Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Überlingen

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Überlingen mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Demokratie und Generationen
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen, Mühlbachstr. 2, 88662 Überlingen

Datum
19.01.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Der Eintritt ist frei
Vortragende/-r
Dr. Regina Görner

Zum Thema „Generationen für Demokratie und Europa“ spricht Dr. Regina Görner am Montag, 19. Januar 2026, um 19.00 Uhr im Augustinum, Mühlbachstraße 2. Sie kommt auf Einladung der Initiative „Starke Frauen für starke Demokratie am Bodensee“ nach Überlingen. Görner wird in ihrem Vortrag vor allem das Humanvermögen älterer Menschen in den Blick nehmen, das heißt deren reflektierte Erfahrungen mit Blick auf Gesellschaft und Politik sowie deren Motivation, diese Erfahrungen in motivierender und inspirierender Weise an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Ihr liegt daran, zu verdeutlichen, wie eng die Idee der Demokratie und die Idee eines vereinten Europas miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig befruchten. Ältere Menschen sollten, so Görner, gerade mit Blick auf diese Themen immer auch Impulsgeber sein. Die Referentin war Sozialministerin des Saarlandes sowie geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der IG Metall. Seit 2024 ist sie Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, der in Deutschland bedeutendsten Stimme älterer Menschen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: sylvia.krusebaiker(at)googlmail.com und stoll.bodensee(at)gmx.de.

 

Die Gewerkschafterin und Sozialpolitikerin Dr. Regina Görner ist seit Dezember 2021 Vorsitzende der BAGSO. Görner war von 1999 bis 2004 Ministerin für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales im Saarland. Sie war zehn Jahre lang geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und später in gleicher Funktion bei der IG Metall. Von 2000 bis 2016 gehörte sie dem Bundesvorstand der CDU an.

Regina Görner engagiert sich seit 2015 im Vorstand der BAGSO. 2018 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. 2024 wurde sie von der Mitgliederversammlung als Vorsitzende der BAGSO bestätigt. Gemeinsam mit Norbert Theobald leitet sie die

Foto: Sachs

 

Juliane Vieregge: Was wirklich zählt
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
23.01.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
10 Euro
Vortragende/-r
Juliane Vieregge

 


Auf dem Hintergrund der gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit spüren wir heftiger als je zuvor: Umbrüche können sich jederzeit ereignen, und sie wollen verstanden und in die eigene Biografie integriert werden. Was dabei zählt sind Geschichten, die Hoffnung machen. Geschichten, die zeigen, wie Krisenzeiten unser Leben beeinflussen und wie wir diese drehen können, um nicht den Mut zu verlieren. Für ihr Buch „Was wirklich zählt“ sprach die Autorin C. Juliane Vieregge mit 18 beeindruckenden Personen über Schicksalsschläge und deren Bewältigung, wie sie daraus neue Kraft schöpften und wie ihre Entscheidungen ihr Leben veränderten.


„Der Blick von oben verändert die Sicht auf die Dinge unten.“ (Dr. Ulf Merbold, Physiker und Astronaut, der als einziger Deutscher drei Mal im All gewesen ist)
Mit Gesprächen mit Betty BBQ (Dragqueen), Grit Seymour (Modedesignerin), Najem Wali (irakisch-deutscher Schriftsteller), Mojib Latif (Klimaforscher), Katja Wolf (Politikerin BSW) Ulf Merbold (Astronaut), Wolfgang Schmidbauer (Psychonanalytiker, Buchautor) Sebastian Krumbiegel (Musiker, Die Prinzen), Elena Uhlig (Schauspielerin), Maria Groß (Sterneköchin), Markus Bell (Opfer der Ahrtal-Flut), Inge Auerbacher (Holocaust-Überlebende), Maximilian Hillmann (Unternehmer, der auf veganes Leder setzt), Marie Theres Relin (Schauspielerin, Autorin), Lutz Trabalski (Lotto-Gewinnberater), Gerburg Jahnke (Kabarettistin), Serkan Eren (Gründer und Geschäftsführender 1. Vorsitzender der Hilfsorganisation STELP), Florence Randrianarisoa (Ärztin, YouTuberin)


C. Juliane Vieregge, Autorin, Bloggerin und Online-Journalistin, wuchs in Kamen/Westfalen und Essen auf. Sie studierte Evangelische Theologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Münster, Hamburg und Tübingen mit 1. und 2. Staatsexamen. Im Stuttgarter Literaturhaus absolvierte sie von 2011 bis 2013 eine 2-jährige Ausbildung* im literarischen und journalistischen Schreiben und qualifizierte sich für Creative Writing, das sie seit vielen Jahren an Tübinger Schulen erfolgreich – mit jährlichen Publikationen – unterrichtet. Seit zwei Jahren bietet sie auch Kurse für ein erwachsenes Publikum an.

Musik zu Vier Händen
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
01.02.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
11 Euro, Gäste: 15 Euro
Vortragende/-r
Babette Hierholzer & Raymond Erickson spielen Debussy, Mozart u. a.

Zu einem musikalischen Leckerbissen mit zwei Musikern von internationalem Rang laden wir am 1. Februar 2026. Beide sind im Augustinum Überlingen bereits in Erscheinung getreten.
Babette Hierholzer gastierte Solo, als Begleiterin der Sänger Äneas Humm und Hasmik Papian sowie mit dem Duo Lontano und bei literarisch-musikalischen Veranstaltungen über Pauline Viardot und  Clara Schumann an der Seite von Christine Reber und Ute Fuchs.
Prof. Erickson hielt 2019 einen Vortrag im Rahmen unser musikwissenschaftlichen Vorlesungen über die Chaconne von Johann Sebastian Bach. Nach dem ebenso eindrucksvollen wie verständlichen Vortrag setzte sich Prof. Erickson an den Flügel und spielte die berühmte Bachsche Chaconne in der Bearbeitung von Joachim Raff.

Die beiden Ausnahmemusiker spielen Orginalkompositionen und  Bearbeitungen des 19. Jahrhunderts.

Babette Hierholzer, geboren in Freiburg/Breisgau, begann ihre Klavierausbildung bei Elisabeth Dounias-Sindermann und Wolfgang Saschowa in Berlin und setzte ihre Studien bei Herbert Stessin in New York, sowie bei Paul Badura-Skoda in Essen an der Folkwang-Hochschule und in Wien, bei Maria Tipo in Florenz und bei Bruno Leonardo Gelber in Buenos Aires fort. Babette Hierholzer gewann 1. Preise beim Jugend musiziert Bundeswettbewerb in Marl und in Nürnberg, sowie den 1. Preis beim “G.B. Viotti'” Concorso Internazionale di Musica in Vercelli, Italien.Babette Hierholzers Debüt mit dem Berliner Philharmonischen Orchester folgten weitere Auftritte unter Sir Colin Davis, Klaus Tennstedt, Leopold Hager, Semyon Bychkov und Einladungen in die großen Konzertsäle Europas sowie nach Afrika, Südamerika und in die USA, wo sie als Solistin mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra mit Liszts 1. Klavierkonzert ihr Amerika-Debut gab.

Babette Hierholzer ist Artistic Director des ‘German Forum’ New York sowie Artistic Director der RCMS Rhinebeck Chamber Music Society in New York und hat CDs mit Werken von Scarlatti, Bach, Mozart, Schubert, Schumann und Ferdinand Ries eingespielt. Eine Aufnahmen mit dem Mozart Konzert KV 488 mit den Berliner Philharmonikern unter Klaus Tennstedt erschien bei TESTAMENT. 

Mit ihrem 2004 gegründeten ‘Duo Lontano’ spielte sie CDs mit Werken von Mendelssohn und Schubert bei GENUIN ein und spielte Mozarts Doppelkonzert in Caracas, Venezuela mit der Orquesta Sinfónica de la Juventud Simón Bolívar unter Gustavo Dudamel. Sie wurde zu Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen eingeladen und zu Filmaufnahmen in Peter Schamonis Schumann Film „Frühlingssinfonie“, in dem sie den Soundtrack spielte und Nastassja Kinski in der Rolle der Clara Wieck doubelte. 

 

Prof. Raymond Erickson, Cembalist, Pianist und Musikhistoriker, schloss sein Studium am Whittier College mit Auszeichnung ab und besitzt den Ph.D. in Musikwissenschaft von Yale. Er ist einer berühmtesten und  erfahrensten amerikanischen Lehrer für historische Aufführungspraxis und unterrichtete das Fach seit Mitte der 1970er Jahre an der Aaron Copland School of Music des Queens College und am CUNY Graduate Center (DMA-Programm) sowie an der Rutgers University.

Bei seinen Auftritten in den USA und Europa, sowohl auf Cembalo als auch auf Klavier, hat er einst Standardpraktiken wiederbelebt, die heute weitgehend vergessen sind, wie improvisierte Präludistiken und Verzierungen. In den letzten Jahren konzentrierte er sich auf Bach und hielt Meisterkurse und Vorlesungen zur Bach-Interpretation an bedeutenden Konservatorien und Universitäten im In- und Ausland. Er hat unkonventionelle, aber historisch fundierte interpretative Ansätze zur Bach-Ciaccona für Solovioline und zum klassischen Repertoire sowie zur Improvisation für klassische Musiker veröffentlicht. Zu seinen vier Büchern zählen Schubert's Vienna (Yale, 1997) und The Worlds of Johann Sebastian Bach (Amadeus, 2009), die beide aus dem von ihm geleiteten Aston Magna Academy-Programm hervorgehen und von der Aston Magna Foundation mit Finanzierung des National Endowment for the Humanities gefördert werden. Ericksons Hauptklaviaturlehrer waren die Pianistinnen Margaretha Lohmann und Nadia Reisenberg sowie die Cembalisten Ralph Kirkpatrick und Albert Fuller.

Happy KonfeTTi
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
07.02.2026
Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, Gäste: 17 Euro
Vortragende/-r
Tina Häussermann

Die Kabarettistin und Comedienne Tina Häussermann feuert zu ihrem 25-jährigen Bühnenjubiläum einen Abend voller Sahnehäubchen und Krönungen auf die Bretter, die ihr so viel bedeuten. Blitzgescheit und albern, bierernst und saukomisch, mit Karamba und Karacho!

In einer Welt, die sich zunehmend anders dreht als gedacht, bewahrt Tina Häussermann die Übersicht. Mit nahezu unzerstörbarer Resilienz, Komik und Empathie zeigt sie, dass das kleine Glück schon der Moment sein kann, in dem die Kinder in ihren Zimmern selbst in die alte Pizza auf dem Boden treten.

Sie zeigt, dass man sich im Notfall immer mit Lachyoga und therapeutischem Fußmattenausklopfen retten kann oder auch mal mit ChatGPT. Allerdings hilft Künstliche Intelligenz nicht gegen natürliche Intoleranz, das muss man wissen. Nur Konfetti - Konfetti hilft immer! Daher weiß Tina Häussermann ganz genau, warum Klimawandel und Klimakterium nicht nur die ersten zwei Silben gemeinsam haben und warum man auf der Suche nach dem großen Glück, statt Konfetti lieber gleich den ganzen Locher schmeißt. So viel ist sicher: es wird ein Fest! Gemeinsam mit ihrem Publikum jubelt, plaudert und singt sich die Trägerin des Deutschen Kabarettpreises und des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises durch einen ekstatischen Abend. Hoch die Tassen und die Partydeko!!!

Noch Fragen? Na, dann kommt.

Und bringt Konfetti mit.

 

"Tina Häussermann ist Comedienne, Sängerin und Rapperin. Damit hat sie mehr Asse im Ärmel, als die Brigitte-Diät jemals Kalorien sparen könnte. Das heizt! Sie ist eine Kabarettistin wie sie sein muss: Wild, witzig und wortgewaltig!"

Stuttgarter Zeitung

La femme en rouge
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen, Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
04.03.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, Gäste: 14 Euro
Vortragende/-r
Loes Snijders Gesang
Christian Jung Piano

Loes Snijders erhielt ihre Ausbildung in Schauspiel und Gesang in Amsterdam und Rom. Nach Mitarbeit in verschiedenen niederländischen Theatergruppen und Gastspielen in Frankreich, Italien und Österreich ist sie seit 1990 Mitglied des Comoedia Mundi ensemble.

Jahrelang klassisch auf Sopran gedrillt, entwickelte sie durch die Begegnung mit Richard Smith, einem alten schwarzen Gospel- und Spiritualsänger ihre eigene Singstimme, die viel tiefer liegt.

Fasziniert von der Erzählkraft französischer Chansons stellte sie ein Repertoire zusammen, indem sich für sie ideal ihre beiden Stärken ergänzen: Schauspiel und Gesang. Ihre Auswahl erzählt von Menschen, Situationen, Dramen, die hier oder anderswo, egal in welcher Sprache, stattgefunden haben könnten.

Mit La femme en rouge stellte sie eine wunderbare Auswahl vor allem französischer Lieder zusammen. Immer hart an der Wirklichkeit, getrieben von ihrer ungeheuren Lust darzustellen, interpretiert sie die großen Lieder von Jacques Brel, Jacques Prévert, Edit Piaf, Boris Vian, aber auch B. Brecht und Tom Waits Sie macht sie sich zu eigen, um mit Charme, Tiefe und Humor, wie in vielleicht nur Holländer haben, all die Geschichten zu erzählen, die in den Liedern stecken. Von den kleinen Dingen des Alltags bis zu den ganz großen Gefühlen singt und spielt sie, daß es auch die verstehen, die kein französisch können. Es gibt eine Sprache jenseits der Sprache!

In Deutschland als Holländerin französische Chansons singen... ein einmaliges Unterfangen. Alle reden vom vereinten Europa, sie lebt es.

Begleitet wird sie am Piano von  Christian Jung.

 

Trump und der Trumpismus
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen, Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
06.03.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
10 Euro
Vortragende/-r
Prof. Dr. Michael Hochgeschwender

Ein Deal-Maker regiert das mächtigste Land der Welt. Launisch, mit irrlichternden politischen Positionen, ein Politiker, der sich keinen Deut um den Wahrheitsgehalt seiner Behauptungen schert, der aber mit dieser machiavellistischen Politik erstaunlich erfolgreich ist und auch eine politische Agenda verfolgt. Wie konnte ein Typ wie Donald Trump überhaupt so weit kommen? Auf was konnte er sich stützen, was ist sein biografischer Hintergrund, wie konnte er sich die republikanische Partei derart gefügig machen und fast 50% der amerikanischen Wähler überzeugen? Welche Rolle spielt dabei die Geschichte einer politischen Kultur, die Gewalt, Durchsetzungskraft, Rücksichtslosigkeit legitimiert?

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie im Amerika-Institut der LMU München.

Zuflucht Balkan – das vergessene Exil
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen, Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
11.03.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
10 Euro
Vortragende/-r
Prof. Dr. Marie-Janine Calic, LMU München

Der Theaterstar Tilla Durieux, die Schriftsteller Manès Sperber und Ernst Toller, der Dramatiker Franz Theodor Csokor, der Maler Richard Ziegler und viele andere – sie alle flohen vor Hitler nach Südosteuropa und fanden dort Unterschlupf. Doch diese erste Balkanroute ist heute so gut wie vergessen. Marie-Janine Calic ruft sie in Erinnerung und erzählt berührende Geschichten von Mut und Menschlichkeit, von Elend und Verrat, von Rettung und Untergang.

Bei Hitlers Machtübernahme lag der Balkan für viele Verfolgte und Bedrohte "irgendwo da unten". Trotzdem flohen sie nicht nur in den demokratischen Westen und die kommunistische Sowjetunion, sondern auch in den vermeintlich rückständigen Südosten Europas, mindestens 55 000 allein nach Jugoslawien. Unter ihnen waren Juden und Nichtjuden, Konservative und Kommunisten, Zionisten und Internationalisten, Widerstandskämpfer und Unpolitische. Die Flucht auf der Balkanroute begann gleich Anfang 1933 mit den ersten Verfolgungswellen der Nationalsozialisten. 1938 ließen der «Anschluss» Österreichs und das Novemberpogrom den Strom der Flüchtenden schlagartig anschwellen, weil kaum noch andere Routen offenstanden. Doch als Italien Ende Oktober 1940 das Königreich Griechenland überfiel und Hitler den Angriff auf die Balkanländer plante, war plötzlich auch dieser letzte Fluchtweg verschlossen. Tausende saßen in der Falle. In der griechischen Sage endete die abenteuerliche Irrfahrt für den Helden glücklich – für viele der Balkan-Flüchtlinge tat sie das nicht.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch Israelischen Gesellschaft, der Volkshochschule Konstanz, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Die BuchLandung wird das Buch von Prof. Calic, welches im BECK Verlag erschienen ist an diesem Abend verkaufen, gerne signiert die Autorin.

Prof. Dr. Marie-Janine Calic ist  Professorin für Ost- und Südosteuropäische Geschichte an der LMU München.

 

Die Wikinger
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
26.03.2026
Uhrzeit
18:30 Uhr
Eintritt
10 Euro, Gäste: 11 Euro
Vortragende/-r
Andreas Pehl

793 – ein Jahr des Schreckens: Wikinger überfallen das Kloster Lindisfarne an der englischen Ostküste. Aus der Sicht verzweifelter Geistlicher erscheinen sie als grausamen Horden aus dem Norden – ein Bild, das bis heute nachwirkt: Hörnerhelme, Bärte und Felle, dazu Schwert und Axt stets bereit. Doch die Nordmänner, die bis nach Grönland und Nordamerika segelten, waren weit mehr als räuberische Krieger. Sie waren Händler, Entdecker und schließlich sogar Könige in Süditalien und Sizilien. Als Rus im Osten und als Teil der Leibgarde am Kaiserhof in Konstantinopel prägten sie das mittelalterliche Europa. Ihre Neugier und Offenheit machen sie auch zu Wegbereitern einer europäischen Identität – jenseits der Klischees von mordenden Horden und gehörnten Helmen. Der mehrfach ausgezeichnete Rundfunkautor und Musiker Andreas Pehl nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise zu Wikingermythen, Sprache, Kultur und Musik – vom Norden Skandinaviens bis in den Süden Italiens.

Joseph Roth: Die Büste des Kaisers
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
26.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
11 Euro, Gäste: 12 Euro
Vortragende/-r
Volker Ranisch

Frei nach der Novelle „Le buste de l'empereur“ von Joseph Roth.
Vorgetragen im S-l des “Wiener Feuilletons” von Volker Ranisch.

Franz Xaver Morstin, aus einem altem polnischen Adelsgeschlecht stammend mit Wurzeln in Italien, fühlt sich weder als Pole noch als Italiener, sondern als Österreicher, also als „übernaBonaler Mensch“ schlechthin.
„Hätte man ihn gefragt welcher »Nation« oder welchem Volke er sich zugehörig fühle: der Graf wäre ziemlich verständnislos, sogar verblüfft gewesen und wahrscheinlich auch ein wenig gelangweilt und etwas indigniert.“
Anlässlich eines Manövers beabsichtigt der österreichische Kaiser Franz Joseph, ein paar Tage im Schloss des Grafen Morstin zu verweilen. Ein Bauer liefert dem Grafen eine aus Sandstein gehauene Büste des Monarchen, welche zu Ehren des hohen Gastes, vor dem Schlösschen aufgestellt wird… Diese Büste wird zum zentralen Symbol einer Erzählung, die für die Werte der Monarchie, für deren Ordnung aber auch für deren Vergänglichkeit steht.

Joseph Roth
Roth wurde am 2.9.1894 am östlichen Rand der k.u.k. Monarchie, an der Grenze zum zarisAschen Rußland in Schwabendorf bei Brody, Wolynien geboren.
Er besuchte das Gymnasium in Brody und studierte Philosophie und deutsche Literatur in Wien. Er war ein begnadeter Journalist von kulturkonservativer Haltung und arbeitete u.a. als Reisekorrespondent der “Frankfurter Zeitung”.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten flüchtete er ins Exil nach Paris, wo er am 27.5.1939 im Alter von 45 Jahren den Folgen seiner Trunksucht erlag.

In der Gestalt des heimatlos gewordenen, herumirrenden Grafen Morsan hat sich der in seinen letzten Lebensjahren ins Exil gezwungene Roth selbst ein Spiegelbild geschaffen.
„Meine alte Heimat, die Monarchie, war ein großes Haus mit vielen Türen und Zimmern, für viele Arten von Menschen. Man hat das Haus verteilt, gespalten, zertrümmert. Ich habe dort nichts mehr zu suchen. Ich bin gewohnt, in einem Haus zu leben, nicht in Kabinen.“

Volker Ranisch
ist ein deutscher Schauspieler mit Wohnsitz in der Schweiz. Er hat sein Wirkungsfeld sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera. Nach seiner Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig begann seine Lauaahn an bedeutenden Theatern, darunter an den Schauspielhäusern Leipzig und Zürich, dem Deutschen Theater Berlin und den HamburgerKammerspielen.
Volker Ranisch war viele Jahre festes Ensemblemitglied am Theater im Palais in Berlin, wo er als prägender Akteur maßgeblich zur Programmgestaltung beitrug und erste Regiearbeiten verfasste.

Ranischs Filmografie umfasst zahlreiche Auftritte in deutschen TV-Filmen und -Serien sowie Spielfilmen. Zudem hat er als Gastdozent an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig seine Expertise an Nachwuchstalente weitergegeben.
Ranisch ist bekannt für seine Fähigkeit, traditionelle Theaterformen mit modernen erzählerischen Techniken zu verbinden. Seine literarischen Kammerspiele, bei denen er immer wieder auch
als Autor fungierte, geniessen seit vielen Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum einen vorzüglichen Ruf. Volker Ranisch arbeitet in verschiedenen FormaAonen, vor allem wenn es darum geht, das kulturelle Erbe zu interpretieren und neu zu gestalten.

Weltstar zu Gast: Nareh Arghamanyan
Ort

Theatersaal des Augustinum Überlingen, Mühlbachstr. 2 88662 Überlingen

Datum
02.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
20 Euro Gäste: 25 Euro
Vortragende/-r
Nareh Argamanyan

Jahrhunderttalent. Diese Bezeichnung trifft auf die armenische Pianistin zu. Arghamanyan gehört zu den weltweit führenden Interpreten. 1989 in Armenien geboren, begann Arghamanyan fünfjährig am Klavier. Zehn Jahre später kam sie als jüngste Klavierstudentin an die Wiener Musikuniversität. Das war der Ausgangspunkt für ihre Karriere auf bedeutenden internationalen Bühnen. Die Ausnahmepianistin gewann zahlreiche internationale Preise, unter anderem im Jahr 2008 im Alter von 18 Jahren den 1.Preis sowie alle Sonderpreise bei der Montreal International Musical
Competition, womit sie als jüngste Gewinnerin aller Zeiten in die Geschichte einging.

Zahlreiche CD-Aufnahmen, allesamt von der Kritik hoch gelobt.
Zuletzt spielte sie u.a. das dritte Klavierkonzert von Sergei Prokofjew ein. Heute begeistert die Virtuosin auf den großen Konzertbühnen dieser Welt, etwa im Wiener Musikverein, im New Yorker Lincoln Center oder in Luzern.
Beim Überlinger Debüt der Pianistin im Oktober 2022 gab es stehende Ovationen, dank persönlicher Kontakte ist es uns zum Jubiläum gelungen, diese Musikerin zu engagieren. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Strauß, Liszt, Chopin, Fanny Hensel-

Einzigartig sinnlicher Erzählton`, `Charismatische Bühnenpräsenz` oder auch `Potenzieller Superstar` sind nur einige der zahlreichen anerkennenden Äußerungen.

Arghamanyan gastierte in dieser Saison unter anderem  in Monte-Carlo bei einer Gala in  Anwesenheit der Fürstenfamilie, gab orchesterkonzerte in London, Solokonzerte u. a. in Wien, Klagenfurt, Yerevan und gastiert im Herbst bei den Stuttgarter Philharmonikern.
Laden Sie alle Musikfreunde ein, die Sie kennen: Es wird das Konzert des Jahres werden!

SWR2 übertrug im Rahmen der MUSIKSTUNDE im November 2022 ein Konzert der Pianistin aus Mainz und schrieb:
„Wenn sich Nareh Arghamanyan ans Klavier setzt, wird sie zur Geschichtenerzählerin. Ob tänzerische Leichtigkeit, behutsame Melancholie, ungekünstelte Dramatik oder beseligende Ruhe, mit ihrer Sensibilität für subtile Stimmungen erweckt sie Werke aller Stilrichtungen zu neuem Leben. Dabei prägen facettenreiche und nuancierte Farben ihre Interpretationen.“

 

Vorverkauf ab 01. Juni, reservierte Karten müssen innerhalb von 4 Tagen abgeholt werden, In Ausnahmefällen Karten können Karten bis 15 Uhr am Veranstaltungstag abgeholt werden.

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Kontakt zur Kulturreferentin

Olivia Schnepf
Telefon: 07551 940-460
E-Mail: olivia.schnepf(at)augustinum.de