Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren

München-Nord

Dokumentation / Biografie, Deutschland / Schweden 2025

Astrid Lindgren ist wohl eine der beliebtesten Kinderbuchautorinnen der Welt und prägte mit ihren Geschichten von Bullerbü und Lönneberga ganze Generationen. Der Film nähert sich der schwedischen Autorin nun auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939 und 1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs. Durch ihre Arbeit bei der Postzensur kam sie frühzeitig mit den Kriegsgeschehnissen in Berührung und erhielt ungefilterte Informationen. 

Die verschiedenen Erzählebenen lassen eine vielschichtige Biografie entstehen: Vieles erzählt Astrid Lindgren selbst, durch ihre Stimme in den Kriegstagebüchern. Anderes, wie der Alltag der Lindgrens, ist nachinszeniert. Noch intimere Einblicke erhält man durch Gespräche mit ihrer Familie. Ausgewähltes Archivmaterial schafft zudem historische Tiefe.

Astrid Lindgren beweist in ihren Tagebüchern viel Empathie und Sensibilität und appelliert stets an Mitmenschlichkeit und Frieden. Kein Wunder also, dass sie später mit ihren Erzählungen von Pippi Langstrumpf & Co. ein Gegengewicht zu einer autoritären Welt voller Gewalt geschaffen hat.

Die Verfilmung zeigt Astrid Lindgren nicht nur als literarische Größe und liebevolle Mutter, sondern auch als mutige Feministin und starke Zeitzeugin.

“Dieser wunderbare Film […] zeigt uns die private und die politische Astrid Lindgren, die uns gerade heute viel zu sagen hat.” (NDR) 

Bild: © farbfilm verleih

 

Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino
Veranstaltungsreihe
CINEMA AUGUSTINUM