Max Beckmann: "Bilder der Apokalypse", 1941/42

Essen

Kunstvortrag von Frank Troue

Max Beckmann (1884, Leipzig – 1959,New York) gilt als einer derbedeutendsten bildenden Künstlern der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts.

Im Gegensatz zur immer mehr sich etablierenden abstrakten Malerei bleibt er der konkreten Malerei treu. Geprägt durch schreckliche Kriegserlebnisse im Ersten Weltkrieg verarbeitet er diese in brutal-realistischen Zeichnungen. Im Zweiten Weltkrieg erhält er, kurz vor dem Überfall der Sowjetunion, von seinem Frankfurter Mäzen Georg Hartmann den unglaublichen Auftrag: „Illustriere die bevorstehende Apokalypse auf den sowjetischen Schlachtfeldern!“ So entstehen in Anlehnung an die biblische Apokalypse des Evangelisten Johannes 27 außergewöhnliche Lithographien über Menschen in ärgster Bedrängnis. Im Vortrag werden der Werdegang Beckmanns und insbesondere ausgewählte Bilder seiner Apokalypse detailliert betrachtet und erläutert.

 

Bild: © Max Beckmann "Christus besiegt das Tier und sein Heer" / F. Troue

Ort

Renteilichtung 8-10, 45134 Essen

Theater

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 10 Euro (Gäste)
Vortragende/-r
Frank Troue