Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Essen

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Essen mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Patagonien – Durch die Wildnis bis nach Feuerland
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

 

Datum
18.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 10 Euro (Gäste)
Vortragende/-r
Tobias Schorcht

Tobias Schorcht steht vor einem Dilemma. Weiter als Lehrer arbeiten oder der Sehnsucht nach einem XXL-Abenteuer nachgeben? Er entscheidet sich für Letzteres. Acht Monate lang wandert und paddelt er durch die kompletten Patagonischen Anden Südamerikas, denn sein aufblasbares Boot ist immer dabei. Eine Kenterung auf Chiles größtem Fluss, gewaltige Stürme und Gletscherspalten stellen ihn vor große Herausforderungen. Nur dank der Hilfe von Einheimischen erreicht er nach über 3000 Kilometern die Magellanstraße. Und das, nachdem er in der Pampa einem ausgewachsenen Puma gegenüber stand. Eine Rückkehr in sein altes Leben als Lehrer ist undenkbar. Ein Vortrag über Naturgewalten, Lebensfreude und Improvisation!

 

Bild: © T. Schorcht

"Farben waren mein Glück" – Leben und Werk von Emil Nolde
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
20.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
6 Euro, 8 Euro (Gäste)
Vortragende/-r
Dr. Hans Thomas Carstensen

Die meisten kennen Emil Nolde (1867 – 1956) als Maler von farbig-schillernden Blumenbildern und Landschaften. Weniger bekannt sind dagegen seine Großstadtszenen oder die religiösen Motive – Bilder, die er selbst als seine wichtigsten Schöpfungen ansah.
Auf der Entdeckungsreise zum unbekannten Emil Nolde wird neben seinem mühevollen und selbstquälerischen Weg zum Künstler auch seine mitunter widersprüchliche politische Haltung dargestellt; z.B. sein Engagement für die unterjochten Kolonialvölker, das wegen seiner deutsch-nationalen Gesinnung im Ansatz steckenblieb.
Ähnlich rätselhaft auch seine Haltung zum Nationalsozialismus: Nolde war sowohl Mitglied einer Nazi-Organisation als auch ein verhasstes Feindbild der Machthaber - zum Staatsfeind des NS-Systems erklärt. Aus all diesen Details entsteht das Bild einer komplizierten und faszinierenden Künstlerpersönlichkeit – Schöpfer von atemberaubend schönen Bildern. Im nun 70. Todesjahr führt der Kunsthistoriker Dr. Hans Thomas Carstensen in das Leben und Werk des bedeutenden deutschen Expressionisten ein.

 

Bild: gemeinfrei / Emil Nolde, Blumengarten, Frau im weißen Kleid en face, 1908

Kammerkonzert der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
23.05.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts kommen freiwillige Kostenbeiträge der Orchesterakademie zugute

Die Orchesterakademie der Essener Philharmoniker bereitet in jeder Spielzeit sechs bis acht junge, hoch talentierte Musiker*innen ein Jahr lang intensiv auf den beruflichen Einsatz in einem Spitzenorchester vor. Denn der Beruf von Orchestermusiker*innen stellt hohe Anforderungen: eine langjährige Ausbildung, großes spieltechnisches Können, Disziplin, Flexibilität und nicht zuletzt strapazierfähige Nerven – all das wird gefordert und gefördert. Junge, hochbegabte Musiker*innen, die mit Offenheit, Spiellust und Virtuosität gemeinsam musizieren, gestalten jedes Jahr ein eigenes, facettenreiches Programm und präsentieren sich in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen.

Das Konzert dauert ca. 100 Minuten inkl. Pause.

 

Das Programm:

François Devienne
Quartett für Fagott und Streichtrio in g-Moll, op. 73 Nr.3

Dimitri Schostakowitsch
zwei Stücke für Streichquartett

Giovanni Bottesini
Gran Duo Concertante

Jean Françaix
Duo für Flöte und Fagott

Amy Beach
Thema und Variationen für Flöte und Streichquartett, op. 80

 

 

Bild: © Pexels

Vandra – eine musikalische Reise durch Skandinavien
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
01.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, 14 Euro (Gäste)
Vortragende/-r
Alexandra Wagner – Gesang
Luka Kleine – Drums
Daniel Schlipf – Bass
Johann Baldursson – Klavier

Alexandra Wagner – Gesang
Luka Kleine – Drums
Daniel Schlipf – Bass
Johann Baldursson – Klavier

Alexandra Wagner präsentiert mit ihrer Band Vandra (schwedisch: "Wandern") ein Programm, das schwedische Volksmusik, skandinavischen Jazz und deutschsprachige Songs aus ihrer eigenen Feder miteinander vereint.
Mit Vandra entsteht eine Verschmelzung aller deutschen und schwedischen Eindrücke, die die Sängerin seit ihrem einjährigen Studienaufenthalt in Schweden beeinflussen. Dabei steht besonders die Inspiration durch die schwedische Kultur und Natur im Fokus. Vandra nimmt das Publikum mit auf eine Reise, durch die Wälder und Landschaften, die Ruhe und die Klänge des Nordens, die jedes naturverbundene Herz berührt und eine mögliche Auszeit vom trubeligen Alltag bietet.

 

Bild: © A. Wagner

Wegbereiter der Moderne
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
08.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts kommen freiwillige Kostenbeiträge den Studierenden zugute
Vortragende/-r
Chairok Oh, Südkorea
Arkin Akçagül, Türkei

Der Beginn des 20. Jahrhunderts war in vielerlei Hinsicht eine aufregende Epoche. Die Malerei löste sich in Form und Farbe von der Abbildung der Realität, Kandinsky malte 1910 das erste abstrakte Bild. Die bildenden Künstler suchten nach neuen Wegen und Stilen, weg von Akademismus und Konvention.

In der Musik ereignete sich eine vergleichbare Entwicklung. Hier strebten die Komponisten in Klang und Formensprache die Ablösung von der Tonalität an. Es entstanden aufregend neue und originelle Musiksprachen. Die einzelnen Komponisten gingen jeweils individuelle Wege, die alten Muster zu überwinden, ein Spiegelbild der Zeit im Umbruch vor dem ersten Weltkrieg. 

Als Beispiele hierfür erklingen in diesem Konzert die Werke von vier verschiedenen Komponisten, geschrieben zwischen 1904 und 1913: Sergei Rachmaninov war noch am meisten der romantischen Welt verbunden (und blieb es auch zeitlebens), er entwickelte eher Raffinesse im Klaviersatz und Klang. Der avancierteste war sicherlich Alexander Skrjabin, ebenfalls russischer Herkunft, mit seiner visionären und einzigartigen Tonsprache ein Wegbereiter der Moderne. Ganz anders die sublime magische Klanglichkeit Claude Debussys, die (nicht nur die französische) Musik des nachfolgenden Jahrhunderts maßgeblich prägte.

Es spielen Chairok Oh, Südkorea, sowie Arkin Akçagül, Türkei, (Klavier) aus der Klasse von Prof. Susanne Achilles.

 

 

Bild: © C. Oh / A. Akçagül

Vermiglio
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
15.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
5 Euro, 7 Euro (Gäste)

Regie: Maura Delpero; mit Tommaso Ragno, Giuseppe De Domenico, Roberta Rovelli u.a.; 119 Minuten

Vermiglio, ein Bergdorf in den italienischen Alpen. Im Winter 1944 ist der Krieg gleichzeitig weit weg und allgegenwärtig. Attilio ist heimgekehrt, als Deserteur, von seinem sizilianischen Kameraden Pietro auf den Schultern über die Berge getragen. Ihre Ankunft bringt Unruhe in das im ewigen Rhythmus der Jahreszeiten verlaufende Leben im Dorf. Im Haus des Lehrers Cesare und seiner großen Familie beginnt das große Flüstern: Lucia, die älteste Tochter, hat sich in Pietro verliebt, der versteckt am Rande des Dorfs auf das Ende des Krieges wartet. Auch ihre Schwestern Ada und Flavia, mit denen Lucia das Zimmer teilt, sind voller Träume. Wird ihr strenger Vater sie auf die Schule in der Stadt gehen lassen? Mit welchen Geheimnissen schließt sich Cesare in sein Studierzimmer ein, wenn er die sorgsam gehüteten Schallplatten mit der Musik von Chopin und Vivaldi hört? Während die Jahreszeiten voranschreiten und die Welt sich langsam von der Tragödie des Krieges erholt, suchen die Schwestern unter dem wachen Blick ihrer Mutter Adele ihre eigenen Wege ins Leben. Es müssen neue Wege sein.

 

 

Bild: © Piffl Medien

Notte Italiana - Musik und kulinarischer Genuss
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
17.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
39 Euro inkl. Aperitif, Antipasti und einem Glas Wein
Vortragende/-r
Herwarth Böhmer & Band

Herwarth Böhmer (Gesang, Kazoo)
Eric Richards (Kontrabass)
Kolja Rötzel (Schlagzeug)
Jan Bierther (Gitarre)
Jin Urayama (Keyboards)

Mit einem Teller leckerer Pasta bei einem Glas Vino sich die Meeresbrise um die Nase streichen lassen… Bella Italia ist für viele Leute das Traumziel, wenn es um das Gefühl von Freiheit und genussvolle Zeiten geht. Die mediterranen Küsten liegen allerdings nicht gerade um die Ecke! Wenn wir nun aber schon nicht das ganze Augustinum Essen nach Italien bekommen, so soll das Dolce Vita an diesem Sommerabend doch zu uns kommen: Mit über 25 Jahren Bühnenerfahrung setzt der Sänger Herwarth Böhmer als „Ervardo“ seine Band leidenschaftlich in Szene. So gelingt es dem charmanten Chansonier mit der tiefen, warmen Stimme immer wieder nicht nur als Singer-Songwriter, sondern auch als Interpret italienischer Klassiker sein Publikum zu begeistern. Das Repertoire von Ervardo und Band umfasst neben eigenen Titeln auch Interpretationen aus der Cantautori-Szene Italiens à la Paolo Conte, Domenico Modugno, Gianmaria Testa, Lucio Dalla, Edoardo Bennato, Renato Carosone sowie anderen Künstlern.

Zum Konzert im Theater erwartet Sie beim Einlass ein Aperitif, und am Platz gibt es eine Auswahl an Antipasti sowie ein Glas Wein.

Um Anmeldung bis zum 3. Juni 2026 unter Tel. 0201 431-88 06 oder per Mail an daniel.weber(at)augustinum.de wird gebeten.

 

Bild: © K. Rade

Stimmen der Natur: Der Mann, der mit Vögeln spricht
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
22.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
6 Euro, 8 Euro (Gäste)
Vortragende/-r
Dr. Uwe Westphal

Er trällert wie eine Feldlerche, krächzt wie ein Kolkrabe und tiriliert wie ein Rotkehlchen – und dies so täuschend echt, dass ihm die Vögel antworten. Der Tierstimmen-Imitator Dr. Uwe Westphal hat rund 130 heimische Vögel im Repertoire. Seit über 30 Jahren begeistert der Ornithologe Menschen auf Wanderungen für die Vogelwelt und die Natur rund um Hamburg und im Biosphärenreservat Schalsee. Dort lebt er auch in einem alten Reetdach-Haus, umgeben von Kranichen, Seeadlern und Rotmilanen. Seine Überzeugung: "Nur wer von der Natur begeistert ist, wird sich auch für ihren Schutz einsetzen." Einem breiten Publikum ist er durch zahlreiche Auftritte als Vogel- und Tierstimmen-Imitator auf zahlreichen Veranstaltungen sowie in Funk und Fernsehen bekannt. Sein Repertoire umfasst dabei rund 200 Tierstimmen - nicht nur die von Vögeln.

Freuen Sie sich auf ein wahrlich vielstimmiges Klangerlebnis!

 

Bild: © U. Westphal / Freepik

Ja, Weill!
Ort

Renteilichtung 8 - 10, 45134 Essen

Theater

Datum
25.06.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, 14 Euro
Vortragende/-r
Katharina Gruber & Christian Gruber

Manchmal verlässt man ein Konzert mit dem Gefühl, beseelt und lebendig zu sein. Wenn Katharina Gruber (Gesang) und Christian Gruber (Gitarre) – Tochter und Papa – gemeinsam auf der Bühne stehen, geschieht genau das. Das Duo verbindet große musikalische Feinfühligkeit mit einer Offenheit, die sofort ankommt. Die Konzerte des Duos leben von Nähe, Wärme und einem Miteinander, bei dem man sich als Zuhörer willkommen fühlt – fast so, als würde man für einen Abend zur Familie gehören.

Das Programm „Ja, Weill! – Songs von Kurt Weill“ bietet eine Auswahl der großartigsten Songs von Kurt Weill. Viele kennen dessen Namen von der Dreigroschenoper, doch seine Musik ist weit mehr als das: Chansons, Jazz-Standards, Broadway-Hits, deutsche „Songs“ –  Stücke, so facettenreich wie das Leben des Ausnahmekomponisten selbst. Mal zum Sterben schön, mal schräg und überraschend, mal nachdenklich, mal humorvoll, bisweilen provokant – immer jedoch von einer Tiefe getragen, die direkt unter die Haut geht. Die beiden Künstler interpretieren Weills Songs in ihrer ganz eigenen Art: musikalisch fein, aufmerksam, mit viel Raum für die Facetten von Instrument und Stimme. Und warum Weill? Katharina Gruber und Christian Gruber haben in Kurt Weill einen Komponisten gefunden, dessen Vision den Kern ihrer eigenen künstlerischen Haltung trifft: den Wunsch nach Menschlichkeit, Herzenswärme und Verbundenheit.

 

 

Bild: © Laura Elena Photography

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Kontakt zum Kulturreferenten

Daniel Weber
Telefon: 0201 431-8806
E-Mail: daniel.weber(at)augustinum.de