Schule von Barbizon

Kassel

Vorlesung von Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf

Um 1830 finden sich einige Pariser Maler alljährlich in dem Dorf Barbizon im Wald von Fontainebleau (südlich von Paris) ein, um dort gemeinsam zu arbeiten. Der Name der Schule von Barbizon geht somit auf diesen Treffpunkt zurück. Jedoch handelt es sich im Grunde um keine Schule, man lehrt keinen einheitlichen Stil oder eine einheitliche Ästhetik. Die Maler verbindet hingegen die Sehnsucht nach einem als ursprünglich empfundenen Leben abseits der großstädtischen Zivilisation. Sie widmen sich Szenen des Landlebens und einfachen Landschaftsdarstellungen, die den Eindruck von Abgeschiedenheit vermitteln. Da die Gemälde teils unter freiem Himmel skizziert und im Atelier vollendet werden, gelten die Künstler von Barbizon als maßgebliche Wegbereiter der impressionistischen Freilichtmalerei.

Bild: Camille Corot: Im Wald von Fontainebleau, 1828-30

Ort

Festsaal im Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
8 / 5 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Vorlesung
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf, Kunsthistorikerin
Veranstaltungsreihe
Künstlergemeinschaften