Maler der Hamburger Sezession - Rolf Nesch

Hamburg

Einführung in die Ausstellung "Eine Lust, die tragisch wirkt" in der Hamburger Parabel mit der Kunsthistorikerin Ilona Konrad.

„Eine Lust, die tragisch wirkt“, lautet der Ausstellungstitel der Rolf Nesch-Ausstellung, die noch bis zum 25.10.26 in der Parabel zu sehen ist. Der gebürtige Württemberger wurde 1929 Wahlhamburger, so sehr gefiel ihm diese Stadt mit ihren pittoresken Seiten, seien es der Hafen, die vielen Brücken oder der illustre Stadtteil St. Pauli. Rolf Nesch war Mitglied der Hamburgischen Sezession, mit vielen Künstler bekannt und gut vernetzt mit Museumsdirektoren und Kunst-sammlern.

So wundert es nicht, wenn auch Staatsaufträge an ihn ergingen: er malte Bilder für öffentliche Gebäude wie Schulen und fertigte eine Mappe mit Darstellungen zu Ehren Karl Mucks und seines Orchesters an. Doch ab 1933 gab es unter den Nationalsozialisten in Deutschland keine Zukunft mehr für ihn. Er emigrierte nach Norwegen. Dort gelang es ihm, trotz eines entbehrungsreichen Lebens, große Neuerungen in der Druckgrafik zu entwickeln. 1946 nahm er die norwegische Staatsbürgerschaft an. Vielen gilt er heute - nach Edvard Munch – als einer der wichtigsten norwegischen Künstler.

Eintrittskarten am Empfang (Barzahlung)

 

Foto: I. Konrad / KI-generiert

 

Ort

Clubraum, Augustinum Hamburg, Neumühlen 38, 22763

Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro
Veranstaltungsart
Vortrag/Seminar
Vortragende/-r
Ilona Konrad
Veranstaltungsreihe
KUNST im GESPRÄCH