Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Heidelberg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Ives | Vaughan Williams | Elgar
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
07.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei

Charles Ives gilt als der erste wirklich originelle amerikanische Komponist, der sich von europäischen Traditionen löste. Ralph Vaughan Williams ist der „Grand Old Man“ der britischen Musik des 20. Jahrhunderts und schuf eine von Volksliedern inspirierte englische Musiksprache. Und Edward Elgars Musik bietet viel mehr als sein berühmter „Pomp and Circumstance March“.

Während diese drei Komponisten in ihrer britischen bzw. US-amerikanischen Heimat Kultstatus genießen, sind ihre Werke hierzulande echte Geheimtipps, die es wert sind, entdeckt zu werden! Dazu lädt das Heidelberger Sinfonieorchester AufTakt mit seinen Sommerprogramm „Variations on America“ ein. Ähnlich wie bei dem Programm „Tour de France“ im Sommer 2024 lädt der Frankfurter Musikwissenschaftler Dr. Helmut Bartel zu einer fundierten und lebendigen Einstimmung ein. 10 Tage vor dem Konzert wird er die drei Werke des Konzertprogramms vorstellen: Charles Ives „Variation on America“, das Tubakonzert von Ralph Vaughan Williams und die Enigma-Variationen von Edward Elgar.

Helmut Bartel, geboren 1949 in Bad Mergentheim, ist promovierter Musikwissenschaftler und Dirigent. Er war Oberstudienrat für Musik am Heinrich von Gagern-Gymnasium und Universitätsmusikdirektor an der Goethe-Universität und hatte einen Lehrauftrag im Bereich Musikpädagogik an der Frankfurter Musikhochschule. Er ist bis heute an der Universität des 3. Lebensalters an der Goethe-Universität Frankfurt tätig. Für seine langjährige ehrenamtliche musikalische Aktivität verlieh ihm die Stadt Frankfurt 2004 die Bürgermedaille.

Bildverweis: Fotostudio Baumann / wikimedia.org

 


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Variations on America
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
17.07.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts freut sich das Sinfonieorchester AufTakt über freiwillige Kostenbeiträge

Dirigent: Robert Weis-Banaszczyk

Programm:
Charles Ives (1874 - 1954): Variations on "America" (orch. W. Schuman)
Ralph Vaughan Williams (1872 - 1958): Konzert in f-moll für Basstuba und Orchester (Solist: Leo Kreiner)
John Williams (geb. 1932): Auszüge aus der Filmmusik zu "Harry Potter"
Edward Elgar (1857 - 1934): Enigma-Variationen

Das Heidelberger Sinfonieorchester AufTakt wurde 2001 gegründet. Seit 2019 dirigiert Robert Weis-Banaszczyk das Orchester, das sich aus etwa 70 musikalisch ambitionierten Studierenden und Berufstätigen aller Fachrichtungen zusammensetzt. Das Sinfonieorchester AufTakt ist mit seinen abwechslungsreichen sinfonischen Programmen seit Jahren ein regelmäßiger und beliebter Gast auf der Orchesterbühne Augustinum.

Beim Sommerkonzert 2026 darf sich das Publikum auf eine musikalische Brücke zwischen England und den USA freuen:

In seinen humorvollen Variations on America - ursprünglich eine Komposition für Orgel - verarbeitet der siebzehnjährige Charles Ives die Melodie des patriotischen Liedes "My Country, 'Tis of Thee", das wir vor allem unter dem Titel "God Save the King/Queen" als Nationalhymne des Vereinigten Königreiches kennen. Mit seinem Tuba-Konzert zeigt Ralph Vaughan Williams, wie tänzerisch und lyrisch eine Tube erklingen kann - entgegen dem Vorurteil, die Tuba sei ein behäbiges, plumpes "Elefanteninstrument". Die Filmmusik zu "Harry Potter" aus der Feder des berühmten John Williams entführt in eine magische Welt. Und als Abschluss präsentiert das AufTakt-Sinfonieorchester mit den Enigma-Variationen von Edward Elgar eines der bedeutendsten Orchesterwerke der britischen Spätromantik und ein musikalisches Rätsel: Laut Elgar zieht sich durch die ganze Komposition ein Thema, das aber nicht gespielt wird - stattdessen habe er die gespielten Themen als Gegenmelodien dazu komponiert.

10 Tage vor dem Konzert stimmt der Musikwissenschaftler Dr. Helmut Bartel mit einem Vortrag und ausgewählten Hörbeispielen in dieses besondere Programm ein. Weitere Infos zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Bildverweis: Studio visuell Heidelberg / Nico Rademacher


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Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
07.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Südkorea/Deutschland 2003, 102 Minuten
Regie: Kim Ki-duk
mit Oh Young-soo, Kim Young-min, Ha Yeo-jin

„Ein Meisterstück der Kontemplation, in dem man das Kino aufs Wesentliche, aufs Elementare reduziert sieht… Ein Film, der Distanz wahrt und die Unnahbarkeit zur filmischen Tugend erklärt“ (Süddeutsche Zeitung)

Abgeschieden lebt ein alter Mönch mit seinem Schüler in einem Tempel mitten in einem einsamen Bergsee. Beinahe unberührt von der Außenwelt führen die beiden ein schweigsames Leben aus Arbeit, Gebet und Schlaf – bis diese Idylle gestört wird: Eine junge, kranke Frau möchte in der Abgeschiedenheit des Tempels genesen. Der junge Mönch verliebt sich in sie und geht gemeinsam mit ihr fort. Doch das Leben außerhalb des Tempels bringt für den jungen Mann schweres Leid. Der Kreislauf der Jahreszeiten und der Zyklus von Geburt, Wachstum und Verfall schreitet fort und der Mönch kehrt zurück…

Entlang der Jahreszeiten entfaltet sich eine universelle Parabel über den menschlichen Lebensweg – geprägt von Unschuld, Leidenschaft, Schuld, Sühne und der unendlichen Kraft des Neubeginns.

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene engagierte Menschen des Hauses ihre Lieblingsfilme vor. „Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling“ ist ein Lieblingsfilm von Kristina Baudach, der Leiterin des Bewohnerservice im Augustinum Heidelberg.

Bildverweis: Pandora Film Verleih GmbH / Filmagentinnen GmbH


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Das Beste kommt zum Schluss
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
14.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

USA 2007, 93 Minuten
Regie: Rob Reiner
mit Jack Nicholson, Morgan Freeman

„Eine Reise um die Welt, bei der zum Schluss wohl kein Auge trocken bleibt. Einfach wunderbar.“ (Deutsche Film- und Medienbewertung)

Zufällig landen der egozentrische Milliardär Edward Cole und der belesene Mechaniker Carter Chambers im selben Krankenhauszimmer und bekommen die unerbittliche Diagnose: Krebs - unheilbar. Beide entschließen sich nun, gemeinsam alles zu tun, was sie schon immer tun wollten. Sie erstellen eine „Löffel-Liste“ mit all den Dingen, die sie tun möchten, bevor sie den „Löffel abgeben“. Dabei freunden sich die beiden gegensätzlichen Menschen nicht nur an, sondern lernen, das Leben in vollen Zügen zu genießen...

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene, engagierte Menschen im Augustinum ihre Lieblingsfilme vor. „Das Beste kommt zum Schluss“ ist ein Lieblingsfilm der Salon-Gastgeberin Isolde Thoma.

Bildverweis: Warnerbros / Filmbankmedia


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Die Kinder des Monsieur Mathieu
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
21.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Frankreich/Schweiz 2004, 97 Min.
Regie: Christophe Barratier
mit Gérard Jugnot, Jean-Baptiste Maunier, Marie Bunel

„makellos, eindringlich und tief berührend“ (Deutsche Film- und Medienbewertung)

Frankreich, 1949: Der arbeitslose Musiker Clément Mathieu bekommt eine Anstellung als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Jungen. Von der Härte des Schulalltags und den ebenso eisernen wie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Direktors Rachin betroffen, beginnt er, mit Musik in das Dasein der Schüler einzugreifen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und erheblichem Widerstand durch Rachin gelingen dem begeisterten Musiker und einfühlsamen Pädagogen mehrere kleine und große Wunder…

„Die Kinder des Monsieur Mathieu“ wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Europäischen Filmpreis 2004 für die beste Filmmusik; die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das begehrte „Prädikat besonders wertvoll“ und lobt in der Jury-Begründung „Kamera, Licht, Ausstattung und die sensible Inszenierung.“

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene, engagierte Menschen im Augustinum ihre Lieblingsfilme vor. „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ ist ein Lieblingsfilme von Uwe Hinze, dem Direktor des Augustinum Heidelberg.

Bildverweis: Constantin Filmverleih GmbH


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Rosen für den Staatsanwalt
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
28.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

BRD 1959, 98 Minuten
Regie: Wolfgang Staudte
mit Martin Held, Ingrid van Bergen, Walter Giller

„Ein wichtiges Beispiel filmischer Arbeit an der Vergangenheit.“ (Heyne-Filmlexikon)

Wegen einer Lappalie wird der Soldat Rudi Kleinschmidt kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs von dem skrupellosen Kriegsgerichtsrat Wilhelm Schramm zum Tode verurteilt. Rudi entkommt der Vollstreckung nur durch einen Zufall. Über zehn Jahre später kreuzen sich ihre Wege im Westdeutschland der Adenauer-Ära wieder. Schramm ist mittlerweile ein geschätzter Oberstaatsanwalt mit vermeintlich weißer Weste. Als er Kleinschmidt wiederbegegnet, setzt er alle Hebel in Bewegung, um den unliebsamen Zeugen seiner Vergangenheit loszuwerden…

Wolfgang Staudte war einer der wenigen Regisseure, die in den 1950er-Jahren entgegen den kollektiven Verdrängungsversuchen Belege dafür sammelten, wie sehr Deutschland während des Wirtschaftswunders noch durch Kriegsverbrechen und unbestrafte Täter geprägt war. „Rosen für den Staatsanwalt“ basiert auf der Geschichte von Otto Wöhrmann, der im Dritten Reich als Kriegsgerichtsrat an unrechtmäßigen Todesurteilen beteiligt war und in der Bundesrepublik dennoch problemlos Karriere machte – er wurde Senatspräsident am Oberlandesgericht Celle.

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene engagierte Menschen des Hauses ihre Lieblingsfilme vor. „Rosen für den Staatsanwalt“ ist ein Lieblingsfilm von Dr. Peter Kirchesch, dem Vorsitzenden des Bewohner-Beirates im Augustinum Heidelberg.

Bildverweis: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V.


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Viola und Violine – Mutter und Tochter
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
02.09.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Die Streichinstrumente Violine und Viola sehen fast identisch aus, erzeugen jedoch ganz verschiedene Klangfarben. Während die Violine vor allem in hohen Lagen obertonreich und brillant klingt, hat die Viola einen herberen, dunkleren Klang. Wörtlich übersetzt heißt „Violine“ übrigens „kleine Viola“ – die Violine kann also als Tochter der Viola gesehen werden.

Passend dazu musizieren an diesem Konzertabend Mutter und Tochter mit diesen beiden ähnlichen, aber doch verschiedenen Instrumenten. Auf dem Programm stehen zwei Duos für Viola und Violine von Mozart in G-Dur (KV 423) und B-Dur (KV 424) sowie drei Madrigale von Martinu (H. 313).

Diese beiden Duos von Wolfgang Amadeus Mozart entstanden 1783 in Salzburg als heimlicher Freundesdienst für den kranken Michael Haydn. Dieser sollte für den Fürsterzbischof sechs Duos komponieren, schaffte aber nur vier. Da Mozart seinen ehemaligen Dienstherrn verabscheute, nutzte er die Gelegenheit, um dem musikbegeisterten Regenten zwei eigene, technisch anspruchsvolle Meisterwerke unter Haydns Namen unterzuschieben.

Bohuslav Martinus drei Madrigale entstanden 1947 im US-Exil in einer Phase tiefer Depression, geprägt von einem schweren Unfall und der Sehnsucht nach seiner tschechischen Heimat. Er schrieb das Werk für das befreundete Musiker-Ehepaar Fuchs und schuf damit einen Meilenstein dieser Gattung. Durch virtuose Effekte wie Akkordspiel und Tremoli erzeugen die beiden Instrumente die Klangfülle eines ganzen Streichquartetts, während im Finale tschechische Volksweisen hörbar werden.

Bildverweis: Almut Nikolayczik


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Kolumbien
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
20.09.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
Vorverkauf: 18/16 Euro, ermäßigt 15/13 Euro an der Kasse: 21 Euro, ermäßigt 17 Euro Eintritt für Kinder bis 14 Jahren frei
Veranstaltungsart
Multivision

Zwei Ozeane, drei Andenketten und fünf einzigartige Naturregionen – Kolumbien ist eines der vielfältigsten Länder der Welt. Beim Familienvortrag zum Weltkindertag nimmt der Fotojournalist Immanuel Schulz große und kleine Besucher mit auf eine lebendige Reise durch das faszinierende Land.

Seit über 20 Jahren bereist Immanuel Schulz Kolumbien immer wieder und hat dort insgesamt mehr als zweieinhalb Jahre verbracht. Seine Erlebnisse zeigen ein Land voller Farben, Naturwunder und herzlicher Menschen. Gemeinsam entdecken wir Regenwälder, Strände und die Anden, begegnen indigenen Kulturen und erleben besondere Momente: gewaltige Lederschildkröten und riesige Wale, das farbenfrohe Blumenfest in Medellín und den Alltag der Menschen.

Ein Vortrag für die ganze Familie – lebendig erzählt, bildgewaltig und voller spannender Geschichten. Zum Weltkindertag haben Kinder bis 14 Jahren kostenfreien Eintritt.

Eine gemeinsame Veranstaltung des WunderWelten-Festivals mit dem Augustinum Heidelberg

Ticketvorverkauf ab sofort online bei Reservix sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen und immer im Anschluss an andere Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

Bildverweis: Immanuel Schulz

 


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Perspektiven auf den Emmertsgrund
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
23.09.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei

Zu Beginn der 1970er Jahre wurden der Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund und die Seniorenresidenz Augustinum gleichzeitig geplant und gebaut. Seitdem bieten das Augustinum und der Emmertsgrund mehr als nur Wohnraum. Sie sind im Laufe der Jahre zusammen gewachsen und zusammengewachsen – und stehen gemeinsam für Kultur, Vielfalt, Lebendigkeit und ein starkes Miteinander.

Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen wirft an diesem Abend einen gezielten Blick auf diesen markanten Stadtteil und erläutert aktuelle Perspektiven sowie Herausforderungen aus ihren Fachbereichen. 

Die Diplom-Verwaltungswirtin Stefanie Jansen (SPD) ist seit 2021 Bürgermeisterin der Stadt Heidelberg. Neben verschiedenen anderen Vorstandsmitgliedschaften ist sie seit Dezember 2025 Vorsitzende des Sozialausschusses des Städtetags Baden-Württemberg.

Bildverweis: Sabine Arndt (Portrait) und Daniel Kubirski (Luftaufnahme)


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Homöopathie: Der Versuch eines unvoreingenommenen Blicks auf eine umstrittene Heilweise
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
27.09.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
frei

Vor über zweihundert Jahren begründete der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755–1843) die Homöopathie. Dass sich diese umstrittene Heilweise bis heute weltweit behaupten konnte, ist ein spannendes medizinhistorisches und gesellschaftliches Phänomen. In seinem Vortrag stellt Robert Jütte das Konzept der Homöopathie und ihren historischen Kontext vor, illustriert anhand von Dokumenten und Objekten aus der homöopathiegeschichtlichen Sammlung Robert Boschs. Außerdem beleuchtet er die Faktoren, die das Überleben der Homöopathie – in Deutschland und international – möglich gemacht haben.

Robert Jütte ist Medizinhistoriker. Er studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg, London und Münster und war Dozent und später Professor für Neuere Geschichte an der Universität Haifa/Israel. 1990 bis 2020 leitete er das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Seit 1991 ist er Honorarprofessor an der Universität Stuttgart und 2025 wurde ihm das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft verliehen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Medizingeschichte sowie zur Geschichte des medizinischen Pluralismus und der Homöopathie, darunter eine historische Studie zur Alternativen Medizin sowie eine Biografie Samuel Hahnemanns.

Bildverweise: Martin Stolberg (Portrait) / Wellcome Images (Pamphlet)


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Kontakt zum Kulturreferenten

Max Hilker
Telefon: 06221 388-803
E-Mail: max.hilker(at)augustinum.de