Bekannt für außergewöhnliche Kulturveranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

 

Als Seniorenresidenz hat sich das Augustinum Heidelberg mit seinem herausragenden Kulturprogramm einen Namen gemacht und ist eine kulturelle Institution im Stadtteil. Kooperationen mit externen Veranstaltern bereichern das Kulturprogramm.

NOTHELFER
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
25.09.2026 bis 20.01.2027
Uhrzeit
Ganztägig

Der Begriff des Nothelfers steht traditionell für Beistand, Orientierung und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Die Ausstellung „NOTHELFER“ von Kerstin Jeckel und Karl-Martin Hartmann greift dieses Motiv auf und fragt, was Menschen in Zeiten von Unsicherheit und Wandel Halt geben kann. Sind es andere Menschen, Erinnerungen, Werte oder Bilder, die uns tragen?

Dabei verstehen die Künstlerin und Künstler den Nothelfer nicht als Heldengestalt, sondern als Symbol für Verlässlichkeit, Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit. In Malerei, Fotografie und raumbezogenen, wie auch öffentlichen Arbeiten beschäftigen sie sich mit Wahrnehmung, Erinnerung und menschlicher Verbundenheit. Ihre Werke geben keine fertigen Antworten, sondern eröffnen Räume für Reflexion und persönliche Auseinandersetzung. Sie zeigen, dass Orientierung oft weniger aus Gewissheiten als aus der bewussten Beschäftigung mit den Dingen entsteht, die uns prägen und miteinander verbinden. Kunst wird so selbst zum „Nothelfer“: Sie eröffnet neue Perspektiven, schärft die Wahrnehmung und schafft Verbindungen zwischen individueller Erfahrung und gemeinschaftlichem Erleben.


Informationen zur Künstlerin und zum Künstler:

Kerstin Jeckel (*1960, Wiesbaden) lebt und arbeitet in Wiesbaden. Nach einer Ausbildung zur Verlagskauffrau studierte sie von 1983 bis 1989 Freie Malerei und Kunsttheorie an der Städelschule Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle, Johannes Schreiter und Raimer Jochims. Seit den 1980er Jahren entwickelt sie ein vielschichtiges Werk aus Malerei, Installation und konzeptioneller Kunst. Im Mittelpunkt stehen Natur, Erinnerung, Empathie und zwischenmenschliche Beziehungen. Ihre Arbeiten entstehen aus genauer Beobachtung von Landschaften, Atmosphären und Alltagserfahrungen, die sie in eigenständige künstlerische Bildwelten überführt. Jeckels Werk verbindet persönliche Wahrnehmung mit gesellschaftlicher Verantwortung und lädt zu Offenheit gegenüber unterschiedlichen Perspektiven ein. Ihre Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, und sind in Ausstellungen zu sehen.

Karl-Martin Hartmann (*1948, Wiesbaden) studierte zunächst Biologie in Mainz und schloss als Diplom-Mikrobiologe ab, bevor er von 1979 bis 1985 an der Städelschule Frankfurt Kunst studierte. Sein Werk umfasst Fotografie, Glasgestaltung und Installationen. Fotografie versteht er als „Ausschnitt aus Raum und Zeit“ und als Medium der Reflexion über Wahrnehmung und Erinnerung. Daneben widmet er sich, in Ergänzung zur digitalen Vorgabe, historischen fotografischen Verfahren sowie der Arbeit mit Glas. Bedeutende Glasarbeiten und Raumgestaltungen entstanden unter anderem für den Mariendom in Linz, die Gesamtverglasungen der Stadtkirche St. Nikolaus in Rosenheim und St. Nicolai in Kalkar sowie eine raumgreifende Installation im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden. Zudem entstand die Gedenkstätte für die Opfer des Eissporthallenunglücks in Bad Reichenhall.


Gemeinsames Wirken:

Seit Jahrzehnten arbeiten Kerstin Jeckel und Karl-Martin Hartmann in einem gemeinsamen Atelier zusammen. Ihre Projekte verbinden künstlerische Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Besondere Bekanntheit erlangte das von ihnen initiierte internationale Netzwerk „Stelen der Toleranz“, das weltweit Zeichen für Menschenwürde, Offenheit, Dialog und friedliches Zusammenleben setzt. In ihrer gemeinsamen Arbeit verbinden Jeckel und Hartmann künstlerische Klarheit mit einer Haltung, die den Menschen und seine Verantwortung für die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt. Die Ausstellung „NOTHELFER“ bringt diese Grundhaltung eindrucksvoll zum Ausdruck.

 

Bilder: Ausschnitte aus „OUTSIDE IN * 1“ (links - Kerstin Jeckel) und „Bausteine für ein neues Jerusalem“ (rechts - Karl-Martin Hartmann)


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Drei Zeitalter
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
02.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Stummfilmvorführung mit Live-Musik

Komödie, USA 1923, 63 Minuten
Regie: Buster Keaton & Edward F. Cline
mit Margaret Leahy, Wallace Beery, Joe Roberts

Liebe in der Steinzeit, im antiken Rom und den 1920er Jahren: In allen drei Epochen versucht der schmächtige Buster, das Herz einer schönen Frau zu erobern. Jedoch wird er immer wieder von deren Eltern abgewiesen, da sein Nebenbuhler stärker (Steinzeit), mächtiger (Antike) oder reicher (Gegenwart) ist. Doch Buster gibt nicht auf, reitet auf Dinosauriern, versucht ein Wagenrennen zu gewinnen und stürzt sich von Hochhäusern, um seine Geliebte für sich zu gewinnen…

„Drei Zeitalter“ ist Buster Keatons erster abendfüllender Film und begeistert auch über 100 Jahre nach seinem Entstehen mit wunderbarem Slapstick, ideenreichen szenisch-visuellen Spielereien und einigen subtilen, fast modernen Anspielungen. 

Anlässlich der 5. Heidelberger Kinonacht und passend zum „Tag des Lächelns“ präsentiert das Cinema Augustinum Heidelberg am 2. Oktober 2026 Buster Keatons „Drei Zeitalter“ als echten Stummfilm mit Live-Musik – nun schon zum dritten Mal mit der Pianistin Ursula Schmidt aus Norddeutschland.

Ursula Schmidt unterrichtet freiberuflich Cello, Gesang, Klavier und Percussion und ist Mitglied im Deutschen Tonkünstlerverband. Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich von Improvisationsevents über Stummfilmbegleitung (u. a. CineK Oldenburg) bis zu regelmäßigen Veranstaltungen im eigenen Kultursalon. 

Bildverweise: aberle-media GmbH (Szenenfoto) / Ursula Schmidt (Portrait) / Augustinum (Saalfoto)


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Corelli in Frankreich
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
03.10.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Julia Huber-Warzecha und Nikolaus Norz (Barockviolinen)
Isabel Müller-Hornbach (Barockvioloncello und Gambe)
Christian Pfeifer (Truhenorgel und Cembalo)

Als der italienische Barock-Komponist Arcangelo Corelli 1681 seine Triosonaten Opus 1 veröffentlichte, setzte er damit für nachfolgende Generationen den Maßstab dieser Gattung. Auch in Frankreich, wo man einen ganz eigenen stilistischen Weg ging, war die Faszination für Corellis Musik groß. François Couperin lernte dessen Kompositionen bereits um 1690 kennen und schätzen. Ihm gelang es auf einzigartige Weise, italienische Ausdruckskraft mit französischer Raffinesse zu verbinden und so eine Brücke zwischen den zwei bedeutenden europäischen Stilwelten zu schlagen.

Das Barockensemble Incontro begibt sich mit dem Programm „Corelli in Frankreich“ auf eine musikalische Reise ins Europa des frühen 18. Jahrhunderts – in eine Zeit, in der sich unterschiedliche Musikstile begegneten, inspirierten und miteinander verschmolzen. Im Zentrum steht die Musik Arcangelo Corellis, ergänzt durch Werke von Jean-Féry Rebel, Jean-Baptiste Barrière und Jean-Marie Leclair. Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm und die spannende Begegnung zweier musikalischer Kulturen freuen.

Über das Ensemble:

Das Barockensemble Incontro wurde 2007 gegründet und verdankt seinen Namen dem ersten Konzertprogramm „Incontro a Venezia“ (Begegnung in Venedig). Das Ensemble erarbeitet regelmäßig Programme, bei denen auch weniger bekannte Barockkomponisten mit ihrer herausragenden Kammermusik im Fokus stehen. 2021 erschien die erste CD des Ensembles. Weitere Informationen zu dem Ensemble finden Sie hier: http://bergkirche.de/incontro

Über die Ensemble-Mitglieder:

Julia Huber-Warzecha studierte Violine bei Sandor Karolyi und Walter Forchert in Frankfurt. Ihr Aufbaustudium Barockvioline belegte sie bei Mary Utiger. Erfolgreiche Kammermusik- und Meisterkurse bei William Pleeth, Hiro Kurosaki, Simon Standage, Michi Gaigg und John Holloway rundeten ihre Ausbildung ab. 1997 war sie Preisträgerin des Internationalen Locatelli-Wettbewerbs in Amsterdam. Sie musiziert bei La Stagione Frankfurt und der Neuen Düsseldorfer Hofmusik. Im L'Orfeo Barockorchester Linz und im Collegium Cartusianum Köln ist sie als Stimmführerin oder Konzertmeisterin tätig.

Nikolaus Norz studierte Violine in Würzburg und Stuttgart und Barockvioline bei Petra Müllejans in Frankfurt. Schon während des Studiums der „modernen“ Violine in Würzburg und Stuttgart erhielt er als Stipendiat der Händel-Akademie Karlsruhe sowie der Orchester-Akademie Mannheimer Schule wertvolle Impulse im Bereich der Alten Musik. Als aktiver Teilnehmer an Meisterkursen und Workshops bei Anner Bylsma, Gottfried von der Goltz, Michael Schneider u. a. vertiefte  er sein Interesse an der historischen Aufführungspraxis. Seit 2004 ist er Mitglied im Staatsorchester Darmstadt und spielt projektweise in verschiedenen Barockorchestern wie z. B. L‘arpa festante, L‘Orfeo Barockorchester Linz oder La stagione Frankfurt.

Schon früh in ihrem Musikstudium begann Isabel Müller-Hornbach sich mit Alter Musik zu beschäftigen und spezialisierte sich in ihren weiteren Studien und in ihrer Arbeit als konzertierende weiter in diesem Bereich. Ihr instrumentales Spektrum umfasst das Barockcello sowie die gesamte Familie der Gambeninstrumente. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie u.a. durch die Arbeit mit Heidi Gröger, Kristin von der Goltz, Susanne Müller-Hornbach, Dane Roberts, Michael Schneider und Ingeborg Scheerer. In ihrer künstlerischen Arbeit übernimmt Isabel Müller-Hornbach sowohl solistische Rollen als auch verschiedene Positionen in kammermusikalischen und orchestralen Besetzungen mit einem Schwerpunkt auf dem Basso Continuo-Spiel.

Christian Pfeifer studierte Kirchenmusik in Heidelberg und arbeitete nach seinem Studium zunächst als Assistent des Landeskantors an der Mannheimer Christuskirche. Kurse im Bereich der Alten Musik für Orgel, Cembalo, Dirigieren brachten ihn in Kontakt mit Ludger Lohmann, Philippe Herreweghe und John Eliot Gardiner. Projekte mit Neuer Musik in Zusammenarbeit mit Walter Nußbaum. Seit 1993 ist er Kantor und Dekanatskirchenmusiker an der Bergkirche in Wiesbaden. Als Cembalist spielt er auch im Ensemble Mattiacis im Staatstheater Wiesbaden.

 

Bildverweis: Barockensemble Incontro


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Lullaby in Rhythm - Swing of the 30’s & 40‘s
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
04.10.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
Anstelle eines Eintritts freut sich das Chris Wieschalla Orchestra über freiwillige Kostenbeiträge

Das Chris Wieschalla Orchestra ist eine 18-köpfige Big Band aus Durmersheim bei Karlsruhe, die den Swing der 30er- und 40er-Jahre auf die Bühne holt – kraftvoll, elegant und mitreißend. Mit Originalarrangements von Legenden wie Benny Goodman, Count Basie, Duke Ellington und Tommy Dorsey entfaltet die Band einen Sound, der sofort in die goldene Ära des Swing entführt – mit virtuosen Bläsersätzen, pulsierenden Rhythmen und einer unwiderstehlichen Spielfreude. Gegründet aus der Leidenschaft ambitionierter Musikerinnen und Musiker für authentischen Swing, versteht sich das Chris Wieschalla Orchestra als lebendige Plattform für Herzblut, Kreativität und gemeinsames Musizieren. 

Weitere Informationen zum Chris Wieschalla Orchestra finden sie unter www.cw-orchestra.de

Das Chris Wieschalla Orchestra ist zum ersten Mal zu Gast auf der Orchesterbühne Augustinum, um auch hier das Publikum mit eleganten Balladen, swingenden Songs und energiegeladenen Jazz-Highlights zu begeistern!

Das Konzert dauert inkl. Pause etwa zwei Stunden. In der Pause bietet die Augustinum-Gastronomie an der Foyer-Bar verschiedene Getränke zum Verkauf an.

Bildverweis: François Uhrig / www.cw-orchestra.de


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Renaissance of Rock
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
08.10.2026
Uhrzeit
19:30 Uhr
Eintritt
Vorverkauf: 16 Euro, ermäßigt 12 Euro Abendkasse: 20 Euro, ermäßigt 15 Euro (inkl. Getränke nach dem Konzert)

Line-Up:
Chiara Kilchling (Main-Vox, Git)
Jan Martin (Git, Backing Vox)
Tobias Rehor (Keys, Backing Vox)
Leon Falkenstein (Bass)
Lilo Priochotta (Drums)

 
Am 5. Oktober 2025 verwandelte sich der Theatersaal des Augustinum Heidelberg zum ersten Mal in einen Rockpalast – dank der mitreißenden Band Caravel, die nun zum zweiten Mal zu Gast auf dieser Bühne ist.

Die junge, fünfköpfige Band gründete sich 2021 an der Popakademie Mannheim und steht für eine zeitgemäße Renaissance der Rockmusik. Ihren Namen hat die Band von den Segelschiffen, mit denen Christoph Kolumbus Amerika entdeckt hat. Sowohl diese Karavellen als auch die Band Caravel stehen für Innovation, Beharrlichkeit und Anpassungsfähigkeit. Und so wie die Karavellen aus der Alten Welt in eine Neue aufbrachen, sucht und findet Caravel ihre eigene, musikalische Welt auf dem Meer der Rockmusik. Dafür vereint die Band den Stil ihrer musikalischen Vorbilder aus den 70ern (Deep Purple, Led Zeppelin, Fleetwood Mac) mit modernen Einflüssen.

Passend zum Jubiläumsmotto „50 Jahre VIELSTIMMIG“ kehrt Caravel auf die Bühne im Augustinum zurück – und freut sich auf alte und neue Fans! Nach dem rund einstündigen Konzert ist das Publikum auf Getränke an der Foyer-Bar eingeladen!

Ticketvorverkauf ab sofort online bei Reservix sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen und immer im Anschluss an andere Veranstaltungen im Augustinum Heidelberg

Bildverweis: Caravel / Sönke Dannemann


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Markt der Möglichkeiten
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
16.10.2026
Uhrzeit
14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Augustinum Seniorenresidenz Heidelberg präsentieren sich beim „Markt der Möglichkeiten“ verschiedene Kooperationspartner mit Info- und Verkaufsständen. Die Angebote sind dabei so vielstimmig wie das Leben im Augustinum. Erleben Sie einen abwechslungsreichen Nachmittag mit regionalen Produkten, praktischen Alltagshelfern, Live-Musik und starken Partnern aus den Bereichen Gesundheit, Pflege u.a.. Für das leibliche Wohl ist im Messe-Café gesorgt.

Im Rahmen dieses Marktes der Möglichkeiten gibt es auch eine Diskussionsrunde über die digitale Assistenten Navel, Kurt und Nemlia sowie einen Vortrag über Tücken und Tricks bei der Medikamenten-Einnahme. Im Anschluss an den Markt lädt das Augustinum herzlich zu einem besonderen Klavierabend mit Henriette Gärtner und ihrem Programm Tastenschritte durch Barock und Romantik in den Theatersaal ein.

Bildverweis: KI-generiertes Bild, Microsoft Copilot


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Navel, Kurt und Nemlia
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
16.10.2026
Uhrzeit
14:30 Uhr
Eintritt
frei

Digitale Assistenzsysteme finden auch im Augustinum zunehmend Anwendung. Über Chancen, Herausforderungen und Wissenswertes sprechen Lone Aggersbjerg für Nemlia, Claude Toussaint für Navel und Uwe Hinze für das Augustinum.

Vorgestellt werden unter anderem: 

  • Navel – ein Sozialroboter mit künstlicher Intelligenz, der aktiv und gezielt mit Menschen interagiert.
  • Kurt – ein Serviceroboter, der das Team im Gastronomiebereich beim Transport von Geschirr entlastet.
  • Nemlia – eine Sensorlösung, die riskante Situationen wie Stürze erkennt und meldet und so zur präventiven Sicherheit beiträgt.

Bildverweis: Navel Robotics

 


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Tücken und Tricks bei der Medikamenten-Einnahme
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
16.10.2026
Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
frei

Bei der Einnahme von Medikamenten gibt es eine Vielzahl an Faktoren, die die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen. Beispielsweise ist es sehr relevant, ob ein Medikament vor, während oder nach einer Mahlzeit aufgenommen wird.

In seinem Vortrag informiert Dr. Lothar Graff (Forum-Apotheke neben dem Augustinum) über alles, was für die korrekte Einnahme von Medikamenten zu beachten ist. Weitere Fragen dazu beantwortet er gerne bei seinem Info-Stand beim „Markt der Möglichkkeiten“ im Foyer des Augustinum.

Bildverweis: Christina Victoria Craft / unsplash

 


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Tastenschritte durch Barock und Romantik
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
16.10.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei – der Förderverein des Augustinum Heidelberg freut sich über Spenden

Konzertprogramm:

  • J. S. Bach (Arr. Ferruccio Busoni): „Nun komm, der Heiden Heiland“
  • Edvard Grieg: Aus Holbergs Zeit - Suite im alten Stil, op. 40
  • Franz Schubert: Wanderer-Fantasie, op. 15 (D 760)

Schon seit Beginn ihrer Laufbahn als Konzertpianistin ist Henriette Gärtner ein regelmäßiger Gast auf der Bühne im Augustinum Heidelberg. Mit ihrer wohldosierten Virtuosität, klaren Struktur, begeisternden Spielfreude sowie einer charmanten und informativen Moderation gehören die Klavierabende von Henriette Gärtner seit einigen Jahren zu den Highlights im Kulturprogramm des Augustinum Heidelberg. Während des Konzerts werden außerdem ihre Hände auf der Klaviatur live auf einen Teil der Kino-Leinwand übertragen. 

Das Publikum darf sich also auf ein besonderes musikalisches, informatives und visuelles Erlebnis freuen – und auf ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit barockem Glanz, nordischer Eleganz und romantischer Virtuosität!

Dr. Henriette Gärtner ist Konzertpianistin, Bewegungswissenschaftlerin und Dozentin. Für sie bilden Musik und Sport keine Gegensätze, sondern eine Einheit. Sie promovierte an der Universität Konstanz mit summa cum laude über „Klang, Kraft und Kinematik beim Klavierspiel – Aufgezeigt an Werken aus der Klavierliteratur von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt und Frédéric Chopin“. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie Referentin bei nationalen und internationalen Symposien und Kongressen. Seit 2015 hat sie einen Lehrauftrag für Musik und Medizin an der Hochschule für Musik Trossingen.

Bildverweis: Nadja Dosterschill (Henriette Gärtner) und Wikimedia (Komponisten-Portraits)


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Darf man jetzt (nicht) klatschen?
Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Datum
21.10.2026
Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
frei

Wer heutzutage in einem klassischen Konzert zwischen den Sätzen einer Sinfonie applaudiert, erntet nicht selten böse Blicke. In einem Jazzkonzert dagegen ist es üblich, mitten im Stück zu applaudieren, beispielsweise nach einem besonderen Solo. Wie entwickelten sich diese Konventionen rund um Applaus, Zwischenrufe und stilles Zuhören? Welche „Benimmregeln“ gab es beim höfischen Konzertpublikum im 18. Jahrhundert und wie veränderten sie sich bis zu den heutigen Formen?

In ihrem gemeinsamen Vortrag beantworten Dr. Barbara Gilsdorf und Rainer Gilsdorf diese und andere Fragen, erläutern die kulturhistorischen Entwicklungen und geben praktische Beispiele aus dem Musik -und Theaterbetrieb. Außerdem beinhaltet der Vortrag einen Exkurs zum „Instrument des Jahres 2025“ - der menschlichen Stimme - und der musikgeschichtlichen Entwicklung über Belcanto und Kastraten bis zu den modernen Countertenören.

Dr. Barbara Gilsdorf war als Opernchorsängerin in Essen, Ludwigshafen und Heidelberg aktiv und ist Leiterin des Amtes für Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaft der Stadt Schwetzingen. Rainer Gilsdorf trat als Opernsänger in verschiedenen Konzertsälen (Frankfurt/Main, Windhoek, St. Petersburg u.a.) auf und betreibt seit 2009 eine Logopädie-Praxis in der Nachbarschaft des Augustinum Heidelberg (Forum 5).

Hinweis: Da diese Veranstaltung im Vortragssaal des Augustinum stattfindet, sind die Plätze begrenzt. Der Einlass beginnt eine halbe Stunde vor Vortagsbeginn.

 


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Kontakt zum Kulturreferenten

Max Hilker
Telefon: 06221 388-803
E-Mail: max.hilker(at)augustinum.de