Wiener Secession

Kassel

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

Um die Jahrhundertwende gab es einen großen Ruck in der Kunstwelt: in verschiedenen europäischen Ländern lehnten sich Künstler gegen die traditionsreichen Vereinigungen auf, in denen sie organisiert waren. Dazu gründeten sie häufig Vereine – in Deutschland und Österreich „Secessionen“, also Absplitterungen, genannt – in denen sie ihre eigenen, modernen Vorstellungen von Kunst umsetzten.  Im Zentrum dieses Vortrages steht das künstlerische Werk von Gustav Klimt. Gustav Klimts Wirken war eng mit der Wiener Secession verbunden. Klimt war einer der Mitbegründer und auch der erste Präsident dieser 1897 ins Leben gerufenen Künstlervereinigung. Bis zu seinem Austritt aus der Secession, den er gemeinsam mit Freunden 1905 vollzog, nutzte er die Secession, um seine jeweils neuesten Bilder dem Wiener Publikum zu präsentieren.

Bild: Gustav Klimt - Judith und Holofernes, 1901 / wikimedia

Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

 

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin
Veranstaltungsreihe
Künstlergemeinschaften