Maria

Bonn

Fiktionalisiertes Porträt der Sängerin Maria Callas

Maria Callas ist die unumstrittene größte Diva der Operngeschichte. In „Maria“ erzählt Regisseur Pablo Larraín die Geschichte der Sängerin durch ihre eigenen Augen, als sie ihr tragisches Leben kurz vor ihrem Tod noch einmal durchlebt. Paris, September 1977: Maria Callas hat sich seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Die legendäre Operndiva singt nicht mehr und lebt entrückt in ihrer riesigen Wohnung, hinter schweren Vorhängen, in einer Welt voller Erinnerungen. Nur ihr treuer Kammerdiener Ferruccio und die Köchin Bruna stehen ihr nah, und beide machen sich zunehmend Sorgen um die Gesundheit ihrer Hausherrin. Als der TV-Reporter Mandrax auftaucht, blüht Maria Callas auf. Die Interviews mit dem jungen Mann führen Maria zurück in bessere, in große, in legendäre Zeiten. Eine faktenreine Filmbiografie ist „Maria“ angesichts einiger künstlerischer Freiheiten nicht. Aber eine mit einem hohen Anspruch, den die sorgfältige Musikauswahl, eine subtile Kennerschaft von Callas’ Leben und Wirken, sowie ein feinsinniger Soundtrack beglaubigt.

Laufzeit:124 Minuten

Foto: Studiocanal

Ort

Augustinum Bonn

Römerstraße 118

53117 Bonn

Theater

Uhrzeit
19:00 Uhr
Eintritt
8 Euro, 5 Euro (ermäßigt, BW)
Veranstaltungsart
Kino
Vortragende/-r
Spielfilm, Deutschland, Italien, USA 2024
In den Hauptrollen: Angelina Jolie, Pierfrancesco Favino, Alba Rohrwacher
Regie: Pablo Larrain

Veranstaltungsreihe
CINEMA AUGUSTINUM