Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum München-Neufriedenheim

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum München-Neufriedenheim mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Die Erdfunkstelle Raisting & die Erfolgsgeschichte einer der größten Boden-Satellitenstationen
Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Datum
13.07.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
10 Euro, 7 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Hermann Martin

1963 wurde in Raisting (ganz in der Nähe des Ammersees) eine der ersten und größten Erdfunkstellen errichtet. Sie war die Wiege des Satellitenfunks in Deutschland. Die nebenan aufgebaute erste Großantenne Deutschlands steht heute noch unter einer schützenden Kuppel – als Denkmal nationaler Bedeutung.

Die Übertragung der ersten Mondlandung, der Olympischen Sommerspiele in München und des Mauerfalls sind nur ein paar Beispiele weltweiter berühmter Verbindungen. Mit dem Projekt „Symphonie“ wollte Europa unabhängig von den USA sein und mit „Inmarsat“ wurde aus der bayerischen Boden-Satellitenstation eine Küstenfunkstelle. Eine Erfolgsgeschichte nahm seinen Lauf!

Der Ingenieur Hermann Martin kann uns Einblicke geben wie kein Zweiter.
Er war Betriebsleiter in der Erdfunkstelle Raisting. Sein Buch „Erdfunkstelle Raisting – Der weite Weg ins All“ kam 2022 auf den Markt.

Foto: (c) Hermann Martin

Die Kalahari & Südafrika
Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Datum
17.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
13 Euro, 10 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Reisereportage
Vortragende/-r
Bernd Wasiolka

Nach einem kurzen Abstecher in den Kruger Nationalpark und zu den Drakensbergen erreichen wir den gigantischen, grenzübergreifenden Kgalagadi Transfrontier Park mitten in der unvergleichlichen Kalahari Wüste.

Wenn frühmorgens die ersten Wildtiere losziehen, feinen Staub aufwirbeln, die Sonnenstrahlen über den Dünenkamm kriechen und goldene Traumlandschaften erschaffen, dann entfaltet sich die ganze Magie der Kalahari: endloser blauer Himmel und rote Sanddünen, hoch aufragende Kamelbäume und knochentrockene Flussbetten. Was für ein Anblick!

Aber auch die Regenzeit bietet ein beeindruckendes Spektakel. Wenn der Bann nach monatelanger Dürre einmal gebrochen ist und der Himmel endlich seine Schleusen öffnet, verwandelt das lebensspendende Nass die Wüste in nur wenigen Tagen in ein einziges grünes Meer. Die Erleichterung aller Bewohner ist spürbar – das Leben blüht endlich wieder auf.

Mit faszinierender Intensität hat Bernd Wasiolka die Natur und auch die Tierwelt der Kalahari eingefangen: die großen Antilopenherden genauso wie den Schwarzmähnen-Löwen. Entstanden sind Bildstrecken, die verzaubern und uns eines der letzten Paradiese der Welt zeigen, ergänzt durch jede Menge Wissen rund um Südafrika und die Wüste als Lebensraum.

Bernd Wasiolka hat viele Jahre in Südafrika und Namibia gelebt, geforscht und als Tierökologe gearbeitet. In dieser Zeit verbrachte er mehr als 700 Tage im Kgalagadi Transfrontier Park. Dort entdeckte er auch seine Leidenschaft für die Naturfotografie.

In Kooperation mit Kultur in Hadern e.V.

Fotos: (c) Bernd Wasiolka

Theaterbauten in München
Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Datum
30.07.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
10 Euro, 7 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Martina Sepp

In der Barockzeit bekommt München seinen ersten Theaterbau: das Comediehaus, in dem aufwendige Opern aufgeführt werden. Und das bezaubernde Cuvilliéstheater ist bis heute Zeuge dieser glanzvollen Epoche. Doch erst ab dem 19. Jahrhundert blüht das Münchner Theaterleben so richtig auf: Klar, die Könige lieben und fördern Kunst & Kultur sowieso, aber auch in den Vorstädten entstehen einfache Bühnen fürs Volk.

Bis heute sind das Nationaltheater, das Gärtnerplatztheater, das Prinzregententheater und die Kammerspiele feste Säulen der Theaterlandschaft Münchens. Und der Neubau des Volkstheaters 2021 setzte noch mal einen modernen Akzent.

Vor allem aber sind Münchens Theaterbauten immer ein Spiegel ihrer Zeit. Wieder mal ein ganz anderes, spannendes Kapitel Münchner Stadt- und Zeitgeschichte, das die Kunsthistorikerin Martina Sepp für uns aufschlägt!

Foto: (c) Martina Sepp

Die Farben der Zeit
Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Datum
03.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)

Regie: Cédric Klapisch 
mit Suzanne Lindon, Abraham Wapler, Vincent Macaigne u. a. 
Dauer: 125 Minuten 

Eine unerwartete Erbschaft bringt vier entfernte Cousins in einem alten Landhaus in der Normandie zusammen.
Dort stoßen sie auf die bewegende Geschichte ihrer Vorfahrin Adèle, die 1895 mit 21 Jahren nach Paris aufbricht, um nach ihrer verschwundenen Mutter zu suchen. Inmitten der aufblühenden Moderne, der Anfänge der Fotografie und des aufkommenden Impressionismus beginnt Adèles mutige Spurensuche in der pulsierenden Metropole. 
Während die Cousins den Mosaiksteinen ihrer Herkunft folgen, tauchen sie nicht nur in das Leben einer außergewöhnlichen Frau ein, sondern entdecken auch sich selbst. 

„Eine bilderreiche Reise mitten ins Herz der impressionistischen Malerei und eine Begegnung mit vielen prägenden Künstlern der Moderne.“  (Filmfest München) 

„Familie und Anbruch der Moderne – das sind Regisseur Cédric Klapischs Themen in ‚Die Farben der Zeit‘. Er bettet seine fiktive Handlung ganz zauberhaft in die reale Kunstgeschichte ein. […] Vergangenheit und Gegenwart fügen sich in diesem Film nahtlos ineinander und ergeben ein farbenprächtiges, vielschichtiges und herzerwärmendes Familienporträt.“ (NDR) 

Foto: (c) STUDIOCANAL / Emmanuelle Jacobson-Roques

Extrawurst
Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Datum
19.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)

Regie: Marcus H. Rosenmüller 
mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim u. a. 
Dauer: 100 Minuten 

Erleben Sie eines der erfolgreichsten Theaterstücke der letzten Jahre auf der großen Leinwand: Der bayerische Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller hat – mit einem Starensemble rund um Hape Kerkeling & Christoph Maria Herbst – „Extrawurst“ verfilmt. 

Und darum geht’s: In einem Tennisverein in der Provinz läuft alles harmonisch und diszipliniert – bis jemand vorschlägt, einen Extra-Grill für den muslimischen Mitspieler Erol anzuschaffen. Eine gut gemeinte Idee, die zu einem turbulenten Schlagabtausch führt, fast zu einem Kulturkampf. Dass Erol überhaupt keinen Bedarf für einen eigenen Grill sieht, gerät dabei völlig aus dem Fokus.  

„Eine deutsche Satire mit Biss“ (WDR)  

„In Marcus H. Rosenmüllers neuem Film sind mindestens so viele Klischees verwurstet wie Knoblauch in jeder Sucuk (türkische Wurst). Aber gerade die verleihen dieser cleveren Kino-Komödie den Geschmack des wahren Lebens.“ (BR) 

„Der Zündstoff dieser Geschichte sind die Klischees in den Köpfen, die Vorurteile, die dort bei allen Figuren des Films schwelen. Figuren – und das ist das wunderbar Doppelbödige –, die ihrerseits Klischees bedienen. Aber eben: höchst lebensnahe.“ (BR) 

Foto: (c) 2025 Studiocanal GmbH 

Paul Klee – Aufbruch und Meisterschaft
Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Datum
24.08.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)

Regie: Bernt Engelmann & Gisela Wunderlich 
Dauer: 90 Minuten

Paul Klee, geboren 1879, wächst in einer Berner Musikfamilie auf, gilt als begabter Geiger – und entscheidet sich trotzdem für die Bildende Kunst. An der Münchner Akademie findet er nicht die Inspiration, die er sucht. Dagegen besonders prägend: die legendäre „Tunisreise“ im Jahr 1914. Genau hier beginnt Klee, Architektur und Landschaft in seine so typischen stark abstrahierten, rasterförmigen Farbfelder zu übersetzen.
Der 1. Weltkrieg, seine Bauhaus-Zeit, Klees Vertreibung durch die Nationalsozialisten aus Düsseldorf sowie seine schwere Krankheit im Berner Exil kennzeichnen weitere markante Phasen im Leben des großen Künstlers. All das und noch viel mehr haben die Filmemacher in ihr spannendes filmisches Künstlerporträt gepackt.

Übrigens: Auch Klees Geigenspiel und die Auseinandersetzung mit Musik ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Vita & sein Oeuvre. Im Film taucht deshalb immer wieder der Geiger David van Dijk vom BR-Sinfonieorchester auf. Was für ein schöner doppelter Zufall, dass van Dijk äußerlich Ähnlichkeit mit Paul Klee hat, und – wie Klee – ein Instrument des italienischen Geigenbauers Antonio Testori (Mailand, Ende 18. Jahrhundert) spielt. 

„Die Dokumentarfilmer Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich haben diese besondere, zurückhaltende Art, sich Künstlerpersönlichkeiten zu nähern.“ (SZ) 

Foto: (c) tasca films munich 

Ein fast perfekter Antrag
Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Datum
03.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)

Regie: Marc Rothemund 
mit Iris Berben, Heiner Lauterbach, Amira Demirkiran u. a. 
Dauer: 100 Minuten 

Der eigenwillige Witwer Walter (Heiner Lauterbach) begegnet nach 40 Jahren überraschend seiner Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder – und will sie kein zweites Mal gehen lassen. Doch die lebenslustige Kunstprofessorin bleibt zurückhaltend und stellt eine Bedingung: Erst wenn Walter echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, kann es eine zweite Chance geben.  
Entschlossen meldet sich Walter, der bislang nichts mit Kunst am Hut hat, als Gasthörer in ihrem Kurs an. Doch dort muss er nicht nur Alice beeindrucken, sondern sich auch mit deutlich jüngeren Kommilitonen auseinandersetzen …

Die Komödie wurde übrigens in der malerischen Altstadt von Regensburg gedreht – wie für den Film gemacht.

„Eine Hommage an das Leben und die Liebe in jedem Alter“ (WDR) 

Foto: (c) LEONINE Studios

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Kontakt zur Kulturreferentin

Ina Marie Drautz-Welling
Telefon: 089 7096-1873
E-Mail: ina.drautz-welling(at)augustinum.de