Giotto di Bondone – Wegbereiter der Renaissance in Italien

Kassel

Bildervortrag von Dr. Alice Gudera, Kunsthistorikerin, Bremen

Bereits zu Lebzeiten kannte und bewunderte man den italienischen Künstler Giotto di Bondone (1267/76–1337): Dante erwähnt ihn in seiner Göttlichen Komödie, in Boccaccios Decamerone kommt er vor und auch Petraca ist seine Nennung wichtig. Giotto revolutionierte die Malerei, er gilt gar als Wegbereiter der italienischen Renaissance. An die Stelle des Mosaiks setzte er die Freskomalerei und führte sie zu entscheidender Dimension der Kirchenausstattung. Seine Figuren gewannen zunehmend an Natürlichkeit wie auch an Individualität und lösten durch ihre plastische Wirkung in perspektivisch anmutenden Räumen die herkömmlich flächig aufgefassten, hieratisch überhöhten Darstellungen der Heiligen und biblischen Gestalten ab.

Als Giottos Hauptwerk kann wohl der Freskenzyklus in der Scrovegni-Kapelle in Padua mit den Szenen aus dem Leben Mariä und Jesu gelten. Doch auch in Florenz, Rom, Neapel, Bologna und Mailand hat er entscheidende Werke geschaffen. 

Im Anschluss an die Einführung in Giottos künstlerisches Schaffen folgt ein kurzer Ausblick auf seine unmittelbaren Einflüsse in Florenz und die Kunst anderer oberitalienischer Zentren.

Bild: Giotto di Bondone - Joachims Traum, Scrovegni-Kapelle, 1303-05  / gemeinfrei

Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
10 / 8 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Bildervortrag zur Kunstgeschichte
Vortragende/-r
Dr. Alice Gudera, Kunsthistorikerin, Bremen