Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Kassel

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Kassel mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Ein Abenteuer ganz eigener Art. George Sand und Frederic Chopin auf Mallorca
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
08.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Lesung mit Musik
Vortragende/-r
Steffi Böttger (Text & Rezitation) & Konstanze Hollitzer (Klavier)

Oh, wie schön ist Mallorca! Wir, zuhause im dunklen mitteleuropäischen Winter, können uns nichts Schöneres vorstellen, als in die warmen und sonnigen Gefilde zu entfliehen, auf eine Insel, die grün und heiter ist. Das dachten sich 1838 auch die skandalumwitterte Schriftstellerin George Sand und ihr Geliebter, der polnische Komponist und Pianist Frederic Chopin. Im Oktober verließen sie gemeinsam mit Sands halbwüchsigen Kindern Paris, um auf der bis dahin vom Tourismus noch gänzlich unberührten Insel Mallorca den Winter zu verbringen. Aber es sollte alles anders kommen, als sie es sich vorgestellt hatten – es gestaltete sich ein Abenteuer ganz eigener Art, mit Widrigkeiten, die die beiden Großstädter an die Grenzen ihrer Gesundheit und Belastbarkeit brachten.

Die teils heitere, teils anrührende Erzählung von Steffi Böttger, die auch groteske Momente nicht ausspart, wird musikalisch begleitet und weitergeführt mit berühmten Klavierstücken von Frederic Chopin, gespielt von Konstanze Hollitzer.

Foto: © Steffi Böttger

Besichtigung einmal anders – Einblicke in bewohnte Apartments
Ort

Foyer des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
10.06.2026
Uhrzeit
14:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Hausführungen / Infotag

Lernen Sie das Konzept unserer Seniorenresidenz bei einer Hausführung mit Einblick in bewohnte Appartements kennen
und kommen Sie direkt mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch.

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu Kaffee und Kuchen ein und
freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen.

Um Anmeldung wird gebeten bis 9. Juni bei 
Jutta Wittig, Tel. 0561 93 64-803
Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Johann Strauß (Sohn): „Eine Nacht in Venedig“ und „Der Zigeunerbaron“
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
10.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler

"Eine Nacht in Venedig" und "Der Zigeunerbaron" sind zwei berühmte Operetten von Johann Strauss (Sohn). Erstere wurde 1883 uraufgeführt Die Handlung spielt in Venedig um die Mitte des 18. Jahrhunderts und ist eine Verkleidungs- und Verwechslungskomödie mit Liebesverwirrungen zwischen zwei Ständen.

"Der Zigeunerbaron" hatte 1885 im Theater an der Wien in Wien Premiere.  Die Handlung dreht sich um den jungen Grafen Sándor Barinkay, der nach langer Abwesenheit in sein Heimatland zurückkehrt. Dort stellt er fest, dass sein Gut von dem reichen Zsupán besetzt ist, der ihn zunächst abweist, aber dann eine Heirat mit seiner Tochter Arsena vorschlägt. Barinkay verliebt sich stattdessen in das Zigeunermädchen Saffi, das er später heiratet, nachdem er aufgrund seiner Verdienste im Krieg und durch ein Geschenk der Kaiserin zum Baron geadelt wird. Lernen Sie  die beiden Operetten kennen, die nebend „Fledermaus“ zu den größten Bühnenerfolgen des Komponisten zählen.

Foto: (c) Fotografin Elisabeth Brinkmann

„Liebe Kitty!“ - Streifzüge durch berühmte Tagebücher
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
12.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 Euro / Bewohner*innen frei
Veranstaltungsart
Moderierte Lesung
Vortragende/-r
Kulturreferentin Anja Eckard M.A.

Friedrich Hebbel nannte es das „Notenbuch des Herzens“, Benjamin Constant das „Lagerhaus der Tollheiten“ und Arthur Schnitzler den „Spucknapf meiner Stimmungen und Verstimmungen“. So beginnt das Vorwort zu „Das Buch der Tagebücher“ von Rainer Wieland und es zeigt, wie viele namhafte Autoren Tagebücher schrieben.

Daneben gibt es Tagebuchromane als fiktionale literarische Gattung und Werke, in denen Tagebücher ein zentrales Thema darstellen. Man spricht von Beobachtungs- und Reisejournalen oder Memorialbüchern. Spezielle Tagebücher dienen nautischen und militärischen Zwecken, wie etwa Logbücher oder Kriegstagebücher;  andere führen ein Schlaf-, Traum- oder Lesetagebuch. Die Varianten sind so vielfältig wie die Gründe zum Schreiben.

Anlässlich des heutigen „Tag des Tagebuchs“ stellt Kulturreferentin Anja Eckard berühmte Tagebücher vor – beginnend mit dem Tagebuch der Anne Frank, die am 12. Juni 1942 zu ihrem 13. Geburtstag ein rot kariertes Tagebuch geschenkt bekam, das zu einem Werk der Weltliteratur werden sollte.

Bild: Humboldts Tagebuch (c) wikimedia  / Burkhard Mücke

Ein Spaziergang durch Worpswede
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
22.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Anja Eckard M.A., Kulturreferentin

Mit dem Jahre 1218 beginnt die urkundlich nachweisbare Geschichte des Bauerndorfes Worpswede in der Nähe von Bremen. Die ursprüngliche Ansiedlung am Nordhang des Weyerberges bestand aus acht Hofstellen. Ein „Weltdorf“ wurde Worpswede als 1889 die Künstler Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende beschlossen fortan in dem Ort und in der Landschaft des Teufelsmoores zu bleiben – Fritz Overbeck ab 1892/93 und Heinrich Vogeler ab 1894. 1889 gilt somit als das Gründungsjahr, als Beginn der Künstlerkolonie Worpswede, auf deren Spuren wir im September im Rahmen einer Bewohnerreise wandeln.

In diesem bebilderten Vortrag werden die einzelnen Reisestationen und der vorläufige Ablaufplan der Reise in die Künstlerkolonie Worpswede vorgestellt. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch Worpswede!

Bild: Otto Modersohn - Dorfstraße in Worpswede, 1896/97 / wikimedia

Ingeborg Bachmanns Zeitgeschichten und Liebesgedichte
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
25.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bebilderter Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Jürgen Nelles, PD für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Bonn

Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen, deren Gedichte Erklär mir, Liebe u. a. und Gedichtbände Die gestundete Zeit u. a. zu den Höhepunkten der deutschen Dichtung gehören, da sie eindringlich Fragen nach dem Sinn des Daseins stellen. Mit ihrem Erzählband Das dreißigste Jahr und ihrem Roman Malina hat Bachmann wichtige Anregungen für die sich in den 1970er Jahres entwickelnde neue 'Frauenbewegung' und der damals ebenfalls entstehenden 'Frauenliteratur' geboten.

Der bebilderte Vortrag beschäftigt sich mit den wichtigsten Werken Bachmanns und folgt den Spuren ihres Lebens – und ihren Beziehungen mit den für sie wichtigen Männern wie Paul Celan, Max Frisch, Hans Werner Henze u. a.

Anlässlich des heutigen 100. Geburtstages von Ingeborg Bachmann (*1926)!

Bild: Ingeborg Bachmann - Grafitti von Jef Aerosol am Musilhaus in Klagenfurt (c) Neithan90_wikimedia

Die Geträumten. Ingeborg Bachmann – Paul Celan
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
26.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Eintritt: 7 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Kinofilm - Filmdauer: 89 Minuten
Vortragende/-r
Mit Anja Plaschg und Laurence Rupp

In den 1940er Jahren fingen der deutschsprachige Lyriker Paul Celan und die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann an, sich gegenseitig Briefe zu schreiben. Es war der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte voller Hochs und Tiefs, in der es stets um das richtige oder falsche Wort ging und die voller Hingabe war und besonders Bachmann an ihre Grenzen brachte. „Sind wir die Geträumten?“, fragte sie Celan einst in einem Moment des Zweifels. Ihre verschriftlichte Fernbeziehung fand 1971 mit dem Suizid Celans ein jähes Ende.

In dem Dokumentarfilm „Die Geträumten“ kommen nun zwei Schauspieler, Anja Plaschg und Laurence Rupp, in einem Tonstudio zusammen, um aus den Briefen zu lesen. Dabei springen die verschiedenen Emotionen immer mehr auf sie über, je länger die Aufnahmen andauern.

Anlässlich des gestrigen 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann!

Bild: © sixpackfilm

Neue Funde aus der Tiefe
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
27.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei - Die Musiker*innen freuen sich über einen Kostenbeitrag!
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Bassklarinettenkollektiv „Tiefgang“

Willkommen im Reich der tiefen Töne!

„Tiefgang“ eint die Liebe zu den tiefen Tönen – ganz speziell zu den tiefen, warmen Klängen der Klarinette. Deshalb erklingen in diesem Ensemble sechs Bassklarinetten. Zuweilen auch vier Bassklarinetten und zwei Bassetthörner.

Gegründet 2023 mit zunächst fünf Musikern, erobert „Tiefgang“ seit 2025 mit  sechs professionelle Klarinettist*innen und ambitionierte Laien die tiefen Klangwelten. Der Komponist Johan de Wit bereichert das Ensemble mit eigenen Kompositionen und Arrangements. Tauchen Sie mit uns hinab in die tiefe Klangwelt der Bassklarinette.

Veranstalter: Concustic GbR Musikverlag
Die Musiker*innen freuen sich über einen Kostenbeitrag!

Foto: © Bassklarinettenkollektiv „Tiefgang“

Entflammtes
Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
29.06.2026
Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Rezitation/Lesung / darstellendes Spiel
Vortragende/-r
Bernd P. R. Winter

Altbekannte Meister des deutschsprachigen Nonsens, der ironischen Poesie und Satire, wie Kurt Tucholsky, Heinrich Heine, Erich Kästner, Christian Morgenstern u. a. haben uns was zu sagen und sind mit Witz, Humor, Esprit, Ernst und Tiefgang in diesem neu arrangierten und abwechslungsreichen Programm zu hören.

Es sind satirische und humorgeladene lyrische Feinheiten die Bernd P. R. Winter dem Publikum bietet, aber auch gespielte Gesten, Pointen, geistreiche, schlitzohrige, besserwisserische szenische Skizzen, die ständig hin- und herwechseln und die Sympathie des Publikums suchen.

Ein Spektakel mit viel Sinn für Unsinn, ein humorgeladenes Programm aus sprachlicher Würze und humorvollen Nadelstichen, die vom Rezitator in Szene gesetzt werden und in Form von gezielten Pointen auf die Lachmuskeln des Publikums abgegeben werden.

Foto: © Bernd P. R. Winter

Rock 'n' Roll 
Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Datum
09.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Gäste 10 Euro
Veranstaltungsart
Rock 'n' Roll-Konzert
Vortragende/-r
“Flashback to the Sixties”

Hans Röse - Gitarre, Gesang
Dr. Sabine Mai - Keyboard, Gesang
Dr. Burkhard Mai - Bass, Gesang
Mirco Heinemann - Drums

Flashback to the Sixties präsentiert Ihnen die besten Songs und Nr. 1 Hits aus dem wohl innovativsten Jahrzehnt der Musikgeschichte, indem der Rock’n‘Roll, Blues, Beat, Soul und auch die Rockmusik erfunden wurden. Nordhessens einzige authentische “Sixties Band“ tritt in der klassischen Besetzung der sechziger Jahre auf: Gitarre, Bass und Schlagzeug, ab und zu eine Hammond-Orgel oder ein Klavier und ein perfekter 3-stimmiger Satzgesang - das ist die Musik der “wilden sechziger Jahre“.
Es werden nicht nur die großen Hits der 60er präsentiert, wie zum Beispiel von den Searchers, Beatles, Rolling Stones, Hollies, Spencer Davis, Bee Gees, The Small Faces, The Animals oder den Lords, sondern auch die Anfänge des Rock’n ‘Roll mit Titeln von Elvis, Chuck Berry, Carl Perkins, den Everly Brothers oder Roy Orbison. Nach der Beat-Ära entstehen die Anfänge der Rockmusik, mit CCR, Santana, The Doors, Procul Harum, Thin Lizzy oder Them und vielen anderen mehr, die ebenfalls von “FLASHBACK to the Sixties“ gekonnt und virtuos interpretiert und dargeboten werden.

Anlässlich des heutigen „Tag des Rock 'n' Roll“!

Bild: © Flashback to the Sixties

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Kontakt zur Kulturreferentin

Anja Eckard
Telefon: 0561 9364-807
E-Mail: anja.eckard(at)augustinum.de