Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war

München-Nord

Dokumentation, Deutschland / Österreich 2026

Regie: Regina Schilling 
Mit Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Paul Celan u.a. 
Eröffnungsfilm beim Dok.Fest 2026; Dauer: ca. 90 Minuten 

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regisseurin Regina Schilling eine sinnlich-intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. 

Der Film nimmt Sie mit auf eine poetische Spurensuche: Das kunstvolle Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten zeichnet die zentralen Lebensphasen der Autorin nach – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Ihr Leben war einerseits geprägt von komplizierten Beziehungen zu prominenten Größen wie Paul Celan und Max Frisch, andererseits war sie stets auf der Suche nach einer eigenen, radikalen Sprache. Und all das zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. 

Sandra Hüller interpretiert die Sprachkünstlerin mit all ihren Facetten – mal verletzlich, mal stark, immer wortgewandt. 

Bild: © Weltkino Filmverleih

 

Ort

Augustinum München-Nord (Theatersaal), Weitlstraße 66, 80935 München

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
9 Euro, 6 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Kino
Veranstaltungsreihe
CINEMA AUGUSTINUM