Gekreuzigt, gestorben und begraben – wofür?

München-Nord

Kulturhistorischer Vortrag von Theologe Willi Stöhr

Dass Jesus von Nazareth gelebt hat und gekreuzigt wurde, daran haben Historiker keinen Zweifel. Doch sein Tod bedeutete einen weltgeschichtlichen Umbruch: Die verzweifelte Suche seiner Anhänger nach einem Sinn wurde zur Grundlage der christlichen Religion, seine Geburt zum Dreh- und Angelpunkt unserer Zeitrechnung.

Doch die alten Fragen bleiben: Hatte sein Tod Sinn? Was hat er mit mir zu tun? Warum beschäftigen sich bis heute Künstler in Literatur, Bildern und Musik damit? Spiegelt sich in seiner Passion vielleicht eine zutiefst menschliche Erfahrung, die zur Deutung der Umbrüche im eigenen Leben werden kann?

Willi Stöhr war Referent an der Evangelischen Akademie in Tutzing, Pfarrer der evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau und Leiter der Evangelischen Stadtakademie Nürnberg.

Bild: © pixabay

 

Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, 5 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Theologe Willi Stöhr