„Liebe Kitty!“ - Streifzüge durch berühmte Tagebücher

Kassel

Moderierte Lesung von Kulturreferentin Anja Eckard M.A.

Friedrich Hebbel nannte es das „Notenbuch des Herzens“, Benjamin Constant das „Lagerhaus der Tollheiten“ und Arthur Schnitzler den „Spucknapf meiner Stimmungen und Verstimmungen“. So beginnt das Vorwort zu „Das Buch der Tagebücher“ von Rainer Wieland und es zeigt, wie viele namhafte Autoren Tagebücher schrieben.

Daneben gibt es Tagebuchromane als fiktionale literarische Gattung und Werke, in denen Tagebücher ein zentrales Thema darstellen. Man spricht von Beobachtungs- und Reisejournalen oder Memorialbüchern. Spezielle Tagebücher dienen nautischen und militärischen Zwecken, wie etwa Logbücher oder Kriegstagebücher;  andere führen ein Schlaf-, Traum- oder Lesetagebuch. Die Varianten sind so vielfältig wie die Gründe zum Schreiben.

Anlässlich des heutigen „Tag des Tagebuchs“ stellt Kulturreferentin Anja Eckard berühmte Tagebücher vor – beginnend mit dem Tagebuch der Anne Frank, die am 12. Juni 1942 zu ihrem 13. Geburtstag ein rot kariertes Tagebuch geschenkt bekam, das zu einem Werk der Weltliteratur werden sollte.

Bild: Humboldts Tagebuch (c) wikimedia  / Burkhard Mücke

Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 Euro / Bewohner*innen frei
Veranstaltungsart
Moderierte Lesung
Vortragende/-r
Kulturreferentin Anja Eckard M.A.