, stimmungsvolle Landschaften, Blumen, Tiere und vielfältige Motive laden dazu ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und sich von der Kreativität der Künstler inspirieren zu lassen.

So entsteht eine abwechslungsreiche Ausstellung, in der die unterschiedlichen Stile und Sichtweisen zu einem gemeinsamen farbenfrohen Gesamtbild verschmelzen – so vielfältig und lebendig wie das Leben selbst.

Bei einem Glas Wein und in gemütlicher Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit, die Ausstellung gemeinsam zu eröffnen, die Künstler kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf einen farbenfrohen Nachmittag und zahlreiche Besucher!

Die Ausstellung ist bis Mitte Januar 2027 zu sehen.

Bild: Late Bloomers, 2025 © Sandra Krug

Broadway Musicals – zum jüdischen Einfluss seit den 1930er Jahren
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
09.11.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Nicole Jukic (Gesang, Geige) & Frank Sommerfeld (Gitarre)

Der jüdische Einfluss auf die Geschichte der modernen populären Musikkultur ist nicht zu unterschätzen. Nicht nur in Klassik, auch im Jazz und der Popkultur waren jüdische Akteure in herausragender Position vertreten. Eines der vielen Beispiele für diesen Einfluss ist das bekannteste Weihnachtslied der Popularmusik „White Christmas“, das vom Juden Irving Berlin komponiert wurde. Vor allem Nachfahren jüdischer Emigranten aus Osteuropa waren als Komponisten oder Texter in Amerika erfolgreich. Sie leisteten stilbildend Beiträge für die Entwicklung der Musikkultur, so auch im Bereich der modernen Musicals, für die der Broadway in New York die Heimstätte war. Beispiele aus den 1930er und 1940er Jahren sind z. B. die Musicals "Porgy and Bess" von George und Ira Gershwin (Song: "Summertime"), "Carousel" von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein (Song: "You'll never walk alone") oder "Show boat" von Jerome Kern (Song: "Ol' man river"). Wenn man die Leinwandmusicals hinzunimmt, muss der Film "Der Zauberer von Oz" genannt werden. Jüdischer Komponist war Harold Arlen, der bekannteste Song daraus ist "Somewhere over the rainbow". Diese Liste lässt sich lange fortsetzen bis in die Zeit der Rock- und Popära: "Myfair lady", "West side story", "Sound of music", "Les miserablés", "Miss Saigon" stammen allesamt von jüdischen Komponisten.

Sängerin Nicole Jukic und Gitarrist Frank Sommerfeld präsentieren in der Veranstaltung „Broadway Musicals. Zum jüdischen Einfluss auf die Musicals seit den 1930er Jahren" viele der bekannten Songs, die häufig zum Bestandteil des Great American Songbooks geworden sind.

Mit ihren Erläuterungen gehen sie auf musikalische und inhaltliche Bezugspunkte von Musicals und Judentum ein. Musikalisch kamen die Anknüpfungspunkte gerade nicht aus der Klezmer-Tradition. Anleihen erfolgten bei musikalischen Motiven aus Ragtime, Blues und Jazz. Sehr interessant ist auch die Wahl der Thematik vieler Musicals. Inhaltlich geht es eher nicht um typisch jüdische Themen, aber die Erfahrungen der jüdischen Einwanderer haben dennoch großen Einfluss. Schließlich haben die Familien, die als Einwanderer nach Amerika gekommen waren, Antisemitismus erfahren – auch in ihrer neuen Heimat. Viele Musicals erzählen Geschichten von Ausgrenzung und Ungerechtigkeit und haben die Frage der Identität anhand anderer Randgruppen zum Thema.

Nicole Jukic konzertiert mit Soloprogrammen und als ausgezeichnete Vocalistin in verschiedenen Formationen. So hatte sie schon in 2010 den Kasseler Kunstpreis erhalten. Beim Rock- und Pop-Preis 2021 der Deutschen Popstiftung wurde sie zweifach ausgezeichnet. Mit Frank Sommerfeld hat sie einen einfühlsamen und profilierten musikalischen Begleiter.

Foto: Nicole Jukic & Frank Sommerfeld / Foto: Karsten Socher

Hiddenseer Künstlerinnenbund
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
10.11.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin

Der Hiddensoer Künstlerinnenbund – oftmals auch als Hiddenseer Künstlerinnenbund bezeichnet – war eine Vereinigung von Malerinnen auf der Insel Hiddensee, die sich in der Kunstwelt bereits einen Namen gemacht hatten und aus ganz Deutschland an die Ostsee kamen, um sich ihrer Leidenschaft für Motive von Hiddensoe und der Waterkant – so die Selbstbeschreibung – zu widmen. Der Bund wurde nicht, wie in vielen Quellen zu lesen, 1922, sondern bereits 1919 gegründet. Dies belegt eine Notiz in den Kunstnachrichten vom 15. November 1919: „Hiddensöe. Eine Anzahl Malerinnen hat sich zu einem Hiddensöer Künstlerinnenbund zusammengetan.“

40 Jahre Kammerorchester der Chroma
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
12.11.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
15 / 10 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kammerkonzert
Vortragende/-r
Kammerorchester ||: chroma unter der Leitung von Gerhard Förster

Zum Jubiläum eröffnet das Orchester gemeinsam mit seinen Gästen mit einer festlichen Ouvertüre von Georg Philipp Telemann. Anschließend präsentieren sich Constanze Betzl (Flöte), Judith Gerdes (Oboe) und Frank Severin (Trompete) mit ihren Solokonzerten. Dazwischen lässt das Kammerorchester mit ausgewählten Werken vier Jahrzehnte seiner Programmgestaltung Revue passieren – in verdichteter Form und mit einem musikalischen Bogen vom Barock bis zur Hochromantik.

Foto: © Kammerorchester ||: chroma

Sander: Menschen des 20. Jahrhunderts
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
17.11.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 / 6 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Filmvorführung
Vortragende/-r
Dokumentarfilm von Reiner Holzemer | Filmdauer: 45 Minuten

Das Werk des Fotografen August Sander (1876 - 1964) hat die Fotografie- und Kunstgeschichte maßgeblich beeinflusst. Mit seinen Bildern hat er die Weimarer Republik wie kein anderer porträtiert. Reiner Holzemer stellt in seinem Film neben dem fotografischen Werk auch die Biografie Sanders in den Vordergrund.

Anlässlich des heutigen 150. Geburtstages von August Sander (*1876)

Bild: Sander - Menschen des 20. Jahrhunderts © Reiner Holzemer Film

Paul Abraham: Viktoria und ihr Husar & Walter Kollo: Solang noch untern Linden
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
18.11.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Viktoria und ihr Husar ist eine Operette in einem Vorspiel und drei Akten mit der Musik von Paul Abraham. Das Libretto verfassten Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda nach einem Bühnenstück von Imre Földes. Das Werk erlebte seine Uraufführung am 21. Februar 1930 im Hauptstädtischen Operettentheater in Budapest. Die deutsche Erstaufführung fand am 7. Juli 1930 am Stadttheater in Leipzig statt. Die Handlung dreht sich um die ungarische Husaren-Liebesgeschichte zwischen Rittmeister Stefan Koltay und seiner früheren Verlobten Viktoria, die nun mit dem amerikanischen Botschafter John Cunlight verheiratet ist. Nachdem Koltay aus russischer Gefangenschaft entkommen ist, trifft er in Tokio auf Viktoria, was zu Konflikten und einer komplizierten Verfolgung quer durch die Welt führt, bis das Paar am Ende wieder zueinander findet.

Foto: (c) Thomas Sander

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Anja Eckard
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