
Dießen am Ammersee
Eine Analyse ihrer Chansontexte, der Film von ihrem letzten Konzert im Vortrag und Gespräch mit Willi Stöhr, Pfarrer, ehem. Seminarleiter an der Evangelischen Akademie in Tutzing
Sie war der Nachkriegsstar der Bundesrepublik. In die Wiege gelegt war ihr das nicht. Doch schon mit 16 Jahren wusste sie, was sie wollte: Schauspielerin werden. Doch dabei blieb es nicht. Sie wurde auch Sängerin und Schriftstellerin. Noch im Nazi-Reich hatte sie ihre Karriere begonnen, drehte dann aber 1946 mit „Die Mörder sind unter uns“ einen Film, der zeigte, was sie wirklich war. Die meisten ihrer Chanson-Texte schrieb sie selbst. Wenn man ihre Texte betrachtet, sind sie ein Spiegel ihres Lebens, in dem es große Erfolge aber auch große Abstürze gab. Weil viele Menschen ähnliche Erfahrungen machen, wurden ihre Lieder so etwas wie Lebensdeutung einer ganzen Generation.
Dies soll an ausgewählten Chansons und im Film „Stationen“ über ihr letztes Konzert gezeigt werden. Am 28. Dezember 2025 wäre die Grande Dame 100 Jahre geworden.
Foto: Hildegard Knef © pixabay
Theatersaal Augustinum Dießen am Ammersee, Am Augustinerberg 1, 86911 Dießen, T. 08807/ 70-0.