Hannah Arendt: Denken ist gefährlich

Kassel

Biografischer Dokumentarfilm von Chana Gazit, Maia Harris & Sabine Krayenbühl, D 2025

Aktivistin, Medienstar, Denkerin „ohne Sicherheitsnetz“ — Hannah Arendt ist berühmt für ihre Studie über die Ursprünge totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der „Banalität des Bösen“. Ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für Gedankenfreiheit und eine offene Gesellschaft wird bewundert. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. Fünfzig Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens und folgt den historischen Ereignissen, die ihr Denken tiefgreifend geprägt haben — vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg. Menschen, die sie kannten, malen das Bild einer Frau, die ebenso furchtlos wie voller Leben war. Originalaufnahmen von Arendt und Zitate aus ihren Büchern und Briefen, gesprochen von der Schauspielerin Nina Hoss, zeugen von einem einzigartig selbstbestimmten Leben.

Ein Film über die erstaunliche Weitsicht einer politischen Denkerin, die bis in die Gegenwart nachhallt.

Anlässslich des heutigen 120. Geburtstages von Hannah Arendt (*1906)!

Bild: © Progress Filmverleih

Ort

Festsaal des Augustinum Kassel

Im Druseltal 12

34131 Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Uhrzeit
16:30 Uhr
Eintritt
Eintritt: 9 / 6 Euro (Bewohner)
Veranstaltungsart
Filmvorführung
Vortragende/-r
Filmdauer: 84 Minuten
Veranstaltungsreihe
Cinema Augustinum