Wikinger als Brückenbauer zwischen Kulturen

Aumühle

Wie waren die Wikinger wirklich? Erfahren Sie von der Vielschichtigkeit dieses Volkes ... von Musik, Mythen, Sprache.

793 – ein Jahr des Schreckens: Wikinger überfallen das Kloster Lindisfarne an der englischen Ostküste. Aus der Sicht verzweifelter Geistlicher erscheinen sie als grausame Horden aus dem Norden – ein Bild, das bis heute nachwirkt: Hörnerhelme, Bärte und Felle, dazu Schwert und Axt stets bereit. Doch die Nordmänner, die bis nach Grönland und Nordamerika segelten, waren weit mehr als räuberische Krieger. Sie waren Händler, Entdecker und schließlich sogar Könige in Süditalien und Sizilien. Als Rus im Osten und als Teil der Leibgarde am Kaiserhof in Konstantinopel prägten sie das mittelalterliche Europa. Ihre Neugier und Offenheit machen sie auch zu Wegbereitern einer europäischen Identität – jenseits der Klischees von mordenden Horden und gehörnten Helmen. Der mehrfach ausgezeichnete Rundfunkautor und Musiker Andreas Pehl nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise zu Wikingermythen, Sprache, Kultur und Musik – vom Norden Skandinaviens bis in den Süden Italiens.

Karten sind an der Foyerkasse erhältlich.

Foto: Andreas Pehl

 

Ort

Theatersaal Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle

Uhrzeit
16:30 Uhr - 16:30 Uhr
Eintritt
12 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Andreas Pehl