Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Meersburg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Meersburg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution in der Stadt. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Der Buchspazierer
Ort

Theatersaal

Datum
14.04.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, Ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Kino
Vortragende/-r
Filmvorführung

Bücher sind das größte Glück von Carl Kollhoff. Tag für Tag steht der wortkarge ältere Mann im Hinterzimmer eines Buchladens und schlägt sorgfältig Bücher in Papier ein, um sie zu den Stammkunden in der Stadt zu bringen. Eines Tages heftet sich die neunjährige Schascha an seine Fersen. Widerwillig lässt sich Carl auf das Mädchen ein, das ihn fortan auf seinen Botengängen begleitet. Den „Buchspazierer“ nennt sie ihn. Schnell gewinnt die quirlige Schascha die Herzen der Stammkunden und wirbelt damit nicht nur Carls Leben gehörig durcheinander.

Für seine Rolle gewann Christoph Maria Herbst den 46. Bayerischen Filmpreis als „Bester Darsteller“. Die Jury würdigte sein dezentes und intensives Spiel: „Blitzende Augen, ein verschmitzt-vorsichtiges Lächeln, ein kleiner böser Blick, ein Räuspern.“ (BR)

Das letzte Kapitel des Lebens: Wie Kommunikation und Humor Halt geben können
Ort

Theatersaal

Datum
16.04.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
Frei
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Bernd Dambacher, Demenzbotschafter des Hospizverein Salem e.V.

Wie sprechen wir miteinander, wenn das Leben fragiler wird? Und darf man in schweren Zeiten überhaupt noch lachen?

Hospiz- & Sterbebegleiter Bernd Dambacher widmet sich einem Thema, das uns alle betrifft: der Kommunikation in Krankheit, Alter und am Lebensende – und der oft unterschätzten Kraft des Humors.

Anhand von Erfahrungen aus der Begleitung von Menschen in schwierigen Lebens-situationen zeigt der Referent, warum gelungene Kommunikation gerade in Krisenzeiten entscheidend ist. Was bedeutet es, wirklich miteinander zu sprechen? Wie können Angehörige, Betroffene, Ärzte und Pflegekräfte verständlich, ehrlich und gleichzeitig respektvoll miteinander umgehen – besonders dann, wenn Krankheit, Demenz, Krebs oder der nahende Tod das Leben verändern?

Der Vortrag beleuchtet auch sensible Situationen wie Todeswunschäußerungen, Trauer oder Gespräche unter völlig neuen Vorzeichen im fortgeschrittenen Alter.

Im zweiten Teil widmet sich der Referent einer überraschenden, aber wichtigen Frage: Hat Humor einen Platz am Lebensende? Wann kann er entlasten, verbinden und Hoffnung schenken – und wann ist Zurückhaltung angebracht? Anhand von Beispielen wird deutlich, wie Humor sensibel eingesetzt werden kann und warum er gerade in schwierigen Momenten menschliche Nähe schaffen kann.

Der 90-minütige Vortrag verbindet fachliche Impulse mit persönlichen Erfahrungen und lädt dazu ein, über Kommunikation, Menschlichkeit und Lebensmut neu nachzudenken.

Syrien – Erinnerungen an ein einzigartiges Land
Ort

Theatersaal

Datum
22.04.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart
Multivisionsvortrag
Vortragende/-r
Fotograf und Journalist Roland Marske

Seit 2011 befindet sich Syrien im Bürgerkrieg. Über eine halbe Million Menschen fielen ihm zum Opfer, 14 Millionen sind auf der Flucht, fast sieben Millionen haben das Land verlassen. Bilder von der Tragik und Brutalität des vom Krieg geschundenen Landes dominieren die Medien.

Mehrfach hat der Reisefotograf und Journalist Roland Marske Syrien bereist. Zuletzt, kurz bevor das Land im Krieg versank, war er sogar zu Fuß unterwegs, nur begleitet von seinem Esel Yussuf, mit dem er auf einer viermonatigen Reise auf dem Weg von Istanbul nach Jerusalem war.

Der Esel erwies sich dabei als eine großartige Brücke zu den Menschen. Durch die herzlichen Begegnungen erschloss sich Marske auf einzigartige Wiese die Kultur eines Landes, in dem unzählige Zivilisationen blühten und vergingen und Städte und Landschaften voller Geschichte und Geschichten hinterließen.

In seinen persönlichen Erinnerungen zeigt er, wie die einzigartigen, an Kulturschätzen reichen Landschaften und Städte vor dem Krieg aussahen – und veranschaulicht so ihren enormen unwiederbringlichen Verlust: die berühmten orientalischen Suqs von Aleppo, die prächtige Kreuzfahrerburg Craq des Chevaliers oder Palmyra, eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der Antike.
Fünf der sechs UNESCO-Weltkulturerbestätten des Landes sind heute zerstört. Nur die historische Altstadt von Damaskus, die global älteste Stadt, blieb vom Krieg bisher verschont.

Dabei kommt der Bezug zur aktuellen Gegenwart nie zu kurz, da Roland Marske anschaulich auch über Hintergründe, Interessengruppen und Aussichten in diesem Krieg berichtet. So erwartet sie ein überraschender Bericht über eine außergewöhnliche Reise durch ein einzigartiges Land!

 

Was sind Drumlins – und wie kommen sie an den Bodensee?
Ort

Theatersaal

Datum
27.04.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
Frei
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Helmut Höher

Sanfte Hügel, die aussehen, als hätte jemand den Landschaftsteig ordentlich durchgekämmt – das sind Drumlins. Doch was steckt wirklich hinter diesen auffälligen Formen? Und warum liegen sie ausgerechnet rund um den Bodensee in solcher Zahl herum?

In diesem Vortrag geht es um eiszeitliche Giganten, tonnenschwere Gletscher, jede Menge Geröll – und darum, wie die letzte Eiszeit unsere Landschaft bis heute geprägt hat. Verständlich erklärt, ohne geologisches Fachchinesisch, aber mit genug Tiefgang für alle, die es genau wissen wollen.

Themen des Abends:

  • Was Drumlins eigentlich sind (keine Hügel mit eigenem Willen)
  • Wie Gletscher Landschaft modellieren
  • Warum der Bodenseeraum ein echtes Drumlins-Paradies ist
  • Was wir heute noch aus der Eiszeit „lesen“ können
  •  

Ein Vortrag für Neugierige, Naturfans und alle, die beim nächsten Spaziergang wissen wollen, warum der Hügel vor ihnen genau so aussieht – und nicht anders.

 

Getanzte Geschichten, Getanzte Emotionen
Ort

Theatersaal

Datum
28.04.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
15 Euro, ermäßigt 12 Euro
Veranstaltungsart
Konzert
Vortragende/-r
Roger Tristao Adao, Gitarre
Sophia Barr, Tanz

Für dieses unterhaltsame Konzert haben die Tänzerin Sophia Barr und der Gitarrist Roger Tristao Adao Stücke zusammengestellt, die in verschiedener Weise Geschichten erzählen.

So geht es in dem Stück „Tico Tico“ um einen Vogel, der verbotenerweise Maismehlkuchen stielt. In den Liedern aus der Sammlung von Garcia Lorca wird von zwei prahlenden Brüdern (Elcafe de chinitas) oder von einem hypochondrischen Geliebten (Las tres hojas) erzählt.

Dann wird der Bogen zu moderner Popmusik geschlagen. So gibt es auch Tänze zum Beatlesklassiker Eleonor Rigby oder Abba-Evergreens wie Mama Mia oder Dancing Queen.

Die Grenzen zwischen klassischer und Unterhaltungsmusik lösen sich in diesem Programm auf.

 

Kulinarischer Frühlingsmarkt mit Kunst- und Krempel-Börse
Ort

Foyer/Restaurantterrasse

Datum
30.04.2026
Uhrzeit
14:30 Uhr - 17:00 Uhr
Eintritt
frei
Veranstaltungsart
Markt

Kommen Sie und lassen Sie sich von der Vielfalt des Frühlings verzaubern.

In diesem Jahr halten wir wieder kulinarische Köstlichkeiten aus der Region für Sie bereit. Unser Frühlingsmarkt lässt auch alte Schätze in neuem Licht erscheinen, denn der in den Markt integrierte Kunst- und Krempel-Flohmarkt ist auch wieder vertreten. Nutzen Sie die herrliche Gelegenheit zum Stöbern. Darüber hinaus ist es aber auch eine wunderbare Möglichkeit, Kontakte zum Haus zu knüpfen.

Genießen Sie den Nachmittag und fühlen Sie sich bei uns rundum wohl. Ob bei Kaffee und Kuchen oder bei einer schmackhaften Focaccia vom Grill - wir freuen uns auf Sie!

 

Augen Blicke
Ort

Galerieflur

Datum
07.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
Frei
Veranstaltungsart
Vernissage
Vortragende/-r
Dieter Horn

In der Ausstellung des Überlinger Reisefotografs Dieter Horn stehen Gesichter im Mittelpunkt: Fotografien von Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt, festgehalten in Augen Blicken, die Geschichten erzählen, ohne Worte zu benötigen. Jedes Porträt zeigt eine individuelle Persönlichkeit, geprägt von Kultur, Lebensweg und Emotion. Gleichzeitig wird beim Betrachten deutlich, wie viel wir Menschen miteinander teilen: ein Lächeln, ein nachdenklicher Blick, Spuren von Freude, Hoffnung oder Erfahrung. Die Fotografien laden dazu ein, innezuhalten und sich Zeit zu nehmen – für Details, für Ausdruck, für das, was zwischen den Zeilen der Bilder sichtbar wird.

Dieter Horn möchte einen Raum schaffen, in dem diese Begegnungen stattfinden können. Ein Raum, der Offenheit ermöglicht und den Blick für Vielfalt und Gemeinsamkeit zugleich schärft. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, von Bild zu Bild zu gehen, sich auf die Gesichter einzulassen und vielleicht ein Stück der Welt durch die Augen anderer zu entdecken.

So wird die Ausstellung zu einer Reise über Kontinente hinweg – und zugleich zu einer stillen Erinnerung daran, dass hinter jedem Gesicht eine Geschichte steht, die es wert ist, gesehen zu werden.

Die Ausstellung wird im Galerieflur bis zum 30.06.2026 zu sehen sein und ist öffentlich und kostenfrei zugänglich.

Wir danken dir
Ort

Theatersaal

Datum
10.05.2026
Uhrzeit
10:30 Uhr
Eintritt
Frei
Vortragende/-r
Maharani Chakrabarti, Klavier
Thomas Gropper, Chorleiter

Maharani Chakrabarti, Klavier
Thomas Gropper, Chorleiter 

Die Birnauer Kantorei gestaltet wieder ihr schon traditionelles Frühlingskonzert am Ort ihrer regelmäßigen Probenarbeit, dem Saal des Augustinum.
Es erklingt ein Querschnitt durch die Konzerte und Projekte dieses Jahres,das ein besonderes ist für den Chor - wir feiern mit Ihnen unser 60.Jubiläum.
Dabei bringen wir in lebendiger Mischung Musik von Bach, Händel, Haydn und Mendelssohn zu Gehör, abwechselnd mit solistischen Einlagen. 

Ihre Spende kommt der Augustinum Stiftung zugute. Insbesondere wird das Projekt „Boxen für Menschen mit Behinderung“ gefördert. In den Augustinum Wohnstätten im Raum München soll dabei ein Sportangebot geschaffen werden, das Barrieren überwindet und auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst ist.

Faszination Tibet – Dem Himmel so nah
Ort

Theatersaal

Datum
12.05.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Veranstaltungsart
Multivisionsvortrag
Vortragende/-r
Andreas Huber

In seiner live kommentierten Tibet-Reportage stellt Ihnen der Reisefotograf Andreas Huber eines der geheimnisvollsten und faszinierendsten Länder unserer Erde vor. Auf dem sagenumwobenen Dach der Welt erwartet Sie eine im wahrsten Sinne des Wortes, atemberaubende Welt. Es ist nicht nur die sauerstoffarme Luft, die einem den Atem raubt, sondern auch die Farbenvielfalt der Berge und Seen und diese unbeschreibliche Nähe zum Himmel, der fast zum Greifen nah ist.

In Tibet ist man dem Himmel ein Stück näher, sagt ein altes Sprichwort. Und tatsächlich, auf welchen Flecken unserer Erde träfe dies besser zu als auf das Dach der Welt, hinter den schneebedeckten Bergen des Himalaya. Für die zutiefst gläubigen Tibeter scheint der Buddhismus so wichtig zu sein, wie das Atmen. Von dem Land und seinen Menschen geht eine ungeheure Mystik und Faszination aus.

Freuen Sie sich auf viele Informationen aus einem Land, das gefangen ist, zwischen seiner tiefen Spiritualität und den gesellschaftlichen Veränderungen des 21. Jahrhunderts. Selbstverständlich erhält der Besucher auch einen Einblick in die momentane politische Situation des Landes. Andreas Huber hat neben der Fotografie und der landestypischen Musikauswahl auch bei dieser Reise Reportage wieder großen Wert auf eine ebenso informative wie unterhaltsame Live-Moderation gelegt. Die bildgewaltige Multivision dokumentiert eine tiefe Verbundenheit mit Tibet und seinen Bewohnern.

Heldin
Ort

Theatersaal

Datum
28.05.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Vortragende/-r
Blu-Ray

Drama, Deutschland/Schweiz 2025, Dauer: 92 Minuten

„Ein längst überfälliges, bewegendes Wertschätzungs-Monument für Pflegekräfte.“ (Programmkino.de)

Floria Lind arbeitet als Pflegefachfrau in der onkologischen Chirurgie eines Krankenhauses. Als sie in Ihrer Spätschicht (wohl nicht zum ersten Mal) Teil eines völlig unterbesetzten Teams ist, versucht ihre Aufgaben dennoch gewissenhaft zu erfüllen: Sie versorgt schwer kranke Patientinnen und Patienten, berät verschiedene Menschen vor ihren Operationen, versucht nicht eingehaltene Termine auszugleichen und gibt dazu noch den Extrawünschen von Privatversicherten Gehör. Mehrmals stößt sie an ihre Leistungsgrenzen, kann aber die allermeisten Situationen mit Professionalität und Fürsorge meistern – bis ihr schließlich ein folgenschwerer Fehler unterläuft.

Das Filmdrama „Heldin“ (der englische Titel „Late Shift“ mag passender erscheinen) wurde durch das Buch „Unser Beruf ist nicht das Problem: Es sind die Umstände“ von Madeline Calvelage inspiriert und in der internationalen Filmkritik sehr positiv besprochen. Neben der Dramaturgie und Kameraarbeit wurde vor allem die schauspielerische Leistung von Leonie Benesch mehrfach gelobt. Die Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung vergab einstimmig das Prädikat „besonders wertvoll“. Zahlreiche Pflegekräfte aus verschiedenen Berliner Krankenhäusern nutzen die Filmpremiere auf der Berlinale im Februar 2025 für eine Protestaktion auf dem roten Teppich, bei der sie auf den Pflegenotstand aufmerksam machten.

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Kontakt zur Kulturreferentin

Kirsten Franke
Telefon: 07532 4426-1850
E-Mail: kirsten.franke(at)augustinum.de