Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Dänemark – Der Süden
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
02.03.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Ländervortrag
Vortragende/-r
Reiner Kollin von REISEN mit KULTUR. Kulturtouristik & Kulturmanagement

Das kleine Königreich Dänemark lockt im Frühsommer mit milden Temperaturen und frischer Luft an Nord- und Ostsee. Standort der Reise ist das herrschaftliche 4* Superior Hotel Comwell Kellers Park. Es liegt in Alleinlage herrlich über dem Vejle-Fjord. Von hier aus unternehmen wir vielseitige Tagestouren in Dänemarks Boomtown Arhus, in die Domstadt Ribe, auf die Ostseeinsel Fünen mit Schloss Egeskov und zur Königsburg Koldingshus.

Eine Stippvisite gibt es auch in die nordwestlichste Ecke von Schleswig-Holstein. Hier besuchen wir das berühmte Emil-Nolde-Museum in Seebüll. Natur und Kultur, Historie und Gegenwart fließen in dieser Reise perfekt zusammen. Dazu genießen Sie genügend frei Zeit für Ihre eigenen Wege. Vorträge und Einführungen stimmen Sie auf den Fahretappen bestens ein.

Foto: © Reiner Kollin

Best of Blues, Boogie & New Orleans Rhythm 'N' Blues
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Datum
03.03.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Piano-Jazzkonzert
Vortragende/-r
Jan Luley

Von Kindheit an war der Blues und speziell der Boogie Woogie für Jan Luley einer der wichtigsten Faktoren seiner Musik. Heute zählt er längst zur Top-Liga deutscher Boogie Woogie Pianisten. Er spielte mit Angela Brown, Janice Harrington, Jeanne Carroll, an der Seite von Little Willie Littlefield, Louisiana Red, Big Jay Mc Neely und vieler anderer Bluesgrößen. Besonderes Kennzeichen für seinen Blues ist die immer wieder hervortretende New Orleans typische Färbung, der Einfluss von Pianisten wie Allen Toussaint, James Booker, Huey Smith oder Dr. John.

Wenn man ihn spielen hört, dann hört man seine eigentlich schwarze New Orleans Seele über die Tasten rasen, …“ schrieb die Presse über ihn.

Foto: © Jan Luley

 

Coat of many colors
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
09.03.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste 8 Euro
Veranstaltungsart
Konzert mit Country music
Vortragende/-r
David & Heart

Als die „Lazy Horse Band“ sich Ende 2001 aus traurigem Anlass aufgelöst hatte, beschlossen David & Heart als Übergangslösung ein Duo zu gründen. Annette und Wolfgang David waren bereits seit 1992 gemeinsam in Sachen Musik unterwegs und wollten auch weitermachen. Damit sind sie inzwischen mehr als zwanzig Jahre unterwegs. Heute bei uns zu Gast, um Ihnen Klassiker der Country Musik darzubieten. Sie bringen Songs von Johnny Cash, Dolly Parton, Emmylou Harris, Alan Jackson, Merle Haggard, Willie Neslon, Wylon Jennings, Kris Kristofferson und John Denver auf unsere Bühne. Freuen Sie sich auf Lieder wie „Country roads“ oder eben „Coat of many colours“!

Anlässlich des 80. Geburtstag von Dolly Parton (*1946) am 19.01.2026!

Foto: © David & Heart

Nazarener
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
10.03.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste 8 Euro
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin, Kassel

Als nazarenische Kunst wird eine romantisch-religiöse Kunstrichtung bezeichnet, die deutschsprachige Künstler zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Wien und Rom begründeten. Vertreter dieser Stilrichtung, die Nazarener, standen überwiegend dem Katholizismus nahe, und nicht wenige konvertierten zu ihm. Hintergrund ihres Aufbruchs waren die gesellschaftspolitischen Umbrüche der napoleonischen Ära und im repressiven Metternichschen System, die sich in der Kunst und der Lehre an den Kunstakademien niederschlugen. Das Ziel der Nazarener war die Erneuerung der Kunst im Geiste des Christentums, wobei ihnen alte italienische und deutsche Meister als Vorbilder dienten. Sie beeinflussten die Kunst der gesamten Romantik.

Bild: Friedrich Overbeck, Italia und Germania, ca. 1828

Künstlergemeinschaften - weitere Termine und Themen

  • 14.04.2026  Willingshäuser Malerkolonie
  • 02.06.2026  Wiener Secession
  • 14.07.2026  Künstlergruppe „Brücke“
  • 04.08.2026  Der Blaue Reiter
  • 13.10.2026  De Stijl
  • 10.11.2026  Hiddenseer Künstlerinnenbund
  • 08.12.2026  Monte Veritá
Jacques Offenbach: ‚Pariser Leben‘ und ‚Die Großherzogin von Gerolstein‘
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
11.03.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Noch einmal Jacques Offenbach, der „Erfinder“ der Operette. Heute geht es um das „Pariser Leben“, eine französische Opera buffa in fünf Akten des Komponisten und der Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Ihre Uraufführung erlebte diese Operette am 31. Oktober 1866 im Théâtre du Palais-Royal in Paris. Die Handlung von Offenbachs „Pariser Leben“ dreht sich um die schwedischen Baronesse von Gondremark, die in Paris auf der Weltausstellung von den Lebemännern Bobinet und Gardefeu in eine chaotische Gesellschaft hineingezogen werden.

Von den gleichen Künstlern wird auch „Die Großherzogin von Gerolstein“ untersucht, die am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle uraufgeführt wurde. Dabei geht es um eine liebeshungrige Großherzogin, die sich in den einfachen Soldaten Fritz verliebt, nachdem sie ihn bei einer Truppeninspektion trifft. Sie befördert ihn vom Gefreiten zum General, was zu Intrigen am Hof führt.

Bild: Operettenplakat - La vie parisienne, 1866 / wikimedia

Wo die Musik spielt(e). Musikstadt Kassel – Konzertorte
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
23.03.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Dr. Wolfram Boder, Musikwissenschaftler

Kassel hat als Musikstadt eine sehr lange Tradition. Die Geschichte der öffentlichen Konzerte beginnt dagegen erst im 19. Jahrhundert, denn vorher war dieses musikalische Vergnügen dem Adel vorbehalten. Doch seit den Tagen von Louis Spohr hat sich auch in Kassel ein reges und vielfältiges Konzertleben entwickelt. Das wäre indes nicht möglich gewesen ohne die Orte, an denen diese kulturellen Ereignisse stattfinden können. Sie werden daher durch eine Ausstellung im Spohr-Museum geehrt. Der Vortrag bereitet auf den Besuch dieser Ausstellung vor, porträtiert einige dieser Konzertorte – vom Hoftheater bis zum Jazzkeller – und stellt sie in einen musikgeschichtlichen Zusammenhang. Anhand zahlreicher Hörbeispiele wird auch ein Gefühl dafür vermittelt, welch großartige Musik an diesen Orten erklungen ist und zum Teil immer noch erklingt.

Bild: © SpohrMuseum / Dr. Wolfram Boder

Auf den Spuren der Antike – Johann Heinrich Wilhelm Tischbein in Italien
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
21.04.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Caroline von der Osten-Sacken, Kunsthistorikerin

Zweimal war Johann Heinrich Wilhelm Tischbein längere Zeit in Italien: Von 1779 bis 1781 war er als erster Stipendiat der neu in Kassel gegründeten Kunstakademie in Rom. Ein zweites Mal reiste er 1783 dorthin und wohnte in einer Wohnung, in die Johann Wolfgang von Goethe wenige Jahre später ebenfalls einzog. Zusammen waren sie in der ewigen Stadt unterwegs, reisten aber auch gemeinsam in den Süden. Ihre Wege trennten sich in Neapel, wo Tischbein Direktor der Kunstakademie wurde.

Während der zehn Jahre dauernden Tätigkeit lernte er den englischen Botschafter, Sir William Hamilton, und dessen Frau Emma kennen. Hamilton hatte eine große Vasensammlung mit griechischen Vasenbildern, die Tischbein für ein umfassendes Buchprojekt abzeichnete; dessen schöne Frau Emma wurde zum Vorbild vieler Porträts. Außerdem zeichnete er für ein eigenes Werk Motive von Reliefs, Skulpturen, Münzen und Gemmen ab, die sich auf Homers Ilias und Odyssee bezogen. Als Kupferstiche erschienen sie in Tischbeins Werk „Homer nach Antiken gezeichnet“.

Anlässlich des 275. Geburtstages von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (*1751) am 15.02.2026!

Bild: Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Selbstbildnis, um 1787 (c) Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen

Die Entdeckung der Welt – Leben und Werk von Albrecht Dürer
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
21.05.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Gäste: 8 Euro
Veranstaltungsart
Bildervortrag zur Kunst
Vortragende/-r
Dr. Hans Thomas Carstensen, Kunsthistoriker

Albrecht Dürer (1471 – 1528) ist zweifellos ein Bahnbrecher der abendländischen Kunst:  Frühestes Selbstporträt in der Kunstgeschichte, erste Aktzeichnung nördlich der Alpen, Erfinder des Markenzeichens, erster Urheberrechtsprozess – die Liste seiner Pioniertaten ließe sich beliebig fortsetzen. Doch in erster Linie ist Dürer ein genialer Künstler, der mit seiner Beobachtungsgabe und der Fähigkeit sie künstlerisch umzusetzen, der Menschheit die Augen geöffnet hat für die Schönheit der Welt.  Egal ob Fürst oder Grasbüschel, ob Handelsmagnat oder Vogelflügel – betrachtet mit Dürers Augen ist alles gleich faszinierend. Albrecht Dürer hat ein gewaltiges Lebenswerk geschaffen, das heute genauso frisch und modern wirkt wie vor über 500 Jahren.

Anlässlich des heutigen 555. Geburtstags von Albrecht Dürer (*1471)!

Bildhinweis: Albrecht Dürer – ‚Münchner Selbstbildnis‘ 1500 / wikimedia

Rock 'n' Roll 
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
09.07.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
Gäste 10 Euro
Veranstaltungsart
Rock 'n' Roll-Konzert
Vortragende/-r
“Flashback to the Sixties”

Hans Röse - Gitarre, Gesang
Dr. Sabine Mai - Keyboard, Gesang
Dr. Burkhard Mai - Bass, Gesang
Mirco Heinemann - Drums

Flashback to the Sixties präsentiert Ihnen die besten Songs und Nr. 1 Hits aus dem wohl innovativsten Jahrzehnt der Musikgeschichte, indem der Rock’n‘Roll, Blues, Beat, Soul und auch die Rockmusik erfunden wurden. Nordhessens einzige authentische “Sixties Band“ tritt in der klassischen Besetzung der sechziger Jahre auf: Gitarre, Bass und Schlagzeug, ab und zu eine Hammond-Orgel oder ein Klavier und ein perfekter 3-stimmiger Satzgesang - das ist die Musik der “wilden sechziger Jahre“.
Es werden nicht nur die großen Hits der 60er präsentiert, wie zum Beispiel von den Searchers, Beatles, Rolling Stones, Hollies, Spencer Davis, Bee Gees, The Small Faces, The Animals oder den Lords, sondern auch die Anfänge des Rock’n ‘Roll mit Titeln von Elvis, Chuck Berry, Carl Perkins, den Everly Brothers oder Roy Orbison. Nach der Beat-Ära entstehen die Anfänge der Rockmusik, mit CCR, Santana, The Doors, Procul Harum, Thin Lizzy oder Them und vielen anderen mehr, die ebenfalls von “FLASHBACK to the Sixties“ gekonnt und virtuos interpretiert und dargeboten werden.

Anlässlich des heutigen „Tag des Rock 'n' Roll“!

Bild: © Flashback to the Sixties

Via Appia: Von Rom nach Brindisi
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
27.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Multivision
Vortragende/-r
Peter Witt

Die Via Appia, die erste Fernstraße der Welt, war der Beginn von Europa. Aus einer Welt der Trampelpfade kommend, lag da plötzlich eine gerade, gepflasterte Straße mit Gasthäusern vor dem Reisenden. Der Fotograf und Reisejournalist Peter Witt nimmt Sie mit auf die Reise von Rom nach Brindisi und erzählt Ihnen Geschichten aus über 2000 Jahren.

Die Appia startet in Rom als Straße der Lebenden und der Toten, führt uns zur Privatwohnung des Papstes in Castel Gandolfo, zum rätselhaften achteckigen Castel del Monte, zum polarisierenden Tarent bis zum Blick nach Osten auf die Adria in Brindisi. Und natürlich war die Via Appia nie eine Einbahnstraße; die Römer trugen Ihre Zivilisation in die Welt, aber die Religionen kamen für uns Europäer immer aus dem Osten!

Foto: Via Appia © Peter Witt

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Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
E-Mail: anja.eckard(at)augustinum.de