Jacques Offenbach: Die schöne Helena

Kassel

Vortrag mit Hörbeispielen von Thomas Sander, Musikwissenschaftler

Jacques Offenbach „erfindet“ Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris eine theatrale und musikdramatische Form, die eine stilistische Mixtur bietet aus Hoch- und Straßenkultur, aus Oper und Tanz. Seine Operetten amüsieren schon damals das Publikum und sind bis heute Kassenschlager.

Die schöne Helena ist eine Opéra-bouffe  in drei Akten von Jacques Offenbach und den Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 17. Dezember 1864 im Théâtre des Variétés in Paris statt. Die Handlung ist eine Parodie auf den Trojanischen Krieg. In der Operette reist der trojanische Prinz Paris nach Sparta, wo er sich in Helena verliebt. Er entführt sie unter dem Vorwand, sie als Diener der Göttin Venus nach Kythera zu bringen, was zum Ausbruch des Trojanischen Krieges führt. Die Geschichte stellt die Helden der griechischen Mythologie als eitle und korrupte Figuren dar, um die Gesellschaft des Zweiten Französischen Kaiserreichs zu verspotten.

Bild: Die schöne Helena. Titelbild von Bühnenbildner Ernst Schütte, 1932 / wikimedia

Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vortrag mit Hörbeispielen
Vortragende/-r
Thomas Sander, Musikwissenschaftler
Veranstaltungsreihe
Operette sich, wer kann!