Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Heidelberg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

Sprechende Tiere in der Bibel?
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
21.06.2026
Uhrzeit
10:00 Uhr

Können Tiere sich in menschlicher Sprache ausdrücken? Das kennen wir nur aus Märchen, Fabeln, Kinderbüchern, Comics usw. Aber gibt es auch in der Bibel sprechende Tiere? Erleben Sie dazu zwei spannende Erzählungen aus dem Alten Testament.

Predigt: Margit Fleckenstein, Synodalpräsidentin a. D.
Liturgie: Gerhard Vicktor, Oberkirchenrat i. R.
Lesung: Gisela Lentz 
Musikalische Begleitung: Barbara Unseld

 


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The Apprentice – The Trump Story
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
26.06.2026
Uhrzeit
16:00 Uhr
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

USA/Kanada 2024, 123 Min.
Regie: Ali Abbasi
mit Sebastian Stan, Jeremy Strong, Marija Bakalowa

„Durch seine Blickweise konzentriert uns der Film auf das wesentliche, nämlich auf das System – damit wir nicht nur schauen, sondern sehen.“ (Wolfgang M. Schmitt)

Als der Anwalt Roy Cohn im New York City der 1970er Jahre den jungen, unerfahrenen, aber ehrgeizigen Donald J. Trump trifft, erkennt er sein Potential und wird sein Mentor. Zug um Zug schult Cohn seinen gelehrigen Schüler, wie man Macht und Reichtum durch Betrug, Erpressung und Manipulation anhäuft. Dabei haben Cohn und schließlich auch Trump drei Regeln des Erfolgs:

1) Greif immer an! 
2) Gib niemals etwas zu! 
3) Und egal was passiert: Erkläre dich immer zum Sieger. 

„The Apprentice – The Trump Story“ ist keine klassische Filmbiografie, sondern vielmehr eine kritische Beschreibung des US-amerikanischen Ultrakapitalismus und der dahinterstehenden Ideologie. Bemerkenswert ist zudem die cineastische Ästhetik, die mit 16mm-Aufnahmen und grobkörnigen Retro-Bildern den Glanz und Schmutz von Trumps Aufstieg zeigt.

Trump versuchte mit einem Team von Anwälten, die Veröffentlichung des Films zu verhindern – vielleicht ein Grund mehr, diesen Film anzuschauen? Das Cinema Augustinum bietet am 26. Juni die Gelegenheit dazu und lädt im Anschluss zum Gespräch mit einem Glas Sekt im Foyer ein.

Bildverweis: DCM  Film Distribution GmbH


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Viva Musica!
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
28.06.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts freut sich das Projektorchester Würzburg über freiwillige Kostenbeiträge

Das Projektorchester Würzburg (POW) ist ein symphonisches Blasorchester bestehend aus Holz- und Blechbläsern, ergänzt durch eine umfangreiche Percussion-Sektion. Ursprünglich ein einmaliges Musikprojekt an der Sing- und Musikschule Würzburg, begeistert das POW inzwischen seit über 30 Jahren mit abwechslungsreichen Konzertprogrammen. Das Repertoire des POW besteht vor allem aus Filmmusik und Musical-Songs, ergänzt durch Arrangements aus dem Bereich der Popularmusik.

2024 war das POW zum ersten Mal zu Gast im Augustinum Heidelberg – die Idee dazu kam von Rainer Kraus, Kulturreferent im Augustinum Schweinfurt und Saxophonist im Orchester. Nun ist das POW zum zweiten Mal zu Gast auf der Orchesterbühne im Augustinum Heidelberg und freut sich auf bekannte und neue Fans!

Auf dem Programm stehen die titelgebende Konzertouvertüre „Viva Musica!“ von Alfred Reed sowie verschiedene Instrumental-Arrangements aus Filmen und Musicals – unter anderem Les Miserables, Phantom der Oper, La La Land, Moulin Rouge und viele weitere!

Markus Hein leitet als freischaffender Dirigent unter anderem die Bläserphilharmonie Regensburg und das Sinfonieorchester Memmingen und wird regelmäßig als Gastdirigent zu verschiedenen Orchestern eingeladen. Er dirigierte u.a. die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und die Münchner Symphoniker. Zudem unterrichtet er Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater München, gibt Dirigierkurse und ist in der Bildregie für Musikproduktionen u.a. für die Berliner Philharmoniker tätig.

Bildverweis: Projektorchester Würzburg, Foto: Axel Buchinger


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„Kommt dir manchmal in den Sinn“
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
02.07.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts freut sich der Heidelberger Motettenchor über freiwillige Kostenbeiträge

am Klavier: Kyeyoung Lim
Leitung: Hans Jochen Braunstein

Im Zentrum dieses Konzertes stehen die „Zigeunerlieder“ op. 103 von Johannes Brahms – der Titel dieses Werkes erfordert eine bewusste und aktuelle Einordnung: Mit dem heute als diskriminierend einzuordnenden Begriff der „Zigeuner“ verband man am Ende des 19. Jahrhunderts eine weit verbreitete Faszination und Sehnsucht des Bürgertums nach Freiheit, Leidenschaft und Natur. Aufgrund einer enthusiastischen, nationalen Strömung wurde „Zigeunermusik“ oft fälschlich mit ungarischer Volksmusik gleichgesetzt. Aus Respekt vor den Lebensrealitäten der Sinti und Roma ist eine deutliche Distanzierung von diesen stereotypischen Klischees angebracht. Gleichzeitig darf sich das Publikum weiterhin von der Leidenschaft dieser Musik mitreißen lassen. Dazu lädt der Heidelberger Motettenchor ein.

Neben Brahms‘ „Zigeunerliedern“ stehen A-cappella-Werke von Hugo Distler (1908 – 1942) und Morten Johannes Lauridsen (geb. 1943) auf dem Konzertprogramm.

Der Heidelberger Motettenchor ist seit 1985 ein fester Bestandteil des Heidelberger Musiklebens und machte sich zunächst als großer Oratorienchor einen Namen. 1998 übernahm Hans Jochen Braunstein den Chor und formte daraus einen Kammerchor mit einem historisch und stilistisch diversifizierten Repertoire. Die hohe Qualität des Heidelberger Motettenchors wurde mehrfach von der Presse bescheinigt. So schrieb beispielsweise die Rhein-Neckar-Zeitung: „Braunstein liebt hochanspruchsvolle Chorwerke, an die sich kaum ein Amateurchor heranwagt. Mit dem Heidelberger Motettenchor hat er eine Formation beisammen, die solche Raritäten trefflich singen kann.“

Bildverweis: Heidelberger Motettenchor


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Ives | Vaughan Williams | Elgar
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
07.07.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei

Charles Ives gilt als der erste wirklich originelle amerikanische Komponist, der sich von europäischen Traditionen löste. Ralph Vaughan Williams ist der „Grand Old Man“ der britischen Musik des 20. Jahrhunderts und schuf eine von Volksliedern inspirierte englische Musiksprache. Und Edward Elgars Musik bietet viel mehr als sein berühmter „Pomp and Circumstance March“.

Während diese drei Komponisten in ihrer britischen bzw. US-amerikanischen Heimat Kultstatus genießen, sind ihre Werke hierzulande echte Geheimtipps, die es wert sind, entdeckt zu werden! Dazu lädt das Heidelberger Sinfonieorchester AufTakt mit seinen Sommerprogramm „Variations on America“ ein. Ähnlich wie bei dem Programm „Tour de France“ im Sommer 2024 lädt der Frankfurter Musikwissenschaftler Dr. Helmut Bartel zu einer fundierten und lebendigen Einstimmung ein. 10 Tage vor dem Konzert wird er die drei Werke des Konzertprogramms vorstellen: Charles Ives „Variation on America“, das Tubakonzert von Ralph Vaughan Williams und die Enigma-Variationen von Edward Elgar.

Helmut Bartel, geboren 1949 in Bad Mergentheim, ist promovierter Musikwissenschaftler und Dirigent. Er war Oberstudienrat für Musik am Heinrich von Gagern-Gymnasium und Universitätsmusikdirektor an der Goethe-Universität und hatte einen Lehrauftrag im Bereich Musikpädagogik an der Frankfurter Musikhochschule. Er ist bis heute an der Universität des 3. Lebensalters an der Goethe-Universität Frankfurt tätig. Für seine langjährige ehrenamtliche musikalische Aktivität verlieh ihm die Stadt Frankfurt 2004 die Bürgermedaille.

Bildverweis: Fotostudio Baumann / wikimedia.org

 


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Variations on America
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
17.07.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts freut sich das Sinfonieorchester AufTakt über freiwillige Kostenbeiträge

Dirigent: Robert Weis-Banaszczyk

Programm:
Charles Ives (1874 - 1954): Variations on "America" (orch. W. Schuman)
Ralph Vaughan Williams (1872 - 1958): Konzert in f-moll für Basstuba und Orchester (Solist: Leo Kreiner)
John Williams (geb. 1932): Auszüge aus der Filmmusik zu "Harry Potter"
Edward Elgar (1857 - 1934): Enigma-Variationen

Das Heidelberger Sinfonieorchester AufTakt wurde 2001 gegründet. Seit 2019 dirigiert Robert Weis-Banaszczyk das Orchester, das sich aus etwa 70 musikalisch ambitionierten Studierenden und Berufstätigen aller Fachrichtungen zusammensetzt. Das Sinfonieorchester AufTakt ist mit seinen abwechslungsreichen sinfonischen Programmen seit Jahren ein regelmäßiger und beliebter Gast auf der Orchesterbühne Augustinum.

Beim Sommerkonzert 2026 darf sich das Publikum auf eine musikalische Brücke zwischen England und den USA freuen:

In seinen humorvollen Variations on America - ursprünglich eine Komposition für Orgel - verarbeitet der siebzehnjährige Charles Ives die Melodie des patriotischen Liedes "My Country, 'Tis of Thee", das wir vor allem unter dem Titel "God Save the King/Queen" als Nationalhymne des Vereinigten Königreiches kennen. Mit seinem Tuba-Konzert zeigt Ralph Vaughan Williams, wie tänzerisch und lyrisch eine Tube erklingen kann - entgegen dem Vorurteil, die Tuba sei ein behäbiges, plumpes "Elefanteninstrument". Die Filmmusik zu "Harry Potter" aus der Feder des berühmten John Williams entführt in eine magische Welt. Und als Abschluss präsentiert das AufTakt-Sinfonieorchester mit den Enigma-Variationen von Edward Elgar eines der bedeutendsten Orchesterwerke der britischen Spätromantik und ein musikalisches Rätsel: Laut Elgar zieht sich durch die ganze Komposition ein Thema, das aber nicht gespielt wird - stattdessen habe er die gespielten Themen als Gegenmelodien dazu komponiert.

10 Tage vor dem Konzert stimmt der Musikwissenschaftler Dr. Helmut Bartel mit einem Vortrag und ausgewählten Hörbeispielen in dieses besondere Programm ein. Weitere Infos zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Bildverweis: Studio visuell Heidelberg / Nico Rademacher


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Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
07.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Südkorea/Deutschland 2003, 102 Minuten
Regie: Kim Ki-duk
mit Oh Young-soo, Kim Young-min, Ha Yeo-jin

„Ein Meisterstück der Kontemplation, in dem man das Kino aufs Wesentliche, aufs Elementare reduziert sieht… Ein Film, der Distanz wahrt und die Unnahbarkeit zur filmischen Tugend erklärt“ (Süddeutsche Zeitung)

Abgeschieden lebt ein alter Mönch mit seinem Schüler in einem Tempel mitten in einem einsamen Bergsee. Beinahe unberührt von der Außenwelt führen die beiden ein schweigsames Leben aus Arbeit, Gebet und Schlaf – bis diese Idylle gestört wird: Eine junge, kranke Frau möchte in der Abgeschiedenheit des Tempels genesen. Der junge Mönch verliebt sich in sie und geht gemeinsam mit ihr fort. Doch das Leben außerhalb des Tempels bringt für den jungen Mann schweres Leid. Der Kreislauf der Jahreszeiten und der Zyklus von Geburt, Wachstum und Verfall schreitet fort und der Mönch kehrt zurück…

Entlang der Jahreszeiten entfaltet sich eine universelle Parabel über den menschlichen Lebensweg – geprägt von Unschuld, Leidenschaft, Schuld, Sühne und der unendlichen Kraft des Neubeginns.

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene engagierte Menschen des Hauses ihre Lieblingsfilme vor. „Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling“ ist ein Lieblingsfilm von Kristina Baudach, der Leiterin des Bewohnerservice im Augustinum Heidelberg.

Bildverweis: Pandora Film Verleih GmbH / Filmagentinnen GmbH


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Das Beste kommt zum Schluss
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
14.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

USA 2007, 93 Minuten
Regie: Rob Reiner
mit Jack Nicholson, Morgan Freeman

„Eine Reise um die Welt, bei der zum Schluss wohl kein Auge trocken bleibt. Einfach wunderbar.“ (Deutsche Film- und Medienbewertung)

Zufällig landen der egozentrische Milliardär Edward Cole und der belesene Mechaniker Carter Chambers im selben Krankenhauszimmer und bekommen die unerbittliche Diagnose: Krebs - unheilbar. Beide entschließen sich nun, gemeinsam alles zu tun, was sie schon immer tun wollten. Sie erstellen eine „Löffel-Liste“ mit all den Dingen, die sie tun möchten, bevor sie den „Löffel abgeben“. Dabei freunden sich die beiden gegensätzlichen Menschen nicht nur an, sondern lernen, das Leben in vollen Zügen zu genießen...

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene, engagierte Menschen im Augustinum ihre Lieblingsfilme vor. „Das Beste kommt zum Schluss“ ist ein Lieblingsfilm der Salon-Gastgeberin Isolde Thoma.

Bildverweis: Warnerbros / Filmbankmedia


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Die Kinder des Monsieur Mathieu
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
21.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

Frankreich/Schweiz 2004, 97 Min.
Regie: Christophe Barratier
mit Gérard Jugnot, Jean-Baptiste Maunier, Marie Bunel

„makellos, eindringlich und tief berührend“ (Deutsche Film- und Medienbewertung)

Frankreich, 1949: Der arbeitslose Musiker Clément Mathieu bekommt eine Anstellung als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Jungen. Von der Härte des Schulalltags und den ebenso eisernen wie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Direktors Rachin betroffen, beginnt er, mit Musik in das Dasein der Schüler einzugreifen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und erheblichem Widerstand durch Rachin gelingen dem begeisterten Musiker und einfühlsamen Pädagogen mehrere kleine und große Wunder…

„Die Kinder des Monsieur Mathieu“ wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Europäischen Filmpreis 2004 für die beste Filmmusik; die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das begehrte „Prädikat besonders wertvoll“ und lobt in der Jury-Begründung „Kamera, Licht, Ausstattung und die sensible Inszenierung.“

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene, engagierte Menschen im Augustinum ihre Lieblingsfilme vor. „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ ist ein Lieblingsfilme von Uwe Hinze, dem Direktor des Augustinum Heidelberg.

Bildverweis: Constantin Filmverleih GmbH


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Rosen für den Staatsanwalt
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
28.08.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung

BRD 1959, 98 Minuten
Regie: Wolfgang Staudte
mit Martin Held, Ingrid van Bergen, Walter Giller

„Ein wichtiges Beispiel filmischer Arbeit an der Vergangenheit.“ (Heyne-Filmlexikon)

Wegen einer Lappalie wird der Soldat Rudi Kleinschmidt kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs von dem skrupellosen Kriegsgerichtsrat Wilhelm Schramm zum Tode verurteilt. Rudi entkommt der Vollstreckung nur durch einen Zufall. Über zehn Jahre später kreuzen sich ihre Wege im Westdeutschland der Adenauer-Ära wieder. Schramm ist mittlerweile ein geschätzter Oberstaatsanwalt mit vermeintlich weißer Weste. Als er Kleinschmidt wiederbegegnet, setzt er alle Hebel in Bewegung, um den unliebsamen Zeugen seiner Vergangenheit loszuwerden…

Wolfgang Staudte war einer der wenigen Regisseure, die in den 1950er-Jahren entgegen den kollektiven Verdrängungsversuchen Belege dafür sammelten, wie sehr Deutschland während des Wirtschaftswunders noch durch Kriegsverbrechen und unbestrafte Täter geprägt war. „Rosen für den Staatsanwalt“ basiert auf der Geschichte von Otto Wöhrmann, der im Dritten Reich als Kriegsgerichtsrat an unrechtmäßigen Todesurteilen beteiligt war und in der Bundesrepublik dennoch problemlos Karriere machte – er wurde Senatspräsident am Oberlandesgericht Celle.

Beim Filmsommer im August(inum) 2026 stellen verschiedene engagierte Menschen des Hauses ihre Lieblingsfilme vor. „Rosen für den Staatsanwalt“ ist ein Lieblingsfilm von Dr. Peter Kirchesch, dem Vorsitzenden des Bewohner-Beirates im Augustinum Heidelberg.

Bildverweis: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V.


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Kontakt zum Kulturreferenten

Max Hilker
Telefon: 06221 388-803
E-Mail: max.hilker(at)augustinum.de