Die „Neue Seidenstraße“ - Chinas Streben nach Macht und Einfluss in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens

Aumühle

Vortrag mit Islam- und Religionswissenschaftlerin Dr. Gundula Krüger

Chinas Energiebedarf wächst von Jahr zu Jahr rasant. Daher spielen Staaten der MENA-Region (Middle East and North Africa) mit ihren Ressourcen an Öl, Gas, Kupfer und Seltenen Erden eine zunehmend größer werdende Rolle in der chinesischen Wirtschaft. Das Projekt „Neue Seidenstraße“ soll zusätzliche Absatzmärkte schaffen und gleichzeitig die Land- und Seewege (z.B. den Indischen Ozean) für Im- und Exporte sichern. Chinas politische, ökonomische und militärische Interessen u.a. in Afghanistan, Pakistan, Iran, den Golfstaaten gehen weiter in über 40 afrikanische Staaten bis hin zu europäischen Häfen wie Piräus, Antwerpen sowie Hamburg und betreffen somit auch Deutschland. 

Zur Referentin Dr. Gundula Krüger: Nach dem Abitur 1983 Studium der Islamwissenschaft, politischen Wissenschaften, Religionswissenschaft und Journalistik in Hamburg. Seit 1991 freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Orient-Institut, Hamburg. Dissertationsstipendiatin des Bundesministerium für Forschung und Technologie am Deutschen Orient-Institut. Promotion über das Thema „Islamismus und Frauenbild im Spiegel des ägyptischen Wochenmagazins Ruz al-Yusuf“. Seit 1990 Tätigkeit als Dozentin u.a. für diverse Stiftungen, Verbände, Universitäten, Fachhochschulen, Akademien, Mediziner- und Juristenverbände sowie Bundes– und Länderministerien.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

 

Foto: Fotostudio Palutke

Ort

Theatersaal des Augustinum, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Gundula Krüger