Die Shortlist des euward8 steht fest

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Das Kuratorium nominierte 16 Künstler*innen aus 9 Ländern

Die Shortlist des euward, des Europäischen Kunstpreis für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung, steht. Am 25. Juli wählte das Kuratorium 16 Künstler*innen aus 9 europäischen Ländern aus, die nun auf die drei Preise hoffen können. Europaweit konnten sich Künstler*innen bis zum 22. Juli um den euward bewerben, der 2021 schon zum achten Mal vergeben wird. „Die Zahl an hochkarätigen Einsendungen war beeindruckend, ebenso wie die große Bandbreite der künstlerischen Ausdrucksformen dieses euward8. Er zeigt einmal mehr, wie interessant und lebendig diese Kunstszene in Europa ist“, sagt Klaus Mecherlein, Kurator des euward und Leiter des Augustinum Atelier. Insgesamt gingen 341 Bewerbungen ein.

Nominiert für den euward8 sind (nach Alphabet geordnet):

  • Aljoscha, Düsseldorf, Deutschland
  • Matthew Beadon, Darlington, (Community Art Project Darlington), England, GB
  • Rudolf Bodmeier, Unterschleißheim (Atelier Augustinum), Deutschland
  • Felix Brenner, Altnau, Schweiz
  • Torsten Holzapfel, Berlin, (Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst), Deutschland
  • Elizaveta Khudyakova, Efremov, Russland
  • Tongtad Mahasuwan, Hamburg, (Die Schlumper), Deutschland
  • Andreas Maus, Köln, (Kunsthaus Kat 18), Deutschland
  • Cameron Morgan, Glasgow, (Project Ability), Schottland, GB
  • Karhang Mui, Goes, (Galerie Atelier de Kaai), Niederlande
  • Daniel Nesensohn, Rankweil, (ARTelier Vorderland), Österreich
  • Stefan Riedmann, Lustenau, (ARTelier der Lebenshilfe Lustenau), Österreich
  • Jens Rosenkilde, Randers, (Gaia Akademi / Gaia Museum), Dänemark
  • Martin Schindler, Wien, (Caritas der Erzdiözese Wien TS Rannersdorf), Österreich
  • Alexandre Vigneron, Vielsalm, (La „S“ Grand Atelier), Belgien
  • Raphael Waldis, Zürich, (TOBIAS-HAUS Sozialtherapeutische Werkstätten), Schweiz

Seit 2000 verleiht die Augustinum Stiftung den euward. Er ist international die wichtigste Auszeichnung für Kunst im Kontext von geistiger Behinderung und wird 2021 bereits zum achten Mal vergeben. Wer die Preisträger*innen im kommenden Jahr sind, entscheidet eine Jury im September 2020. Sie erhalten eine Ausstellung ihrer Werke im Haus der Kunst in München, außerdem werden sie mit Geldpreisen und einem Katalog im Gesamtwert von rund 19.000 Euro gefördert. Die Preisverleihung findet im Rahmen der der Ausstellungseröffnung im April 2021 im Haus der Kunst in München statt. Einen Rückblick auf den euward zeigt eine Archivausstellung im Haus der Kunst von September 2020 bis April 2021. 

Über die Nominierung für den euward8 entscheidet ein Kuratorium. Es bestand in diesem Jahr aus Dr. Monika Jagfeld (Direktorin des Museum im Lagerhaus, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St. Gallen,  Schweiz), Sabine Brantl (Ausstellungskuratorin, Haus der Kunst, München), Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann (Stellvertretende Generaldirektorin a.D. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München), Dr. Manja Wilkens (Ausstellungskuratorin, Düsseldorf), PD Dr. Thomas Röske (Direktor, Prinzhorn Sammlung, Heidelberg), Dr. Peter Assman (Direktor, Tiroler Landesmuseum, Innsbruck) und Prof. Dr. Hans Körner (Professor der Kunstgeschichte i.R., Heinrich-Heine Universität Düsseldorf).

Informationen zum euward sind im Internet unter www.euward.de zu finden.